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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Manuskriptforschung – Warum wir Verträge unterschreiben (18.6.)

7. Juni 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 311 Aufrufe

Eine Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg.
Dienstag, 18. Juni 2019, 18.30 Uhr
Staatsbibliothek Hamburg, Vortragsraum (1. Etage)

Manuscript, Foto: pixabay Die Universität Hamburg erhielt 2018 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder den Zuschlag für gleich vier Exzellenzcluster – darunter auch «Understanding Written Artefacts». Doch worum handelt es sich dabei? Woran wird geforscht? Und was bedeutet dies für die Universität Hamburg? Eine einführende Antwort auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Heinrich Graener, Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

Die Besonderheiten des Clusters stellt der Sinologe und Clustersprecher Prof. Dr. Michael Friedrich vor. «Understanding Written Artefacts» untersucht die Entwicklung und Funktionen von Schriftartefakten in Manuskriptkulturen weltweit – von den Anfängen im alten Mesopotamien bis ins digitale Zeitalter. Ausgangspunkt ist dabei immer der Schriftträger aus organischem oder anorganischem, hartem oder flexiblem Material mit einem schriftlichen Inhalt sowie den Spuren seiner Produktion, Nutzung oder Umnutzung. Im Cluster erforschen 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geistes- und Naturwissenschaften die kulturelle Vielfalt von Schriftartefakten anhand ihrer Materialität. So sollen einerseits wiederkehrende Muster erkannt und andererseits die Vielfalt der Manuskriptkulturen, vor allem in Asien und Afrika, dokumentiert und als Kulturgut erhalten werden.

Manuskripte erzählen weit mehr, als sie auf den ersten Blick erkennen lassen. Im Forschungsbereich «Artefact Profiling» widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg, des DESY, der Technischen Universität Hamburg sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Fragen zur Herkunft, zur Alterung oder zur Identität von Schriftartefakten. Dabei verwenden sie auch Techniken aus der Lebensmittelchemie, wie Prof. Dr. Markus Fischer, Direktor der Hamburg School of Food Science veranschaulicht.

Weitere Exzellenzcluster werden wir im Rahmen unseres Programms in loser Folge vorstellen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Thema im Gespräch bei einem Glas Wein zu vertiefen.
Anmeldung bitte bis zum 13. Juni 2019 an: ugh@uni-hamburg.de | Für Mitglieder frei, Gäste 10 Euro.

Foto: pixabay.com

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