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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Abschlusskonferenz des tri-nationalen Comenius-Projekts TeacMem (19.11.)

31. Oktober 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.279 Aufrufe

TeacMem Skulptur Learning Memory Culture. Concepts and Methods for Historical Learning in Memorials and Museums – International Dissemination Conference of the Comenius Project TeacMem (Nov 19 – Nov 21, 2012)

Wie kann man mit historischen Erinnerungen umgehen, welche Annäherungsmöglichkeiten gibt es? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines von der EU geförderten dreijährigen Projekts mit dänischen, deutschen und norwegischen Partnern. Die Teilnehmer (DidaktikerInnen, HistorikerInnen, Lehrende, GedenkstättenpädagogInnen, MultiplikatorInnen und Studierende) lernten die Erinnerungskulturen der jeweiligen Länder in Bezug auf den Nationalsozialismus und den II. Weltkrieg kennen und entwickelten und erprobten unterschiedliche pädagogische Methoden für die Vermittlung des Themas an Gedenkstätten und Schulen.

Auf der Abschlusskonferenz werden eine Publikation und ein Film präsentiert, Teilnehmer stellen während des Projekts entwickelte Methoden vor, die in Workshops ausprobiert werden sollen. Konferenzorte sind der Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und das Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Programm am Montag den 19. November 2012 (im Lichthof der Stabi):

16 h Press conference, presentation of publication and film
17:30 h Coffee break
17:45-18.15 h Lecture: Joke van der Leeuw-Roord (Founding President and Executive Director of Euroclio – The European Association of History Educators, The Hague, The Netherlands)

Weitere Informationen, Details zur Anmeldung, sowie ein ausführliches Programm (auch als PDF) finden Sie unter: blogs.epb.uni-hamburg.de/teacmem/. Die Konferenzsprache ist Englisch. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 7. 11. 2012.

Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei
Montag, 19. November 2012, 16 Uhr

Fortbildung Politikwissenschaft 2013

24. Oktober 2012
von JWS — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.829 Aufrufe

Am 24. und 25.1 2013 findet in der SUB Hamburg mit Unterstützung der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit eine Fortbildung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Politikwissenschaft und angrenzender Fächer statt.

Dabei steht am ersten Tag das SSG Politikwissenschaft. Friedensforschung und seine Dienste sowie die  Umstrukturierung des DFG-Förderprogramms „Überregionale Literaturversorgung“ im Zentrum des Programms. Am zweiten Tag  geht es um politikwissenschaftliche Ressourcen und die Vermittlung von Informationskompetenz durch Bibliotheken.  Dabei wird ein Schwerpunkt auf den Ressourcentyp Zeitschrift gelegt.

Ausführlichere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie auf  der Tagungswebseite.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ausstellung Hans Wolffheim (1904-1973) – Hochschullehrer, Literaturkritiker, Autor 10.11.2012 bis 6.1.2013
„Vielleicht sehe ich auch zu tief in die Dinge hinein”
Hans Wolffheim (1904-1973)
Hochschullehrer, Literaturkritiker, Autor

Hans Wolffheim stammt aus jüdischer Familie in Lüneburg. Sein Vater, Kapitän bei der Hamburger Afrika-Linie, wird von den NS-Behörden ins Konzentrationslager verbracht und überlebt die Haft nur um wenige Monate. Der Sohn Hans wird Lehrer und studiert daneben an der Universität Hamburg. 1933 muss er den Schuldienst verlassen, die angestrebte akademische Laufbahn bleibt ihm versperrt. Publizieren kann er fortan nur noch unter Pseudonym, seinen Lebensunterhalt verdient er unter anderem als Transportarbeiter.

1945 kann er endlich die akademische Laufbahn antreten. Die im konservativen universitären Betrieb als „modern“ empfundenen Themen seiner Vorlesungen und Seminare (z.B. über Heinrich Heine, Heinrich Mann, Bertolt Brecht) sowie seine Vorstellung von einer „angewandten Literaturwissenschaft“ machen ihn zum Lehrer der Intellektuellen, die in den 50er und 60er Jahren das kulturelle Leben in Hamburg prägen. Seine unkonventionelle Art im Umgang mit Studierenden tragen ihm manche Schmähungen aus Kollegenkreisen ein, die den Wert seiner wissenschaftlichen Leistung in den Hintergrund drängen. Auch der Umstand, dass er selbst literarisch aktiv wird – in seinem letzten Lebensjahrzehnt veröffentlicht er drei Gedichtsammlungen „Gäische Jahreszeichen“, „Zu dieser deiner Zeit“, „Aufstand der Bäume“, ein Romanmanuskript bleibt unvollendet –, wird von einigen Kollegen kritisch gesehen. Seine Bedeutung für die literaturwissenschaftliche Forschung ist jedoch unumstritten. Die Publikationen („Wielands Begriff der Humanität“; „Die Entdeckung Shakespeares“; „Hans Henny Jahnn. Der Tragiker der Schöpfung“) und seine zahllosen kleineren Schriften weisen ihn als einen aufgeklärten Humanisten und Literaturhistoriker von Rang aus.

