FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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„Vergiß mein nicht“ (7.6.-12.8.)

22. Mai 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 264 Aufrufe

'Vergiß mein nicht' – Stammbücher des 16. bis 20. Jahrhunderts aus Hamburg Stammbücher und Freundschaftsalben des 16. bis 20. Jahrhunderts aus Hamburg.

In Stammbücher oder sogenannte Freundschaftsalben („Alba Amicorum„) etwas hinein zu schreiben, war eine beliebte Sitte in der Frühen Neuzeit, die bis heute in Poesiealben sowie Freunde- und Gästebüchern weiterlebt. Beginnend im adligen und im akademischen Milieu weitete sich dieser Trend vor allem in der Aufklärungszeit schon bald in private Kreise aus. Wappen, Zeichnungen, kleine Malereien, Silhouetten, Stickereien und vieles mehr schmückten die Einträge, die je nach Besitzer von Zitaten antiker Autoren, großer Reformatoren oder zeitgenössischer Literaten und Philosophen bis hin zu einfachen Freundschaftssprüchen wie das „Vergiß mein nicht“ reichen. Gerade letzteres drückt aus, dass die Bücher auch an die Menschen aus dem eigenen Lebenskreis erinnern sollten, an Familienmitglieder, Freunde und Bekannte. Und wie heute Freundebücher bei Kindern oder Facebook bei Erwachsenen die soziale Vergemeinschaftung festhalten und sichtbar machen, so spiegeln die historischen Alben auch das gesellschaftliche Leben der Besitzer auf eigentümliche und zum Teil intime Weise wieder. Damit sind diese u.a. für Historiker, Philologen, Kunsthistoriker und Volkskundler eine wichtige personengeschichtliche und kulturhistorische Quelle.
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Stefan Zweig im Land der ‚Guten Wilden‘ – Vom Mythos zum Brasilienbuch

In den letzten Monaten seines Lebens schrieb Stefan Zweig in seinem brasilianischen Exil eine Biographie von Michel de Montaigne. Interessant ist, dass Zweig in dieser Biographie auch eine Beziehung zu Brasilien herstellte, und zwar zu dem Mythos des „unverstellten, unverdorbenen Menschen“. Tatsächlich erwähnt Montaigne in seinen Essais eine Begegnung mit Indianern aus Brasilien, die zum berühmten 30. Kapitel des ersten Buches seiner Essais, genannt „Des Cannibales“, Anlass gab. Dieses Kapitel legte bekanntlich die Basis für den Mythos des ‚guten Wilden‘, der Idee, wonach die Urbevölkerung Amerikas bis zur Ankunft der Europäer in einer Form der natürlichen Unschuld lebte. Ziel dieses Vortrags ist nachzugehen, inwieweit dieser Mythos, der im Laufe der Geschichte in verschiedensten Varianten in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Brasilien auftaucht, auch Zweigs Vorstellungen dieses Landes beeinflusst und sich in seinem Brasilienwerk niedergeschlagen hat.
Weiter lesen „Stefan Zweig im Land der ‚Guten Wilden‘ – Vom Mythos zum Brasilienbuch (29.5.)“

…Hans Leipelt und die „Weiße Rose“, Coco Schumann und die „Ghetto-Swingers“.

Cover der Graphic Novel 'I Got Rhythm' von Caroline Gille und Niels Schröder

Cover der Graphic Novel ‚I Got Rhythm‘ von Caroline Gille und Niels Schröder


Dauer: 29. Mai bis 29. Juni 2018
Ort: Lichthof im Altbau (Zugang über Informationszentrum)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9 – 20.30 Uhr.

Über Generationen eint alle Swing-Fans ein Gefühl von unbeschwerter Freiheit. Namen wie Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman stehen für ihre Big Bands der 1920er-, 1930er- Jahre. Musiker wie Teddy Stauffer, John Kristel, Arne Hülphers begeisterten mit ihren Tanzkapellen damals in Hamburg. Zum Jazz gehören Resistenz und Verweigerung. Wen wundert’s, dass die Nazis diese „Niggermusik“ hassten und die Fans verfolgten. „Wer den Swing in sich hat, ob er im Saal steht oder auf der Bühne, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren“, so der Jazzgitarrist und Holocaustüberlebende Coco Schumann.

Veranstalter: AStA der Universität Hamburg
Weiter lesen „Ausstellung GEGENWELTEN – Swing in Hamburg… (29.5.-29.6.)“

Hamburg als Wiege des Vereinssports (23.5.)

15. Mai 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 449 Aufrufe

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke.

