{"id":30238,"date":"2020-11-04T12:04:26","date_gmt":"2020-11-04T11:04:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=30238"},"modified":"2022-08-24T15:08:28","modified_gmt":"2022-08-24T13:08:28","slug":"neuerwerbung-die-erste-hochdeutsche-bibelausgabe-hamburgs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=30238","title":{"rendered":"Neuerwerbung: Die erste hochdeutsche Bibelausgabe Hamburgs"},"content":{"rendered":"<p>B\u00fccher haben ihre eigene Lebensgeschichte und bisweilen lassen sie uns daran sogar teilhaben, so auch im Falle der j\u00fcngsten Neuerwerbung der Sondersammlungen der Stabi:<\/p>\n<p><em>Das Newe Testament, in der \u00dcbersetzung von Martin Luther, gedruckt im Jahr 1597 in Hamburg durch Theodosius Wolder (Sign.: Scrin A\/2043).<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel2-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"30239\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=30239\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel2-kl.jpg\" data-orig-size=\"640,480\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"bibel2-kl\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel2-kl.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel2-kl.jpg\" alt=\"Das Newe Testament, in der \u00dcbersetzung von Martin Luther\" title=\"Das Newe Testament, in der \u00dcbersetzung von Martin Luther\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignnone size-full wp-image-30239\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei dem kleinen B\u00fcchlein, das mit einer R\u00fcckenh\u00f6he von nur etwa 10 cm f\u00fcr den Privatgebrauch gedacht war, handelt es sich um die fr\u00fcheste Hamburger Ausgabe des neuen Testaments in hochdeutscher Sprache. Andernorts, insbesondere in Wittenberg, wurden solche Druckausgaben bereits seit 1522 zahlreich verlegt. In Hamburg jedoch ver\u00f6ffentlichten die Druckereien jahrzehntelang ausschlie\u00dflich niederdeutsche \u00dcbersetzungen, ganz im Sinne Martin Luthers, der ja darauf bedacht war, die Bibel in der Sprache des Volkes zu verbreiten, damit die Heilige Schrift f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich w\u00fcrde. Da die Hamburger B\u00fcrger seit jeher Platt sprachen, waren die niederdeutschen Bibelausgaben, die schon ab 1523 in der Hansestadt verlegt wurden (vgl. <a href=\"https:\/\/digitalisate.sub.uni-hamburg.de\/de\/nc\/detail.html?tx_dlf%5Bid%5D=20027&#038;tx_dlf%5Bpage%5D=1&#038;tx_dlf%5Bpointer%5D=0\">Das nyge Testament tho dude<\/a>), vorerst die naheliegende Ver\u00f6ffentlichungsform.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Hamburger Platt allm\u00e4hlich durch die hochdeutsche Sprache abgel\u00f6st und so stieg die Nachfrage nach einer entsprechenden Bibelausgabe. F\u00fcr Theodosius Wolder, der ab 1597 eine Druckerei in Hamburg betrieb, bot diese Ver\u00f6ffentlichung au\u00dferdem die Chance, einen gr\u00f6\u00dferen Markt zu erreichen und die Neuausgabe auch au\u00dferhalb der Stadt zu vertreiben. Ebenso druckte Wolder als erster Hamburger Verleger 1598 eine hochdeutsche Ausgabe des Kleinen Katechismus Luthers. Diese ist in dem erworbenen B\u00fcchlein dem Neuen Testament beigebunden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel1-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"30240\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=30240\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel1-kl.jpg\" data-orig-size=\"300,468\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"bibel1-kl\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel1-kl.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/bibel1-kl.jpg\" alt=\"Das Newe Testament, in der \u00dcbersetzung von Martin Luther\" title=\"Das Newe Testament, in der \u00dcbersetzung von Martin Luther\" width=\"300\" height=\"468\" class=\"alignleft size-full wp-image-30240\" \/><\/a> Obgleich beide Drucke in der Hamburger Buch- und Verlagsgeschichte eine wichtige Z\u00e4sur markieren, waren sie bislang in keiner norddeutschen Bibliothek vorhanden. Somit war es f\u00fcr die Stabi von besonders gro\u00dfem Interesse, den Band zu erwerben, der k\u00fcrzlich in einem \u00f6sterreichischen Antiquariat angeboten wurde. Dieser befindet sich in altersgem\u00e4\u00df gutem Zustand und weist neben dreiseitigem punzierten Goldschnitt zahlreiche handschriftliche Eintr\u00e4ge auf, die Hinweise auf fr\u00fchere Besitzer und Besitzerinnen des B\u00fcchleins geben.<\/p>\n<p>Als erste Eigent\u00fcmerin des Bandes hat sich im Jahr 1645 Juliane von Bobart verewigt, die damals 12-j\u00e4hrige Tochter des ostfriesischen Geheimen Rats und Kanzlers Arnold von Bobart. \u00dcber 40 Jahre sp\u00e4ter vermachte sie das Buch ihrer Tochter und auch weit dar\u00fcber hinaus l\u00e4sst sich die Besitzgeschichte des Bandes nachverfolgen. 1773 gelangte er zu Friedrich August Schmelzer (1759\u20131842), als Geschenk dessen Vaters. Der Frankenhausener studierte Rechtswissenschaften und wurde zun\u00e4chst Dozent in G\u00f6ttingen und ab 1791 Professor beider Rechte an der Universit\u00e4t Helmstedt, 1810 wechselte er nach Halle. Die Lutherdrucke d\u00fcrften den Juristen auf diesen Wegen stetig begleitet haben, denn sein Sohn Johann Friedrich Hermann erbte den Band nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1842. \u00dcber zwei weitere Generationen ist die Provenienzgeschichte dokumentiert, bis sie im 20. Jahrhundert in Pommern abrei\u00dft. Auf welchem Wege das Buch nun in das \u00f6sterreichische Antiquariat gelangte, ist daher nicht bekannt.<\/p>\n<p>Durch den j\u00fcngsten Ankauf der Sondersammlungen kehren die beiden seltenen Lutherdrucke nun nach rund 400 Jahren endlich zur\u00fcck an ihren Entstehungsort nach Hamburg. Nach der detaillierten Erschlie\u00dfung auch der Provenienzhinweise wird die Stabi den Band sachgerecht archivieren und digitalisieren und ihn somit dauerhaft und ortsunabh\u00e4ngig zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fccher haben ihre eigene Lebensgeschichte und bisweilen lassen sie uns daran sogar teilhaben, so auch im Falle der j\u00fcngsten Neuerwerbung der Sondersammlungen der Stabi: Das Newe Testament, in der \u00dcbersetzung von Martin Luther, gedruckt im Jahr 1597 in Hamburg durch Theodosius Wolder (Sign.: Scrin A\/2043). 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