Geraubte Träume: Der doppelte Olympia-Boykott 1980 und 1984 (6.5.)
21. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 157 Aufrufe
Mittwoch, 6.5., 19 Uhr, Ossietzky-Forum.
Im Zentrum der Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg stehen die Olympischen Spiele von 1980 (Moskau) und 1984 (Los Angeles). Während die Bundesrepublik Deutschland 1980 dem Boykottaufruf der USA gegen die Spiele in Moskau folgte, schloss sich die DDR 1984 dem sowjetischen Gegenboykott von Los Angeles an. Für Hunderte von Athleten in Ost und West, wie Spitzen-Zehnkämpfer Guido Kratschmer (Bundesrepublik) und Uwe Freimuth (DDR), die auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Karrieren waren, bedeutete dies das jähe Ende ihrer Medaillenträume. Prof. Lorenz Peiffer (Universität Hannover) misst in seinem einführenden Vortrag die sportpolitischen Dimensionen der Boykottbewegungen in Ost und West aus.
Im Anschluss diskutiert Andreas Käckell (NDR) mit Guido Kratschmer, Uwe Freimuth und dem Historiker Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte) über olympische Sportpolitik im Kalten Krieg, den Schmerz über verpasste Chancen und den heutigen politischen Druck auf den internationalen Sport. Der Eintritt ist frei.
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