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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Lat uns utbüxen op’t Lann: Betriebsausflug der Stabi 2015

25. September 2015
von AP — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 3.080 Aufrufe

Am 23.9. führte der Betriebsausflug der Stabi auf den Herzapfelhof im Alten Land. Manche reisten sportlich mit dem Rad an, andere nutzten Bus und Bahn oder das Auto.

HerzapfelhofNicht nur für das leibliche Wohl war mit Suppe und Kuchen gesorgt, auch jede Menge Informationen rund um den Apfel und seinen Anbau konnten wir mit nach Hause nehmen:

Haben Sie schon einmal etwas von einer Sexuallockstoffverwirrung zur Abwehr der Apfelwickler gehört? Mit viel Augenzwinkern referierte Jungobstbauer Rolf Lühs über die guten Männchen und bösen Weibchen dieser Nachtfalterart, deren Raupen zu den Obstschädlingen zählen, – sehr zur Belustigung von uns Bibliothekaren.

Oder wussten Sie, dass vor 100 Jahren im Alten Land 40% des Anbaubestandes Pflaumenbäume ausmachten? Die Pflaumen waren damals ein Exportschlager nach England.

Und, vielleicht ist auch das noch nicht jedem bekannt, die Obstbaumveredelung, insbesondere das Pfropfen, wird schon seit der Antike gehandhabt.

Traktor mit Waggons

Bei mehr und mehr sonnigem Wetter konnten wir eine Fahrt durch die Apfelplantage genießen. Dazu nahmen wir in zu Waggons umfunktionierten Erntekisten Platz, die vom Trecker gezogen wurden.

Wer wollte, konnte zusätzlich an einer Kräuterführung teilnehmen oder nach Jork spazieren. Viele fleißige Hände aber beteiligten sich an der Aktion „Apfelpflücken für Flüchtlinge“. Die Apfelspende sollte insbesondere an die Kinder der momentan in den Messehallen untergebrachten Flüchtlingsfamilien gehen.

ApfelpflückenApfelernte

 

 

 

 

 

230 Kilogramm Äpfel kamen zusammen und wurden noch am Abend abgegeben.

Auto mit ApfelkistenÜbergabe der Äpfel

 

 

 

 

 

Wir hatten einen rundum schönen Tag.

Das Ledigenheim in der Hamburger Neustadt: Erhalt eines Kulturdenkmals

17. September 2015
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.232 Aufrufe

ledigenheim-vorplatz-hh-+-seine-bauten-1914-1-S587-mit-rahmenDas 1912 erbaute Ledigenheim in der Neustädter Rehhoffstraße/Ecke Herrengraben ist heute das letzte seiner Art in Hamburg. Im Laufe vieler Jahrzehnte lebten hier Seemänner, Hafenarbeiter und Monteure unter einem Dach – vielfach ein Leben lang. Der Verein Ros e.V. um die zwei Hauptakteure Antje Block und Jade Jacobs hat es sich zum Ziel gesetzt, das von Finanzspekulation bedrohte Gebäude in seiner Funktion und Bausubstanz als Kulturdenkmal zu erhalten.

Die Idee des Ledigenheimes als eigenständige Einrichtung für Durchreisende und Alleinstehende entstand Mitte des 19. Jahrhunderts mit der zunehmenden Industrialisierung und Urbanisierung Europas. Industrielle Ballungszentren sowie Hafenstädte verzeichneten einen enormen Bevölkerungszuwachs und saisonale Bevölkerungsschwankungen. Große Menschenmassen drängten auf engsten Raum, und es kam zu sozialen und hygienischen Problemen. Die Ledigenheime und eine Reihe weiterer Wohnformen sollten Abhilfe schaffen.

Das Ledigenheim in der Rehhoffstraße galt 1912 zuLogo_Ledigenheim_erhalten_200x107r Zeit seiner Erbauung durch die Architekten Heinrich Wilhelm Behrens und Ernst Vicenz im Auftrag des Bauvereins zu Hamburg als hochmodern. Es war der politische Versuch, auf soziale und städtebauliche Notwendigkeiten des boomenden Welthafens Hamburg und der wachsenden Arbeiterschaft am Hafenrand zukunftsorientiert zu reagieren.

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Nathan Ben-Brith: Erinnerungen an den Holocaust (30.9.)

10. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.395 Aufrufe

Nathan Ben-Brith: Erinnerungen an den Holocaust

Dr. Linde Apel und Dr. Inge Grolle:
Nathan Ben-Brith: „Mein Gedächtnis nimmt es so wahr.“
Erinnerungen an den Holocaust.Das in dieser Veranstaltung vorgestellte Buch ist im Wallstein-Verlag erschienen.
Buchvorstellung in Anwesenheit des Autors

Die behütete Kindheit des 1923 in Hamburg geborenen Nathan Ben-Brith wurde durch den Schock des Pogroms vom 9./10. November 1938 jäh beendet. Zu bezeugen, was ihm in den Jahren nationalsozialistischer Herrschaft zustieß, hat Nathan Ben-Brith erst Jahrzehnte später über sich gebracht. Sein gewissenhafter, erstmals veröffentlichter Bericht unterscheidet das Selbsterlebte und authentisch Erinnerte von später ergänztem Wissen. Sachlich, präzise und anschaulich schildert er die Stationen seines Weges: Flucht, Internierung, Deportation, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Todesmarsch und Überleben wider alle Wahrscheinlichkeit.

Mit dem Autor Nathan Ben-Brith, der Herausgeberin Dr. Inge Grolle, und Dr. Linde Apel, der Herausgeberin der VHG-Reihe “Hamburger Selbstzeugnisse”.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 30. September 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Erreger unter Superlupen – Aufbruch in unsichtbare Welten (7.9.)

14. August 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.704 Aufrufe

Erreger unter Superlupen – Aufbruch in unsichtbare Welten Ebola, Aids, Tuberkulose – Infektionskrankheiten zählen zu den TOP 3 der Todesursachen. Ständig fordern Erreger uns heraus. Wie sehen sie aus? Wie passen sie sich neuen Umgebungen an? Wie gelangen sie in die Zellen? Welche Wege gibt es, die natürliche Abwehr des Menschen zu unterstützen?

Darüber diskutieren auf Einladung des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg:

  • Prof. Dr. Marylyn Addo, Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), Leitung Sektion Tropenmedizin der Bernhard-Nocht-Klinik, UKE
  • Prof. Dr. Rudi Balling, Direktor des „Luxembourg Centre for Systems Biomedicine“
  • Prof. Dr. Kay Grünewald, CSSB, Heinrich-Pette-Institut, Universität Hamburg
  • Dr. Matthias Wilmanns, Gründungsdirektor des CSSB, Leiter der Außenstelle Hamburg des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL)

Montag, 7. September 2015, 19 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau
, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.cssb-hamburg.de/erreger.

Shortlist von HamburgLesen 2015: Noch sieben Titel im Rennen

30. Juni 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.742 Aufrufe

Anfang des Monats haben wir Ihnen die Longlist von HamburgLesen 2015 vorgestellt, also die 30 Titel, die für den Buchpreis der Stabi, nominiert sind. Heute können wir Ihnen die Shortlist präsentieren, mit der sich die noch im Rennen befindlichen Titel auf sieben reduzieren. Welche das sind, erfahren Sie auf der Website von HamburgLesen: Shortlist.

shortlist-hhl2015-band

Die Shortlist wurde von einem Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburgs ausgewählt.

HamburgLesen 2015 Der Buchpreis HamburgLesen 2015 wird am 30. Oktober 2015 um 17 Uhr im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen. Das Preisgeld beträgt 5.000 €. Wer am Ende den Preis bekommt, entscheidet diese Jury.

Die Vorjahrespreisträger waren:

Wir sind schon sehr gespannt, welcher der sieben Titel der Shortlist am Ende mit dem Preis HamburgLesen 2015 ausgezeichnet wird als das Werk, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde bekommt Besuch

29. Juni 2015
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.103 Aufrufe

Von Maria Kesting.

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde bekommt Besuch

Auch in diesem Jahr haben im Rahmen des Besuchsprogramms für ehemalige jüdische Hamburger Bürgerinnen und Bürger 20 Interessierte aus den USA, Großbritannien und Israel die Staats- und Universitätsbibliothek besucht. Die Stabi war zum zweiten Mal ein Programmpunkt in dem seit langem existierenden Besuchsprogramm.

