Urheberrecht und Netzfreiheit – ein unlösbarer Widerspruch? (19.9.)
30. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 7.267 Aufrufe
Öffentliche Podiumsdiskussion:
Urheberrecht und Netzfreiheit – ein unlösbarer Widerspruch?
– Update: Berichte siehe am Ende des Artikels –
Wie können Bezahl-Modelle für AutorInnen und FotografInnen aussehen, die praktikabel und für die UrheberInnen auskömmlich, gleichzeitig aber für die NutzerInnen bezahlbar sind? Die
unterschiedlichen Positionen werden im Streitgespräch dargestellt und verschiedene Lösungsansätze präsentiert.
Die Informationsfreiheit im Internet wird unterschiedlich definiert. Während die Anbietenden darauf bestehen, für ihre eigene Arbeit (oder die ihrer Lohnabhängigen) angemessen entschädigt zu werden, fordern die Nutzenden einen freien Zugang zu journalistischen und künstlerischen Werken. Bisher nehmen die Beteiligten das Problem in der Regel als unüberbrückbaren Widerspruch wahr, erst langsam entwickeln beide Seiten Verständnis füreinander.
Podiumsteilnehmende:
- Prof. Dr. Gabriele Beger (Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky)
- Rüdiger Lühr (Freier Journalist)
- Thilo von Trott (Leiter Public Affairs + Corporate Responsibility Gruner+Jahr)
- Fukami – Digitale Gesellschaft
Moderation: Wulf Beleites, stellv. Bundesvorsitzender der Deutschen Journalisten-Union
Die Veranstaltung noch ausführlicher hier im PDF.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalisten-Union.
Mittwoch, 19. September 2012, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum (1. Etage), Eintritt frei
Update 1.10.2012: Dörte Böhner hat die Veranstaltung heute auf bibliothekarisch.de ausführlich zusammengefasst.
Auch bei der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union gibt es eine Zusammenfassung und ein Foto: Ein guter Anfang, eine lebhafte Diskussion.
Umbau Informationszentrum: Lesesaalzugang über Saal 4 (3.-11.9.)
29. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Baustelle Stabi — 5.773 Aufrufe
Ab Montag, 3.9., tritt der Umbau des Informationszentrums in eine neue Phase ein. Dann wird auch vor dem Lesesaal-Eingang in der 1. Etage der neue Teppich verlegt.
Vom 3.-7. September wird deshalb der Zugang zu den Lesesälen über Saal 4 (2. Etage) umgeleitet. Von Lesesaal 3 gelangen Sie über die Umleitung zur Lesesaal-Auskunft, zur Lesesaal-Buchausgabe, zu den anderen Lesesälen und zur Medienwerkstatt.
Einen barrierefreien Weg von Lesesaal 3 in Lesesaal 1 gibt es leider nicht. Behinderte, die Materialien aus Lesesaal 1 benötigen, wenden sich bitte an die Auskunft in Saal 4. Zwischen 18 und 21 Uhr gibt es keinen barrierefreien Zugang zu Office-Arbeitsplätzen, für die die Kennung des RRZ erforderlich ist.
Wir danken für Ihr Verständnis, dass es für wenige Tage zu diesen unvermeidlichen Umleitungen und Einschränkungen während der Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb kommt.
Update 7.9.: Die Teppichverlegung verzögert sich etwas. Die Umleitung über den Saal 4 bleibt noch bis zum 11.9. bestehen.
Stellenausschreibung Katalogisierung (A11/E10)
29. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 5.638 Aufrufe
Die Staatsbibliothek sucht zum 01.12.2012
eine/n Bibliotheksamtfrau/-mann A11 oder Tarifbeschäftigte/r E10 in der Katalogisierung.
Die konkrete Tätigkeit besteht in der Gruppenleitung der Katalogisierung von Sondermaterialien und der Retrokonversion.
Zu Ihren Aufgaben gehören u.a.
- Dienst- und Fachaufsicht über eine Bearbeitungsgruppe, die mit der Katalogisierung von Sondermaterialien wie dem Alten Buch sowie der Retrokonversion betraut ist.
- Planung und Steuerung der Arbeitsabläufe und deren Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten
- Ansprechpartnerin/partner für die KollegInnen aus dem Bibliothekssystem bzgl. der Katalogisierung der Sondermaterialien
Bewerbungsfrist: 17.09.2012. Alle weiteren Informationen finden Sie unter Stellenausschreibungen und in der kompletten Ausschreibung im Format PDF.