Ausstellungsheft Hans Wolffheim Gegen Ende seiner Lehrtätigkeit gründet er – als Bilanz seines akademischen Lebens – die „Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur“ (heute: „Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur“). Er leitet diese auch nach seiner Emeritierung bis zu seinem Tod am 30. Oktober 1973.

Ausstellungsheft zum Herunterladen

Das Ausstellungsheft (s. Abb. links) können Sie sich hier im Format PDF herunter laden (13 Seiten, 265 kb).

 

Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.
10.11.2012 bis 6.1.2013

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 9. November 2012, um 18 Uhr
im Vortragsraum der Staatsbibliothek

  • Begrüßung: Prof. Dr. Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek
  • Grußwort: Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt
  • Vortrag: Dr. Jan Hans: Hans Wolffheim – Ein Leben gegen die Zeit
  • Rezitation aus Hans Wolffheims Prosa und Lyrik: Dr. Mechtild Hobl-Friedrich
  • Rundgang durch die Ausstellung

Hans Wolffheim

Vortragsabende zu Leben und Werk von Hans Wolffheim
jeweils 18.15 – 21 Uhr im Vortragsraum der Staatsbibliothek
:

  • Mittwoch, 14. November 2012
    Prof. Dr. Dörte Bischoff/Dr. Jan Hans: Exilforschung in Hamburg – ihre Anfänge und aktuellen Perspektiven
  • Mittwoch, 28. November 2012
    Der Hochschullehrer und Schriftsteller Hans Wolffheim
    Dr. Mirko Nottscheid, Dr. Rüdiger Schütt: Konträre Kanoniker – Kurt Hiller und Hans Wolffheim
    Prof. Dr. Peter Stein: Hans Wolffheim über Heinrich Mann
    Dr. Wolfgang Beutin: Hans Wolffheim, sein Begriff von Literatur, seine Literaturkritik, Essayistik und Lyrik
  • Freitag, 4. Januar 2013 ( Finissage)
    Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma: Hans Wolffheims Buch über den Dichter und Aufklärer Wieland

Veranstaltungsflyer November

11. Oktober 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.305 Aufrufe

Flyer November 2012

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen Überblick über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat November ist nun da: Flyer November 2012 (PDF; 3 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Medizinischer Bücherflohmarkt in Ärztlicher Zentralbibliothek Am Dienstag, den 30. Oktober 2012 verkauft die Ärztliche Zentralbibliothek (AeZB) in der Zeit von 9 bis 22 Uhr Bücher aus vielen Fachdisziplinen der Medizin (Spenden und mehrfach vorhandene Bücher) sowie ältere Auflagen von Lehrbüchern zu günstigen Preisen (ab 1 €).

Der Erlös aus dem Bücherverkauf kommt vollständig dem Erwerb von aktueller medizinischer Fachliteratur zugute.

Der Flohmarkt findet statt in den Gruppenarbeitsräumen im 3. Stock.
Ärztliche Zentralbibliothek
Haus N 60 (gelbes Gebäude)
Martinistraße 52, 20246 Hamburg
Eingang Butenfeld

Für an Medizinischer Literatur Interessierte dürfte sich am 30.10. der Weg nach Eppendorf lohnen.

Aktionswoche “Treffpunkt Bibliothek” (24.-31.10.)

9. Oktober 2012
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.887 Aufrufe

Treffpunkt Bibliothek Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche “Treffpunkt Bibliothek” haben die Hamburger Bibliotheken wieder ein spannendes Programm zusammengestellt. Die zentrale Auftaktveranstaltung der Hamburger Bibliotheken ist die Ausstellungseröffnung “Die schönsten deutschen Bücher” in der Universitätsbibliothek der Helmut-Schmidt-Universität am 24.10. um 18 Uhr.

