Medienwerkstatt: Schallkabinen und ReaderPrinter nicht nutzbar (17./18.1.)
12. Januar 2011
von MG — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 3.372 Aufrufe
Aufgrund von Bauarbeiten und der Verlegung von Datenkabeln stehen voraussichtlich vom 17. -18. Januar 2011 die Schallkabinen der Medienwerkstatt nicht zur Verfügung. Auch die ReaderPrinter-Station für den Ausdruck von Mikroformen kann nicht benutzt werden.
Wir bitten um Verständnis.
Robert Darnton: Zugang zum Wissen der Welt durch Öffentliche Institutionen sichern
12. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen — 5.647 Aufrufe
Im arte Journal kam mit Robert Darnton, Historiker und Direktor der Universitätsbibliothek von Havard, ein Verfechter der Demokratisierung der Kultur zu Wort, der dieses wichtige Feld nicht Google überlassen möchte:
Gibt es etwas kostbareres als den freien Zugang zum Wissen der Welt zu garantieren? Auch Robert Darnton, der Direktor der Universitätsbibliothek von Havard, ruft zum Kreuzzug gegen Google auf: Nicht kommerzielle, sondern öffentliche Institutionen sollen die Bücher und Bibliotheken der Welt ins Digitale Zeitalter transportieren. Dieser eminente Kenner des gedruckten Buches hat seiner Leidenschaft Ausdruck verliehen… natürlich in Buchform: Apologie des Buches heißt das Werk des Amerikaners, das jetzt auch in französisch erschienen ist.
arte Journal: Robert Darnton, Bibliothekar mit Charakter
Update 13.01.2011: Das im Beitrag angesprochene Buch The Case for Books: Past, Present and Future von Robert Darnton haben wir auch im Bestand.
Update II, 18.01.2011: Robert Darnton: Globales Wissensarchiv und Wikimedia der Bibliotheken
Ab sofort unbegrenzter Zugriff auf E-Ressourcen
10. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 3.896 Aufrufe
Um Elektronische Zeitschriften, Onlinedatenbanken und E-Books für die
Nutzung außerhalb des Campus bereitzustellen, setzt die Stabi auf ihrem E-Medien-Server die sogenannte HAN-Software
Ihrem Zugriff auf E-Ressourcen sowohl in der Stabi, als auch auf dem Uni-Campus oder von zuhause aus (siehe Tipps zum Zugang) sind also in Zukunft keine Grenzen mehr gesetzt, wenn Sie eine Zugriffsberechtigung auf die jeweiligen Informationsangebote besitzen.
Bulgarien und Rumänien – Vier Jahre in der EU (18.1.)
4. Januar 2011
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.812 Aufrufe
Bulgarien und Rumänien-Vier Jahre in der EU
Wirtschaftliche Entwicklung, Freiheit, Rechtsstaat
Dienstag, 18. Januar 2011, 19.00 Uhr, Vortragsraum
Bulgarien und Rumänien als die jüngsten Mitglieder der EU waren in die Gemeinschaft aufgenommen worden, obwohl sie damals noch etliche Defizite hinsichtlich der EU-Standards aufwiesen. Im Sommer 2008 hatte die Europäische Union Finanzhilfen in Höhe von einer halben Milliarde Euro für Bulgarien wegen Korruption und organisierter Kriminalität gestoppt, denn der Verbleib der Beihilfen war nicht ausreichend kontrollierbar gewesen. Rumänien erhielt damals eine deutliche Rüge.
Wie sieht es nun in beiden Staaten nach vier Jahren Mitgliedschaft aus? Wie haben sich die beiden Länder wirtschaftlich – auch gerade im Zuge der weltweiten Finanzkrise – entwickelt? Wie geht es den Bevölkerungen? Wie sehen die Chancen für beide Länder aus, ihren jetzigen Status zu verlassen?
Und: Wie steht es um die Säulen demokratischer Entwicklung, um Freiheit, Eigentum und Rechtsstaat?
Begrüßung und Vorstellung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:
Dr. Petra Beckmann-Schulz
Grußworte:
Dr. Maya Neidenowa, Vorsitzende der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V.
Alina Holly-Peters, Präsidentin der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Norddeutschland e.V. Hamburg
Referenten:
Dr. oec. Ognian Hishow, Wirtschaftswissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Arbeitsschwerpunkte unter anderem: wirtschaftliche Entwicklung der EU-Beitrittsländer.
