FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Der gute Ort – 400 Jahre Jüdischer Friedhof Altona Eröffnung der Ausstellung „Der gute Ort – 400 Jahre Jüdischer Friedhof Altona“

Dienstag, 31. Mai 2011, 18 Uhr (c.t.)

Begrüßung: Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek

Grußworte:
Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Karin Feingold, Jüdische Gemeinde Hamburg
Einführung: Irina von Jagow, Stiftung Denkmalpflege Hamburg
Vortrag von Katrin Lesser, Berlin: Die Topographie des Jüdischen Friedhofs Altona
Die Eröffnung wird musikalisch begleitet von Prof. Anne-Dorothea Pahl – Gesang, Walter Stoiber – Flöte, Winfried Stegmann – Gitarre.

Anschließend Empfang, mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und
Universitätsbibliothek. Wir danken der Feldtmann Kulturell GmbH für die Unterstützung des Musikprogramms.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Ausstellung: 1. Juni bis 17. Juli 2011 Weiter lesen “Ausstellung „Der gute Ort – 400 Jahre Jüdischer Friedhof Altona“ (31.5.-17.7.)”

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, sind online frei verfügbar (so genannter Open Access). Auch den folgenden Titel können Sie auf den Webseiten des Verlags ansehen und herunterladen und zusätzlich im Print direkt beim Verlag bestellen.

ANLÄSSLICH DES 100-JÄHRIGEN BESTEHENS DES HAUPTGEBÄUDES DER UNIVERSITÄT

Cover Hauptgebaeude der Universität HamburgRainer Nicolaysen (Hg.):
Das Hauptgebäude der Universität Hamburg als Gedächtnisort
Mit sieben Porträts in der NS-Zeit vertriebener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Am 13. Mai 2011 jährt sich die Einweihung des heutigen Hauptgebäudes der Universität Hamburg an der Edmund-Siemers-Allee zum 100. Mal. Dieses Ereignis wird mit einer Feier begangen, zu der die Universität alle Interessierten einlädt.

Am selben Tag wird das 1999 begonnene Programm zur Benennung der sieben Hörsäle des Hauptgebäudes nach herausragenden, in der NS-Zeit vertriebenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern abgeschlossen.

Aus doppeltem Anlass also erscheint dieses Buch, das neben einer Einführung in die facettenreiche Geschichte des Gebäudes erstmals Porträts der sieben Namensgeber der Hörsäle versammelt: biographische und werkanalytische Annäherungen an den Philosophen Ernst Cassirer, den Kunsthistoriker Erwin Panofsky, die Germanistin Agathe Lasch, den Mathematiker Emil Artin, die Juristin Magdalene Schoch, den Völkerrechtler und Friedensforscher Albrecht Mendelssohn Bartholdy sowie den Sozialökonomen Eduard Heimann.

Gemeinsam mit den 2010 vor dem Kuppelbau verlegten „Stolpersteinen“ bilden die Hörsaalbenennungen ein Ensemble, durch welches das Hauptgebäude die Universität Hamburg auch als zentraler Gedächtnisort in besonderer Weise repräsentiert.

Der Film „BLICK RICHTEN“ vom Medienkompetenzzentrum der Universität Hamburg ist als DVD dem Buch beigelegt.
Der Film kann auf der Webseite des Verlags betrachtet werden. Er steht ebenfalls auf der Webseite Lecture2Go der Universität zur Verfügung.

Erschienen online open access
und als Print:
272 Seiten, 44 Abb. s/w
Format 15,5 x 22 cm
Hardcover, Rundrücken, glanzkaschiert, Lesebändchen, inkl. DVD
ISBN 978-3-937816-84-5
29,80 EUR
Hamburg: Hamburg University Press, 2011

Sie möchen die Printversion bestellen? Bitte kontaktieren Sie uns.

Klopstock: Die Höheren Stufen Buchpräsentation: „Oden“, Textband, herausgegeben von Horst Gronemeyer und Klaus Hurlebusch, und „Geistliche Lieder“, Textband, herausgegeben von Laura Bolognesi
Sonnabend, 28. Mai 2011, 18 Uhr

Das Erscheinen dieser Bände der „Hamburger Klopstock-Ausgabe“ Ende 2010 ist willkommener Anlass, an den Lyriker Klopstock zu erinnern. Professor Dr. Jürgen Stenzel wird ausgewählte Oden rezitieren, Frau Dr. Magda Marx-Weber einen Vortrag über Oden-Vertonungen halten („ein sehr verliebter Liebhaber der Musik“) und Laura Bolognesi über das Thema „Klopstocks Geistliche Lieder zwischen alten Melodien und neuen Vertonungen“ sprechen. Zeitgenössische Vertonungen von zwei Oden (Gluck) und von drei Geistlichen Liedern werden von Jennifer Rödel (Sopran), Marie Sophie Richter (Alt), Julian Rohde (Tenor) und Thorsten Schuck (Bass), begleitet von Laura Bolognesi am Flügel, zu Gehör gebracht.

