Longlist HamburgLesen: Die Stabi sucht das beste Hamburg-Buch 2025
27. Mai 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.615 Aufrufe
In diesem Jahr vergibt die Stabi bereits zum dreizehnten Mal den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Mit HamburgLesen haben wir einen Literaturpreis ins Leben gerufen, der einzigartig in der deutschsprachigen Buchlandschaft ist. Aus knapp 300 Büchern der aktuellen Jahresproduktion wählte die Auswahlkommission 31 hervorragende Publikationen aus. Welche Titel im Einzelnen auf der Longlist stehen und alle weiteren Infos zum Buchpreis der Staats- und Universitätsbibliothek gibt es auf buchpreis.hamburglesen.de.
Der Auswahlkommission 2025, deren Aufgabe es war, die Longlist zu bestimmen, gehörten folgende Mitarbeiter:innen der Stabi an:
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Vortrag: Leben und Werk des Fotografen Max Halberstadt (26.5.)
14. Mai 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 908 Aufrufe
Montag, 26.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die ausdrucksstarken Fotografien von seinem Schwiegervater Sigmund Freud haben ikonischen Charakter, sind weltbekannt und werden bis heute genutzt. Der Name des Fotografen wird jedoch allzu oft unterschlagen: Max Halberstadt, einer der bekanntesten Porträtfotografen Hamburgs. Als Jude floh er 1936 nach Südafrika.
In einer abwechslungsreichen Text-Bild-Collage stellen die Schauspielerin Katharina Schütz und der Publizist Wilfried Weinke Leben und Werk des wieder zu entdeckenden Fotografen vor.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Monats des Gedenkens Eimsbüttel in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.
Vortrag: Franklin Kopitzsch: Edgar Hahnewald und „Die Reise nach Sylt. Eine Elbfahrt“ (22.5.)
6. Mai 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 715 Aufrufe
Donnerstag, 22.5., 18 Uhr, Vortragsraum.
Der Lebensweg des Journalisten, Schriftstellers und Illustrators Edgar Hahnewald (1884-1961) führte über Dresden ins tschechoslowakische und schwedische Exil. 1924 erschien im Verlag von Carl Schünemann in Bremen sein Buch „Die Reise nach Sylt. Eine Elbfahrt“. Mit einem Elbkahn führte die Reise von Dresden nach Hamburg, mit dem Seebäderdienst ging es zur Insel Sylt. Hahnewalds Buch ist ein sozial- und kulturgeschichtlich reizvolles Zeugnis. „Ein Büchlein“, so das „Hamburger Echo“ am 4. März 1925, „dem ein Erfolg aufs eifrigste zu wünschen ist“ und das wiederzuentdecken lohnt.
Prof. Dr. Franklin Kopitzsch leitet mit Dr. Dirk Brietzke die Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte an der Universität Hamburg. Seit 2023 ist er Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte.
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IndieStabi: Das Autorinnen-Quartett in der Klassikerreihe von mare: Mansfield, Mordaunt, Riera und Fenimore Woolson (21.5.)
5. Mai 2025
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Mittwoch, 21.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Denken wir an das Meer in der klassischen Literatur, fällt uns umgehend eine Reihe großer Schriftsteller ein: Jack London, Daniel Defoe, Robert Louis Stevenson … Doch wo bleiben hier die Frauen? Das fragte sich mare-Programmleiterin Judith Weber und begab sich auf die Suche nach Autorinnen inner- und außerhalb des Kanons. Das Ergebnis stellt sie Ihnen nun vor: vier Bände mit großartigen maritimen Erzählungen von Katherine Mansfield, Elinor Mordaunt, Constance Fenimore Woolson und Carme Riera.
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Lesung: Wir sagen, brüllen, seufzen: Elbe. Musikalische Lesung zu Borchert, Rühmkorf, Leip & Ringelnatz mit begleitendem Malen (20.5.)
2. Mai 2025
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Dienstag, 20.5., 19 Uhr, Lichthof.
Besinnliches und heiteres, preisendes und parodistisches, lautes und leises Anrufen von Elbe, Hafen und Hamburg: Eine Lesung aus Texten von Wolfgang Borchert, Hans Leip, Joachim Ringelnatz und Peter Rühmkorf mit Marion Gretchen Schmitz, Johannes Kirchberg (Gesang, Klavier), Alexander Paperny (Balalaika) und Pavel Ehrlich (Malen). Dramaturgie: Hans-Gerd Winter
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Filmvorstellung: Der 3. Mai – Kriegsende in Hamburg (7.5.)
24. April 2025
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Mittwoch, 7.5., 18 Uhr, Vortragsraum.