Stefan Kolev, Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt. Seit April 2010 Leiter des Forschungsprojektes „Die Planwirtschaft der DDR – Mythos und Wirklichkeit“ an der Zweigniederlassung Thüringen des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts in Erfurt. Stefan Kolev verteidigt im Januar 2011 seine Dissertation zum Staatsverständnis des Neoliberalismus an der Universität Hamburg. Er ist bulgarischer Staatsbürger und Altstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Moderatorin: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Politikwissenschaftlerin, Hamburg
Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V. und der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Norddeutschland e.V.
Um Anmeldung bei Jennyfer Dutschke wird gebeten unter Tel. 040-82297930 oder hamburg@freiheit.org
Studentische Hilfskraft gesucht für Web-Recherchen
4. Januar 2011
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 3.137 Aufrufe
Die Stabi erweitert das Fachportal www.vifapol.de um die Bereiche Verwaltungs- und Kommunalwissenschaften. Dabei wird auch die Linksammlung des Portals ergänzt. Für die Erschließung von Webseiten und zur Unterstützung des Projektteams suchen wir zum 1.2.2011 eine studentische Hilfskraft für 40 Stunden pro Monat.
Voraussetzungen sind Begeisterung für Recherche im Netz und gute englische Sprachkentnisse. Sie sollten darüber hinaus mindestens im fünften Semester immatrikuliert sein.
Ansprechpartner:
Jens Wonke-Stehle
Staats- und Universitaetsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
Telefon (040) 4 28 38-22 24
E-Mail: jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de
Neue Aktion der Sondersammlungen: Exponat des Monats (19.1.2011)
4. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Schätze der Stabi — 7.042 Aufrufe
Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Stabi-Webseite künftig regelmäßig ein «Exponat des Monats» aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich von den zuständigen Experten erläutern lassen.
Als Exponat des Monats Januar 2011 wird ein kostbar illuminierter Psalter des 13. Jahrhunderts gezeigt, der eine Darstellung der Heiligen Drei Könige aufweist (Cod. in scrin. 85).
Mittwoch, 19. Januar, 16 Uhr
Handschriftenlesesaal (1. Etage, Eingang Lesesaal 1)
Der mit 13 ganzseitigen Miniaturen und 11 ganzseitigen Initialen reich ausgestattete Psalter ist über die Bibliothek des Frankfurter Ratsherrn Zacharias Konrad von Uffenbach (1684-1734) in die Hamburger Bibliothek gekommen. Wo Uffenbach den Codex erwarb, ist nicht überliefert; er ist schon in dessen erstem Sammlungskatalog aus dem Jahr 1720 verzeichnet.
In der malerischen Qualität herausragend, gehört der Codex zu den besten Erzeugnissen der sog. ‚thüringisch-sächsischen Malerschule’, deren Leithandschriften aus einem Gebiet „zwischen Helmarshausen, Hildesheim, Magdeburg und Erfurt“ (Brandis 1988, 172) bereits 1897 der nachmalige Kieler Ordinarius Arthur Haseloff zusammenstellte – er hat sich ins Benutzerverzeichnis der Handschrift mehrmals eingetragen. Verbindendes Stilmerkmal dieser Handschriftengruppe ist der sog. „Zackenstil“: die Gewandfalten sind stark gebrochen, kräftig konturiert und oft „gegen die Wirklichkeit“ dargestellt. Die künstlerische Qualität strahlt in die Erzeugnisse lokaler Skriptorien dieses Einzugsgebietes nachweisbar aus.
Lesen Sie mehr auf der Seite Exponat des Monats (Januar 2011).
Mi, 12.1. Personalversammlung – Stabi öffnet um 13 Uhr
30. Dezember 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 3.487 Aufrufe
Wegen der jährlichen Personalversammlung öffnet die Stabi am Mittwoch, den 12.1.2011, erst um 13 Uhr. Berücksichtigen Sie dies bitte bei Ihren Planungen.
Update: Bestellungen aus der Speicherbibliothek Bergedorf vom 11. und 12.1. können erst am Donnerstag, den 13.1.2011 abgeholt werden.
Erfolg im Netz: Stabi-Verlag zieht Bilanz
21. Dezember 2010
von Isabella Meinecke — abgelegt in: E-Medien,Hamburg University Press,Open Access — 3.660 Aufrufe
Im Blog halten wir Sie stets über Neuerscheinungen und Projekte des Stabi-Verlags auf dem Laufenden. Das Jahresende eignet sich gut zum Bilanzieren. Wir möchten daher die Gelegenheit ergreifen und etwas zum Erfolg der Verlagspublikationen im Netz sagen.