Im Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Gustav Mahler“O Mensch, gib acht!” Gustav Mahler am Hamburger Stadttheater 1891-1897
Hamburger “Sonntagsmusiken” zu Gast in der Stabi

In der Reihe “Stabi beflügelt“ stellt der Hamburger Pianist Dietmar Joseph, Initiator der Konzertreihe “Sonntagsmusiken”, in einem Gesprächskonzert zum 100. Todestag von Gustav Mahler (1860 – 1911) die Hamburger Zeit des Komponisten in den Mittelpunkt.

Gustav Mahler war von 1891-1897 am Hamburger Stadttheater als Erster Kapellmeister engagiert. Hier entstanden seine ersten 3 Sinfonien, hier wurden seine schon früher komponierten “Lieder eines fahrenden Gesellen” (hier zu hören) uraufgeführt. Trotz großer künstlerischer Erfolge wurde Mahler in Hamburg nie heimisch. Seine Taufe im Kleinen Michel öffnete ihm – in der zunehmend antisemitisch eingestellten Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts – die Türen zur Direktion der Wiener Hofoper ab 1897.

[Aktualisierung 4.5.2011 – Besetzungsänderung]
Yvi Jänicke (Mezzosopran), Thorsten Jaeger (Bariton) und Dietmar Joseph (Klavier) werden die “Lieder eines fahrenden Gesellen”, Lieder aus “Des Knaben Wunderhorn”, die Soli der zweiten und dritten Sinfonie und einige Schubert-Lieder musizieren.

Yvi Jänicke hat neben vielen großen Rollen an der Hamburgischen Staatsoper dort auch die Soli in
John Neumeiers Balletten zu Musik von Gustav Mahler gesungen.
[Ende Aktualisierung 4.5.2011]

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Mittwoch, 11. Mai 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Eine Woche nach dem Konzert in der Stabi kommen Mahler-Liebhaber auch auf ARTE auf ihre Kosten. Der deutsch-französische Kulturkanal überträgt ab dem 18. Mai zahlreiche Mahler-Konzerte mit den weltbesten Dirigenten und Orchestern in exklusiven Liveübertragungen: Meister spielen Mahler.

Foto: Wikipedia

Hamburger Abendblatt: Recherchen in der Stabi: Fallada-Texte entdeckt

20. April 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.686 Aufrufe

Wir freuen uns, dass Recherchen in der Stabi zu neuen Erkenntnissen über Hans Fallada (1893-1947) geführt haben. Das Hamburger Abendblatt kündigt seinen Artikel (in der Druckausgabe zu finden auf S.21) mit den Worten an:

Michael Töteberg ist Lektor beim Rowohlt Verlag, seit Langem beschäftigt er sich mit Hans Fallada, der einst Rowohlt-Autor war, nach dem Krieg aber zum Aufbau Verlag wechselte. Als das Abendblatt Mitte Januar eine große Geschichte über das weltweite Fallada-Revival druckte, kam Töteberg auf die Idee, noch einmal dessen gesamte Korrespondenz mit dem Rowohlt Verlag durchzusehen. Dabei stieß er auf Verweise und fand in der Staatsbibliothek Originale aus den 20er-Jahren. Die waren teilweise mit Hans Pallada überschrieben – vielleicht ein Grund dafür, warum sie bis heute nicht entdeckt wurden.

Lesen Sie die mobile Online-Version des Artikels im Hamburger Abendblatt: Fallada-Texte entdeckt.

2 Studentische Hilfskräfte für die Landesbibliothek gesucht

13. April 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 3.375 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

zwei Studentische Hilfskräfte
(je 40 Stunden / Monat)

zur Mitarbeit im Digitalisierungsteam des Bereichs Landesbibliothek.

