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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Reduzierte Erwerbung von Literatur

25. Juni 2026
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 718 Aufrufe

Fassade der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Wie viele öffentliche Einrichtungen ist auch die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg auf vielen Gebieten mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert, nicht zuletzt durch den schwierigen baulichen Zustand des Gebäudes. Dies hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Erfüllung unseres Kernauftrags, aktuelle Literatur für Wissenschaft und Öffentlichkeit in Hamburg zu beschaffen. Die konkreten Auswirkungen auf die Bereitstellung elektronischer Medien haben wir bereits im vergangenen Herbst im Artikel „Einschränkung des E-Medien-Angebots ab 2026“ dargestellt.

Auch die Beschaffung aller anderen Formen von Literatur ist derzeit von erheblichen Einschränkungen betroffen. Wir bedauern daher sehr, dass wir neu erscheinende Titel in gedruckter wie elektronischer Form aktuell nicht in dem Maße erwerben können, wie Sie es als Nutzende der Stabi Hamburg gewohnt sind und erwarten.

Wenn Ihnen wichtige Literatur fehlt, bitten wir Sie, uns mit dem Online-Formular Erwerbungsvorschlagsformular darauf aufmerksam zu machen. Wir versuchen selbstverständlich die Vorschläge im Rahmen unserer eingeschränkten Möglichkeiten zu realisieren, bitten aber schon jetzt um Verständnis dafür, dass wir nicht alle Bedarfe erfüllen können.

Wir führen intensive Gespräche und arbeiten auf allen Ebenen daran, um für die Bibliothek Rahmenbedingungen zu erreichen, die wieder eine umfassendere Literaturbeschaffung ermöglichen.

Die Stabi ist seit 1479 die wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Hamburg – ihre Sammlungen sind über die Jahrhunderte nicht nur durch staatliche Gelder, sondern auch durch privates Engagement gewachsen. Wenn es Ihnen möglich ist, freuen wir uns deshalb, wenn Sie uns dabei helfen, wissenschaftliche Erkenntnis in Hamburg öffentlich zugänglich zu machen – durch eine Spende direkt an die Stabi, an die Gesellschaft der Freundinnen und Freunde der SUB oder durch an eine Zustiftung an die Dr. Wilfried und Gisela Rinke-Stiftung, die unsere Arbeit nachhaltig unterstützt. Bitte nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie helfen können!

Prof. Robert Zepf
Direktor

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