{"id":35828,"date":"2023-05-09T08:00:21","date_gmt":"2023-05-09T06:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=35828"},"modified":"2023-07-18T15:55:53","modified_gmt":"2023-07-18T13:55:53","slug":"40-jahre-namenszusatz-der-stabi-zu-ehren-carl-von-ossietzkys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=35828","title":{"rendered":"40 Jahre Namenszusatz der Stabi zu Ehren Carl von Ossietzkys"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Gedenkens zum 50. Jahrestag der B\u00fccherverbrennung wurde am 10. Mai 1983 in Hamburg ein Zeichen gegen das Vergessen der verfemten Autor:innen und zu Ehren der Widerst\u00e4ndigen gegen das NS-Regime gesetzt. An diesem Tag wurde die Benennung der Stabi als \u201eStaats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky\u201c offiziell bekannt gegeben, nachdem der entsprechende Senatsbeschluss schon am 22. M\u00e4rz erfolgt war. Bei dem Festakt in der Bibliothek war Ossietzkys Tochter Rosalinde von Ossietzky-Palm anwesend zudem der B\u00fcrgermeister Klaus von Dohnanyi, der Wissenschaftssenator Hansj\u00f6rg Sinn, die Kultursenatorin Helga Schuchardt und der Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Hamburg Peter Fischer-Appelt. Sie wurden wie zahlreiche geladene G\u00e4ste vom damaligen Direktor der Stabi Horst Gronemeyer empfangen, um neben der Umbenennung auch die Er\u00f6ffnung des Carl von Ossietzky Lesesaals im Altbau der Stabi und einer Ausstellung zum Leben Ossietzkys zu begehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"35829\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=35829\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang.jpg\" data-orig-size=\"650,433\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Staats- und Universit\\u00e4tsbibliothek Hamburg - Carl von Ossietzky\\nVon-Melle-Park 3\\n20146 Hamburg\\nGermany&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"SUB_Eingang\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang.jpg\" alt=\"Eingang der Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky\" title=\"Eingang der Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky\" width=\"650\" height=\"433\" class=\"aligncenter size-full wp-image-35829\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang.jpg 650w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/SUB_Eingang-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Der Publizist und Pazifist Carl von Ossietzky wurde am 3. Oktober 1889 in Hamburg geboren und lebte und arbeitete dort bis 1919. Dann verlie\u00df er seine Geburtsstadt und konnte in Berlin zunehmend journalistisch und politisch Einfluss auf die sich formierende Republik nehmen. Als einer der profiliertesten NS-Gegner der Weimarer Republik wurde Ossietzky bereits im Februar 1933 von den Nationalsozialisten verhaftet und verbrachte die folgenden Jahre in Gef\u00e4ngnissen oder in Konzentrationslagern, in denen er schwer misshandelt wurde. 1936 erhielt er nach mehrmonatigen Kampagnen im Ausland r\u00fcckwirkend den Friedensnobelpreis f\u00fcr das Jahr 1935, den er aber nicht entgegennehmen durfte. Aufgrund der internationalen Aufmerksamkeit wurde Ossietzky im Herbst 1936 aus der Haft entlassen und in ein Berliner Krankenhaus verlegt. Dort blieb er unter Bewachung und von den Folgen der Folterungen gezeichnet bis zu seinem Tod am 14. Mai 1938. <\/p>\n<p>Zwar wurde Carl von Ossietzky durch seine T\u00e4tigkeiten in Berlin bekannt, wie pr\u00e4gend aber auch die Zeit in Hamburg f\u00fcr seine pers\u00f6nliche und politische Entwicklung war, hob seine Tochter Rosalinde von Ossietzky-Palm in ihrer Ansprache beim Festakt hervor. F\u00fcr sie war ihr Vater \u201eein richtiger Sohn dieser Stadt\u201c, seine Kindheit und Jugend waren bestimmt durch Lekt\u00fcre und erste Schreibversuche \u2013 \u201eund las und las, die gro\u00dfen Werke und Geschichte vor allem.\u201c Dazu kamen Besuche von politischen Versammlungen mit seinem Stiefvater, dem Sozialdemokraten Gustaf Walther, auf denen er seiner Tochter zufolge u.a. August Bebel und Bertha von Suttner erlebte, \u201eEindr\u00fccke und Visionen, die seine Pers\u00f6nlichkeit formten\u201c. Besonders pr\u00e4gend war der Einsatz f\u00fcr den Frieden: \u201eDie Jugenderlebnisse bahnten den Weg zu ersten selbst\u00e4ndigen publizistischen Arbeiten, Vortr\u00e4gen und Versammlungen und immer und vor allem gegen den deutschen Militarismus, den Frieden um jeden Preis bewahren, f\u00fcr den Frieden alles einzusetzen. Z.B. von seinem kleinen Gehalt Geldstrafen bezahlen m\u00fcssen und deswegen hungern, verurteilt werden und sitzen m\u00fcssen. Schnell wurden auch die Friedensversammlungen von W\u00e4chtern und Freunden der Ordnung entdeckt.