FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Diskussion: Fernwärme in Hamburg – wohin geht der Weg? (5.12.)

22. November 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 628 Aufrufe

Donnerstag, 5.12., 18 Uhr, Vortragsraum.

Tiefstack Es gibt viele Ideen, wie Fernwärme klimaneutral gemacht werden kann. 2019 hat die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ erreicht, dass 2030 keine Kohle mehr verbrannt werden soll. Aktuell dominiert noch das Verbrennen von Steinkohle und Erdgas. Was muss Hamburg also tun, um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen?

Es diskutieren: Jens Kerstan (Umweltsenator), Burkhard Warmuth (Hamburger Energiewerke), Dr. Jens Clausen (Institut borderstep) und Wiebke Hansen (BUND Hamburg).
Der Eintritt ist frei.

Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation.
Mittwoch, 4.12., 18 Uhr, Vortragsraum.

Klosterbuch Bis zur Reformation prägten die Klöster, Stifte und Konvente in den Städten und auf dem Land die geistliche und kulturelle Entwicklung der reichen, bisher weitgehend unerforschten Klosterlandschaft nördlich der Elbe. Dr. Katja Hillebrand und Thore Schlott stellen das Klosterbuch vor, das nun erstmals einen umfassenden Überblick zur klösterlichen und stiftischen Kultur in Schleswig-Holstein und Hamburg sowie im ehemaligen Herzogtum Schleswig bietet.

Dr. Katja Hillebrand ist Kunst- und Bauhistorikerin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Regionalgeschichte der Universität Kiel mit Schwerpunkten in der kulturhistorischen Genese der Orden, der Ordensbaukunst und der Reformentwicklungen im Hoch- und Spätmittelalter. Thore Schlott (M.A.) ist dort ebenfalls wissenschaftliche Hilfskraft am Projekt „Klosterregister und Klosterbuch für Pommern“, darüber hinaus arbeitet er mit einem Schwerpunkt im Bereich der Ordensgeschichte im Ostseeraum.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 27.11., 18 Uhr, Vortragsraum.

Auch in diesem Herbst stellt der VHG den neuen Band 110 (2024) seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die Aufsätze werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leser*innen“ (nicht von den Autor*innen selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Gunnar B. Zimmermann für den Aufsatzteil; Lilja Schopka-Brasch und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu weiterem Austausch bei Brezeln und Wein.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Borcherts Milchzahn

12. November 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Schätze der Stabi — 1.206 Aufrufe

Stabi erhält sehr persönliches Nachlasskonvolut Wolfgang Borcherts aus Frankreich.

Borchert-Konvolut: ein Kästchen, in dem sich unter anderem ein Milchzahn Borcherts, zwei Haarsträhnen sowie ein Wunschzettel befinden, den Borchert 1928 als Siebenjähriger geschrieben hat

Wolfgang Borchert (1921-1947) gilt als einer der bedeutendsten und meistgelesenen Schriftsteller der Nachkriegsliteratur. Seit seine Mutter Hertha Borchert (1895-1985) seinen Nachlass 1975 an die Staats- und Universitätsbibliothek seiner Heimatstadt Hamburg übergab, bewahrt die Stabi neben Manuskripten und Briefen auch Borcherts Bibliothek und persönliche Gegenstände wie den Schreibtisch des Autors, dessen Tabakpfeife, das Buddelschiff „Tui Hoo“ oder ein getrocknetes Seepferdchen. Seit dem 100. Geburtstag 2021 ist der Nachlass in einer Dauerausstellung in der Borchert-Box zu sehen, einem zweiräumigen Glaskasten im Benutzungsbereich der Bibliothek.

Das Borchert-Archiv ist allerdings keine abgeschlossene Sammlung. In den letzten Jahren konnte die SUB drei bedeutende Konvolute mit Briefen, Postkarten und Zeichnungen des Autors erwerben. Aus Frankreich erhält sie nun eine sehr persönliche kleine Borchert-Sammlung: Zwei Bilder mit typischen Borchert-Motiven, die der Autor als Erwachsener gemalt hat, sowie ein Kästchen, in dem sich unter anderem ein Milchzahn Borcherts, zwei Haarsträhnen sowie ein Wunschzettel befinden, den Borchert 1928 als Siebenjähriger geschrieben hat.

Weiter lesen “Borcherts Milchzahn”

Dienstag, 5.11., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

Filiale der Hamburger Handelsfirma Bieling

Filiale der Hamburger Handelsfirma Bieling Gebrüder in der südpolnischen Kleinstadt Busko im Generalgouvernement, ca. 1941-1944. Foto Privatsammlung Heike Schulz

Zahlreiche Hamburger und Bremer Überseehandelsfirmen engagierten sich in der Besatzungswirtschaft des Generalgouvernements und beteiligten sich an der brutalen Ausbeutung der polnischen Landwirtschaft. Sie trugen außerdem dazu bei, die polnischen Jüdinnen und Juden auszurauben und wirtschaftlich zu verdrängen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Genozid. Auf diese Weise hatten Wirtschaftseliten aus den beiden Hansestädten einen wesentlichen Anteil daran, nationalsozialistische Ziele zu verwirklichen.
Weiter lesen “Vortrag und Diskussion: „Hanseaten im Osteinsatz“ mit Felix Matheis (5.11.)”