Fachbibliothek Sozialwissenschaften wird umfassend modernisiert
27. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Fachbibliotheken — 5.901 Aufrufe
Damit die Bibliothek im Pferdestall sich auch zukünftig größter Beliebtheit bei Studierenden und Wissenschafterlinnen erfreuen kann, wird sie im nächsten Jahr komplett modernisiert und umgebaut: eine übersichtlichere Buchaufstellung, mehr Arbeitsplätze, attraktive Gruppenarbeitsräume und verschiedene Lernwelten werden eine vielfältige und den verschiedenen Bedarfen entsprechende Nutzung der Bibliothek ermöglichen.
Die Bibliothek wird während der kompletten Umbauphase geöffnet bleiben. Allerdings können verschiedene Benutzungseinschränkungen nicht verhindert werden. Informationen zum Zeitplan der Umbauarbeiten und den Nutzungsbedingungen während des Umbaus finden Sie auf der Infoseite der Fachbibliothek.
Ausstellung Joachim Jungius: Der Zettelkasten des Doktors (6.9.-28.10.)
21. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 15.952 Aufrufe
Die Stabi präsentiert zum 425. Geburts- und 355. Todestag des großen Hamburger Gelehrten Joachim Jungius
Joachim Jungius prägte Mitte des 17. Jahrhunderts für mehrere Jahrzehnte das wissenschaftliche Hamburg als Rektor des Johanneums und des Akademischen Gymnasiums. Er war ein Universalgelehrter, dessen Schwerpunkt besonders im Bereich der Naturforschung und Mathematik lag. Große Aufmerksamkeit widmete Jungius Fragen der Methodik und Didaktik der Wissenschaften.
Sein wissenschaftlicher Nachlass, der im historischen Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek bewahrt wird, ist im Hinblick auf Alter und Umfang ein herausragender Schatz der Bibliothek. Er besteht aus Jungius’ wichtigstem Arbeitsinstrument, einer umfangreichen und über Jahrzehnte gepflegten Sammlung von fast 50.000 handschriftlichen Notizzetteln, mit denen Jungius das gesamte Wissen seiner Zeit erfassen und ordnen wollte.

“Botanica IX (Phytoscopica, Catalogi)”, Signatur Jungius-Nachlass, Wo. 9. Blätter aus dem Jungius-Nachlass (Signatur Wo. 9).
Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, dem 5. September 2012, um 18 Uhr
im Vortragsraum der Bibliothek (1. Etage) Weiter lesen “Ausstellung Joachim Jungius: Der Zettelkasten des Doktors (6.9.-28.10.)”
Workshop ÜberlebensKunst: Wie Gesellschaften mit politischer Gewalt umgehen
16. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 9.362 Aufrufe
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung «ÜberlebensKunst – Konfliktbearbeitung durch textile Bilder», die Sie noch bis zum 26. August bei uns im Ausstellungsraum sehen können, hat vor kurzem ein 3-tägiger Workshop stattgefunden, der auf Deutschlandfunk in einem ausführlichen Studiozeit-Feature vorgestellt wurde. Sie können den 7,5-minütigen Beitrag, in dem sowohl die KuratorInnen der Ausstellung, als auch OrganisitorInnen und TeilnehmerInnen des Workshops zu Wort kommen, auf der Website von Deutschlandfunk nachlesen: Spuren der Diktatur und sowohl dort als auch hier nachhören:
In der Ausstellung ÜberlebensKunst werden textile Bilder gezeigt, die auf expressive Weise Situationen politischer Gewalt thematisieren. Die Exponate sind Produkt einer persönlichen, künstlerischen Auseinandersetzung mit Repression und Krieg.
Der Umgang mit politischer Gewalt steht auch im Mittelpunkt der diesjährigen Sommeruniversität des Initiativkreises Friedensbildung – Peacebuilding. Länder-Workshops zu Chile, Nordirland und Spanien fragen nach den Ursachen, Strukturen und Folgen politischer Gewalt in diesen Gesellschaften. Sie erläutern somit die Hintergründe der auf den Ausstellungsobjekten dargestellten Szenen. Die Workshoparbeit verknüpft einen historischen und sozialwissenschaftlichen Zugang zu der Thematik mit kulturellen Aspekten wie Musik, Bildern und Literatur. Außerdem berichten Zeitzeugen über ihre Erfahrungen. Ziel der Sommeruniversität ist, verschiedene Formen des Umgangs mit politischer Gewalt wissenschaftlich einzuordnen und verstehen zu lernen, welche Faktoren maßgeblich zur Überwindung dieser Gewalt beitrugen.
Da im Workshop nicht nur eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema stattgefunden hat, sondern auch höchst beeindruckende praktische Ergebnisse erzielt wurden, möchten wir Ihnen hier in der Folge auch die visuelle Umsetzung der Arbeitsergebnisse der einzelnen Länder-Workshops zeigen. Die ersten beiden Aufnahmen stammen von Dr. Tatjana Reiber, vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, die weiteren Fotos wurden von der Stabi Hamburg gemacht.
