{"id":24571,"date":"2018-03-21T09:22:53","date_gmt":"2018-03-21T08:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=24571"},"modified":"2018-05-15T16:43:14","modified_gmt":"2018-05-15T14:43:14","slug":"nicht-nur-pappschachteln-klappdeckelboxen-fuer-die-orientalischen-handschriften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=24571","title":{"rendered":"Nicht nur Pappschachteln \u2013 Klappdeckelboxen f\u00fcr die orientalischen Handschriften"},"content":{"rendered":"<p><strong>Projekt zur Bestandserhaltung an der Stabi Hamburg.<\/strong><\/p>\n<p>Historische Handschriften und alte B\u00fccher sind wertvolles Kulturgut, das es zu sch\u00fctzen und f\u00fcr die Nachwelt zu bewahren gilt. Im Grund kann jedes Durchbl\u00e4ttern und Lesen Stress f\u00fcr ein historisches Buch bedeuten. Dies gilt umso mehr, wenn es gro\u00dfformatige und schwere B\u00e4nde sind, denn dann droht das Gewicht des Buches an der Bindung bzw. der Aufh\u00e4ngung des Einbandes am Buchblock zu ziehen und diese zu sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Bereits bestehende Sch\u00e4den am Beschreibstoff oder Einband, d.h. eingerissene, geknickte oder lose Seiten aus Papier oder Pergament oder ein Einband, der abgeschabt, eingerissen oder nur noch in Teilen erhalten ist, k\u00f6nnen sich ohne geeignete Schutz- oder Gegenma\u00dfnahmen verschlimmern. Besonders sensible Phasen sind auch der Transport der historischen Werke in andere R\u00e4ume. Dies gilt umso mehr, wenn das Klima in diversen R\u00e4umen unterschiedlich ist und die Handschriften aus organischem, auf schnelle Temperatur-Ver\u00e4nderungen rasch reagierendem Material wie Pergament oder Leder bestehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"24572\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=24572\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek.jpg\" data-orig-size=\"640,493\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;SUB HAMBURG&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"handschr_magazin_kek\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek.jpg\" class=\"alignnone size-full wp-image-24572\" title=\"Handschriftenmagazin\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek.jpg\" alt=\"Handschriftenmagazin\" width=\"640\" height=\"493\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek.jpg 640w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek-150x116.jpg 150w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/handschr_magazin_kek-300x231.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Stresssituationen bzw. die materielle und klimatische Belastung der alten B\u00fccher zu mildern, darauf zielte das Projekt zur Bestandserhaltung ab, das von der Koordinierungsstelle f\u00fcr die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (<a href=\"http:\/\/www.kek-spk.de\/home\/\">KEK<\/a>) im zweiten Halbjahr 2017 wesentlich finanziert und vor kurzem abgeschlossen wurde. Dabei galt es ca. 450 orientalische Handschriften mit einem feinen Pinsel zu reinigen und mit einem computerbasierten Messger\u00e4t genau zu vermessen, um dann passgenau Schutzboxen aus s\u00e4urefreiem und alterungsbest\u00e4ndigem Karton herstellen zu lassen.<\/p>\n<p>Inzwischen sind alle 450 Handschriften der Signaturengruppe der Codices orientalici in diese Boxen verpackt \u2013 ein ungeheurer Vorteil, nicht nur, wenn es um die m\u00f6glichst lange Erhaltung des richtigen Mikroklimas beim Transport einer Handschrift zwischen verschiedenen R\u00e4umlichkeiten geht, sondern auch um die L\u00f6sung scheinbar so einfacher, in ihrer schadhaften Wirkung aber zentraler Probleme wie den Schutz vor St\u00f6\u00dfen oder Druck. Mit wenig Aufwand gro\u00dfe Wirkung erzielen \u2013 diesem Motto entspricht das nun abgeschlossene Projekt, von dem eine wesentliche Reduzierung der Restaurierungsh\u00e4ufigkeit und damit eine l\u00e4ngere Lebensdauer des Originalbestands zu erwarten ist.<\/p>\n<p>Digitalisierte orientalische Handschriften finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/digitalisate.sub.uni-hamburg.de\/recherche.html\">http:\/\/digitalisate.sub.uni-hamburg.de\/recherche.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekt zur Bestandserhaltung an der Stabi Hamburg. Historische Handschriften und alte B\u00fccher sind wertvolles Kulturgut, das es zu sch\u00fctzen und f\u00fcr die Nachwelt zu bewahren gilt. Im Grund kann jedes Durchbl\u00e4ttern und Lesen Stress f\u00fcr ein historisches Buch bedeuten. 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