{"id":27932,"date":"2019-10-22T16:20:19","date_gmt":"2019-10-22T14:20:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=27932"},"modified":"2022-08-24T15:12:03","modified_gmt":"2022-08-24T13:12:03","slug":"fremde-inhalte-nutzen-was-erlaubt-mir-das-gesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=27932","title":{"rendered":"Fremde Inhalte nutzen \u2013 was erlaubt mir das Gesetz?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_27961\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27961\" data-attachment-id=\"27961\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=27961\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl.jpg\" data-orig-size=\"350,495\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl\" data-image-description=\"&lt;p&gt;fff&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;fff&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"495\" class=\"size-full wp-image-27961\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl.jpg 350w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl-106x150.jpg 106w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/OAW-Plakat-Freier-Zugang-Wiss-Wissen7-kl-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-27961\" class=\"wp-caption-text\"><\/p>\n<div style=\"font-size: 12px; line-height: 1.2; margin-bottom:0;\">Poster zum Thema anl\u00e4sslich der <a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=27788\">Open Access-Woche 2019<\/a><\/div>\n<p><\/p><\/div>\n<h3>Urheberrecht und Open Access<\/h3>\n<p><em>Von Ina Kaulen.<\/em><\/p>\n<h4>Fremde Inhalte in wissenschaftlichen Arbeiten<\/h4>\n<p>Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt es:<br \/>\nOhne die Auseinandersetzung mit Texten, Bildern oder sonstigen schon existierenden Forschungs- und Arbeitsergebnissen Dritter geht es nicht! Da steht man dann h\u00e4ufig vor dem Problem, dass fremde Arbeiten zitiert oder fremde Abbildungen \u00fcbernommen werden sollen und m\u00fcssen, um sich mit den in ihnen zum Ausdruck kommenden Gedanken nachvollziehbar zu befassen. Am plakativsten ist die Notwendigkeit dort, wo ein Text oder ein Gem\u00e4lde besprochen werden sollen. Das ist allerdings nur ein kleiner Ausschnitt der Formen und Inhalte wissenschaftlichen oder k\u00fcnstlerischen Arbeitens, die im luftleeren Raum bleiben, wenn die Rezipient*innen sich keinen Eindruck des fremden Inhalts machen k\u00f6nnen, mit dem ich mich in meiner Arbeit befasse.<\/p>\n<h4>Mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Rechte Dritter<\/h4>\n<p>So weit so gut \u2013 oder eben schlecht. Fr\u00fcher haben sich Viele keine gro\u00dfen Gedanken gemacht, was in rechtlicher Hinsicht zu beachten ist, wenn sie fremde Arbeiten in ihre eigene Arbeit aufgenommen, daran weitergeforscht oder damit gearbeitet haben. Das Bewusstsein hat sich aber stark ge\u00e4ndert. Das liegt zum einen daran, dass Arbeiten nicht mehr nur gedruckt vorliegen und der Zugang zu ihnen dadurch lokal begrenzt ist. Mit der Ver\u00f6ffentlichung im Internet, in Intranets, in Online-Repositorien oder -Lerngruppen sind Publikationen heutzutage deutlich leichter und f\u00fcr deutlich mehr Interessierte zug\u00e4nglich und sichtbar. Auch die Hinwendung zu Open Access f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung der eigenen Arbeit(en) gewinnt im Bereich der Wissenschaftskommunikation immer mehr an Bedeutung. Das ist auch gut so!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h4>Konsequenzen f\u00fcr das eigene Handeln<\/h4>\n<p>Was bedeutet die Entscheidung f\u00fcr eine OA-Ver\u00f6ffentlichung, am besten sogar unter einer wirklich freien Lizenzform, die eine Nachnutzung und Weiterverbreitung und damit die wahren Vorteile von Open Access erm\u00f6glicht, nun aber f\u00fcr die fremden Werke, die in meine Arbeit eingeflossen sind? Darf ich das dann \u00fcberhaupt? Und woher wei\u00df ich, was erlaubt ist und was nicht? Die Angaben dazu sind oft sehr rudiment\u00e4r oder sogar widerspr\u00fcchlich. Auch eine Ver\u00f6ffentlichung, die den Button \u201eOpen Access\u201c tr\u00e4gt, ist nicht immer mit klaren Rechteangaben versehen und die Verwendung des Begriffs erfolgt nicht einheitlich.<\/p>\n<p>Mit Gl\u00fcck steht die Arbeit, aus der ich Teile verwende, unter einer freien Lizenz. Dann kann ich im Lizenztext genau nachlesen, was ich laut dieser Lizenz mit der Arbeit machen darf. Das ist jedoch nicht immer der Fall und ich habe nicht immer die Wahl, nur mit fremden Werken zu arbeiten, die unter einer solchen Lizenz stehen. F\u00fcr all diese F\u00e4lle brauche ich die Kenntnis der gesetzlichen Erlaubnisse. Das Urheberrechtsgesetz erlaubt n\u00e4mlich gar nicht so wenig, insbesondere dort, wo ich fremde Inhalte im Rahmen meiner wissenschaftlichen Arbeit nutzen m\u00f6chte. Diese gesetzlichen Erlaubnisse hei\u00dfen im Fachjargon <em>Schranken<\/em>: weil sie das urheberrechtliche Ausschlie\u00dflichkeitsrecht beschr\u00e4nken.<\/p>\n<h4>Vortrag zur Vertiefung der Themen<\/h4>\n<p><strong><br \/>\nUrheberrecht und Open Access: Fremde Inhalte nutzen \u2013 was erlaubt mir das Gesetz?<br \/>\nDo., 24.10., 13:30-14:30, Vortragsraum (1. Etage)<\/strong><\/p>\n<p>Um diese Erlaubnisse \u201eSchranken\u201c geht es in meinem diesj\u00e4hrigen Vortrag am 24.10.2019 im Rahmen der Open Access Week 2019 in der Stabi. Ich m\u00f6chte ein Grundverst\u00e4ndnis vermitteln und mehr Selbstvertrauen und -bewusstsein f\u00fcr den rechtskonformen Umgang mit gesch\u00fctzten Inhalten schaffen, insbesondere, aber nicht nur, f\u00fcr Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Vortrag ist so konzipiert, dass viel Raum bleibt f\u00fcr Fragen und das gemeinsame Erarbeiten eines Gef\u00fchls f\u00fcr die Materie.<\/p>\n<p>Wer schon etwas einsteigen m\u00f6chte, kann sich im Vorfeld meinen <a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/OA-Woche2018_SUB_Hamburg_Rechtliche_Grundlagen_Open_Access_Ina-Kaulen.pdf\">Vortrag<\/a> aus dem Jahr 2018 ansehen. Darin ging es um Freie Lizenzen. Da dieses Jahr die <strong>gesetzlichen<\/strong> Erlaubnisse im Mittelpunkt stehen, werden die Freien Lizenzen im aktuellen Vortrag nicht weiter behandelt. Ein wenig Grundkenntnis davon kann aber nicht schaden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urheberrecht und Open Access Von Ina Kaulen. Fremde Inhalte in wissenschaftlichen Arbeiten Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt es: Ohne die Auseinandersetzung mit Texten, Bildern oder sonstigen schon existierenden Forschungs- und Arbeitsergebnissen Dritter geht es nicht! 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