Die Bibliothek digitalisiert Adressbücher, Zeitschriften, Parlamentsprotokolle und andere Informationsquellen zur hamburgischen Landesgeschichte und Landeskunde, um sie in einem Themenportal „HamburgWissen Digital“ Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Attraktive, inhaltlich angemessene und gut benutzbare Sucheinstiege sind dabei ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Die Digitalisate müssen für eine optimale Webpräsentation in einem Dokumentenmanagementsystem aufbereitet werden.
Weiter lesen “2 Studentische Hilfskräfte für die Landesbibliothek gesucht”

Blog Hamburgische Geschichten Die Hamburger Geschichtslandschaft erhält eine neue Medienplattform: Das Geschichtsblog und der Podcast “Hamburgische Geschichten” präsentiert ab März 2011 unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichten aus der Vergangenheit Hamburgs.

Das Onlineangebot wurde von Studierenden der Universität Hamburg konzipiert und versteht sich als Medienplattform für Hamburger Geschichte aus allen Bereichen und Epochen. Autoren aus historisch engagierten Institutionen der Hansestadt wie der Universität Hamburg, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte oder den Geschichtswerkstätten werden hier in regelmäßigen Abständen Geschichten aus der bewegten Vergangenheit Hamburgs erzählen.

Das Themenspektrum reicht von der Geschichte der Hochbahn im Nationalsozialismus bis hin zur Situation der Hafenarbeiter im Wandel der Zeit. Darüber hinaus laden die Hamburgischen Geschichten die Bürger der Stadt ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen – als Kommentatoren unserer Autoren-Stücke oder sogar mit eigenen Beiträgen, die nach redaktioneller Prüfung und Absprache hier veröffentlicht werden können.

Zum Start der Hamburgischen Geschichten stellt die Redaktion das neue Angebot der Öffentlichkeit in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vor:

Dienstag, 15.3.2011, 12 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Update 15.3.2011, 14 Uhr: Nach der mit großem Interesse heute Mittag in den Räumen der Stabi vorgenommenen Präsentation, hier auch die Adresse des Blogs: hamburgische-geschichten.de. Unbedingt anschauen, es lohnt sich.

Michael Propfe Mit dem Sparvorhaben des Senats vom September 2010 wurde ein Theater attackiert, dessen „Siege und Niederlagen zu dem Grandiosesten zählen, was man in der deutschen Theaterlandschaft kennt“. So formulierte es Tom Stromberg, der ehemalige Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Gegründet im Jahre 1900 von 84 Hamburger Bürgern, die das Kapital zur Errichtung des Hauses in der Kirchenallee aufbrachten, ist es das größte deutsche Theater und eine hamburgische Institution. In seiner Geschichte spiegeln sich die Höhepunkte wie die Krisen der Bühnenkunst, bewegt von der unablässigen Neuerkundung der Möglichkeiten und Aufgaben des Theaters, seines Ortes in der Stadt und in der überregionalen Theaterszene. Der Blick zurück führt zu der Frage nach den ästhetischen Strategien, den Angeboten und Herausforderungen, mit denen das Theater sich in der Gesellschaft der Gegenwart positioniert.

Michael Propfe ist langjähriger Chefdramaturg des Deutschen Schauspielhauses.

Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.

Mittwoch, den 23. 3., 18 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Stellenausschreibung im Bereich Landesbibliothek

2. März 2011
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 5.338 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen Termin eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für das Daten- und Qualitätsmanagement bei Digitalisierungsprojekten des Sachgebiets Landesbibliothek der SUB. Weiter lesen “Stellenausschreibung im Bereich Landesbibliothek”

Ernst Cassirers Briefwechsel – digital

1. März 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 4.732 Aufrufe

Ernst Cassirer Der zwischen 1919 und 1933 an der Universität Hamburg lehrende Philosoph Ernst Cassirer (1874-1945) stand mit einem ungewöhnlich großen Bekanntenkreis in schriftlichem Kontakt. Sein umfangreicher Briefwechsel steht nun in großen Teilen digital zur Verfügung.

Für die Erstellung einer 2009 im Meiner Verlag erschienenen Ausgabe des „Ausgewählten wissenschaftlichen Briefwechsels“ befand sich der bis dato in seiner Gesamtheit greifbare Briefwechsel in Form von Kopien für kurze Zeit in Hamburg. Die Staats- und Universitätsbibliothek hat in Kooperation mit dem Meiner Verlag die Gunst der Stunde genutzt, um die etwa 1.400 Briefe zu digitalisieren und mit Metadaten versehen in einer Datenbank nun der Forschung zugänglich zu machen.

Die Briefkopien wurden über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren gesammelt vom Herausgeber der Auswahlausgabe, Prof. Dr. John Michael Krois (1943-2010), zu dessen Ehren am 3. und 4. März im Warburg-Haus eine Tagung stattfindet.

 

Foto: Wikipedia