Sehen Sie alle Aufnahmen (auch einzeln und in groß) im Fotoalbum auf Google+.
Wie gesagt, die Ausstellung ÜberlebensKunst ist noch bis Sonntag, den 26. August, zu sehen. Sollten Sie bisher noch keine Zeit gehabt haben im Ausstellungsraum (Foyer) vorbei zu schauen, möchten wir Ihnen empfehlen, dies nachzuholen.
Lang lebe das Web! Crowdsourcing für Bibliotheken
9. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 10.966 Aufrufe
von Karin Hörner, Leiterin der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts.
Digitale Objekte wollen gepflegt sein. Der eine bewirtschaftet fachkundig seinen Online-Bauernhof, der andere teilt sein Wissen über Wilhelm Busch und schreibt einen Artikel über ihn für die Wikipedia.
Das eine und das andere kosten viel Zeit. Was ist mit den Fachleuten, die gern etwas zu ihrem Gebiet beisteuern wollen, aber wenig Zeit haben und höchstens etwas nebenher mit erledigen können? Sie beteiligen sich an Crowdsourcing-Projekten für Spezialisten.
So schickt die Turkologin Digitalisate des osmanischen Manuskriptes, die sie ohnehin für ihre Arbeit braucht, an ein Manuskript-Projekt in den USA: Islamische Manuskripte digitalisieren (University of Michigan).
Der Iranforscher bemerkt bei der Unterrichtsvorbereitung tote Links in Wikipedia auf das wichtigste Online-Fachlexikon. Statt sich bloß zu ärgern, leitet er die Information gleich an die Redaktion der Datenbank weiter: Encyclopaedia Iranica-Links in Wikipedia aktualisieren.
Dies sind nur einige Beispiele für helfende Hände im Web. Wie Sie sehen, ist das Thema Crowdsourcing in bestimmten Bereichen auch für Bibliotheken von Bedeutung.
Literarische Figuren für die Schließfächer ausgewählt
9. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 10.751 Aufrufe
Im vergangenen Monat haben wir Sie gefragt, welche Literarische Figuren Sie sich auf den Schließfächern im neu gestalteten Informationszentrum vorstellen könnten. Von der großen Resonanz waren wir positiv überrascht. Es war für alle an der Aktion Teilnehmenden interessant zu sehen, was da so an literarischen Gestalten nominiert wurde. Am Ende wurden uns sage und schreibe 465 Vorschläge gemacht. Herzlichen Dank dafür!
Wir haben alle Daten (aus den Kommentaren und aus den E-Mails) sorgsam zusammengeführt und mithilfe des Wortwolken-Tools Wordle eine Vorauswahl der 70 am häufigsten genannten Figuren anzeigen lassen. Das sah dann so aus:

Die 70 Figuren, die nun für die neuen Schließfächer ausgewählt wurden, und wo Sie nach der für Mitte September geplanten Neueröffnung des Informationszentrums Ihr Hab und Gut werden einschließen können, sind in alphabetischer Reihenfolge:
Weiter lesen “Literarische Figuren für die Schließfächer ausgewählt”
Exponat des Monats August: Atlas Russicus, 1745 (15.8.)
8. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Schätze der Stabi — 8.595 Aufrufe
Die Stabi zeigt einen Meilenstein der russischen und europäischen Kartographie:
Rußischer Atlas, welcher in einer General-Charte und neunzehen Special-Charten das gesamte Rußische Reich und dessen angräntzende Länder, nach den Regeln der Erd-Beschreibung und den neuesten Observationen vorstellig macht. Hrsg.: Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, St. Petersburg, 1745.
Das unter dem Namen Atlas Russicus bekannte Kartenwerk des gesamtrussischen Reichs ist 1745 in Sankt Petersburg an der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften erschienen und stellt einen Meilenstein der russischen und europäischen Kartographie dar. Die Initiative dazu geht auf Peter den Großen (1672-1725) zurück, der eine kartographische Darstellung seines Riesenreichs mit modernen wissenschaftlichen Methoden wünschte. Denn die Expansion nach Osten erforderte nicht nur die Erforschung der neuen Gebiete, sondern auch ihre genaue Vermessung und kartographische Erfassung.
Weiter lesen “Exponat des Monats August: Atlas Russicus, 1745 (15.8.)”
Stabi-Veranstaltungsflyer September
7. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.145 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat September ist nun da: Flyer September 2012 (PDF; 4,9 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
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