{"id":36380,"date":"2023-08-23T13:10:08","date_gmt":"2023-08-23T11:10:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=36380"},"modified":"2023-10-06T09:03:51","modified_gmt":"2023-10-06T07:03:51","slug":"die-fiebrige-bibliothek-zeichen-installationen-von-axel-malik-in-der-stabi-12-9-31-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=36380","title":{"rendered":"Die fiebrige Bibliothek. Zeichen-Installationen von Axel Malik in der Stabi (12.9.-31.10.)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Ausstellung-Malik-Zeichen-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"36382\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=36382\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Ausstellung-Malik-Zeichen.jpg\" data-orig-size=\"283,566\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Ausstellung-Malik-Zeichen\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Ausstellung-Malik-Zeichen.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Ausstellung-Malik-Zeichen.jpg\" alt=\"Die fiebrige Bibliothek. 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Lesbar ist das, was er obsessiv schreibt und Tag f\u00fcr Tag weiterf\u00fchrt, nicht, zumindest nicht im herk\u00f6mmlichen Sinn. Seine Schriftzeichen haben keinerlei Bezugspunkt, sind keine Symbole, beruhen auf keinem Code, haben keinen Verweis- oder Hinweischarakter. Merkw\u00fcrdig und auff\u00e4llig: Keines der Zeichen kommt zweimal vor, jedes ist eine unverwechselbare und einzigartige Setzung. In der Summe formen sie einen unlesbaren Text, der semantisch leer ist und gleichzeitig eine differenzierte Struktur aufweist.<\/p>\n<p>Als <a href=\"https:\/\/www.csmc.uni-hamburg.de\/about\/artist-in-residence\/axel-malik\/increasing-countdown.html\">Artist-in-Residence<\/a> am <em>Centre for the Study of Manuscript Cultures<\/em> bewegt sich Malik zurzeit im Grenzbereich von Wissenschaft und Kunst. Mit seiner skripturalen Methode wirft er Fragen auf: Was ist Schreiben und wie weit reicht Schrift? Woran erkennen wir Schrift und ihre Zeichen? Was ist der Horizont von Zeichen, ihr Potential und ihre Grenze und wie kommen wir eventuell \u00fcber die Grenze hinaus?<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Einen besonderen Schwerpunkt seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit bilden Installationen und Interventionen in Bibliotheken \u2013 Orte also, die auf lesbaren, distinkten Zeichens\u00e4tzen basieren, mit denen die unlesbaren Zeichen in Reibung gebracht werden. So entsteht die \u201efiebrige Bibliothek\u201c. Die Installation in der Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg umfasst Elemente an der Au\u00dfenfassade, im Foyer, im Informationszentrum und im Gruppenarbeitsbereich.<\/p>\n<p>Zur Ausstellung gibt es einen <a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/fiebrige_bibliothek_malik_web.pdf\">Flyer im Format PDF<\/a> (Gr\u00f6\u00dfe: 1,59 MB).<\/p>\n<p><strong>Dauer der Ausstellung: 12. September \u2013 31. Oktober 2023<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-24 Uhr, Sa.-So. 10-24 Uhr.<br \/>\nDer Eintritt ist frei.<\/strong><\/p>\n<h3>Er\u00f6ffnung: 12.9., 18 Uhr, Treffpunkt vor dem Haupteingang (Von-Melle-Park 3)<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 1989 schreibt Axel Malik t\u00e4glich unlesbare Zeichen, zun\u00e4chst in Tageb\u00fcchern, dann auch auf Leinw\u00e4nden. 140 B\u00e4nde mit \u00fcber 30.000 Seiten, gro\u00dfformatige Bilder, \u00fcberschriebene B\u00fccher und Zeicheninstallationen an verschiedenen Orten dokumentieren ein Projekt, das Malik selbst als skripturale Methode bezeichnet. 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