{"id":40419,"date":"2025-06-16T10:54:56","date_gmt":"2025-06-16T08:54:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=40419"},"modified":"2025-12-17T09:11:36","modified_gmt":"2025-12-17T08:11:36","slug":"der-wiederentdeckte-nachlass-fritz-krenkows","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=40419","title":{"rendered":"Der wiederentdeckte Nachlass Fritz Krenkows"},"content":{"rendered":"<p>Von Fayek Abbas<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.aai.uni-hamburg.de\/einrichtungen\/bibliothek.html\">Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts<\/a>, Universit\u00e4t Hamburg.<\/p>\n<p>Bei einer Teilrevision der Altbest\u00e4nde der Abteilung Vorderer Orient der Bibliothek hat Astrid Menz, die damalige Leitung der AAI-Bibliothek, ein Buch entdeckt, das Fritz Krenkow von einem Kollegen geschenkt worden war. In dem Buch befanden sich eingeklebt ein Brief des Autors\/Schenkers an Krenkow, ein Bild des Autors, sowie ein Nachruf, den Krenkow aus Anlass des Ablebens des Autors verfasst hatte.  <\/p>\n<div id=\"attachment_40420\" style=\"width: 263px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-diwan-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40420\" data-attachment-id=\"40420\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=40420\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/brief-diwan.jpg\" data-orig-size=\"253,378\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"brief-diwan\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Abbildung: Brief mit Umschlag, eingebunden in Ahlward, Wilhelm: Der D\u012bw\u0101n des Re\u1e21ezdichters R\u016bba Ben Ela\u0313\u1e21\u1e21\u0101\u1e21. Berlin 1903.&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Abbildung: Brief mit Umschlag, eingebunden in Ahlward, Wilhelm: Der D\u012bw\u0101n des Re\u1e21ezdichters R\u016bba Ben Ela\u0313\u1e21\u1e21\u0101\u1e21. 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Zun\u00e4chst recherchierten wir, wer dieser Fritz Krenkow eigentlich war und wie ein Buch aus seinem Privatbesitz in die Bibliothek des AAI gelangt ist. Das Inventarbuch und der Nachruf auf Fritz Krenkow aus der Feder von Otto Spies, der ein Postskriptum von Bertold Spuler enth\u00e4lt, in dem er seiner Dankbarkeit \u00fcber die Schenkung der Privatbibliothek Ausdruck gibt, brachten uns dann auf die richtige Spur.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><strong>Fritz Krenkow (1872\u20131953)<\/strong>, ein deutscher Arabist mit internationaler Wirkung, lebte viele Jahre in England, war Mitglied der <em>Dairat ul-Ma\u2019arif<\/em> in Haidarabad sowie der <em>Acad\u00e9mie Arabe de Damas<\/em>, und widmete sein Leben der Edition, \u00dcbersetzung und Kommentierung klassischer arabischer Texte \u2013 insbesondere aus den Bereichen vor- und fr\u00fchislamische Poesie, Lexikographie und Geschichtsschreibung. 1949 schenkte er seine umfassende arabistische Bibliothek mit rund 2.750 Titeln (B\u00fccher und Sonderdrucke) dem Seminar f\u00fcr Geschichte und Kultur des Vorderen Orients an der Universit\u00e4t Hamburg.<\/p>\n<p>Die B\u00fccher aus dieser Schenkung \u2013 durchzogen von handschriftlichen Kommentaren in den Marginalien, Notizen und eingef\u00fcgten Briefen \u2013 sind nicht blo\u00df Tr\u00e4ger von Texten. Sie sind lebendige Zeugnisse einer Arbeitsweise, die von philologischer Akribie und leidenschaftlichem Interesse an der arabischen Literatur gepr\u00e4gt war.