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Erfolg der Aufsatzdatenbank OLC

25. August 2006
von SB — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Tipps und Tricks — 9.132 Aufrufe

OLC-SSG Politikwissenschaft und FriedensforschungOLC-SSG Spanien und Portugal
Die Online Contents Datenbank (OLC) ist die wichtigste Aufsatzdatenbank des GBV. Sie macht die Inhaltsverzeichnisse von über 20.000 Zeitschriften durchsuchbar: insgesamt können so über 24 Mio. Aufsätze gefunden werden.

Die Gesamtdatenbank ist in 39 fachbezogene Ausschnitte unterteilt. Die Stabi beteiligt sich mit ihren Sondersammelgebieten (SSG) Politikwissenschaft/Friedensforschung sowie Spanien/Portugal am Aufbau der Ausschnitte OLC-SSG Politikwissenschaft und Friedensforschung (619.330 Aufsätze aus 812 Zeitschriften) und OLC-SSG Spanien und Portugal (30.115 Aufsätze aus 203 Zeitschriften). Die Nutzungsstatistiken beweisen: die OLC-Datenbank erfreut sich hoher Beliebtheit. Wir in der Stabi freuen uns insbesondere über die Entwicklung der beiden Datenbankausschnitte, an denen wir mitarbeiten.

Die stark steigenden Nutzungszahlen zeigen, dass unsere Arbeit Früchte trägt: Im Jahr 2005 wurde die OLC-Gesamtdatenbank 535.422 mal durchsucht (Anstieg gegenüber 2004: 36,6%). Der Ausschnitt Politikwissenschaft und Friedensforschung toppt diesen Beliebtheits-Anstieg sogar: seit 2003 liegt der jährliche Anstieg der Suchanfragen bei 68%. Im Jahr 2005 wurden 52.413 Suchanfragen erreicht. Zugegeben, das sind viele Zahlen, aber diese Zahlen zeigen, dass Inhalte vermittelt werden und von den Nutzern gefunden und weiterverarbeitet werden.

Der Datenbankausschnitt OLC-SSG Spanien und Portugal steckt noch in den Kinderschuhen: er wurde erst Ende 2005 gebildet. Über die Entwicklung der Nutzungshäufigkeit lässt sich also noch nichts sagen. Aber die Prognosen sind gut, zumal beide Datenbankausschnitte auch in die jeweiligen Virtuellen Fachbibliotheken eingebunden sind. Es ist also zu erwarten, dass die Popularität der Aufsatzdatenbanken zusammen mit der zunehmenden Bekanntheit der Virtuellen Fachbibliotheken ViFaPol (Politikwissenschaft) und cibera (Iberoamerika / Spanien / Portugal) steigen wird.

Die OLC-Gesamtdatenbank ist zwar nur für GBV-Mitglieder zugänglich, doch die OLC-SSG Ausschnitte sind deutschlandweit für wissenschaftliche Einrichtungen frei zugänglich. Wer die OLC-SSG Ausschnitte außerhalb von GBV-Bibliotheken und wissenschaftlichen Einrichtungen nutzen möchte, kann das über die Virtuellen Fachbibliotheken tun. Dort erreichen Sie Ihren jeweiligen OLC-Fachausschnitt ohne Zugangsbeschränkung.

Die Aufsatzdatenbanken bieten übrigens deutlich mehr als die Inhaltsverzeichnisse, die die Datengrundlage bieten. Sofern es eine elektronische Version der Aufsätze oder der zugehörigen Zeitschriften gibt, werden Sie direkt dorthin geleitet. Mit ein paar Klicks haben Sie Ihren Text auf dem Bildschirm. Gibt es keine elektronische Version, so bekommen Sie Hinweise auf Bibliotheken, die die Printausgabe besitzen. Über den kostenpflichtigen Dokumentlieferdienst Subito können Sie dennoch alle Aufsätze eingescannt in elektronischer Form oder aber per Post bekommen. Sofern es die Zeitschrift in keiner Bibliothek in Ihrer Nähe gibt, ist auch direkt aus der Datenbank heraus eine Online-Fernleihe möglich. Ein Besuch bei der OLC-Datenbank lohnt sich also auf jeden Fall.

Also bitte hier entlang 😉

S.B.

3 Antworten zu “Erfolg der Aufsatzdatenbank OLC”

  1. […] einen hochinteressanten Artikel veröffentlicht, der allen nach wissenschaftlicher Literatur Recherchierenden, hier im Speziellen den nach Zeitschriftenartikeln zu ihrem Thema Suchenden, zur Lektüre empfohlen sei. Es geht um Aufsatzdatenbanken, speziell um die der Sondersammelgebiete (SSG) Politikwissenschaft und Spanien/Portugal […]

  2. Peter sagt:

    Ich kenne diese Datenbank aus der Uni, wirklich klasse! Kann man als Student nicht auch von zu Hause darauf zugreifen, ich habe zumindest davon gehört, dass die Stabi sowas anbietet.
    Gruß von
    Peter

  3. Markus Trapp sagt:

    Sie haben vollkommen recht. Den Zugang zu E-Medien beschreibt die Stabi auf der Site “Zugang zu E-Medien“.

    Dort wird der Weg von zuhause – sowohl für Benutzer des Modemzugangs des Regionalen Rechenzentrums – als auch für die Kunden und Kundinnen anderer Anbieter (wie etwa Hansenet, T-Online, AOL) beschrieben.
    Studierende, die ihren Bibliotheksausweis vor dem 01.04.2005 bekommen haben, müssen diesen noch freischalten lassen. Alle Infos finden sich auf oben angegebener Site.