{"id":12341,"date":"2013-07-18T11:29:11","date_gmt":"2013-07-18T09:29:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=12341"},"modified":"2022-08-24T15:47:01","modified_gmt":"2022-08-24T13:47:01","slug":"restitution-der-bibliothek-von-helene-und-ignaz-petschek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=12341","title":{"rendered":"Restitution der Bibliothek von Helene und Ignaz Petschek"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die SUB restituiert die Bibliothek von Helene und Ignaz Petschek an deren Urenkelin Frau Nancy Petschek-Kohn<\/strong><\/p>\n<p>\u201eErwerbung im Ganzen! sehr erw\u00fcnscht\u201c<br \/>\nDer lange Weg der Bibliothek Petschek und ihre Identifizierung im Bestand der SUB Hamburg<\/p>\n<p><em>(Am Ende des Artikels finden Sie die <a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=12341#fotos\">Fotos<\/a> der Veranstaltung zur \u00dcbergabe der Bibliothek Petschek und das <a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=12341#presse\">Presseecho<\/a>.)<\/em><\/p>\n<p>Die Geschichte der 1938 beschlagnahmten Privatbibliothek der j\u00fcdischen Industriellenfamilie Petschek ist ein eindr\u00fcckliches Beispiel f\u00fcr die langen und verschlungenen Wege, auf denen NS-Raubgut in die Best\u00e4nde deutscher Bibliotheken gelangte \u2013 auch in die SUB Hamburg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/fampetschek.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"12342\" data-permalink=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?attachment_id=12342\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/fampetschek-kl.jpg\" data-orig-size=\"250,385\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"fampetschek-kl\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/fampetschek-kl.jpg\" class=\"alignnone size-full wp-image-12342\" title=\"Familie Petschek\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/fampetschek-kl.jpg\" alt=\"Familie Petschek\" width=\"250\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/fampetschek-kl.jpg 250w, https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/fampetschek-kl-194x300.jpg 194w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a> Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hielt <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ignaz_Petschek\">Ignaz Petschek<\/a> (1857\u20131934), seit 1884 verheiratet mit Helene (geb. Bloch), gro\u00dfe Anteile an Braunkohlewerken und Bergbaugesellschaften in Nordwestb\u00f6hmen und Mitteldeutschland. Er galt nicht nur als angesehener und \u00fcberaus erfolgreicher Unternehmer, sondern auch als gro\u00dfz\u00fcgiger M\u00e4zen und besonderer F\u00f6rderer der j\u00fcdischen Gemeinde in seiner Heimatstadt Aussig (tschechisch: \u00dast\u00ed nad Labem).<\/p>\n<p>Mit der Annexion des Sudentenlandes im Oktober 1938 fielen jedoch die dort angesiedelten Unternehmen der Petscheks, die nach Ignaz\u2018 Tod 1934 von seinen S\u00f6hnen weitergef\u00fchrt worden waren, an das Deutsche Reich, und auch der Privatbesitz der Familie wurde beschlagnahmt und teilweise versteigert.<\/p>\n<p>Das Privatverm\u00f6gen der Petscheks pf\u00e4ndete das zust\u00e4ndige Finanzamt Moabit-West, um eine angebliche und schlie\u00dflich bis auf 300 Mio RM hochgeschraubte Steuerschuld zu begleichen. So wurden etwa Kunstgegenst\u00e4nde f\u00fcr das F\u00fchrermuseum in Linz requiriert und die Wohnungseinrichtungen der Villen in Aussig und Berlin ebenso \u00f6ffentlich versteigert wie Schmuck und andere Wertsachen der Familie.