<\/p>\n<p>Gemeinsam wurde das Projekt mit detektivischer Sorgfalt vorangetrieben. Mithilfe alter Inventarb\u00fccher aus den Jahren 1949 bis 1952 sowie der engagierten Unterst\u00fctzung unserer studentischen Hilfskr\u00e4fte und Praktikantinnen \u2013 darunter <strong>Lena Haberzettl<\/strong> und <strong>Heische Malekzada<\/strong> \u2013 gelang es uns, bislang etwa <strong>970 Buchtitel<\/strong> aus Krenkows Schenkung ausfindig zu machen.<\/p>\n<p>Dabei stellte sich heraus, dass die Schenkung im Laufe der Jahrzehnte an drei verschiedene Standorte verteilt worden war: das <strong>Asien-Afrika-Institut<\/strong>, die <strong>Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek (SUB)<\/strong> sowie die <strong>Speicherbibliothek in Bergedorf<\/strong>. Der Grund f\u00fcr diese Verteilung war vermutlich Platzmangel der Bibliothek des damaligen Seminars f\u00fcr Geschichte und Kultur des Vorderen Orients, die zur Auslagerung vieler B\u00e4nde an die SUB f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Wir begannen, die Werke systematisch zu sichten. Jedes Buch wurde aus dem Regal genommen und daraufhin untersucht, ob es handschriftliche Spuren von Krenkow in den Marginalien oder in Form von Beilagen enthielt. In der Katalogdatenbank wurde die Provenienz vermerkt\u2013 inklusive Widmungen, Randnotizen oder eingef\u00fcgter Materialien. Diese Vermerke sind heute im Katalog sichtbar.<\/p>\n<p>Alle losen Bl\u00e4tter, Notizen oder Beilagen wurden entnommen, in s\u00e4urefreie Umschl\u00e4ge verpackt und mit genauer Angabe der Fundstelle (Seite und Signatur) versehen. Anschlie\u00dfend wurden diese eingescannt \u2013 eine Arbeit, die <strong>Leo Hinrichs<\/strong> mit gro\u00dfem Engagement \u00fcbernommen hat. Die eingescannten Digitalisate werden heute im Asien-Afrika-Institut aufbewahrt.<\/p>\n<p><strong>Ein digitales Archiv entsteht<\/strong><\/p>\n<p>Mit Hilfe von <strong>Dr. Iris Vogel<\/strong> vom Zentrum f\u00fcr nachhaltiges Forschungsdatenmanagement, entstand ein <a href=\"https:\/\/www.fundus.uni-hamburg.de\/de\/collections\/krenkow_archive\"><strong>Online-Archiv<\/strong><\/a> im Sammlungsportal <strong>FUNDUS<\/strong>, das mittlerweile <strong>117 Digitalisate<\/strong> umfasst. Es dokumentiert die Beilagen, enth\u00e4lt Metadaten zu Sprache, Titel und Kataloglink und erlaubt so einen forschungsnahen Zugang zu Krenkows Marginalien, Beilagen und Notizen \u2013 und damit zu seinem Denken: So ist es heute m\u00f6glich, nicht nur ein Werk aus Krenkows Nachlass zu lesen, sondern auch dessen Entstehungskontext und die editorischen \u00dcberlegungen Krenkows nachzuvollziehen. <\/p>\n<div id=\"attachment_40425\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.fundus.uni-hamburg.de\/de\/collections\/krenkow_archive\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40425\" data-attachment-id=\"40425\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=40425\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv.png\" data-orig-size=\"1388,601\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Abbildung: Eingangsseite zum Krenkow-Archiv in FUNDUS\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Abbildung: Eingangsseite zum Krenkow-Archiv in FUNDUS&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Abbildung: Eingangsseite zum Krenkow-Archiv in FUNDUS&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv-1024x443.png\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv-1024x443.