Über 4.500 ehemalige Hamburger und Hamburgerinnen haben ihre alte Heimatstadt auf diese Weise wieder besucht. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie und ihre Familien bedrängt und verfolgt, deportiert. Selbst da, wo die Flucht rechtzeitig gelang, und das Leben der Familien gerettet werden konnte, bleiben doch zerstörte Lebensläufe zurück. Vor allem dann, wenn nach der Rückkehr, gleich nach Kriegsende, wieder Ausgrenzung erfahren wurde, wie ein Besucher berichtet. Den Rückkehrern wurde mit Misstrauen begegnet, hatten doch viele Hamburger sich auf den sogenannten Judenauktionen am Besitz der Verfolgten bereichert. „Die einfachen Hausfrauen auf der Veddel trugen plötzlich Pelzmäntel“, erinnert sich eine Hamburgerinwww.spiegel.de/spiegel/print/d-7809630.html. Vielen Bürgern wurde angesichts der Rückkehrer klar vor Augen geführt, was für ein verbrecherisches Regime sie unterstützt, geduldet, hingenommen hatten. Dass viele der Zurückgekehrten Hamburg nach solchen Erfahrungen endgültig den Rücken kehrten, ist nur zu verständlich. Eher verwundert es, dass überhaupt jemand nach Deutschland zurückgekommen ist. Ein Besucher hat nun zum ersten Mal seit über 60 Jahren wieder den Schritt nach Hamburg gewagt.
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Chorkonzert der Hamburger Singakademie (11.7.)

23. Juni 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.166 Aufrufe

Singakademie-Konzert-Juli

Odi et amo – Lichthof-Konzert
mit Werken von Hans Leo Hassler (1564-1612), Johann Steffen (1560-1616), Orlando di Lasso (1532-1594) und Carl Orff (1895-1982)

Mitwirkende: Olga Chuminkova, Klavier/Cembalo, und Ruprecht Bassarak, Cello, unter der Leitung von Jörg Mall.

Odi et amo” – Hier verzehrt sich ein Liebhaber vor Sehnsucht nach seinem Schatz, dort beschimpft sich ein eifersüchtiges Paar. Dann wieder buhlt ein derber Landsknecht um die Aufmerksamkeit einer Dame oder es erklingen die Fragen und Zweifel ob der Richtigkeit der Partnerwahl.
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Longlist Hamburg Lesen 2015

5. Juni 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 3.282 Aufrufe

Hamburg Lesen 2015

Die Staatsbibliothek vergibt seit 2013 mit HamburgLesen den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Longlist Hamburg Lesen 2015 Aus 234 Büchern (Vorschlagsliste) sind nun 30 Publikationen ausgewählt worden. Welche das sind, finden Sie auf der Website hamburglesen.de (Longlist).

Im Juli werden wir die Shortlist präsentieren, dann erfahren Sie, welche sieben der 30 Bücher noch im Rennen sind. Die Shortlist wählt ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburgs aus.

Der Buchpreis HamburgLesen 2015 wird am 30. Oktober 2015 um 17 Uhr im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen. Das Preisgeld beträgt 5.000 €. Wer am Ende den Preis bekommt, entscheidet diese Jury.

Die Vorjahrespreisträger waren:

Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt, 1460-1864 (3.6.)

22. Mai 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.383 Aufrufe

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt

Dr. Rainer Hoffmann: Die Erfolge der dänischen Schulverwaltung bei der Durchsetzung der Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt (1460-1864)

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt Ausgehend von den erlassenen Schulordnungen für die niederen Schulen (für das ehemalige Herzogtum Holstein und für die Hamburger Walddörfer) wird die Durchsetzung der Schulpflicht in der ehemals ländlichen Region des südlichen Holsteins im Stormarner Kirchspiel dargestellt. Dabei muss als ein Ergebnis der Studie hervorgehoben werden, dass die Leistungsfähigkeit des schleswigholsteinischen (dänischen) Schulsystems dem viel gepriesenen preußischen weit überlegen war. Die mehr auf Konsens ausgerichtete dänische Schulverwaltung erreichte beispielsweise schon 1825 eine 100-prozentige Einschulungsquote im Untersuchungsgebiet, während Preußen nur eine Quote von 82 Prozent bewirkte.

Dr. Rainer Hoffmann, Historiker und Direktor i.R. der Gesamtschule Poppenbüttel, wurde mit einer Arbeit über dieses Thema an der Universität Hamburg promoviert.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 3. Juni 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
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