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Ich heisse Stella!

25

September

2012

Stabi Gründungsmitglied von “Goobi. Digitalisieren im Verein”

von MG — abgelegt in: E-Medien — 5.826 Aufrufe —  

Die Gründer von “Goobi. Digitalisieren im Verein” e.V. 


Die Anwendergemeinschaft der Digitalisierungssoftware Goobi schafft professionelle Strukturen

Die Digitalisierungssoftware Goobi zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten wird in rund 30 deutschen Bibliotheken eingesetzt und findet auch im Ausland zunehmend Verbreitung. Sie ist quelloffen, plattformunabhängig und bietet dank der Unterstützung namhafter Firmen für jede Betriebsgröße überzeugende Lösungen.

Im Interesse eines verbesserten Rechts- und Investitionsschutzes sowie einer höheren Organisationskraft der Anwendergemeinschaft haben 12 Bibliotheken und Unternehmen aus Deutschland und Österreich  am 17. September 2012 in Dresden den Verein „Goobi. Digitalisieren im Verein“ gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister wird vorbereitet, ebenso der Aufbau einer Geschäftsstelle, die unter anderem die gemeinsame Produktwerbung professionalisieren soll. Das Release Management für Goobi wurde in der ersten Mitgliederversammlung an die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) vergeben.

Als Gründungsmitglieder fungierten die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, die SLUB, die Universitätsbibliothek Freiberg, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, die Universitätsbibliothek Kiel, die Oberösterreichische Landesbibliothek, die Württembergische Landesbibliothek, das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung sowie die Unternehmen Image Access GmbH, intranda GmbH und Zeutschel GmbH.

Die Stabi setzt Goobi seit 2010 als Digitalisierungsplattform ein und präsentiert im Webangebot “Hamburgensien digital” aktuell eine wachsende Zahl an Nachschlagewerken und Zeitschriften zur Geschichte Hamburgs. Dieses Hamburg-Angebot wird laufend um Portraits, Karten und Ansichten ergänzt. In Vorbereitung ist ein größeres Projekt zur Erschließung der Parlamentsschriften. Mit Mitteln der DFG wird die Digitalisierung des Nachlasses von Joachim Jungius und 1500 Drucke des 17. Jahrhunderts aus Hamburg vorangetrieben. Und als aktuell größtes Projekt ist die Digitalisierung von 2 Mio. historischen Hamburger Zeitungsseiten in Angriff genommen worden – umgesetzt im Kontext des EU-Projektes “europeana newspaper”.

5 Kommentare

  1. Und die abendländische und außereuropäische Handschriften? Nicht einmal die Findmittel sind online zugänglich. Hier wäre die allgemeine Erwartung groß.

  2. Kommentar von Jean-Baptiste Piggin — 30 Sep 12 @ 08:49:02

  3. Sehr geehrter Herr Piggin,

    wir fertigen laufend Handschriftendigitalisate für unsere Benutzer an. Für deren Web-Präsentation mittels der Goobi-Software wird eine Auswahl der interessantesten Stücke vorbereitet.
    Bei dem in der Bestandsübersicht zu den Abendländischen und außereuropäischen Handschriften aufgeführten “Katalog der Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg” handelt es sich um eine Verlagspublikation, die in größeren Bibliotheken verfügbar ist. Wir stehen in Verhandlungen mit dem Verlag über eine Digitalisierung der Bände.

  4. Kommentar von Marlene Grau — 1 Okt 12 @ 10:12:12

  5. [...] in Zusammenarbeit mit etwa 20 Kooperationspartnern. Die Bibliothek setzt an dieser Stelle auf Goobi. Weitere digitale Angebote sind die Fachportale oder die bereits oben erwähnten Repositorien. Auch [...]

  6. [...] Stabi Gründungsmitglied von "Goobi. Digitalisieren im Verein"  2 Marlene Grau, Jean-Baptiste Piggin [...]

  7. [...] 1800 Portraits der Hamburger Persönlichkeiten des 18. und 19. Jh. werden zurzeit in Goobi erfasst und in die Webpräsentation eingespielt. Vor der Bearbeitung in Goobi wird der Bestand auf [...]

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