Das Hamburger Antiphonar – Ein wieder entdecktes Musikdenkmal (23.11.)
7. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg,Schätze der Stabi — 5.884 Aufrufe
Dr. Jürgen Neubacher und Dr. Hans-Walter Stork: Das Hamburger Antiphonar ND VI 471 der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Ein wieder entdecktes Musikdenkmal des 15. Jahrhunderts aus dem Hamburger Dom.
Vortrag und Buchpräsentation
Die hier vorzustellende Musikhandschrift ist eines der wenigen mittelalterlichen Bücher, das von der 1784 versteigerten Bibliothek des Hamburger Domes erhalten blieb. Vom Inhalt her ist es ein Antiphonar mit zwei in sich vollständigen Offizien zur kultischen Verehrung der heiligen Maria und der heiligen Anna. Die Handschrift, das älteste vollständig erhaltene mittelalterliche Musikdenkmal Hamburgs, präsentiert die Gesänge für den jeweiligen gesamten Festtag vom Morgen- bis zum
Abendlob. Das Original wird während der Veranstaltung ausgestellt. Die Hauptteile des Marien-Offiziums wurden im Jahr 2010 von dem Leipziger Vokalensemble ‚amarcord’ auf CD eingespielt; Beispiele daraus werden erklingen.
Er erwarten Sie eine spannende Präsentation und zwei kundige Vorträge von Dr. Jürgen Neubacher, Musikwissenschaftler und Leiter der Sondersammlungen der SUB Hamburg und von Dr. Hans-Walter Stork, dem Handschriftenbibliothekar an der SUB Hamburg.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Mittwoch, 23. November 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
“HamburgWissen Digital” – das neue Hamburg-Portal stellt seine Beta-Version vor
25. Oktober 2011
von HS — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 5.118 Aufrufe
Vielfältig und reichhaltig sind die Informationsquellen zu Hamburgs Geschichte und Landeskunde im Internet, verstreut angeboten auf den Websites zahlreicher Institutionen der Hansestadt. „HamburgWissen Digital“ präsentiert sie alle unter einem gemeinsamen Dach – derzeit als kommentierter Link-Katalog, künftig mit einem einzigen Such-Interface für die simultane Recherche in Literatur- und Faktendatenbanken, Volltexten, Karten, Bildmaterial, Biographien, Museumsobjekten, Statistik, Parlamentsdokumenten, Presseausschnitten und vielem mehr. Ein zentraler (Einstiegs-)Punkt für Hamburg-Interessierte im Internet – nicht nur für Wissenschaftler.
Etliche weitere Angebote bieten Orientierung und Einstieg in Hamburg-Themen:
Der Veranstaltungskalender: Fast jeden Tag ist Hamburg irgendwo Thema einer Führung, eines Rundgangs oder eines Vortrags – und immer wieder beschäftigen sich Ausstellungen mit unserer Stadt. Der Veranstaltungskalender bietet Ihnen all das übersichtlich zu finden unter dem Datum oder recherchierbar nach Themen, Anbietern oder Arten der Veranstaltung. Oder suchen Sie einfach nach Veranstaltungen im Stadtteil Ihrer Wahl!
Der Blog: dort finden Sie aktuelle Hinweise auf Tagungen und Ausstellungen, Berichte über neue Literatur, über Forschungsprojekte oder neue digitale Angebote zur Metropolregion Hamburg. Hier berichten wir über den Fortgang des Portalprojekts HamburgWissen Digital. Sie können alle Blog-Texte zusammen mit dem Veranstaltungskalender gezielt durchsuchen, oder per RSS-Feed abonnieren. Mit dem Blog entsteht ein Forum auch für Ihre Themen und Diskussionsbeiträge!
Der Archivführer orientiert Sie über weit mehr als 100 Archive in der Hansestadt, vom Staatsarchiv bis hin zu den zahlreichen Privat- und Vereinsarchiven, in denen wertvolle Schätze zum Thema Hamburg lagern. Sie finden neben den Kontaktdaten detaillierte Auskünfte zu Beständen, Aufgaben, Zuständigkeiten, Benutzungsmöglichkeiten und zur Geschichte der Archive. Die Beschreibungen können durchsucht werden, und eine Filterung nach Archivtypen ist möglich.
