{"id":1550,"date":"2010-01-19T11:09:48","date_gmt":"2010-01-19T09:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/blog\/?p=1550"},"modified":"2010-01-19T11:09:48","modified_gmt":"2010-01-19T09:09:48","slug":"aus-hamburg-ins-exil-die-flucht-vor-dem-nationalsozialismus-21-1-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=1550","title":{"rendered":"Aus Hamburg ins Exil. Die Flucht vor dem Nationalsozialismus (21. 1. 2010)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"Reisepass des 1939 nach New York emigrierten deutschen Juden Moses Kirchheimer\" id=\"image1549\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/reisepass.JPG\" \/>Die Walter A. Berendsohn-Forschungsstelle f\u00fcr deutsche Exilliteratur l\u00e4dt ein:<\/p>\n<p>Aus Hamburg ins Exil. Die Flucht vor dem Nationalsozialismus<br \/>\nVortrag und Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Ursula B\u00fcttner<br \/>\nam Donnerstag, 21. Januar 2010 um 18:00 Uhr<br \/>\nim Ossietzky-Lesesaal der Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg<br \/>\n(im Altbau \u2013 Erdgeschoss)<br \/>\n(Eintritt frei)<\/p>\n<p>Viele Tausend Hamburger und Hamburgerinnen wurden nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten ins Exil gejagt. Neben den politischen Gegnern des Regimes und vielen Angeh\u00f6rigen der geistigen Elite, die sich gegen die Unterdr\u00fcckung von Menschenrechten und Freiheit wehrten, musste eine etwa zehnmal so gro\u00dfe Zahl von \u201ekleinen Leuten\u201c fliehen: gew\u00f6hnliche Deutsche aus allen Schichten, die Opfer der rassistischen Verfolgung wurden. In dem Vortrag werden nach einem allgemeinen \u00dcberblick \u00fcber die Vertreibung aus Hamburg die Fluchtmotive und Exilerfahrungen der verschiedenen Gruppen an besonders eindrucksvollen Schicksalen exemplarisch behandelt: vom Metallarbeiter und Gewerkschaftsfunktion\u00e4r Otto Piehl (1906-1999), der nach D\u00e4nemark und Schweden emigrierte und in Kopenhagen Mitgr\u00fcnder des Emigrantenheims wurde, \u00fcber den als Juden verfolgten Hans Robinsohn (1897-1981), vor der Emigration Mitinhaber des Kaufhauses Gebr. Robinsohn und sp\u00e4ter im Exil Gr\u00fcnder und Hauptperson einer reichsweiten liberalen Widerstandsgruppe, bis hin zu den prominenten F\u00e4llen Herbert Weichmann, Max Brauer und Walter A. Berendsohn werden Menschen vorgestellt, die mit der Situation der Verfolgung und Vertreibung auf unterschiedlichste Weise umgingen. Frau Professor Dr. Ursula B\u00fcttner, Mitarbeiterin an der Forschungsstelle f\u00fcr Zeitgeschichte in Hamburg und sowie am Institut f\u00fcr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universit\u00e4t Hamburg, bietet zum Thema eine so spannende wie lebendige Darstellung und steht im Anschluss f\u00fcr Fragen und Gespr\u00e4che gern zur Verf\u00fcgung. Die Geschichte der Stadt Hamburg in den Phasen der Weimarer Republik, der NS-Zeit und der Nach-kriegswirren stellt eines ihrer Hauptforschungsgebiete dar; sie wurde f\u00fcr ihre einschl\u00e4gigen Werke \u00fcber die Hansestadt im April 1995 mit dem Hamburger Max-Brauer-Preis geehrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Walter A. Berendsohn-Forschungsstelle f\u00fcr deutsche Exilliteratur l\u00e4dt ein: Aus Hamburg ins Exil. Die Flucht vor dem Nationalsozialismus Vortrag und Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Ursula B\u00fcttner am Donnerstag, 21. 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