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZu diesem Zeitpunkt hatten Helene Petschek und ihre S\u00f6hne mit ihren Familien Aussig bereits verlassen: Im Sommer 1938 kehrten sie nicht aus dem vermeintlichen Urlaub in der Schweiz zur\u00fcck, sondern flohen mit haitianischen P\u00e4ssen \u00fcber Kuba in die USA, wo ein Gro\u00dfteil der Familie auch heute noch lebt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/reichstauschstelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; padding-left: 0px; margin-right: 25px; margin-bottom: 25px;\" title=\"Schreiben der Reichstauschstelle 1944\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/reichstauschstelle-kl.jpg\" alt=\"Schreiben der Reichstauschstelle 1944\" width=\"250\" height=\"358\" \/><\/a> Die Teile der familieneigenen Bibliothek, die nicht \u00f6ffentlich versteigert werden durften, wurden der Berliner Reichstauschstelle \u00fcberlassen, die diese im Rahmen ihres \u201eWiederaufbauprogramms\u201c den vom Bombenkrieg betroffenen Bibliotheken anbot. 1943 \u201aerwarb\u2018 die SUB diese \u00fcberwiegend englisch- und franz\u00f6sischsprachigen Titel, lagerte sie aber zun\u00e4chst im Ausweichlager der Hamburger Institutionen in Schloss Hermsdorf in der N\u00e4he von Dresden. Nach Kriegsende verblieben sie in der sowjetisch besetzten Zone und kamen erst 1957 tats\u00e4chlich in die SUB Hamburg, wo sie in die Best\u00e4nde eingearbeitet wurden.<\/p>\n<p>Anhand einer im Aktenmaterial der SUB Hamburg aufgefundenen Angebotsliste, auf der die Titel von der Reichstauschstelle einzeln aufgef\u00fchrt worden waren, konnten im Rahmen des seit 2006 laufenden NS-Raubgut-Projekts bis jetzt \u00fcber 400 B\u00e4nde aus der Bibliothek von Ignaz und Helene Petschek im Bestand der SUB Hamburg ermittelt und im Bibliothekskatalog entsprechend als NS-Raubgut gekennzeichnet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: none;\" title=\"Nachgelassene Schriften Gustav Stresemanns\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/stresemann.jpg\" alt=\"Nachgelassene Schriften Gustav Stresemanns\" width=\"478\" height=\"281\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/exlibris-petschek.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: right; padding-right: 0px; margin-left: 25px; margin-bottom: 35px;\" title=\"Exlibris\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/exlibris-petschek-kl.jpg\" alt=\"Exlibris\" width=\"261\" height=\"478\" \/><\/a> Es handelt sich dabei \u00fcberwiegend um Klassiker der deutschen (Heine), englischen (Dickens) und franz\u00f6sischen (Dumas, Racine) Literatur sowie um Standardwerke der franz\u00f6sischen Geschichte und Philosophie (Rousseau, Voltaire, Guizot, Saint-Simon u.a.); doch auch ein hebr\u00e4isches Gebetbuch, ein prachtvoll gebundener Band der \u201eEncyclopedia Judaica\u201c und eine mehrb\u00e4ndige \u201eVolkst\u00fcmliche Geschichte der Juden\u201c geh\u00f6ren zu den wiedergefundenen B\u00e4nden, ebenso wie ein \u201eF\u00fchrer durch die Kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Berlins\u201c oder ein Band der nachgelassenen Schriften Gustav Stresemanns.<\/p>\n<p>In fast allen B\u00e4nden der \u201eBibliothek Petschek\u201c findet sich \u2013 neben dem charakteristischen Exlibris mit der Burg Schreckenstein an der Elbe, das der bekannte Wiener Kupferstecher Alfred Cossmann f\u00fcr die Familie entworfen hatte \u2013 auch die Bearbeitungsnummer der Reichstauschstelle, die eine eindeutige Identifizierung der geraubten B\u00e4nde erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/odyssee.