Weitere Angebote sind in Vorbereitung. Die Federführung des Projekts liegt bei der Staatsbibliothek in Verbindung mit dem Staatsarchiv. Viele Partnerinstitutionen aus Hamburg und von außerhalb sind am Aufbau des Portals aktiv beteiligt. Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich gern an das Projektteam [info@hamburgwissen-digital.de].
Zur Nacht des Wissens: Stabi präsentiert “Hamburg im Netz” (29.10.)
30. September 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 8.181 Aufrufe
Sonnabend, 29. Oktober 2011
„Nacht des Wissens“ – die Bibliothek präsentiert:
„Hamburg im Netz“ – Fischzüge durch die digitalen Hamburg-Sammlungen der Stabi.
Für die Nacht des Wissens 2011 rückt die Stabi ihre Hamburg-Sammlung in den Vordergrund, genauer: die digitalen Quellen zu Hamburg – die historischen Karten und Ansichten, die Adressbücher, Zeitschriften und Bücher. Erstmals zu sehen: Beispiele aus der Portraitsammlung. Mit ihrem neuen Portal „HamburgWissen Digital“ fasst die Stabi auch alle anderen Internetressourcen zu Hamburgs Geschichte und Landeskunde unter einer Such-Oberfläche zusammen: von der Hamburg-Bibliographie über Archiv-Findbücher, die Parlamentsdokumentation, Bildarchive, Statistikdaten bis hin zu Museumsobjekten. Dazu kommen weitere attraktive Angebote für Liebhaber der Hansestadt.
Hinweis zur nebenstehenden Grafik: Fahren Sie mit der Maus über die einzelnen Quadrate und Sie erfahren per Maus-Over-Text, was dort jeweils abgebildet ist. Hier können Sie die Grafik in groß betrachten.
Unsere Experten führen Sie in diese Angebote ein – und dann können Sie an bereitstehenden PCs im Hamburg-Lesesaal alles ausprobieren, Sie können Ihre Themen mitbringen und sich beraten lassen, Sie können nachfragen und Premieren-Angebote erstmals testen. Dabei lernen Sie auch den Stabi-Verlag Hamburg University Press näher kennen. Weiter lesen “Zur Nacht des Wissens: Stabi präsentiert “Hamburg im Netz” (29.10.)”
38. Tag der Landesgeschichte zum Thema “Archive und Landesgeschichte” (23./24.9.)
8. September 2011
von HS — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.991 Aufrufe
Die Staatsbibliothek in ihrer Funktion als Archiv- und Landesbibliothek der Freien und Hansestadt Hamburg, in der sie die auf Hamburg bezogene bzw. in Hamburg erschienene Literatur umfassend sammelt, erschließt und zur Verfügung stellt, möchte Sie auf den 38. Tag der Landesgeschichte zum Thema “Archive und Landesgeschichte” am 23./24. September in Bremen aufmerksam machen.
Auf der vom Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V. und der Historischen Gesellschaft Bremen e.V. veranstalteten Tagung wird an unterschiedlichen Beispielen ein aktuelles Bild der landesgeschichtlichen Arbeit von Archiven auf nationaler und europäischer Ebene entworfen. Vortragender wird auch Prof. Dr. Franklin Kopitzsch, Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der norddeutschen Regionalgeschichte an der Universität Hamburg, zum Thema “Landesgeschichte, Archive und Kulturlandschaft: Das Beispiel Norddeutschland” sein.
Die Themen der einzelnen Vorträge entnehmen Sie bitte dem vollständigen Tagungsablauf.
Um Anmeldung bei der Historischen Gesellschaft Bremen wird gebeten:
HISTORISCHE GESELLSCHAFT BREMEN e.V.
Am Staatsarchiv 1, 28203 Bremen, Tel. | Fax: 0421- 325 128
info@historische-bremen.de
www.historische-bremen.de
„Glückel von Hameln“ – Jüdisches Leben im 17. Jahrhundert (21.9.)
