Beckett-Lesung “Erzählen Sie mir doch Ihr Leben”
14. November 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.469 Aufrufe
Im Rahmen des Beckett-Festivals Beckett in Town findet am Freitag, dem 1. Dezember, um 19 Uhr im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek eine Veranstaltung statt. Gaby Hartel und Carola Veit lesen unter dem Motto “Erzählen Sie mir doch Ihr Leben” aus ihrer Beckett-Biographie, die in diesem Jahr bei Suhrkamp erschienen ist. Die Veranstaltung wird moderiert von Roswitha Quadflieg, Autorin von “Beckett was here. Hamburg im Tagebuch Samuel Becketts von 1936” (Hoffmann und Campe, 2006).
Er war ein Intellektueller mit einer gehörigen Portion Selbstironie, ein Autor, der die literarischen Konventionen aushebelte und sein berühmtestes Stück “Warten auf Godot” zur Entspannung schrieb: Samuel Beckett, irischer Nobelpreisträger, ist längst zur populären Ikone geworden, und seine Figuren sind überall zu finden – ob in der Literatur, im Film oder in der Werbung. Besuchen Sie vorher die Ausstellung “Beckett in Hamburg – 1936” im Erdgeschoss der Bibliothek oder schauen Sie sich die Online-Fassung an.
Ausgezeichnet! Stella erhält Bibliotheksinnovations-Preis
11. November 2006
von SB — abgelegt in: Aktuelles — 6.487 Aufrufe
So jubelten wir vorgestern mit Stella, als die Gewinner des Bibliotheksinnovations-Preises bekannt gegeben wurden. In denkwürdigen Räumlichkeiten – im Plenarsaal des Bonner Bundeshauses – erhielt Stella zusammen mit zwei anderen Projekten den Preis des Wettbewerbs “Bibliotheksinnovation 2006“, der vom Centrum für eCompetence in Hochschulen NRW (CeC) und vom Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) vergeben wurde. CeC und MMKH veranstalteten anlässlich des Informatikjahres 2006 vom 8.11. bis zum 9.11. gemeinsam den Kongress “eUniversity – Update Bologna”. Der bundesweite Wettbewerb “Bibliotheksinnovation 2006”, mit dem Bibliotheken für innovative und effiziente IT-Anwendungen ausgezeichnet wurden, war einer der Höhepunkte des Kongresses. Gefördert wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Thalia Buchhandelsgruppe und dem Verlag Elsevier. Den Gewinnern winkten Preise im Gesamtwert von 36.000 Euro.
Die Finalrunde hatte Stella zusammen mit fünf anderen Projekten erreicht. Nach einer zweitägigen Postersession und einer abschließenden Präsentation vor der Jury wurden drei Finalisten mit dem Innovationspreis ausgezeichnet:
- die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen mit der Elektronischen Bibliothek (E-LIB)
- die Bibliothek der Fachhochschule Bielefeld mit dem eLearning-Portal easy learning
- die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg mit Stella
Ich fühl mich heut so beige
9. November 2006
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 5.747 Aufrufe
So könnte man die Stimmung beschreiben, die lustlos, unentschlossen und wischiwaschi daherkommt. Als Gegenmittel denkbar: shoppen bis zum Umfallen (ruinös für den Geldbeutel), ein Sonnenbad am Strand (um diese Jahreszeit nur mit einer Fernreise realisierbar) oder eine Verabredung mit einem Superstar persönlicher Wahl (naja, schön wär’s).
Könnte denn die Stabi helfen? Und ob!
Beginnen Sie den Tag mit einem gemütlichen Frühstück im Bistro (die süßen Teilchen sind sehr empfehlenswert – es gibt Stabi-MitarbeiterInnen, die unumwunden zugeben, nach den Brownies süchtig zu sein), mit etwas hellerer Laune folgt ein Surfritt durchs Internet (mit einem Abstecher bei der Zeit und Harald Martensteins Kolumne), anschließend folgt noch ein Besuch im Lesesaal (wo Sie staunend erfahren, womit sich Bryologen beschäftigen oder eine Vorschau auf die EM 2008 wagen). Dann leihen Sie im Selbstausleihbereich schnell noch einen Krimi aus und zu guter Letzt statten Sie der Medienwerkstatt einen Besuch ab und lassen das Foto, das Sie eben mit Ihrem Handy von sich geschossen haben (und auf dem Sie nun zufrieden grinsen) als DIN A3-Farbkopie ausdrucken.
Plan gelungen, Stimmung bunt.
Stabi eröffnet 1. Online-Ausstellung: Beckett in Hamburg – 1936
9. November 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.417 Aufrufe
Die dokumentarische Ausstellung “Beckett in Hamburg – 1936” führt den Betrachter auf Becketts Spuren durch Hamburg – eine nachdenklich stimmende kulturgeschichtliche Momentaufnahme Hamburgs im Herbst/Winter 1936 in Nazideutschland.Die Online-Fassung der Ausstellung von Roswitha Quadflieg (diese ist vom 10.11.06-14.1.07 im Ausstellungsraum der Bibliothek zu sehen) wurde gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Eröffnung der Ausstellung “Beckett in Hamburg – 1936”
3. November 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.271 Aufrufe
Am Donnerstag, dem 9.11.2006, wird um 18 Uhr die dokumentarische Ausstellung “Beckett in Hamburg – 1936” eröffnet. Die Schirmherrin des Gesamtprojekts “Beckett in Town“, Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck, wird ein Grußwort sprechen ebenso wie Andreas Holz von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die die Online-Version der Ausstellung fördert. Die Einführung in die Ausstellung gibt die Hauptinitiatorin des Projekts, die Schriftstellerin und Buchkünstlerin Roswitha Quadflieg. Clemens-Tobias Lange stellt die Netz-Ausstellung vor und David Baaß begleitet am Klavier.
Die Ausstellung in der Bibliothek wird gefördert vom Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien.
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