Neue Aktion: Patenbuch des Monats – Mozart-Manuskript
4. Januar 2012
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Im Rahmen ihrer Aktion Edlen Büchern Pate stehen stellt die Stabi ab Januar 2012 unter der Rubrik „Patenbuch des Monats“ regelmäßig ein interessantes Werk vor, das für seine Restaurierung auf einen Buchpaten wartet.
Den Auftakt macht mit dem Mozart-Manuskript für das Schauspielhaus am Gänsemarkt ein Werk, das stellvertretend für die frühe Mozart-Rezeption der 1790er Jahre in Hamburg steht, das Textbuch zur Hamburger Erstaufführung von Mozarts Oper Così fan tutte 1796 (s. Abb. links, auf Klick in groß).
Mehr dazu sowie Informationen zum Zustand, was zu tun ist, und zu den Restaurierungskosten erfahren Sie auf der Seite Patenbuch des Monats Januar 2012.
Website der Stabi momentan offline
3. Januar 2012
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Leider ist die Website der Stabi zur Zeit offline. Den Campus-Katalog erreichen Sie aber nach wie vor unter kataloge.uni-hamburg.de.
Update 4.12., 9:48 Uhr: Die Website ist wieder online.
Cambridge Digital Library: Islamische Manuskripte & BBC-Radioserie “The Written World”
29. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen,Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.720 Aufrufe
Passend zu unser noch bis zum 8. Januar 2012 in der Stabi gezeigten Ausstellung Faszination Handschrift (2000 Jahre Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa) erreicht uns ein interessanter Webtipp von Frau Hörner aus der Bibliothek des Asien-Afrika-Institutes, den wir gerne an Sie weiter geben:
Die Cambridge Digital Library wurde im Dezember mit Isaac Newtons Werken eröffnet. Sie bietet jetzt auch wertvolle islamische Manuskripte. Die Digitalisate sind gemeinnützig verwendbar (CC-Lizenz).
In der Abbildung oben zu sehen: Koran MS Add. 1116, 8. Jh., Bild 63, Text aus Sure 3:83/84 “[wer in den Himmeln und auf Erden ist,] freiwillig oder gezwungen. Zu Ihm werden sie zurückgebracht. Sprich: [..] (Cambridge Digital Library, CC BY-NC 3.0)
Die Cambridge Digital Library weist außerdem auf die fünfteilige Serie “The Written World” von BBC Radio 4 hin:
Melvyn Bragg investigates the development of the written word and how it has shaped our intellectual history. In this first programme he looks at the technology of writing, arguably our most important invention.
Die BBC-Serie über die Erfindung des Schreibens und deren Folgen läuft ab Montag, dem 2.1.2012. Dabei werden auch Manuskripte aus Cambridge vorgestellt. Vielleicht inspiriert Sie dieser Tipp auch zum Besuch unserer Manuskript-Ausstellung, die wie gesagt noch bis zum 8.1.2012 im Ausstellungsraum zu sehen ist.
Ausstellung architectura (19.1. – 11.3.)
22. Dezember 2011
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architectura
Werke zur Architektur aus den Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Seit ihrer Gründung 1665 wird in der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein beachtlicher Bestand an Werken zur Architektur gepflegt und aufgebaut. In seinen Anfängen ist er bemerkenswert umfangreich und in seiner Ausrichtung auf die der Mathematik verwandten Disziplinen spezifisch geprägt. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg präsentiert davon eine Auswahl, ergänzt durch Buchveröffentlichungen aus der eigenen Sammlung.
Die Ausstellung führt den Besucher in einer Zeitreise durch die elementaren Themen der Architektur. Dabei werden die Anfänge der Theoriebildung, die Signifikanz des Dekors für die Zeit vor der bürgerlichen Gesellschaft ebenso behandelt wie die ästhetische Erneuerung vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Moderne. Der Baupraxis verbundene Unterweisungen zur zivilen Architektur und der Befestigungskunde, der Vermessungstechnik, der Geometrie sowie der Perspektive vermitteln den in der Baukunst geführten Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft.
Eröffnung: Mittwoch, 18. Januar 2012, 18 Uhr im Vortragsraum
Ausstellung: 19. Januar bis 11. März 2012, Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.
