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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Startsignal für den neuen „Fachinformationsdienst Romanistik“

15. Januar 2016
von WvD — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 1.918 Aufrufe  

Kurz vor Weihnachten kam die gute Nachricht: Im Rahmen eines neuen DFG-Förderprogramms erhielten die Stabi Hamburg und die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn von der DFG die Bewilligung zum Aufbau eines Fachinformationsdienstes für die romanistische Forschung in Deutschland.

Vielfalt der Romanischen Sprachen in Europa

Im Mittelpunkt der dreijährigen Förderphase von 2016 bis 2018 stehen:

  • die breit gefächerte Sammlung von Primärliteratur und Quellen von Romanen, Gedichtbänden und Theaterstücken bis zu Comics, Drehbüchern, Spielfilmen oder Audiokorpora in den verschiedenen romanischen Sprachen
  • der groß angelegte Erwerb von Forschungsliteratur für den Spitzenbedarf in gedruckter und elektronischer Form
  • der Betrieb eines romanistischen Rechercheportals, das auf den bisherigen Virtuellen Fachbibliotheken Vifarom und cibera aufbaut und u.a. viele etablierte Suchsysteme bündeln wird
  • die Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Bereichen des Open-Access-Publizierens und des Forschungsdatenmanagements
  • die Verzahnung aller Angebote mit der romanistischen Kommunikationsplattform romanistik.de

Suchsysteme in der Romanistik

Der Fachinformationsdienst Romanistik tritt an die Stelle der bisherigen Sondersammelgebiete „Allgemeine Romanistik“, „Französische Philologie“, „Italienische Philologie“, die in der Zuständigkeit der ULB Bonn lagen und dem SSG „Spanien/Portugal“, das über Jahrzehnte von der Stabi betreut wurde. Das neue Profil des FID Romanistik wurde in intensiver Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller romanistischer Teilgebiete entwickelt und berücksichtigt neben der allgemeinen Romanistik, der Frankoromanistik, der Hispanistik, der Lusitanistik, der Italianistik und der Katalanistik auch weitere romanische Sprachen, die im bisherigen SSG-System vertreten waren. Die fachliche Ausrichtung umfasst die romanistischen Sprach-, Literatur-, Kultur-, Medien- und Übersetzungswissenschaften sowie die Fachdidaktik.

Ziel des Programms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ ist es laut DFG „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Fachrichtungen in Deutschland unabhängig vom Standort ihrer Tätigkeit einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und forschungsrelevante Informationen zu ermöglichen. Als bundesweites System ergänzen die DFG-geförderten Fachinformationsdienste die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch überregionale Dienstleistungen für den Spitzenbedarf.“ Weitere Informationen zum aktuellen Stand des Programms finden Sie in einer DFG-Pressemitteilung.

Eine Antwort zu “Startsignal für den neuen „Fachinformationsdienst Romanistik“”

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