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Zum 95. Geburtstag von Kurt Londenberg

1. Juli 2009
von AP — abgelegt in: Aufgelesen — 2.813 Aufrufe

Kurt Londenberg wurde am 1. Juli 1914 in Altona geboren. Das Buchbindehandwerk erlernte er in Düsseldorf. Über die Stationen Leipzig, Dresden und Kassel kehrte er 1954 als Einbandkünstler in seine Heimatstadt zurück. Er folgte seinem Lehrer Ignatz Wiemeler (1895-1952) als Leiter der Einbandklasse der Hamburger Landeskunstschule (seit 1955: Hochschule für bildende Künste) nach. Im Mittelpunkt seiner Lehre stand die Vermittlung der handwerklichen Technik unter Berücksichtigung der gesamten Buchkunst. Auch Gestaltungsfragen des Verlagseinbandes wurden berührt. Londenberg ging mit der Zeit und setzte sich seit den 1960er Jahren intensiv mit Papier- und Packungsdesign auseinander und gestaltete mit den Studenten interessante Ausstellungen. Der Handeinband blieb jedoch trotz aller modernen Veränderungen das Herzstück seiner schöpferischen Tätigkeit. 

Sein einbandkünstlerisches Schaffen ist vom 16. Juli bis 30. August in der Ausstellung „Kurt Londenberg (1914-1995) – Hamburger Einbandkünstler zwischen Tradition und Moderne“ in der SUB Hamburg zu bewundern. 

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