Mittwoch, 23.10., 19 Uhr, Vortragsraum.

hamburger bauheft 46: 'Das Kontorhausviertel'

Hermann Hipp Autorenporträt Versuche 2024 Exkursion Neapel Kunstgeschichtliches Seminar Mai 2005 Claas Gefroi © Eberhard_Kehrer Architektur ist unsere gebaute Umwelt. Ihrem Verständnis kommt verstärkte Bedeutung zu. Mit den „hamburger bauheften“ (schaff) und der Reihe „Stadt Neu! Beispielhafte Sanierungen aus Hamburg“ (DuG) engagieren sich beide Verlage für das Wissen um die Architektur, indem Baugeschichte und Baugeschehen mit verständlichen Texten in handlichen Formaten dem Publikum vermittelt werden. Die Autoren Claas Gefroi (DuG) und Prof. Dr. Hermann Hipp (schaff) werden sich in einem Podiumsgespräch dem Thema widmen.
Weiter lesen “IndieStabi: Architekturvermittlung. Ein Abend mit Dölling & Galitz und dem Schaff-Verlag (23.10.)”

Montag, 21.10., 18 Uhr, Vortragsraum.

In der Revolution von 1918/19 übernahm in Hamburg ein Arbeiter- und Soldatenrat die Macht, der die politische, aber auch alltägliche Ordnung der Menschen in der Hansestadt mit den alten Eliten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aushandelte. Erstmals wird die enge Verknüpfung von Revolution und Ordnung im Rahmen einer alltagsrelevanten Verwaltungsgeschichte der Revolution 1918/19 in den Fokus gerückt, die verdeutlicht, wie wichtig der Erhalt alltagsrelevanter Ordnung während der Revolution war.

Die Autorin Dr. Christina Ewald und der Reihenherausgeber Prof. Dr. Dr. Rainer Hering stellen den Band 70 der „Beiträge zur Geschichte Hamburgs“ im Gespräch vor.
Weiter lesen “Revolution und Ordnung. Aushandlungsprozesse zwischen Politik, Verwaltung und Gesellschaft in Hamburg 1918/19 (21.10.)”

Drei neue Bände in der Dehmelbibliothek!

1. Oktober 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Hamburg,Schätze der Stabi — 765 Aufrufe

Stabi-Direktor Robert Zepf mit dem Geschenk der Dehmel-Stifung Das Dehmel-Archiv der Stabi umfasst neben vielen anderen Archivalien auch Richard und Ida Dehmels umfangreiche Bibliothek, die über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten in drei großen Tranchen zu uns ins Haus gekommen ist. Leider hat sich die Bibliothek dennoch nicht vollständig erhalten und es tauchen immer wieder mal Bände auf dem Antiquariatsmarkt auf, die einmal Teil dieser Bibliothek waren. Zu erkennen ist dies am einfachsten an einem eingeklebten Exlibris Dehmels, in selteneren Fällen auch an persönlichen Widmungen.
Weiter lesen “Drei neue Bände in der Dehmelbibliothek!”

Mittwoch, 9.10., 18 Uhr, Vortragsraum.

Friedrich Ludwig Schröder Die bis heute andauernde deutsche Begeisterung für Shakespeare begann im späten 18. Jahrhundert in Hamburg. Unter der Leitung des Reformers Friedrich Ludwig Schröder entwickelte sich das hiesige Stadttheater zum kulturellen Vorreiter. Mit Rückgriff auf die originalen Regiebücher wird im Vortrag gezeigt, wie Aufklärung, Bürgertum und Einflüsse aus England Schröders Inszenierungen von Shakespeare prägten und zum großen Erfolg machten.

Dr. Jacqueline Malchow studierte Geschichte und Anglistik an der Universität Hamburg, wo sie später am DFG-Projekt „Bühne und Bürgertum. Das Hamburger Stadttheater 1770–1850“ forschte und promovierte. Die Dissertation erschien 2020 unter dem Titel „Die Illusion des Illusionstheaters. Friedrich Ludwig Schröder, Shakespeare und der natürliche Schauspielstil“ (und ist auch im Bestand der Stabi).

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Stabi Hamburg. Der Eintritt ist frei.

GdF: Einblicke in die Papyrussammlung (2.10.)

16. September 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 665 Aufrufe

Mittwoch, 2.10., 16 Uhr, Treffpunkt: Foyer der Stabi.

Dr. Katrin Janz-Wenig wird die Papyrussammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vorstellen und einige ausgewählte Stücke der Sammlung präsentieren.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder 040 428 38 22 13. Nichtmitglieder willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.