Brasilien-Quellen rund um die WM-Übertragung in der Stabi
10. Juni 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.087 Aufrufe
Wie hier im Stabi-Blog schon angekündigt, zeigen wir im Vortragsraum (1. Etage) 34 Partien der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Am Donnerstag, den 12. Juni um 22:00 Uhr, geht es los mit der Übertragung des Eröffnungsspiels Brasilien – Kroatien in São Paulo.
Bei aller Vorfreude auf möglichst interessante Fußballspiele, sollte man in diesen Tagen aber nicht nur einen landeskundlichen, sondern vor allem auch einen kritischen Blick auf Brasilien als Austragungsort der 20. Fußball-Weltmeisterschaft werfen. Hierzu haben wir Ihnen im Blog der Virtuellen Fachbibliothek cibera einige Lese-, Seh- und Hör-Empfehlungen zu Brasilien zusammengestellt. U.a. eine sehenswerte Dokumentation über das altehrwürdige «Maracanã-Stadion», die in der ARTE-Mediathek nachbetrachtet werden kann. Diese und weitere Quellen dienen womöglich auch zum Austausch über soziale und kulturelle Fragen rund um die WM in den Halbzeitpausen im Vortragsraum oder wo immer Sie die Partien gerne sehen mögen.
Beckett, Bergedorf, Borchert & Co.
8. Juni 2014
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen,Hamburg — 3.742 Aufrufe
Auf den Stabi-Webseiten bieten wir Ihnen eine ganze Reihe von gehaltvollen Informationsangeboten zu Hamburg oder Hamburger Persönlichkeiten. Wir erleichtern Ihnen den Einstieg in diese Themenseiten, die an verschiedenen – zum Teil etwas abgelegenen – Stellen der Website liegen, durch die Zusammenführung in einer Bildercollage.
So können Sie z.B. den Hamburg-Aufenthalt von Samuel Beckett im Jahr 1936 in der Online-Ausstellung “Beckett in Hamburg” nachvollziehen, sich einen biographischen Überblick zu Wolfgang Borchert oder Friedrich Gottlieb Klopstock anhand von Nachlassmaterialien der Stabi verschaffen oder zu Bergedorfs Geschichte in unserem Bergedorf-Blog stöbern.
Zunächst präsentieren wir Ihnen so sieben Hamburg-Themen und wollen in den kommenden Monaten stetig neue hinzukommen lassen. In den meisten Fällen werden digitalisierte Materialien aus der Stabi zur Illustration verwandt. Klicken Sie auf ein Quadrat in der nebenstehenden Collage und Sie gelangen zum jeweiligen Thema.
Zugang zu den Hamburg-Themen haben Sie neben diesem Blogartikel immer auch über unsere Hamburg-Seiten, auf denen Sie zusätzliche Service- und Rechercheangebote der Stabi zu Hamburg finden.
Studentische Hilfskräfte für die Lesesäle gesucht
4. Juni 2014
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 3.478 Aufrufe
Die Stabi sucht zum 15.7. und. 1.9.2014 studentische Hilfskräfte zur Mitarbeit in den Allgemeinen Lesesälen.
Während der Zeiten montags bis freitags von 17 bis 24 Uhr sowie sonnabends von 13 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 24 Uhr sind Sie vorrangig an der Buch- und Zeitschriftenausgabe eingesetzt. Zu Ihren weiteren Aufgaben gehören u.a. Regalkontrolle, das Einstellen von Büchern sowie die Pflege der Loseblattsammlungen. Der Einsatzplan wird monatlich neu in einem Team von insgesamt 11 studentischen Hilfskräften festgelegt. Wir bieten Ihnen eine Anstellung von ca. 30 h pro Monat zu einem Stundenlohn von 9,02 Euro.
Sind Sie zeitlich flexibel, kundenfreundlich und längerfristig disponibel? Dann freuen wir uns auf Ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf per Mail an saskia.kussin@sub.uni-hamburg.de. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Frau Kussin (Tel. 040 42838-6402).
Stabi Jahresbericht 2013 veröffentlicht
4. Juni 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.474 Aufrufe
Wer sich einen lebendigen Eindruck darüber verschaffen möchte, was die Stabi im vergangenen Jahr 2013 alles getan hat, um ihre Dienstleistungen für die Nutzerinnen und Nutzer in der gewohnten Qualität fortzuführen und weiter zu verbessern, dem sei die Lektüre des frisch veröffentlichten Jahresberichtes 2013 empfohlen.