Die Stabi lädt in der Aktionswoche zu folgenden Veranstaltungen ein:

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18 Uhr
Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises der Stiftung Auschwitz-Komitee
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18.15 Uhr
Izabela Wilkosz (Freie Universität Berlin): Power, performance, male sexuality, and propaganda: socio-political aspects of the Aztec festival of Toxcatl
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Update 10.10.2012: Wegen Krankheit des Autoren muss die Veranstaltung leider entfallen!
Freitag, 26. Oktober 2012, 18 Uhr
Lesung Ronald Dworkin: Gerechtigkeit für Igel
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt 7 EUR

Dienstag, 30. Oktober 2012, 10 bis 16 Uhr
Symposium: Dreißig Jahre wie zuhause – Weiterentwicklung und Sanierung von Bibliotheksbauten der 70er und 80er Jahre.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Die bundesweite Aktionswoche findet seit 2008 jährlich vom 24. Oktober (dem „Tag der Bibliotheken“) bis zum 31. Oktober statt. Zahlreiche öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen weisen auf das vielfältige Medienangebot der insgesamt etwa 11.000 Bibliotheken in Deutschland hin und unterstreichen ihre Bedeutung als kulturelle Einrichtungen sowie als Wissens- und Informationsvermittler. „Treffpunkt Bibliothek“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ge-fördert, von zahlreichen Sponsoren, Medienpartnern und prominenten Aktionspaten unterstützt und vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) koordiniert. www.treffpunkt-bibliothek.de

Gerechtigkeit für Igel – Lesung Ronald Dworkin (26.10.)

8. Oktober 2012
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.547 Aufrufe

Update 10.10.2012: Wegen Krankheit des Autoren muss die Veranstaltung leider entfallen!

Ronald Dworkin Am Freitag, dem 26. Oktober 2012, stellt Ronald Dworkin sein jüngstes Buch “Gerechtigkeit für Igel” vor. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten, Fragen auf Deutsch werden übersetzt.
Einführung und Moderation: Prof. Dr. Reinhard Merkel.

«Gerechtigkeit für Igel» handelt, wie Dworkin im Vorwort betont, nicht von Tierethik oder von der Bestrafung habgieriger Finanzspekulanten. Er greift mit der Figur des Igels eine Unterscheidung von Denkertypen auf, die Isaah Berlin  in seinem Tolstoi-Essay unter Rückgriff auf den rätselhaften Spruch des Archilochos (ca. 680 – 645 v.Chr.)  »Der Fuchs weiß viele Dinge, aber der Igel weiß ein großes Ding.« vorgenommen hatte. Demnach gibt es die Füchse, die Spezialisten und Skeptiker, die Viel- und Besserwisser, die sich von einer Unzahl von Dingen angezogen fühlen, sprunghaft und  widersprüchlich sind,  und die Igel, die alles auf ein einziges umfassendes, alles gestaltendes  System beziehen und ihr Leben, Denken und Handeln daher bestimmen. In einer Zeit, die von den Füchsen bestimmt wird, schlägt sich Dworkin auf die Seite der Igel:

Werte sind eine große Sache. Nicht nur bildet die Wahrheit über die gelungene Lebensführung, das gute Leben und all das, was wir lieben und wertschätzen, ein zusammenhängendes Ganzes, diese unterschiedlichen Aspekte der Wahrheit stützen sich zudem wechselseitig: Wenn wir in einer dieser Fragen Position beziehen, dann muss der entsprechende Ansatz sich letztlich auch in Anbetracht von Argumenten bewähren, die wir mit Bezug auf die anderen Aspekte überzeugend finden.  Diese Einheit will ich hier zumindest für Werte im Bereich der Moral und der Ethik aufzeigen, indem ich eine Theorie entwickle, die sowohl beschreibt, was eine gelungene Lebensführung ausmacht, als auch klärt, was wir in unserem Verhalten anderen gegenüber tun oder unterlassen müssen, um ein solches Leben führen zu können.

Eine Veranstaltung der Heinrich Heine Buchhandlung in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.
Freitag, 26.10.2012, 18 Uhr
Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt 7 €

Update 10.10.2012: Wegen Krankheit des Autoren muss die Veranstaltung leider entfallen!

Macht, Sex und Propaganda bei den Azteken (25.10.)

