{"id":18723,"date":"2015-10-30T09:52:15","date_gmt":"2015-10-30T08:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=18723"},"modified":"2015-11-18T09:03:59","modified_gmt":"2015-11-18T08:03:59","slug":"buchpraesentation-die-ermittlung-17-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=18723","title":{"rendered":"Buchpr\u00e4sentation: Die Ermittlung (17.11.)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Waechter-DieErmittlung-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Waechter-DieErmittlung.jpg\" alt=\"Torkel S. Waechter: Die Ermittlung\" title=\"Torkel S. Waechter: Die Ermittlung\" width=\"350\" height=\"518\" style=\"float: right; padding-right:0px; margin-left:25px; margin-bottom:25px;\" \/><\/a><strong>Torkel S. W\u00e4chter: Die Ermittlung \u2013 Die wahre Geschichte einer deutschj\u00fcdischen Familie aus Hamburg<\/strong><\/p>\n<p>Am 30. Januar 1933 sitzt ein deutsch-j\u00fcdischer Beamter in seinem B\u00fcro im Finanzamt in der Hamburger Innenstadt. Soeben wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Anfangs scheint es, als sollte Hitlers Ernennung den Beamten Gustav W\u00e4chter nicht nennenswert beeinflussen. Dann aber brennt in Berlin der Reichstag und die Ver\u00e4nderungen kommen Schlag auf Schlag. Das Berufsverbot f\u00fcr Juden betrifft zun\u00e4chst seine S\u00f6hne. Gustav W\u00e4chter ist schon zu lange beim Finanzamt, als dass er nach dem neuen Gesetz zur \u201eArisierung\u201c entlassen werden k\u00f6nnte. Um ihn loszuwerden, verfassen einige Kollegen ein anonymes Schreiben mit Vorw\u00fcrfen gegen ihn, woraufhin eine Ermittlung eingeleitet wird.<\/p>\n<p>Diese Ermittlung, deren Akte im Hamburger Staatsarchiv erhalten ist, bildet ein einzigartiges Zeitdokument. Das pr\u00e4sentierte Buch basiert auf den unver\u00f6ffentlichten Dokumenten. Hier d\u00fcrfen sich der Beamte Gustav W\u00e4chter und seine Kollegen mit ihren eigenen Worten rechtfertigen oder anklagen: \u00fcberzeugte Nationalsozialisten und Opportunisten, aber auch die engen Freunde der W\u00e4chters.<!--more--><\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat der Enkel Gustavs, Torkel S. W\u00e4chter, mit authentischem Material aus dem Dritten Reich gearbeitet, erstes Resultat war \u201e<a href=\"http:\/\/www.32postkarten.com\/index.html\">32 Postkarten<\/a>\u201c als Teil des Literatur- und Kunstprojekts Simulierte Echtzeit, das von 2010 bis 2011 durchgef\u00fchrt wurde. Mittlerweile haben er und seine Kinder auch die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft zur\u00fcckbekommen. Der Autor liest selbst, freut sich auf Anmerkungen und beantwortet gerne Fragen.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung der <a href=\"https:\/\/www.heinebuch.de\/\">Heinrich-Heine-Buchhandlung<\/a> Hamburg.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 17. November 2015, 19 Uhr<br \/>\nOrt: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt 7 \u20ac.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Torkel S. W\u00e4chter: Die Ermittlung \u2013 Die wahre Geschichte einer deutschj\u00fcdischen Familie aus Hamburg Am 30. Januar 1933 sitzt ein deutsch-j\u00fcdischer Beamter in seinem B\u00fcro im Finanzamt in der Hamburger Innenstadt. Soeben wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Anfangs scheint es, als sollte Hitlers Ernennung den Beamten Gustav W\u00e4chter nicht nennenswert beeinflussen. 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