Gabriele Beger, die Direktorin der Stabi, schreibt im Editorial:
Veränderungsprozesse bedeuten eine Herausforderung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bibliotheken und ihre Dienstleistungen und damit auch das Berufsbild verändern sich derzeit
rasant. Die traditionelle wissenschaftliche Bibliothek mit Ausleihe, ruhigen Leseplätzen und flüsternder Fachberatung war gestern.Heute sind Bibliotheken Orte des kollaborativen Arbeitens, der Kommunikation, der Recherche und Beratung, der langen Öffnungszeiten an allen Tagen der Woche und zahlreicher digitaler Angebote. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen sind gleichermaßen davon betroffen…
Entweder durchblättern Sie den Jahresbericht über die oben eingebundene Version (Tipp: mit dem Symbol mit den zwei schwarzen Pfeilen unten rechts gelangen Sie in den Vollbildschirmmodus) oder Sie laden sich den Text im Format PDF auf Ihren Rechner: Stabi Jahresbericht 2013 (Download als PDF; 44 Seiten; 4,2 MB). Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre.
Stabi: Pfingsten geschlossen (8.-9.6.)
4. Juni 2014
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.543 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.
Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek an Pfingsten (So, 8.6. + Mo, 9.6.2014) nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.
Veranstaltung mit Stabiverlags-Autorin in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
30. Mai 2014
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles — 2.630 Aufrufe
Update 13.6.2014: Die Veranstaltung mit Dr. Katja Funk-Heimsath am 15. Juni muss leider wegen Krankheit der Autorin entfallen. [Ende Update]
Am Sonntag, 15. Juni 2014, 14.30 Uhr, findet in der Gedenkstätte Bergen-Belsen eine
Lesung und ein Gespräch mit der Historikerin Dr. Katja Funk-Heimsath statt:
„Trotz allem glaube ich an das Gute im Menschen.“
In ihrer Publikation umreißt Katja Funk-Heimsath die Rezeptionsgeschichte des Tagebuchs von Anne Frank in der bundesrepublikanischen Geschichte von 1950 bis 1989. Ob als Lektüre, inszeniert als Theaterstück oder auch verfilmt gab dieses wohl meist gelesene Zeugnis nationalsozialistischer Gewaltherrschaft immer wieder Anstoß, sich zu erinnern und sich multiperspektivisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.
(Quelle: Halbjahresprogramm
der Gedenkstätte Bergen-Belsen)
Das Werk von Frau Funk-Heimsath ist bei Hamburg University Press, dem Verlag der Stabi, in der Reihe Hamburger Historische Forschungen erschienen. Es kann in elektronischer Form kostenfrei heruntergeladen werden. Die gedruckte Ausgabe kann über Buchhandel und Verlag erworben werden, u. a. auch während der Veranstaltung am Stand der Heinrich-Heine-Buchhandlung.
Ort: Gedenkstätte Bergen-Belsen, Filmraum
Zeit: Sonntag, 15. Juni 2014, 14.30 Uhr
Anfahrt
Stabi: Himmelfahrt geschlossen (29.5.)
26. Mai 2014
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.491 Aufrufe
An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.
Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Himmelfahrtstag (Donnerstag, 29. Mai 2014) nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.
76 WissenschaftlerInnen für die neuen Schließfächer ausgewählt
22. Mai 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 5.574 Aufrufe
Wir waren wieder mal auf der Suche nach neuen Schließfach-Namen. Dieses Mal haben wir Sie gebeten, uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die im Sommer neu einzubauenden Schließfächer vor dem Vortragsraum in der 1. Etage zu nennen. Und die Teilnahme war – wie schon im August 2012, als uns 465 Literarischen Figuren vorgeschlagen wurden – erneut enorm. Es wurden sogar noch mehr Vorschläge per Kommentar oder E-Mail eingereicht als beim letzten Mal: sage und schreibe 487! Wir danken für die rege Teilnahme und die Bandbreite der Namensnennungen.
