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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Die Uhlenhorst, ein privater Stadtteil von 1837 bis 1906 – Vortrag Sylvia Steckmest (1.4.)

20. März 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 277 Aufrufe

August Abendroth (1855), Lithografie von Otto Speckter – Staatsarchiv Hamburg, Gemeinfrei

Mittwoch, 1.4., 18 Uhr, Vortragsraum.

Bei einer Versteigerung im Jahre 1837 erwarben die Herren August Abendroth, Adolph Jencquel und Carl Heine das Schwemmland an der Alster, das im Osten damals bis zur Bachstraße reichte. Warum gerade diese drei Herren, was war ihre Motivation? Die Stadt verbot weiterhin das Entwässern, sogar das Angeln in der Alster, nur jagen auf dem sogenannten Schlachterland durfte man. Erst nach dem Großen Brand 1842 zeichnete sich langsam eine Änderung der alten Regeln ab. Die spätere Aufteilung des Gebiets hat sich bis heute bewährt, das Kanalsystem ist teilweise erhalten geblieben.

Wer waren nun die ersten Grundstückskäufer oder Spekulanten, wer lebte auf der Uhlenhorst? Dagegen ließ im Süden die Erschließung des „Hohen Felds“ bis St. Georg, das im Besitz der Stadt war, noch länger auf sich warten.


Sylvia Steckmest
forscht seit mehr als 20 Jahren zur jüdischen und zur Hamburger Geschichte und hat dazu mehrere Bücher und zahlreiche Zeitschriftenartikel verfasst.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

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