Baumaßnahmen in der Zentralbibliothek Recht
22. Dezember 2011
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Die Zentralbibliothek Recht weist auf das eingeschränkte Dienstleistungsangebot wegen Abschlussarbeiten am neuen Auskunftstresen vom 3. bis 5. Januar 2012 hin:
Von Dienstag, den 3. Januar bis Donnerstag, den 5. Januar 2012 werden im Bereich des neuen Auskunftstresens der Zentralbibliothek Recht Umzugs- und Bodenbelags- sowie Elektroarbeiten durchgeführt. Dieses hat nachstehende Auswirkungen auf den Bibliotheksbetrieb zur Folge:
Weiter lesen “Baumaßnahmen in der Zentralbibliothek Recht”
Speicherbibliothek Hamburg – Einweihung zweiter Bauabschnitt
20. Dezember 2011
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Gestern wurde im Beisein der Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Dorothee Stapelfeldt, der zweite Bauabschnitt der Speicherbibliothek Hamburg eingeweiht.
Wissenschaftlicher Buchspeicher für die Stadt enorm vergrößert
Hamburgs klügste Tiefgarage liegt in der Lohbrügger Kirchstraße in Bergedorf. Hier, im Gebäude der HAW, tief unter der Erde, betreiben die Staats- und Universitätsbibliothek und die Fachbibliotheken der Universität Hamburg seit 2002 eine gemeinsame Speicherbibliothek. Darin archivieren sie Hamburger Bibliotheksgut, das in den Bibliotheken vor Ort seltener benötigt wird, aber für die Forschung unverzichtbar ist. Mit dieser Standortentscheidung hat das Bibliothekssystem Universität Hamburg eine passgenaue, langfristige Lösung für seine räumliche Entlastung gefunden. Bisher konnten bereits rund 32.000 laufende Meter Bücher untergebracht werden. Jetzt, nachdem im November der 2. Bauabschnitt im 2. Untergeschoss fertig gestellt wurde, können in den nächsten Jahren noch weitere 43.000 Meter belegt werden. Eine eindrucksvolle Fläche, denn das gesamte Fassungsvermögen entspricht etwa 2 Mio. Büchern. Gäbe es die „Deutsche Bücherstraße“, könnte man die Strecke Bergedorf – Lübeck mühelos mit den 70 km Büchern der Speicherbibliothek bestücken. Die wissenschaftlichen Bibliotheken Hamburgs haben nun für die nächsten etwa 20 Jahre ausreichend Stellraum zur Verfügung. Mit dem 2. Bauabschnitt hat die Bauherrin, die Behörde für Wissenschaft und Forschung, 3,2 Mio. Euro im Rahmen des Konjunkturprogrammes investiert.
Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung:
Ich freue mich, gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Beger den zweiten Bauabschnitt für die Speicherbibliothek Hamburg eröffnen zu können. Mit diesem Bau werden 3,2 Millionen Euro im Rahmen des Konjunkturprogrammes in rund 2.000 qm Regalstellfläche investiert. Durch diese gute Investition wird sichergestellt, dass eine zentrale Aufgabe der Staats- und Universitätsbibliothek, die Archivierung und Speicherung von Bibliotheksgut, auch zukünftig gewährleistet werden kann.
Für die Leserinnen und Leser ändert sich nichts: Täglich verkehrt ein Bücherauto zwischen der Speicherbibliothek und dem Uni-Campus und bringt bestellte Bücher in die Bibliotheken und transportiert sie zurück.
Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg:
Mit der Einweihung des neuen Bauabschnitts in der Speicherbibliothek hat die Freie und Hansestadt wieder einmal unter Beweis gestellt, dass sie die Bewahrung des kulturellen Erbes ihrer Region als eine große Verantwortung ansieht.
Stabi-Veranstaltungsflyer Januar
14. Dezember 2011
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Auch im neuen Jahr gibt es ein umfassendes Veranstaltungsprogramm in der Stabi. Monat für Monat präsentieren wir Ihnen die anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in unserem beliebten Flyer. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die aktuelle Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Januar ist jetzt da: Flyer Januar 2012 (PDF, 4,6 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Stabi beflügelt: Der unbekannte (?!) Schumann (12.1.)
14. Dezember 2011
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Zum 3. Mal bieten wir eine Veranstaltung unter dem Titel «Stabi beflügelt» an:
Der unbekannte (?!) Schumann
Die „Kinderszenen“ im neuen Licht alter Metronomzahlen (Dr. Michael Struck, Universität Kiel)
Die 1839 veröffentlichten Kinderszenen (Hörproben) zählen zu Schumanns populärsten Werken und haben das Schumann-Bild des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Aber wie genau kennen wir den Zyklus, der heute oft viel langsamer, besinnlicher, „philosophischer“ (kitschiger?) gespielt wird, als es die Metronomzahlen der Erstausgabe fordern. Allerdings sind diese Angaben umstritten.