Dies sind die jeweils 38 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, denen Sie ab Sommer 2014 Ihre in die Stabi mitgebrachten Sachen in den 76 neuen Schließfächern vor dem Vortragsraum anvertrauen können:
Weiter lesen “76 WissenschaftlerInnen für die neuen Schließfächer ausgewählt”
Broschüre über die Arbeit der NS-Raubgutforschung in der Stabi
22. Mai 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.631 Aufrufe
Die neu erschienene Broschüre dokumentiert die Arbeit des Projektes NS-Raubgut in der Stabi. Die Rolle der Bibliothek in der Zeit des Nationalsozialismus wird problematisiert, der Weg der verdächtigen Bücher in die Stabi nachvollzogen, die aufwändige Recherchearbeit nach den Besitzern bzw. deren Erben aufgezeigt.
Seit 2006 hat das Projekt zahlreiche Erfolge erzielt und insgesamt 17 Restitutionen vornehmen können.
Im Vorwort der Broschüre schreibt Gabriele Beger, die Direktorin der Stabi:
Auf den unterschiedlichsten Wegen ist so genanntes NS-Raubgut in deutsche Bibliotheken gelangt. Es sind beschlagnahmte, geraubte oder zwangsverkaufte Bücher, die den Bibliotheken von der Geheimen Staatspolizei oder der Reichstauschstelle angeboten oder im Antiquariatshandel erstanden wurden: Besitz von aus verschiedenen Gründen verfolgten Bürgern und Organisationen während der Zeit des Nationalsozialismus (1933 – 1945).
Diese bedenklichen Erwerbungen wurden in den Zugangsjournalen der Bibliotheken unter anderem als „Überweisungen“, „Geschenke“ oder „alter Bestand“ bezeichnet. Bis heute lagert dieses Raubgut in den Magazinen vieler Bibliotheken…
Sie finden die Broschüre zum Mitnehmen am Empfang der Stabi (im EG, gleich rechts nach dem Eingang) und im Hamburg Lesesaal (in der 1. Etage). Das 44-seitige Dokument kann auch hier im Format PDF heruntergeladen werden: Download der Broschüre (Dateigröße: 1,9 MB).
Neu im Stabiverlag: Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates
22. Mai 2014
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Open Access — 3.974 Aufrufe
Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, sind online frei verfügbar (so genannter Open Access). Auch den folgenden Titel können Sie auf den Webseiten des Verlags als Gesamtdatei wie auch in einzelnen Beiträgen entsprechend ansehen und herunterladen. Zusätzlich kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates
Die Regesten der Urkunden im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg
Bd. I: 1350–1399
hrsg. von Jeanine Marquard, Nico Nolden und Jürgen Sarnowsky
Bereits die Menschen des spätmittelalterlichen Hamburgs legten Grundsteine für Macht, Wohlstand und Einfluss an das Elbufer. Je bedeutender die Stadt wurde, umso stärker wuchs der Bedarf, wichtige Dokumente sicher aufzubewahren. Übernahm diese Aufgabe zunächst nur eine kleine Kiste, wuchs die sogenannte „Threse“ bald zu einem Schrank mit Schubfächern und schließlich zu einem Raum des Rathauses.
Obwohl der Bestand im Staatsarchiv Hamburg weitgehend vollständig überliefert ist, unterblieb eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung. Daher nahm sich ein Projekt der Universität Hamburg von Februar 2010 bis März 2012 einer zeitgemäßen Edition des Bestandes an. Band 1 der Jahre 1350 bis 1399 ist unter dem Titel „Hamburgs Gedächtnis — die Threse des Hamburger Rates“ der Auftakt zu einer neuen Reihe der Edition dieser spätmittelalterlichen Urkunden.
Unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Sarnowsky verfassten die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Jeanine Marquard und Nico Nolden Regesten, die alle inhaltlichen Aspekte abbilden, nicht etwa nur rechtlich relevante. Der Anmerkungsapparat verknüpft die Stücke untereinander, erläutert Personen, Orte und Sachbegriffe und gibt textkritische Hinweise. In den Registern ordnen Schlagworte die Stücke 1) nach Personen, 2) Ämtern und Institutionen und 3) Orten und Sachbegriffen. Zudem zeigt ein Bildanhang Kanzleizeichen, Notariatsinstrumente und andere Symbole.
Erschienen online open access als PDF
und als Printausgabe:
1003 S., Abb. s/w, 2 Abb. 4c, Hardcover mit Schutzumschlag, 59,80 EUR.
Bestellungen über die Warenkorb-Funktion auf dieser Seite oder über: order.hup@sub.uni-hamburg.de; Fax: 040/42838-3352
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