8. Oktober 2012
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.977 Aufrufe

ToxcatlIzabela Wilkosz (Freie Universität Berlin):
Power, performance, male sexuality, and propaganda: socio-political aspects of the Aztec festival of Toxcatl

Toxcatl war eines der wichtigsten Feste des aztekischen Kalenders, in dem Götter und Krieger gefeiert und Menschen geopfert wurden. Die Referentin ergründet anhand von Text- und Bildquellen die Bedeutung und regionale Varianten des Festes. Sie zeigt dabei auf, dass die Azteken an diesem Tag ihrer Geschichte gedachten, dass aber auch die von ihnen unterworfenen Ethnien ihrer eigenen Identität Ausdruck verliehen.

Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e.V. in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18.15 Uhr
Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

3. Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises (25.10.)

8. Oktober 2012
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.204 Aufrufe

Stiftung Auschwitz-Komitee Am Donnerstag, 25. Oktober 2012, um 18 Uhr lädt die Stiftung Auschwitz-Komitee ein zur Preisverleihung im Lichthof der Bibliothek.

Hans Frankenthal (1926-1999), der Namengeber des Preises der Stiftung Auschwitz-Komitee, war viele Jahre Mitglied im Auschwitz-Komitee, zugleich Mitglied des Zentralrats der Juden, der jüdischen Gemeinde Hagen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen. Als Jugendlicher wurde er mit seinem Bruder nach Auschwitz verschleppt, überlebte die Lagerhaft und die Zwangsarbeit in Auschwitz-Monowitz, im KZ Mittelbau Dora und im KZ Theresienstadt.

Seit 2010 werden jährlich mit dem Hans-Frankenthal-Preis Initiativen ausgezeichnet, die im Sinne des Auschwitz-Komitees Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten. 2011 erhielten den Preis das Institut für Kunst und Forschung, Wolfram P. Kastner, Künstler aus München, das Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V., Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte und die Gruppe Ultrà Sankt Pauli (USP) für das Projekt „Alerta-Netzwerk“ (Info: www.stiftung-auschwitz-komitee.de)

In einer Feierstunde mit Festvortrag und musikalischer Umrahmung werden die Projekte 2012 vorgestellt und gewürdigt, die zuvor von einer Jury unter den BewerberInnen ausgewählt wurden.
Mit Unterstützung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Bau-Symposium: Dreißig Jahre wie zuhause (30.10.)

8. Oktober 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 7.573 Aufrufe

Bau-Symposium: Dreißig Jahre wie zuhause

Dreißig Jahre wie zuhause
Weiterentwicklung und Sanierung von Bibliotheksbauten der 70er und 80er Jahre.

Dienstag, 30. Oktober 2012, 10 bis 16 Uhr
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
– Vortragsraum , 1. Etage –
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
Anmeldung: grau@sub.uni-hamburg.de, Tel.: (040) 42838 – 5857

Im Oktober 2012 feiert die Staats- und Universitätsbibliothek den 30. Jahrestag der Eröffnung ihres Hauptgebäudes – als jüngster von vier Gebäudeteilen des Gesamtkomplexes auch immer noch Neubau genannt. Die vergangenen drei Jahrzehnte sind nicht spurlos an unserem Haus vorüber gegangen und auch die Anforderungen an Bibliotheken haben sich im Laufe der Jahre verändert. Wir möchten das Jubiläum nutzen, um uns einen Tag lang intensiv über diese Anforderungen und die Rahmenbedingungen einer Sanierung auszutauschen.

Die Staats- und Universitätsbibliothek ist nicht die einzige Bibliothek aus den 70er und 80er Jahren, die sich dieser Herausforderung stellt. An vielen westdeutschen Hochschulstandorten wurde in den betreffenden Jahren gebaut und überall steht die Sanierung dieser Gebäude an oder ist bereits fortgeschritten. Dabei leidet die Architektur dieser Zeit vielfach unbegründet unter einem schlechten Ruf und es fällt nicht unbedingt leicht, die funktionalen und ästhetischen Qualitäten der Gebäude zu vermitteln und zu bewahren. Hinzu kommen veränderte Standards und Regeln hinsichtlich Brandschutz, Barrierefreiheit und Energiebilanz, die es zu berücksichtigen gilt. Um auf all diese Punkte eingehen zu können, ist das Symposium in zwei Teile geteilt. Während sich der Vormittag den architektonisch-technischen Fragen widmet, werden am Nachmittag die Bedarfe aus der bibliothekarischen Perspektive beleuchtet. Nicht der Rückblick auf 30 erfolgreiche Jahre des Bibliotheksbetriebes steht an diesem Tag im Vordergrund, sondern ein Ausblick in die Zukunft.

Programm:

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