7. September 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 7.483 Aufrufe
Dr. Inge Grolle: „Glückel von Hameln“
Jüdisches Leben im 17. Jahrhundert
Für ihre Kinder hat die Perlenhändlerin Glikl bas Judah Leib („Glückel von Hameln“) ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben, wenn sie in den Nächten vor Trauer über den Tod ihres Mannes verzweifelte.
In jiddischer Sprache verfasst, wurde der Text 200 Jahre später übersetzt und gilt seitdem als einzigartige Quelle für die Erforschung des Alltagslebens der aschkenasischen Juden in Hamburg. Wir erfahren, was ihnen erlaubt oder verwehrt war, wie sie ihren Handel und ihr Familienleben gestalteten. In ihren Bericht flicht Glikl viele Geschichten aus dem literarischen Fundus ihrer Zeit ein, die einen atmosphärischen Eindruck vermitteln.
Inge Grolle, Dr. phil., hat populäre und wissenschaftliche Arbeiten zur Hamburger Sozial- und Geschlechtergeschichte verfasst.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Mittwoch, 21. 9. 2011 18h.
Im Vortragsraum, erste Etage, Eintritt frei.
NDR-Beitrag zum Bewerberrekord für Studienplätze
20. Juli 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.374 Aufrufe
Durch Wegfall der Wehrpflicht und durch die doppelten Abiturjahrgänge droht den deutschen Hochschulen ein extremer Anstieg an Bewerbungen auf Studienplätze. Das ist auch in Hamburg nicht anders. Die Uni hat gestern die aktuellen Zahlen gemeldet:
An der Universität Hamburg haben sich zum neuen Wintersemester 53.314 Studienbewerber angemeldet. Das sind 16.493 mehr als ein Jahr zuvor. Angeboten werden 5.871 Bachelor- und 2.602 Master-Studienplätze, wie die Hochschule am Dienstag mitteilte.
Der NDR hat gestern dazu einen Beitrag aus der Perspektive eines jungen Studienbewerbers gedreht, der zum Teil auch in der Stabi aufgenommen wurde (siehe Foto von den Dreharbeiten links).
Gestern Abend wurde der Film im Hamburg Journal gesendet. Eine Woche lang kann er in der NDR-Mediathek nachgeschaut werden.
NDR-Artikel zum Thema: Universität Hamburg verzeichnet Bewerberrekord.
Bibliothekartag 2012 in Hamburg
5. Juli 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 11.415 Aufrufe
Bibliotheken sind Tore zur Welt des Wissens. Die Hamburger Bibliotheken laden Sie jetzt schon ein, sich ein Bild des kommenden Bibliothekartages zu machen. Vom 22. – 25. Mai 2012 findet der 101. Bibliothekartag in Hamburg statt. Sehen Sie selbst, was die beteiligten Bibliotheken, die Hansestadt und ihre Menschen zu bieten haben und freuen Sie sich schon jetzt mit uns auf den Bibliothekartag 2012 in Hamburg.
ZEIT-Stiftung: 40 Miniaturen, Bucerius-Topf und Interview mit damaligem Stabi-Direktor Gronemeyer
26. Mai 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 3.403 Aufrufe
Die von Gerd Bucerius gegründete ZEIT-Stiftung widmet sich seit 40 Jahren der Förderung von Kultur und Wissenschaft in Hamburg. Im Facebook-Account der Stiftung werden in der Serie «40 Miniaturen aus 40 Jahren ZEIT-Stiftung» denkwürdige Beispiele ihrer Förderarbeit vorgestellt.
Anfang der 90-er Jahre ist auch ein wichtiges Projekt der Stabi durch die ZEIT-Stiftung unterstützt worden. Sogar ein zweites Mal, als der „Bucerius-Topf“ aufgebraucht war, wie es der damalige Direktor der Stabi, Horst Gronemeyer, so schön formulierte und wie die Stiftung auf Facebook berichtet:
Zum 75-jährigen Jubiläum der Universität Hamburg gibt Gerd Bucerius der Staats- und Universitätsbibliothek 100.000 DM. „Ihre großzügige und für uns völlig unerwartete Spende bietet uns die Möglichkeit, aus Moskau und St. Petersburg zurückgekehrte Handschriften zu restaurieren,“ schreibt Direktor Horst Gronemeyer. Er bedankt sich, als der „Bucerius-Topf“ verbraucht ist – und erhält noch einmal den gleichen Betrag.
