{"id":1439,"date":"2009-10-20T16:07:08","date_gmt":"2009-10-20T14:07:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/blog\/?p=1439"},"modified":"2009-10-20T16:07:08","modified_gmt":"2009-10-20T14:07:08","slug":"open-access-woche-open-access-in-der-geschichtswissenschaft-aus-sicht-eines-lehrenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=1439","title":{"rendered":"Open-Access-Woche: Open Access in der Geschichtswissenschaft aus Sicht eines Lehrenden"},"content":{"rendered":"<p><em>von Rainer Hering<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?cat=20\"><img decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"OA_Week_Banner_gelb.jpg\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/OA_Week_Banner_gelb.jpg\" \/><\/a>Als Lehrender am <a href=\"http:\/\/www.geschichte.uni-hamburg.de\/\">Historischen Seminar<\/a> der Universit\u00e4t Hamburg habe ich schon seit einiger Zeit die Chancen und M\u00f6glichkeiten von Open Access f\u00fcr meine Studierenden und meine wissenschaftliche Arbeit erkannt. In der akademischen Lehre ist es von gro\u00dfem Vorteil, wenn Studierende Quellen und Literatur schnell und ohne zus\u00e4tzliche Kosten von zu Hause aus einsehen und f\u00fcr die Lehrveranstaltung sowie ihre Seminararbeiten auswerten k\u00f6nnen. An einem konkreten Beispiel soll dies deutlich werden.<\/p>\n<p>Im letzten Semester habe ich ein Hauptseminar zur Kirchengeschichte Norddeutschlands im 20. Jahrhundert angeboten. Im Vorjahr ist im Open-Access-Verlag der Stabi, Hamburg University Press, in der Reihe Arbeiten zur Kirchengeschichte Hamburgs ein <a href=\"http:\/\/hup.sub.uni-hamburg.de\/purl\/HamburgUP_AKGH26_Zeitgeschichte\">Sammelband zur Hamburger Kirchengeschichte<\/a> in diesem Zeitraum erschienen. Dieser liegt sowohl gedruckt wie auch frei verf\u00fcgbar im Netz vor. Die Studierenden konnten f\u00fcr die Hamburg betreffenden Sitzungen den Gesamtband wie auch die f\u00fcr sie relevanten Beitr\u00e4ge einzeln direkt auf der Seite des Verlages aufrufen und herunterladen und sich so auf die Sitzung vorbereiten. Auch f\u00fcr die Seminararbeiten war es auf diese Weise m\u00f6glich, die in diesem Band <em>open access<\/em> publizierten Aufs\u00e4tze und vor allem die hilfreiche Bibliographie zum Thema auszuwerten.<\/p>\n<p>In der wissenschaftlichen Arbeit hat der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen aus meiner Sicht zwei Vorteile: Zum einen ist es sehr zeitsparend, wenn man auf B\u00fccher oder Aufs\u00e4tze, auf die man sonst nur mit gr\u00f6\u00dferem Aufwand zur\u00fcckgreifen kann, vom eigenen Schreibtisch aus in kurzer Zeit zugreifen kann, um so die eigenen Ver\u00f6ffentlichungen bereichern zu k\u00f6nnen. Hier sind f\u00fcr Historikerinnen und Historiker gerade retrodigitalisierte Quellen und Literatur sehr hilfreich. Konkret m\u00f6chte ich die <a href=\"http:\/\/agora.sub.uni-hamburg.de\/subhh\/digbib\/project2\">Zeitschrift des Vereins f\u00fcr Hamburgische Geschichte<\/a> nennen, die \u00fcber die Stabi im Volltext zug\u00e4nglich ist und deren Aufs\u00e4tze und Rezensionen so vorz\u00fcglich genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum anderen werden die eigenen Arbeiten weltweit sichtbar. Ich habe im letzten Jahr bei Hamburg University Press eine eigene Schriftenreihe, <a href=\"http:\/\/hup.sub.uni-hamburg.de\/reihen\/hamburger-historische-forschungen\/\">Hamburger Historische Forschungen<\/a>, ins Leben gerufen, in der vor allem Studien von jungen Historikerinnen und Historikern publiziert werden. Gerade jetzt bin ich auf einer Vortragsreise in den USA wieder darauf angesprochen worden, dass diese B\u00fccher dort bereits online genutzt worden sind.<\/p>\n<p>Alles in allem habe ich nur gute Erfahrungen mit Open Access gemacht und kann diese Ver\u00f6ffentlichungsweise nachdr\u00fccklich empfehlen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>\u00dcber den Autor<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. Rainer Hering<\/em> leitet das Landesarchiv Schleswig-Holstein und lehrt Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universit\u00e4t Hamburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Rainer Hering Als Lehrender am Historischen Seminar der Universit\u00e4t Hamburg habe ich schon seit einiger Zeit die Chancen und M\u00f6glichkeiten von Open Access f\u00fcr meine Studierenden und meine wissenschaftliche Arbeit erkannt. 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