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"35831\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=35831\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution.jpg\" data-orig-size=\"650,753\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"carl-von-ossietzky-revolution\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution.jpg\" alt=\"Carl von Ossietzky\" title=\"Carl von Ossietzky\" width=\"650\" height=\"753\" class=\"aligncenter size-full wp-image-35831\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution.jpg 650w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution-259x300.jpg 259w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/carl-von-ossietzky-revolution-129x150.jpg 129w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Initiative zur Benennung der Stabi nach Carl von Ossietzky wurde seit 1980 von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes \u2013 Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN) vorangetrieben und fand die Unterst\u00fctzung von weiteren gesellschaftlichen Gruppen. Auf der anderen Seite gab es durchaus auch Vorbehalte gegen eine solche Aktion, die mit den nicht unumstrittenen publizistisch-politischen Aktivit\u00e4ten Ossietzkys in der Weimarer Republik begr\u00fcndet wurden oder mit der grunds\u00e4tzlichen Ablehnung einer Benennung von Institutionen aus dem universit\u00e4ren Umfeld nach konkreten Personen, die als Helden- oder M\u00e4rtyrerverehrung problematisiert wurde.<\/p>\n<p>Um die Akzeptanz zu f\u00f6rdern und die Benennung zu untermauern, entstand Anfang der achtziger Jahre in Hamburg die Idee, in der Stabi einen \u201eCarl von Ossietzky-Lesesaal\u201c einzurichten. Dieses Vorhaben wurde von der Bezirksversammlung Eimsb\u00fcttel begr\u00fc\u00dft und mit einem Sonderetat von 10.000 DM zur B\u00fccherbeschaffung gef\u00f6rdert. In dem Lesesaal sollten Ver\u00f6ffentlichungen von und \u00fcber Ossietzky und andere pazifistische Publikationen verf\u00fcgbar sein sowie die Arbeitsstelle f\u00fcr Exilforschung beheimatet werden. So f\u00e4nde die Literatur aus dem Exil neben den Werken aus dem inl\u00e4ndischen Widerstand ihren Platz. Mit der Einrichtung des Lesesaals sollte ein Zeichen gegen das Vergessen beider Gruppen gesetzt und ihr Engagement f\u00fcr eine andere, freiere und friedlichere Gesellschaft gew\u00fcrdigt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_35836\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/grundueberh_altbau_1985_1987_0006-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-35836\" data-attachment-id=\"35836\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=35836\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/grundueberh_altbau_1985_1987_0006.jpg\" data-orig-size=\"650,1096\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"grundueberh_altbau_1985_1987_0006\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Foto des Ossietzky-Lesesaals (s. Anhang), das von O. Meyer-Sievers, Baubeh\u00f6rde, Lichtbildnerei, aufgenommen wurde. Die Gestaltung des Ossietzky-Lesesaals wurde von Prof. Dr. Hans Weckerle vom Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Hamburg, assistiert von Prof. Dr. Carl Vogel, Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste, entworfen.&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Foto des Ossietzky-Lesesaals (s. Anhang), das von O. Meyer-Sievers, Baubeh\u00f6rde, Lichtbildnerei, aufgenommen wurde. Die Gestaltung des Ossietzky-Lesesaals wurde von Prof. Dr. Hans Weckerle vom Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Hamburg, assistiert von Prof. Dr. Carl Vogel, Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste, entworfen.&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/grundueberh_altbau_1985_1987_0006.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/grundueberh_altbau_1985_1987_0006.jpg\" alt=\"Carl von Ossietzky-Lesesaal\" title=\"Carl von Ossietzky-Lesesaal\" width=\"650\" height=\"1096\" class=\"size-full wp-image-35836\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-35836\" class=\"wp-caption-text\"><\/p>\n<div style=\"font-size: 12px; line-height: 1.2; margin-bottom:0;\"> Foto des Carl von Ossietzky-Lesesaals, das von O. Meyer-Sievers, Baubeh\u00f6rde, Lichtbildnerei, aufgenommen wurde. Die Gestaltung des Ossietzky-Lesesaals wurde von Prof. Dr. Hans Weckerle vom Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Hamburg, assistiert von Prof. Dr. Carl Vogel, Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste, entworfen.<\/div>\n<p><\/p><\/div>\n<p>Diese bis heute bedeutsamen Anliegen wurden in den Reden zur Umbenennung der Stabi und zur Er\u00f6ffnung des Lesesaals im Altbau der Bibliothek am 10. Mai 1983 thematisiert, die in der Zeitschrift \u201e<a href=\"https:\/\/katalogplus.sub.uni-hamburg.de\/vufind\/Record\/326504192?\">Auskunft<\/a>\u201c nachzulesen sind, und bilden eine Br\u00fccke zum diesj\u00e4hrigen Gedenktag am 10. Mai 2023. <\/p>\n<p>Mehr Informationen zum Leben und Wirken unseres Namensgebers Carl von Ossietzky finden Sie auf unserer <a href=\"https:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/bibliotheken\/ueber-uns\/geschichte\/ueber-carl-von-ossietzky.html\">Website<\/a>, im Carl von Ossietzky-Lesesaal und in unseren Katalogen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Gedenkens zum 50. Jahrestag der B\u00fccherverbrennung wurde am 10. Mai 1983 in Hamburg ein Zeichen gegen das Vergessen der verfemten Autor:innen und zu Ehren der Widerst\u00e4ndigen gegen das NS-Regime gesetzt. 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