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"281\" class=\"size-large wp-image-40425\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv-1024x443.png 1024w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv-300x130.png 300w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv-150x65.png 150w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv-768x333.png 768w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/krenkow-archiv.png 1388w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-40425\" class=\"wp-caption-text\"><\/p>\n<div style=\"font-size: 12px; line-height: 1.2; margin-bottom:0;\"> Abbildung: Eingangsseite zum Krenkow-Archiv in FUNDUS <\/div>\n<p><\/p><\/div>\n<p><strong>Stimmen aus der Vergangenheit: Der Briefwechsel mit Arthur Schaade<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge unserer Arbeit stie\u00dfen wir auch auf den wissenschaftlichen Nachlass von <strong>Arthur Schaade<\/strong> (1879\u20131952), Professor f\u00fcr Semitistik an der Universit\u00e4t Hamburg, der in der SUB liegt. Dank der freundlichen Unterst\u00fctzung unseres Kollegen <strong>Dr. Mark Amtst\u00e4tter<\/strong> an der SUB erhielten wir Zugang zu diesem bislang wenig erschlossenen Material. Darin fanden sich zahlreiche Briefe, die Schaade und Krenkow zwischen 1924 und 1952 ausgetauscht hatten.<\/p>\n<p>Die Briefe geben tiefe Einblicke in die wissenschaftliche Zusammenarbeit der beiden Forscher. Unter anderem enthalten sie Informationen \u00fcber das Zustandekommen der Schenkung an das Seminar f\u00fcr Geschichte und Kultur des Vorderen Orients. So erf\u00e4hrt man etwa, dass <strong>Hellmut Ritter<\/strong> Krenkow empfahl, seine Bibliothek an Hamburg zu geben, statt, wie von Krenkow urspr\u00fcnglich angedacht, an die Universit\u00e4tsbibliothek in Leipzig.<\/p>\n<p>Wir erstellten eine chronologische \u00dcbersicht \u00fcber s\u00e4mtliche Briefe, einschlie\u00dflich Absender, Empf\u00e4nger, Poststempel, Inhaltsangaben und erw\u00e4hnter Personen. Die Briefe wurden von der SUB katalogisiert und sind im <a href=\"https:\/\/kalliope-verbund.info\/de\/index.html\"><strong>Kalliope-Verbundkatalog<\/strong><\/a> nachgewiesen sowie im Portal \u201e<a href=\"https:\/\/digitalisate.sub.uni-hamburg.de\/\"><strong>Hamburger Kulturgut Digital<\/strong><\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die entsprechenden Links sind auch im Krenkow-Archiv eingebunden. <\/p>\n<p><strong>Der handschriftliche Nachlass<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge der Nachforschungen nach Teilen von Fritz Krenkows Schenkung, stie\u00dfen wir in der SUB auch auf seinen handschriftlichen Nachlass, der aus einer Reihe gebundener Manuskripte sowie Kartons mit ungebundenen Handschriften und anderen Materialien besteht. Ein Teil davon, n\u00e4mlich die gebundenen Manuskripte, wurde daraufhin katalogisiert.<\/p>\n<p><strong>Prof. Sabine Schmidtke<\/strong> vom <em>Institute for Advanced Study<\/em> in Princeton sichtete den in den Kartons befindlichen handschriftlichen Nachlass Krenkows und ver\u00f6ffentlichte zwischen April und Juni 2024 eine <a href=\"https:\/\/albert.ias.edu\/entities\/publication\/102233d7-4346-4c82-9acb-520264134cd9\">Inventarliste<\/a> auf ihrer Website. <\/p>\n<p>Der handschriftliche Nachlass umfasst:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>16 gebundene Manuskripte<\/strong>, die von mir katalogisiert und anschlie\u00dfend in den <strong>Kalliope-Verbundkatalog<\/strong> aufgenommen wurden,<\/li>\n<li><strong>F\u00fcnf Kartons<\/strong> mit Fotografien von Handschriften aus Istanbuler Bibliotheken, die <strong>Hellmut Ritter<\/strong> an Krenkow geschickt hatte,<\/li>\n<li><strong>Zehn Kartons<\/strong> mit Notizb\u00fcchern, Manuskripten, Briefen, Sonderdrucken und anderen Dokumenten, von denen viele aus Krenkows eigener Hand stammen,<\/li>\n<li>sowie <strong>neun Karteik\u00e4sten<\/strong> mit thematisch sortierten Arbeitsnotizen.