Die Dokumentation „Der 3. Mai – Kriegsende in Hamburg“ rekonstruiert die Geschichte des 8. Mai 1945, des Tags der Befreiung, durch Interviews mit Zeitzeug:innen, die zwischen den 1920er und 1950er Jahren zur Schule gingen. Ergänzt durch Archivmaterial und Perspektiven heutiger Schüler, verbindet der Film die historischen Ereignisse mit aktuellen Fragen zur Friedenssicherung und zeigt, warum das Kriegsende bis heute von großer Bedeutung ist. Anschließend an die Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit Beteiligten geplant.
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Ein besonderes Jubiläum: 1.000 Artikel im Bergedorf-Blog erschienen
10. März 2025
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Das Bergedorf-Blog feiert heute ein ganz besonderes Jubiläum. Mit dem Artikel “Ein neuer Stern an Bergedorfs Musikhimmel” ist der tausendste Blogartikel veröffentlicht worden. In dem von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betriebenen Blog veröffenlicht Bernd Reinert seit 2013 Artikel, in denen er auf jeweils vor 100 Jahren in der Bergedorfer Zeitung publizierte Zeitungsartikel zurückblickt. So ist basierend auf dem digitalisierten Archivbestand der Stabi ein wertvolles Kompendium der Bergedorfer Geschichte entstanden, das Woche für Woche von einer interessierten Leserschaft verfolgt wird. Die Stabi dankt Herrn Reinert an dieser Stelle für seinen unermüdlichen Einsatz, durch den der Untertitel des Blogs “Historische Betrachtungen anhand von Quellen der SUB Hamburg” Woche für Woche kenntnisreich und oft auch unterhaltsam mit Leben gefüllt wird.
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Happy Birthday Hubert Fichte! (22.3.-27.4.)
6. März 2025
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22. März bis 27. April 2025, Ausstellungsraum.
Hubert Fichte, 1935 im brandenburgischen Perleberg geboren, war nach dem Zweiten Weltkrieg Kinderdarsteller an den großen Hamburger Theatern und Schauspielstudent, dann Schafhirte in der Provence und Landwirtschaftslehrling. Ab 1963 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Obwohl er bereits kurz vor seinem 51. Geburtstag starb, hinterließ er ein kaum überschaubares Lebenswerk: In seinen Romanen und Erzählungen rebellierte er gegen die sozialen und literarischen Normen seiner Zeit. Er produzierte Hörspiele und Features, in die er Interviews einfließen ließ. Als Spoken-Word-Poet war er für die Beatgeneration eine Koryphäe, als Aktivist für die Schwulenbewegung. Mit seiner Lebensgefährtin, der Fotografin Leonore Mau (1916-2013), publizierte er bedeutende Studien über synkretistische Religionen und die Länder, in denen sie praktiziert werden. Zudem sammelte er auf seinen Reisen zahlreiche Objekte. Er ließ sich fotografieren und wurde gemalt.
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Lesung und Vortrag: Der Exilroman „Das Vaterland“ von Heinz Liepman in Neuauflage (12.2.)
29. Januar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.366 Aufrufe
Mittwoch, 12.2., 19 Uhr, Vortragsraum.
Der Journalist und Schriftsteller Heinz Liepman war 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft und Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten zur Flucht aus Hamburg gezwungen.
Hamburg 1933: Nach drei Monaten auf See kehrt der Dampfer „Kulm“ in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich höchst unterschiedliche Besatzung des Schiffes trifft auf eine radikal veränderte politische Lage; die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit brutaler Gewalt und Willkür.
Der Hamburger Journalist und Schriftsteller Heinz Liepman (1905–1966) schilderte in packenden Episoden die Konfrontation der Mannschaft mit den neuen Machtverhältnissen. Liepman widmete seinen 1933 erschienenen Roman „den in Hitler-Deutschland ermordeten Juden“. Weiter lesen “Lesung und Vortrag: Der Exilroman „Das Vaterland“ von Heinz Liepman in Neuauflage (12.2.)”
Vortrag: Johann Diederich Gries – ein Übersetzungs-Pionier und Zeitzeuge aus Hamburg (7.2.)
17. Januar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 933 Aufrufe
Freitag, 7.2., 18 Uhr, Vortragsraum.
Virtuos brachte er Tasso, Ariost, Calderón und andere in das Deutsch der Goethezeit – dabei fand Johann Diederich Gries (1775–1842) Anerkennung bei allen Größen der deutschen Klassik und Romantik: Schiller betreute ihn, Goethe rühmte seine Übersetzungen, Hegel blieb zeitlebens ein Freund. Pünktlich am 250. Geburtstag präsentiert der Kulturhistoriker Johannes Saltzwedel ein detailliertes Lebensbild des überaus fleißigen Hamburger Wortkünstlers. Auch einige Originalmanuskripte aus dem Nachlaß von Gries werden zu sehen sein.
Eine Veranstaltung der Hirundo Press (Hamburg) in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek. Der Eintritt ist frei.
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