{"id":3670,"date":"2010-11-12T21:53:44","date_gmt":"2010-11-12T20:53:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/blog\/?p=3670"},"modified":"2022-08-24T15:27:46","modified_gmt":"2022-08-24T13:27:46","slug":"prix-goncourt-fur-michel-houellebecq","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=3670","title":{"rendered":"Prix Goncourt f\u00fcr Michel Houellebecq"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/mh-carte-territoire1.jpg\" alt=\"Michel Houellebecq &#039;La carte und le territoire&#039;\" title=\"Michel Houellebecq &#039;La carte und le territoire&#039;\" width=\"194\" height=\"301\" align=\"alignright\" \/> In dieser Woche wurde <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michel_Houellebecq\">Michel Houellebecq<\/a> mit dem wichtigsten franz\u00f6sischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet. F\u00fcr seinen aktuellen Roman \u00abLa carte et le territoire\u00bb, der im M\u00e4rz 2011 im Dumont Verlag unter dem Titel \u00abKarte und Gebiet\u00bb erscheinen wird. Ein Triumph f\u00fcr den Bestseller- und Skandalautor, auf den er &#8211; oft favorisiert, doch am Ende nie pr\u00e4miert &#8211; lange warten musste. Die franz\u00f6sische Literaturkritik war sich dieses Jahr aber sicher, dass er ihn bekommen wird. Schon seit Monaten wurde er in den Feuilletons als diesj\u00e4hriger Preistr\u00e4ger genannt. B\u00f6se Zungen sagen gar, er habe seinen Roman auf den Preis hin zugeschrieben. So berichtet <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news-112010\/8\/iptc-bdt-20101108-298-27178908xml\">DIE ZEIT<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\u00abDie Goncourt-Juroren k\u00f6nnen fast nicht anders. Sie m\u00fcssen einem Roman, der alles hat, um zu gefallen, nur wohlgesinnt gegen\u00fcber sein\u00bb, schrieb der Kritiker Pierre Assouline. Und so war unter seinen Kollegen einhellig von Meisterwerk, Vollendung und literarischer Tiefe die Rede.<\/p><\/blockquote>\n<p>Martina Meister findet in der Frankfurter Rundschau deutliche Worte zum <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/debatte\/prophet-der-mediokritaet\/-\/1473340\/4818108\/-\/index.html\">Prophet(en) der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Michel Houellebecq hat es wirklich geschafft. Er hat mit dieser rituell wirkenden Selbstt\u00f6tung des Schriftstellers durch den Erz\u00e4hler seine hasserf\u00fcllten Kritiker ein f\u00fcr alle Mal mundtot gemacht und sich auf gewisse Weise den Weg freigeschossen zum Prix Goncourt. Zu diesem Preis, f\u00fcr den er seit zehn Jahren im Gespr\u00e4ch ist, der mindestens zwei Mal an ihm vorbeigegangen ist und der ihm fehlte, allen Erfolges zum Trotz. Es war wie ein Phantomschmerz, auch wenn er das nur widerwillig zugegeben hat.<\/p><\/blockquote>\n<p>H\u00f6ren Sie auf RTL.fr ein knapp 10-min\u00fctiges Interview mit dem Preistr\u00e4ger: <a href=\"http:\/\/www.rtl.fr\/actualites\/culture-loisirs\/article\/le-prix-goncourt-2010-attribue-a-michel-houellebecq-7635193428\">Le prix Goncourt 2010 attribu\u00e9 \u00e0 Michel Houellebecq<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche wurde Michel Houellebecq mit dem wichtigsten franz\u00f6sischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet. F\u00fcr seinen aktuellen Roman \u00abLa carte et le territoire\u00bb, der im M\u00e4rz 2011 im Dumont Verlag unter dem Titel \u00abKarte und Gebiet\u00bb erscheinen wird. 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