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Hamburg, Carl von Ossietzky

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“Kunstpflege in Bibliotheken – Kür oder Pflicht?” – neu im Stabiverlag

25. November 2020
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press,Open Access,Schätze der Stabi — 481 Aufrufe

“Erst die seit 2006 an der SUB angeschobenen Aktivitäten zur Sichtbarmachung verborgener Schätze in den Sondersammlungen haben auch die Kupferstichsammlung aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und endlich in den Fokus der Lehre und Forschung gerückt.

Doch bis zur beinahe vollständigen Erschließung und damit einhergehenden Digitalisierung und Auffindbarkeit war es ein weiter Weg. Dieser wurde von drei Lehr- und Publikationsprojekten am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg begleitet, die wesentlich dazu beigetragen haben, das große Potenzial dieser Sammlung aufzuzeigen.”
– aus dem Vorwort

Die SUB Hamburg beschäftigt sich seit 2006 intensiv mit der Erschließung ihres grafischen Materials. Im Rahmen des Projekts zur Erschließung und Digitalisierung der Kupferstichsammlung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, bringt die Bibliothek gemeinsam mit dem Kunstgeschichtlichen Seminar der UHH die vollständige Erschließung und Digitalisierung zunächst der Kupferstichsammlung wesentlich voran. Der vorliegende Sammelband gibt einen Einblick in Projektarbeit und -ergebnisse. 

Kunstpflege in Bibliotheken – Kür oder Pflicht?

Cover des Buches Kunstpflege in BibliothekenWege zur Sichtbarmachung forschungsrelevanter Druckgrafik an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Hrsg. von Sophia Kunze, Christina Posselt-Kuhli und Antje Theise

Selten wird das Sammeln von Grafik in Bibliotheken genauer betrachtet, obwohl dies noch im 19. Jahrhundert intensiv gepflegt wurde, gerade in der aktiven bürgerlichen Kultur Hamburgs. Einmal mehr zeigt sich, dass Handel und Kunstsinn durchaus in der Hansestadt zusammengingen. Die Beschäftigung mit den Kupferstichen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat vielfältige Spuren zutage gefördert, die auf die Provenienzen der ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzern und auf den bibliothekarischen Umgang mit ihnen hindeuten. Sie wurden von einer Gruppe Studierender der Kunstgeschichte eingehend und mit engagierter Recherchearbeit untersucht und in diesem im Open-Access-Verlag der SUB, Hamburg University Press, erschienenen Buch wissenschaftlich fundiert mit neuen Perspektiven dargelegt. Neben der verzweigten Sammlungsgeschichte möchte das Buch auch auf die Werke selbst aufmerksam machen, die nun digital erfasst und damit zugänglich sind. Die Publikation vereint sowohl historisch-kritische Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte als auch die Auseinandersetzung mit modernen Instrumenten ihrer Verfügbarmachung.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen frei verfügbar als Gesamtveröffentlichung sowie in Einzelbeiträgen als PDF (Lizenz: CC BY 4.0)
DOI doi.org/10.15460/HUP.203
sowie
als gedruckte Ausgabe:
ISBN 978-3-943423-76-1
132 S., 80 Abb., davon 40 in Farbe, 15,5 x 22,0 cm
Hardcover mit farbigem Umschlag, 34,80 EUR

Die gedruckte Ausgabe kann über order.hup@sub.uni-hamburg.de, per Fax 040/42838-3352 oder über den Buchhandel bestellt werden.

Webseite des BMBF-geförderten Projekts: Kupferstichsammlung digital

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