Hamburg als Wiege des Vereinssports

Sport ist ein Phänomen moderner Gesellschaften und 90.000 Sportvereine mit 27 Millionen Mitgliedern sind hierzulande die größte Bürgerbewegung. Sie gehören zur DNA der deutschen Demokratie. Nirgendwo sind die Wurzeln so eindrucksvoll freizulegen wie in Hamburg: Die Freiheit zur standesunabhängigen Assoziation, das volkstümliche Turnen und der internationale Wettkampfsport. Der Vortrag rekonstruiert dies am Beispiel der HT 16, des ältesten Turn- und Sportvereins der Welt.

Hans-Jürgen Schulke war Hochschullehrer in Bremen und Hamburg, Generalsekretär des Deutschen Turnfestes und Hamburger Sportamtsdirektor.
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Veranstaltungsflyer Juni 2018

8. Mai 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 488 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juni 2018

Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2018 (PDF; 1,5 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Stolperstein für Gustav Gabriel Cohn

7. Mai 2018
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 534 Aufrufe

Am 24.4.2018 fand eine feierliche Zeremonie anlässlich der Stolpersteinverlegung für Gustav Gabriel Cohn statt. Für diese Feierlichkeit waren die Enkelsöhne Michael aus den Niederlanden und Uriel mit seiner Familie aus Israel angereist.

Familie Cohn

Gustav Gabriel Cohn war ein Hamburger Fondsmakler, der im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Privatbibliothek zu religiöser Literatur des Judentums aufgebaut hatte.
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Vorstellung von Bildungsmaterialien und Podiumsgespräch.

Dora Leysek Vorgestellt werden neue Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit den Universitäten in Hamburg und Augsburg erarbeitet hat. Am Beispiel exemplarischer Biografien von People of Color beleuchten die Materialien Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus. Zuerst skizzieren Projektbeteiligte Inhalte und Ziele der Materialien. Anschließend diskutieren sie mit Vertreter*innen aus Bildung und Wissenschaft, inwiefern verflechtungsgeschichtliche Ansätze Antworten auf aktuelle Herausforderungen für eine Bildungsarbeit zu Kolonialismus und Nationalsozialismus in der pluralen Gesellschaft bieten können.

Weiter lesen „Koloniales und rassistisches Handeln im Nationalsozialismus: Verflechtungsgeschichtliche Bildungsmaterialien (22.5.)“

Häftlinge räumen Trümmer in Hamburg NeuengammeVortrag Dr. Detlef Garbe.

Es war eine enge Beziehung: von der Gründung über die Arbeitseinsätze und die innerstädtischen Außenlager bis hin zur Verbringung der letzten Häftlinge auf Schiffe nahm Hamburg unter Gauleiter Kaufmann starken Einfluss auf die KZ-Entwicklung. Nach 1945 lag das Lager „weit vor den Toren“. Dem Vergessen leistete auch die Nachnutzung als Gefängnis Vorschub. Viele KZ-Überlebendeempfanden die Senatspolitik als „erneute Demütigung“. Erst in den 1980er Jahren gab es ein Umdenken, das zur Ausgestaltung der Gedenkstätte als internationaler Lernort führte.

Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ist Mitglied von Fachbeiräten und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland.

Verein für Hamburgische Geschichte Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsflyer Mai

12. April 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 574 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Mai 2018

Monat für Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Mai ist bereits da: Flyer Mai 2018 (PDF; 1,2 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Die deutsch-jüdische Arztfamilie Grüneberg und das Altonaer Kinderkrankenhaus 1861–2003Buchvorstellung von Rolf Triebel.

Der Band 24 der „Hamburgischen Lebensbilder“ mit dem Titel «Die deutsch-jüdische Arztfamilie Grüneberg und das Altonaer Kinderkrankenhaus 1861-2003» erinnert an zwei Generationen dieser einst hochgeachteten Arztfamilie: Ihrem sozialen und beruflichen Aufstieg folgten in der NS-Zeit Verdrängung und Emigration, Vermögensverlust, Ringen um Entschädigung nach dem Krieg. In intensiver Recherche hat Rolf Triebel ihren Weg nachgezeichnet. Im Gespräch mit der Herausgeberin Dr. Sigrid Schambach stellt er seine Ergebnisse vor.

Rolf Triebel war bis 2012 Anästhesist am Altonaer Kinderkrankenhaus und forscht seit 2009 zu den Grünebergs.

Ablauf der Veranstaltung:

  1. Grußworte von Prof. Dr. Rainer Nicolaysen (Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte) und von Prof. Dr. Philipp Osten (Direktor des Institut für Geschichte und Ethik der Medizin am UKE)
  2. Gespräch zwischen Dr. Sigrid Schambach (Herausgeberin der Publikationsreihe „Hamburgische Lebensbilder“) und dem Autor Rolf Triebel
  3. von Herrn Nicolaysen moderierte Fragerunde

Ein in den USA lebender Nachfahre der Familie Grüneberg reist für die Veranstaltung aus Seattle an.

Verein für Hamburgische Geschichte Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 25. April 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.