IndieStabi: „Die Entzauberung eines Kanzlers – über das Scheitern der Berliner Politik“. Ein Abend mit dem VSA: Verlag (17.7.)
3. Juli 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.195 Aufrufe
Mittwoch, 17.7., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die Berliner Republik begann 1990. In diesem Jahr war Olaf Scholz noch (Jung-)Sozialist. 1998 zog er in den Bundestag ein, vergaß in atemberaubendem Tempo seine linke Jugend, nannte das „Entgiftung“ und prägte fortan die Sozialdemokratie, später das ganze Land. Seine Entzauberung markiert auch das Scheitern der Berliner Politik. Olaf Scholz wollte unbedingt Kanzler werden. Er wurde es. Jetzt stellt man fest: Nicht nur der Kanzler steht ohne Kleider da, das ganze Land sieht trübe aus. Scholz lebte lange davon, dass man darüber sprach, er werde unterschätzt. Tatsächlich wurde er immer überschätzt. Doch der Kanzler ist kein schlechterer Politiker als andere, sein Scheitern an der Wirklichkeit – und das einer ganzen politischen Generation – sieht der Autor Torsten Teichert als nahezu zwangsläufig an. Die alten Rezepte taugen nichts mehr. Man kann Scholz fast dankbar sein, dass er die Widersprüche nicht so gut kaschieren kann wie seine Vorgängerin…
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Call for papers zum Band ‘Medinger Handschriften in Hamburg’
28. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Schätze der Stabi — 2.240 Aufrufe
2025 soll ein Band bei Hamburg University Press im Open Access erscheinen, der neue Ansätze zur Erforschung der Andachts- und Handschriftenkultur im Spätmittelalter versammelt. Hierbei stehen die aus dem Kloster Medingen stammenden Handschriften im Mittelpunkt, die in der Stabi Hamburg aufbewahrt werden und die im Rahmen der Ausstellung “Von Frauenhand. Handschriften aus Kloster Medingen” bereits im Jahr 2007 gezeigt wurden.
Abstracts können bis 31. August 2024 an die Herausgeberinnen Katrin Janz-Wenig und Henrike Lähnemann gesendet werden.
Hier finden Sie den ausführlichen Call for papers.
Konzert: Sommernacht und Rosenband. Klopstock im HfMT-Konzert (12.7.)
27. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.021 Aufrufe
Freitag, 12.7., 19 Uhr, Vortragsraum (Einführung), anschließend Lichthof (Konzert).
Im 18. Jahrhundert entstand in Hamburg ein bürgerliches Musikleben, das von Aufklärung und Empfindsamkeit geprägt war. G. Ph. Telemann und C. P. E. Bach, aber auch viele heute unbekanntere Komponist:innen veröffentlichten ihre Werke in Einzel- und Sammeldrucken sowie in Musenalmanachen. Das Repertoire diente auch dem gemeinsamen Musizieren in Bürgerhäusern. Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg widmen sich den zeitgenössischen Kompositionen im Umfeld Klopstocks ebenso wie späteren Vertonungen des 19. bis 21. Jahrhunderts.
Das Programm zum Klopstock-Jubiläum wird gefördert von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS. Der Eintritt ist frei. Informationen zum Programm und zur Ausstellung “Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik” finden Sie hier.
19 Uhr, Vortragsraum der Stabi
Einführung mit Studierenden des Seminars “Empfindsamkeit als Medienwandel. Klopstock und seine Musiker:innen” (HfMT Hamburg, Prof. Dr. Louis Delpech)
Mitwirkende: Genco Gezgöç (Master Fagott), Thomas Haas (Bachelor Violoncello), Jonas Otte (Master Komposition), Mio Sasaki (Bachelor Klavier)
Im Anschluss: Konzert im Lichthof der Stabi.
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Konzert: “Sing, unsterbliche Seele!”. Zum 300. Geburtstag F. G. Klopstocks (5.7.)
21. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.553 Aufrufe
Freitag, 5.7., 19.30 Uhr, Lichthof.
Zum 300. Geburtstag Friedrich Gottlieb Klopstocks (1724–1803) soll dessen Lebenswerk mit einem Liederabend gewürdigt werden. Die Sopranistin Marcia Lemke-Kern geht mit ihrem Klopstock-Programm auf Spurensuche und präsentiert nicht nur die bekannten Klassiker von Schubert und Strauss, sondern auch Werke von Fanny Hensel sowie von der blinden Klaviervirtuosin und Freundin der Familie Mozart, Maria Theresa Paradis. Eine weitere Besonderheit: Oden aus einem wiederentdeckten Manuskript des Lübecker Komponisten Karl von Schlözer (1780 – 1859), das sich im Besitz der Stabi befindet. Begleitet wird Lemke-Kern von dem führenden Spezialisten für Musik der Goethezeit, Prof. Burkhard Kehring. Gemeinsam führen sie ein neues Werk des Hamburger Komponisten Sascha Lino Lemke auf. Dr. Mirijam Beier, Musik-Fachreferentin der Stabi, leitet das Programm ein.
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Vortrag: „… daß man den Gang des Verses in der Musik hört“ (5.7.)
21. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.563 Aufrufe
Zur kompositorischen Auseinandersetzung mit Klopstocks Lyrik im 18. und frühen 19. Jahrhundert.
Freitag, 5.7., Vortragsraum, 18 Uhr.