Hamburg University Press, der Stabiverlag, bietet alle erscheinenden Publikationen (auch) in digitaler Form frei verfügbar für alle Nutzenden an (Open Access). Monographien können als Ganzes heruntergeladen werden. Sammelbände liegen sowohl als Gesamtdokument wie auch in Einzelbeiträgen vor. Alle angebotenen Dokumente wurden in 2010 vom Verlagsserver ca. 40.000-mal heruntergeladen.
Die bei Hamburg University Press online bereitgestellten vier Open-Access-Zeitschriften der GIGA Journal Family, die vom GIGA German Institute of Global and Area Studies/Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien herausgegeben werden, haben in diesem Jahr eine magische Grenze überschritten: Ihre Artikel wurden insgesamt über 70.000-mal (genau: 71.340, Stand: 21.12.2010) heruntergeladen. Zum Vergleich: In 2009 gab es in acht Monaten seit Beginn der Online-Bereitstellung ca. 28.000 Artikel-Downloads.
Die Zunahme der Downloads, aber auch die Zahlen an sich, sind ein Beleg dafür, wie sich die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Zeitschriften vervielfachen kann, wenn sie hybrid (Print und online parallel) bzw. in elektronischer Form frei verfügbar angeboten werden.
Beim von Hamburger Narratologen des Interdisziplinären Centrums für Narratologie (ICN) herausgegebenen „Living Handbook of Narratology“, das in gedruckter Form beim Wissenschaftsverlag de Gruyter erschienen ist, gibt es keine direkten Downloads, da die Artikel als Webseiten vorliegen. Doch auch hier sind hohe Zugriffe zu verzeichnen. Zählen wir diese zu den oben genannten Zahlen, so wurden im Stabi-Verlag erschienene Publikationen im Jahr 2010 mehr als 125.000-mal heruntergeladen bzw. aufgerufen.
Gerade für die veröffentlichenden Wissenschaftler freut uns die große Resonanz. Diese zeigt, wie wichtig es heute ist, in der Wissenschaft online zu veröffentlichen und sichtbar zu sein. Die Kooperation mit einer wissenschaftlichen Bibliothek wie der Stabi unterstützt die Wissenschaft in Fragen der Nachhaltigkeit der Publikationen sowie deren Sichtbarmachung.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen angenehme Festtage sowie ein produktives und erfolgreiches neues Jahr.
Stabi beflügelt: Präsentation von Neuerwerbungen für das Brahms-Archiv (14.1.2011)
21. Dezember 2010
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Schätze der Stabi — 6.445 Aufrufe
Die Stabi konnte 2010 wertvolle Handschriften und Musikdrucke aus in Familienbesitz verbliebenen Nachlassteilen des Hamburger Musikers und Brahms-Freundes Theodor Avé-Lallemant (1805–1890) erwerben, darunter Briefe von Brahms, Clara und Robert Schumann, Joseph Joachim und Tschaikowsky sowie einen fragmentarischen Teil des bislang unbekannten Autographs zu Brahms’ Wechsellied zum Tanze (op. 31, 1). Der Musikreferent der Stabi, Dr. Jürgen Neubacher, und Mitarbeiter der Forschungsstelle Kiel der Johannes Brahms Gesamtausgabe präsentieren die bislang unbekannten Dokumente.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von dem Pianisten Cord Garben und der Altistin Jale Papila, die mit ihrem Programm den neuen Flügel der Stabi einweihen werden.
Freitag, 14. Januar 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender online
16. Dezember 2010
von MM — abgelegt in: E-Medien — 19.821 Aufrufe
Mit Kürschners Gelehrten-Kalender ist jetzt auch ein Klassiker der biographischen Nachschlagewerke online nutzbar. Die Printausgabe, die seit 1925 in meist mehrjährigen Abständen erscheint, finden Sie im Informationszentrum der Stabi.
Die Online-Ausgabe des Kürschner enthält Namen und Daten von mehr als 77000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an einer Hochschule im deutschsprachigen Raum tätig sind, sowie Angaben zu ihren Forschungsschwerpunkten und eine Auswahl ihrer wichtigsten Publikationen.
Die Einträge werden laufend aktualisiert. Der Zugang zum Kürschner ist für alle Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises auch von zu Hause aus möglich.
Weitere biographische Datenbanken finden Sie im Datenbank-Infosystem unter Allgemein / Fachübergreifend in der Rubrik “Biographische Datenbank”.
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