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_40428\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40428\" data-attachment-id=\"40428\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=40428\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan.jpg\" data-orig-size=\"985,687\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Abbildung: Handschriftliche Edition\/Abschrift D\u012bw\u0101n \u02bfAmru Ibn-Qam\u012b\u02bea (ge\u00f6ffnetes Buch) &amp;#038; Sammlungen verschiedener Vorislamischen Dichter. \u00a9 Ayaz Ismail\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Abbildung: Handschriftliche Edition\/Abschrift D\u012bw\u0101n \u02bfAmru Ibn-Qam\u012b\u02bea (ge\u00f6ffnetes Buch) &amp;#038; Sammlungen verschiedener Vorislamischen Dichter. \u00a9 Ayaz Ismail&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"453\" class=\"size-full wp-image-40428\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan.jpg 985w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan-300x209.jpg 300w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan-150x105.jpg 150w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hs-diwan-768x536.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-40428\" class=\"wp-caption-text\"><\/p>\n<div style=\"font-size: 12px; line-height: 1.2; margin-bottom:0;\"> Abbildung: Handschriftliche Edition\/Abschrift D\u012bw\u0101n \u02bfAmru Ibn-Qam\u012b\u02bea (ge\u00f6ffnetes Buch) &#038; Sammlungen verschiedener Vorislamischen Dichter. \u00a9 Ayaz Ismail <\/div>\n<p><\/p><\/div>\n<p>Die Materialien gew\u00e4hren einen einmaligen Einblick in das Arbeitsumfeld eines Gelehrten der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts \u2013 in seine methodische Pr\u00e4zision, seine thematische Breite und seine wissenschaftliche Neugier.<\/p>\n<p><strong>Ein Fenster zur Wissenschaftsgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Krenkows wissenschaftlicher Weg war gepr\u00e4gt von der sorgf\u00e4ltigen Bearbeitung bedeutender Werke der arabischen Literatur, Geschichtsschreibung und Wissenschaft. Besonders im Bereich der Poesie war er daf\u00fcr bekannt, die Autorschaft von Versen mit akribischer Genauigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen. Durch Vergleich verschiedener Manuskripte und durch umfassende Querverweise konnte er zahlreiche Verse ihren urspr\u00fcnglichen Dichtern zuordnen und damit zur Korrektur des arabischen Literaturkanons beitragen.<\/p>\n<p>Sein Nachlass ist deshalb nicht nur eine Fundgrube f\u00fcr die <strong>arabischen Philologie<\/strong>, sondern auch ein interessantes Zeugnis der <strong>Wissenschaftsgeschichte<\/strong>. Er dokumentiert die Denk- und Editionsprozesse eines Orientalisten, der zwischen Sprachen, Kulturen und Kontinenten wirkte.<\/p>\n<p>Im Mai 2025 hatte ich zusammen mit Astrid Menz, der ehemaligen Leitung der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts, die Gelegenheit, unsere bisherigen Arbeitsergebnisse im Rahmen einer Fachkonferenz f\u00fcr Orient-Bibliothekare, der <a href=\"https:\/\/melcominternational.eu\/index.php\/conferences\/\"><em>MELCom International Conference<\/em><\/a>, vorzustellen.<\/p>\n<p>Um den Nachlass vollst\u00e4ndig zu erfassen, m\u00fcssen in einem letzten Schritt nun noch alle verbliebenen Materialien sorgf\u00e4ltig katalogisiert und damit der wissenschaftlichen Forschung zug\u00e4nglich gemacht werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Fayek Abbas Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts, Universit\u00e4t Hamburg. 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