FAQ
© 2020 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heutegeschlossen alle Öffnungszeiten CoVid-19 / Serviceinformation

Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse e.V. : Mitgliederversammlung und Fachtagung in der Stabi (6./7.3.2008)

4. März 2008
von UH — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.719 Aufrufe

Das Mikrofilmarchiv (MFA) veranlasst die Sicherung vor allem von Tageszeitungen durch Mikroverfilmung und bietet den Kauf von Arbeitskopien dieser Mikrofilme an. Das MFA fungiert gleichsam als Clearingstelle für alle Einrichtungen, die Zeitungen oder Zeitschriften verfilmen lassen. Es gibt seit 1999 jährlich die „Zeitungs-Mikrofilm-Nachrichten“ (Stabi: y/12229) heraus. Die Geschäftsstelle des MFA ist im Dortmunder Institut für Zeitungsforschung angesiedelt.
Der gemeinnützige Verein – gegründet in Hamburg 1965 – hat gegenwärtig mehr als 60 institutionelle Mitglieder, darunter das Bundesarchiv, die Deutsche Nationalbibliothek, zahlreiche wissenschaftliche Universal- und Spezialbibliotheken, kommunale Archive und Bibliotheken sowie Presseverlage. Der Gesamtbestand der in Deutschland vorhandenen Zeitungsverfilmungen (und zusätzlich zahlreicher Zeitschriften) wird im Bestandsverzeichnis des MFA nachgewiesen (11. Ausgabe 2003, auch online recherchierbar, laufend aktualisiert).

Die Tagung geht von der immer mehr zunehmenden wissenschaftlichen Nutzung von Zeitungen als historische Quelle aus. Sie fragt nach Möglichkeiten, den flächendeckenden Nachweis von Zeitungen zu verbessern – denn häufig lagern Zeitungen in kleineren Einrichtungen (Archiven, Verlagen) ohne Anschluss an die Zeitschriftendatenbank als dem umfassenden bibliothekarischen Nachweisinstrument für Periodika, sind deshalb für interessierte Wissenschaftler kaum recherchierbar und zugänglich. Diese Situation muss dringend verbessert werden, um der Bedeutung dieses Mediums für die politische und Sozialgeschichte gerecht zu werden.

Schreiben Sie einen Kommentar