Am 19. Mai stellte Alexander Heinz auf NDR 90,3 zum Festakt des Stiftungsjubiäums einige der Fördermaßnahmen der ZEIT-Stiftung vor. Neben der Stabi kam zum Beispiel auch der Michel in den Genuss der Bucerius’schen Gelder. Im NDR Radio-Beitrag kommt auch der ehemalige Direktor der Stabi, Horst Gronemeyer, zu Wort und erzählt, wie das damals war mit der Spende, dem Topf und dem Brief. Sie können den gut gemachten, kurzen Beitrag (4,5 Min.) in der Mediathek der ZEIT-Stiftung nach hören, und zwar im hier direkt verlinkten Beitrag Stiftungsjubiläum (das Interview beginnt ab 1:35).
Neu im Stabi-Verlag: Blohm, Beit und Bach – Hamburger Mäzene
20. Mai 2011
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Hamburg University Press,Open Access — 5.524 Aufrufe
Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, sind online frei verfügbar (so genannter Open Access). Auch die folgenden Titel können Sie auf den Webseiten des Verlags ansehen und herunterladen und zusätzlich im Print direkt beim Verlag bestellen.
Aus der Reihe MÄZENE FÜR WISSENSCHAFT der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung
Hans Joachim Schröder
Hermann Blohm
Gründer der Werft Blohm & Voss
(Mäzene für Wissenschaft 10)
Als Gründer der Blohm & Voss-Werft hat Hermann Blohm (1848–1930) weit über Hamburg hinaus Bedeutung erlangt. Er trug maßgeblich dazu bei, der Hansestadt nach 1877, dem Gründungsjahr der Werft, zu einem enormen Aufschwung zu verhelfen. Das Auf und Ab der Werftgeschichte spiegelt die Entwicklung Deutschlands zwischen Gründerzeit, wilhelminischem Machtstreben, Erstem Weltkrieg, Revolution und Neubeginn in der Weimarer Republik. Zugleich und vorrangig wird diese Geschichte in den Biografien von Hermann Blohm, daneben auch von seinem Partner Ernst Voss (1842–1920), lebendig.
Erschienen online open access und als Print:
126 Seiten, 40 Abb. s/w, 6 Abb. farbig, Format 15,5 x 22 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, glanzkaschiert, ISBN 978-3-937816-85-2
, 22,80 EUR.
Weiter lesen “Neu im Stabi-Verlag: Blohm, Beit und Bach – Hamburger Mäzene”
Dr. Heike Talkenberger: Die Autobiographie des Betrügers Luer Meyer (1.6.)
19. Mai 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 7.081 Aufrufe
Vortrag am Mittwoch, 1. Juni 2011, 18 Uhr
Dr. Heike Talkenberger: Zwischen Abenteuer und Gefängnis. Die Autobiographie des Betrügers Luer Meyer (1833–1855)
Luer Meyer betrog Pastoren, Handwerker und Kaufleute, wanderte hinter Gitter – und hinterließ uns einen spannenden Lebensbericht. Den Anstoß zu diesem Bericht gab der Gefängnisreformer Friedrich Heinrich Wilhelm Hoyer in Vechta, doch verfasst hat Meyer seine Autobiographie im Zuchthaus in Hamburg. Er schildert anschaulich seine kriminelle Karriere und seine Erlebnisse in diversen Gefängnissen, sei es in Bremen, in Hameln und Vechta sowie schließlich in Hamburg. Der Vortrag wird das individuelle Schicksal Meyers in den Rahmen der Kriminalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts und der Gefängnisreform stellen.
Dr. Heike Talkenberger ist Archivarin und Redakteurin der Geschichtszeitschrift DAMALS in Stuttgart. Sie hat die Autobiographie Luer Meyers ediert und arbeitet derzeit zur Kriminalitäts- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
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