Dr. Michael Strucks Gesprächskonzert wird da fast zu einer musikalischen Kriminalgeschichte. Diese widmet sich der spannenden Frage nach den Hintergründen des Tempo-Streites und berührt auch die Frage, ob Schumanns Metronom wirklich defekt war. Abschließend werden die Kinderszenen in den zügigen „alten“ Tempi gespielt. Dabei zeigt sich tatsächlich ein teilweise „unbekannter“ Schumann.
Der Musikwissenschaftler und Pianist Dr. Michael Struck ist seit 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitherausgeber der neuen „Johannes Brahms Gesamtausgabe“ (Universität Kiel).
Donnerstag, 12. Januar 2012, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf DRadio Wissen
7. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 4.917 Aufrufe
DRadio Wissen stellt in dieser Woche den Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft vor. Dort erfährt man zum Beispiel:
Bibliotheken begleiten manchen ein Leben lang. Statistisch gesehen sind sie die am stärksten genutzte Einrichtung, um sich zu informieren, zu bilden und unterhalten zu lassen. Über 200 Millionen Mal werden deutsche Bibliotheken im Jahr besucht und liegen damit weit vorn, noch vor dem Kino- oder Fußballspielbesuch.
Bibliotheken bieten verstärkt auch digitalisiertes Wissen an. Dieses zu erschließen, zu ordnen, zu verwalten und für die Benutzer leicht zugänglich zu machen, ist ein wichtiger Bestandteil im Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.
Pro Werktag von Montag bis Freitag gibt es einen Beitrag, also insgesamt fünf. Und wie immer bei DRadio Wissen alle zum zeitsouveränen Nachhören. Es geht um Studieninhalte, Berufsfelder und es wird mit ein paar Klischees aufgeräumt. Gut so.
Das, was bisher zu hören war, ist unbedingt empfehlenswert. Alle Beiträge im Überblick auf DRadio Wissen; zu den einzelnen Features kommen Sie durch Klick auf die Überschrift, oben rechts ist dann der jeweilige Beitrag zum Nachhören verlinkt.
[via Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW]
Foto: New York Public Library. Flickr.com, melvin_udall, CC BY-NC-SA 2.0
Exponat des Monats: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz (21.12.)
6. Dezember 2011
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Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz
Der erste Schnee
Nun ist der erste Schnee gefallen,
Es glitzern Häuser, Wald und Flur,
Die Schellen klirren, Peitschen knallen,
O seht: die erste Schlittenspur!
Karl Lorenz (1888-1961) brachte diese winterlichen Verse 1914 in seinem ersten Gedichtbändchen heraus, in dem er auch beschreibt, wie er vom Kuhhirten zum Sozialdemokraten und wie er vom enttäuschten Sozialdemokraten zum parteilosen Dichter wurde. Karl Lorenz, Schriftsteller und Künstler, Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift „Die Rote Erde“, war wohl Hamburgs bedeutendster Expressionist. Im Jahr 1924 zog er sich zurück nach Malente-Gremsmühlen und gründete die Turm-Presse.
„Der Mann im Turm“ steht im Mittelpunkt der letzten Veranstaltung „Exponat des Monats“ 2011. Aus unserer Sammlung „Schönes Buch“ hat die Referentin für Seltene und Alte Drucke, Antje Theise, das gleichnamige Holzschnitt-Bilderbuch ausgewählt, das 1930 in der Turm-Presse entstand.
Die Staatsbibliothek besitzt die wohl größte Sammlung der Holzschnittwerke des Hamburger Künstlers Karl Lorenz. Da in ihr nicht nur die vollendeten Werke des Künstlers enthalten sind, sondern auch viele Vorabdrucke und Probeexemplare, dokumentiert sie in äußerst lebendiger Vielfalt die Entwicklungsstufen seines Schaffens und besonders seine Experimentierfreudigkeit mit Formen und Farben.
Mittwoch, 21. Dezember 2011, 16.15 Uhr
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.
Die Sondersammlungen präsentieren immer am dritten Mittwoch des Monats ein originales Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal. Auf der Stabi-Website werden sie in einer stetig wachsenden Online-Ausstellung präsentiert. Das aktuelle Exponat des Monats Dezember finden Sie hier ausführlich beschrieben: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz.
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