Die metrisch und sprachlich komplex geformten Oden Friedrich Gottlieb Klopstocks stellten Komponisten wie Christoph Willibald Gluck und Franz Schubert vor besondere Herausforderungen: Eine musikalische Realisierung als Lied verlangte es, zwischen den Ansprüchen des dichterischen Textes und den damaligen Gattungskonventionen zu vermitteln. Anhand ausgewählter Klopstock-Lieder arbeitet Dr. Hanna Zühlke die kompositorischen Strategien und Techniken im Umgang mit den ungewöhnlichen Textvorlagen heraus.
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Buchvorstellung: Klopstock! Eine Biographie (3.7.)
21. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.720 Aufrufe
Mittwoch, 3.7., 18 Uhr, Vortragsraum.
Friedrich Gottlieb Klopstock war der berühmteste deutsche Dichter des 18. Jahrhunderts – noch vor Goethe. Zu seinem 300. Geburtstag erscheint nun eine neue Biographie, die das gesamte Leben und Werk von den ersten Gesängen des „Messias“ bis hin zu den späten Oden würdigt und auch Klopstocks kulturpolitische Projekte darstellt. Die unglückliche Liebe zu einer Kusine, der „Fanny“ der frühen Oden, und die glückliche Ehe mit Meta Klopstock werden ebenso geschildert wie die Freundschaften mit zahlreichen Dichtern und Künstlern der Zeit. So entsteht das Bild eines faszinierenden Menschen und radikalen Dichters, der bis zu seinem Lebensende mit neuen Themen und Formen experimentierte. Prof. Dr. Kai Kauffmann führt mit Leichtigkeit durch das lange und abwechslungsreiche Dichterleben.
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Ausstellung: Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik (2.7.-15.9.)
14. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 5.177 Aufrufe
Der Nachlass Friedrich Gottlieb Klopstocks (1724–1803) gehört zu den bedeutendsten Beständen in den Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Am 300. Geburtstag des Dichters, dem 2. Juli 2024, eröffnet die Stabi nun eine multimediale Ausstellung, die nachgelassene Objekte präsentiert und dabei einen besonderen Aspekt in den Fokus rückt: Unter der Überschrift „Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik“ möchten wir uns der Klanglichkeit von Klopstocks Dichtung und der musikalischen Rezeption des Autors nähern.
Mit diesem Fokus veranschaulicht die Ausstellung auch die kulturgeschichtliche Bedeutung eines großen Dichters, der heute fast ausschließlich Insidern ein Begriff ist. Das war zu Klopstocks Lebzeiten und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein anders: Mit seinem neuen Ton wurde er zu einer Vaterfigur für die nachfolgende Generation und zum Vorbild für Dichtergrößen wie Goethe oder Hölderlin. Die klangliche Komponente in seinem Werk – Friedrich Schiller nannte Klopstock einen „musikalischen Dichter“ – war ein entscheidender Impuls für die Entwicklung einer neuen Dichtersprache.
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Vortrag: Kay-Peter Suchowa: Archäologie in Hamburg – Ein Streifzug (26.6.)
13. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.298 Aufrufe
Mittwoch, 26.6, 18 Uhr, Vortragsraum.
Der Boden Hamburgs birgt so manche Geheimnisse. Alte Klöster, Burgen, Kontorhäuser, vergessene Straßen und Friedhöfe die im heutigen Stadtbild nicht mehr oder nur schwerzu erkennen sind offenbaren sich, wenn das Bodenarchiv geöffnet wird. Dabei werden durch bessere Datierungsmethoden und sorgfältigere Ausgrabungstechniken alte Erkenntnisse ergänzt oder mitunter korrigiert. Begleiten Sie den Archäologen Kay-Peter Suchowa auf einem Streifzug durch unsere wunderschöne Stadt.
Kay-Peter Suchowa, M.A., hat 1999 seinen Abschluss in Vor- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg gemacht. Daraufhin leitete er zwischen 1999–2010 zahlreiche Stadtkerngrabungen in Lübeck. Parallel arbeitete er dort am Archäologischem Museum als Museumspädagoge. Es folgten Ausgrabungen in Hameln und Rinteln, bevor er 2012 nach Hamburg wechselte.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte. Der Eintritt ist frei.
Vortrag mit Podiumsgespräch: Vor 50 Jahren: Wir gegen uns – das legendäre 1:0 von Hamburg (17.6.)
31. Mai 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.907 Aufrufe
Montag, 17.6., 19 Uhr, Vortragsraum.
Im Juni 1974 kommt es im Hamburger Volksparkstadion zum WM-Vorrundenspiel zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Mit dem überraschenden Sieg der DDR-Elf hat dieses Spiel seinen Platz in der deutschen Fußballgeschichte gefunden.
Nach einem einführenden Vortrag von Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte) folgt ein Podiumsgespräch, moderiert von Andreas Käckell (NDR) und mit den damaligen Nationalspielern: Harald Irmscher (DDR) und Wolfgang Overath (DFB), sowie dem DDR-Schlagerstar Frank Schöbel.
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt ist frei.
Longlist HamburgLesen: Die Stabi sucht das beste Hamburg-Buch 2024
29. Mai 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.967 Aufrufe
Mit HamburgLesen haben wir einen Literaturpreis ins Leben gerufen, der einzigartig in der deutschsprachigen Buchlandschaft ist. In diesem Jahr vergibt die Stabi bereits zum zwölften Mal den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Aus über 260 Büchern der aktuellen Jahresproduktion wählte die Auswahlkommission 31 hervorragende Publikationen aus. Welche Titel im Einzelnen auf der Longlist stehen und alle weiteren Infos zum Buchpreis der Staats- und Universitätsbibliothek gibt es auf buchpreis.hamburglesen.de.
Der Auswahlkommission 2024, deren Aufgabe es war, die Longlist zu bestimmen, gehörten folgende Mitarbeiter:innen der Stabi an:
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