Das belastete Erbe. Warum sich die Linke kaum von ihrem Israelhass lösen kann – Vortrag Dr. Olaf Kistenmacher (8.4.)
27. März 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 439 Aufrufe
Mittwoch, 8.4., 19 Uhr, Vortragsraum.
Warum gibt es in der Linken überhaupt Antisemitismus und Israelhass? Bei der deutschen Linken wird beides oft mit latenten Schuldgefühlen erklärt, die die Nachkommen der Nazi-Täter:innen wegen der Shoah entwickeln könnten und unbewusst abwehren. Der missglückte Sprengstoffanschlag der Tupamaros West-Berlin auf die Jüdische Gemeinde im November 1969 zeigt den Zusammenhang sehr deutlich. Hinzu kommen für die Geschichte der radikalen Linken weitere Motive wie ein linker Nationalismus, der alle „nationalen Befreiungsbewegungen“ unterstützen will, nur den Zionismus nicht, oder ein personifizierter, fetischisierter „Antikapitalismus“, der einhergeht mit bestimmten Vorstellungen von „den Juden“.
Dr. Olaf Kistenmacher ist Historiker und Journalist. Er promovierte über antisemitische Aussagen in der Tageszeitung der KPD, „Die Rote Fahne“, zur Zeit der Weimarer Republik.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.
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