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; padding-left: 0px; margin-right: 35px; margin-bottom: 15px;\" title=\"Die Oyssee der B\u00fccher\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/odyssee-kl.jpg\" alt=\"Die Oyssee der B\u00fccher\" width=\"250\" height=\"236\" \/><\/a> Im Sommer 2009 gelang es der SUB Hamburg schlie\u00dflich, Kontakt zu Erben der zwischen 1938 und 1940 in die USA emigrierten Angeh\u00f6rigen des Aussiger Familienzweigs aufzunehmen und die Restitution der wieder gefundenen B\u00fccher anzubieten. Nun ist es soweit, die B\u00fccher beenden ihre lange Odyssee und kehren zur Familie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"fotos\">Fotos der Veranstaltung zur R\u00fcckgabe der Bibliothek Petschek am 17. Juli 2013 im Vortragsraum der Staatsbilbliothek:<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/rest-petschek-1-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: none;\" title=\"Gabriele Beger und Nancy Petschek-Kohn bei der R\u00fcckgabe der Bibliothek Petschek\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/rest-petschek-1.jpg\" alt=\"R\u00fcckgabe der Bibliothek Petschek\" width=\"550\" height=\"366\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/rest-petschek-2-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: none;\" title=\"Gabriele Beger und Nancy Petschek-Kohn bei der Unterzeichnung der R\u00fcckgabepapiere\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/rest-petschek-2.jpg\" alt=\"Gabriele Beger und Nancy Petschek-Kohn bei der Unterzeichnung der R\u00fcckgabepapiere\" width=\"550\" height=\"366\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/rest-petschek-3-gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: none;\" title=\"Nancy Petschek-Kohn\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/rest-petschek-3.jpg\" alt=\"Nancy Petschek-Kohn\" width=\"550\" height=\"778\" \/><\/a><\/p>\n<h5 id=\"presse\">Presseecho:<\/h5>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/hamburg\/buchrueckgabe101.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: none;\" title=\"Bericht im NDR Hamburg-Journal\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ndr-restitution.jpg\" alt=\"Bericht im NDR Hamburg-Journal\" width=\"550\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li>NDR Hamburg-Journal: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/hamburg\/buchrueckgabe101.html\">NS-Raubgut zur\u00fcck in j\u00fcdischer Familie<\/a> (TV)<\/li>\n<li>NDR 90,3 Abendjournal: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/903\/audio167287.html\">Bibliothek gibt NS-Raubgut zur\u00fcck<\/a> (Radio)<\/li>\n<li>Hamburger Abendblatt (1): <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/kultur-live\/article118149560\/Staatsbibliothek-gibt-geraubte-Buecher-zurueck.html\">Staatsbibliothek gibt geraubte B\u00fccher zur\u00fcck<\/a><\/li>\n<li>Hamburger Abendblatt (2): <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/kultur-live\/article118152653\/Ein-kleiner-Sieg-gegen-das-Unrecht.html\">Ein kleiner Sieg gegen das Unrecht<\/a> (Kommentar von Matthias Gretzschel)<\/li>\n<li>Deutschlandradio Kultur (1): <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/2180727\/\">R\u00fcckkehr der Familienbibliothek<\/a><\/li>\n<li>Deutschlandradio Kultur (2): <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/2180735\/\">Provenienzforscher Frank M\u00f6bus \u00fcber die schwierige R\u00fcckgabe geraubter Bibliotheken<\/a><\/li>\n<li>Die Welt (1): <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/hamburg\/article118152419\/Die-spaete-Rueckgabe.html\">Die sp\u00e4te R\u00fcckgabe<\/a><\/li>\n<li>Die Welt (2): <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/hamburg\/article118152418\/Keiner-erinnerte-sich-mehr-an-die-Buecher.html\">&#8220;Keiner erinnerte sich mehr an die B\u00fccher&#8221;<\/a> (Gespr\u00e4ch mit Nancy Petschek-Kohn)<\/li>\n<li>Berliner Morgenpost: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/newsticker\/dpa_nt\/regioline_nt\/hamburgschleswigholstein_nt\/article118143910\/420-Buecher-an-Urenkelin-juedischer-Besitzer-zurueckgegeben.html\">420 B\u00fccher an Urenkelin j\u00fcdischer Besitzer zur\u00fcckgegeben<\/a><\/li>\n<li>DIE ZEIT: <a href=\"https:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/fileadmin\/redaktion\/Presse_und_Oeffentlichkeitsarbeit\/zeit-nsraubgut-2013-07-18-2.jpg\">Geraubte B\u00fccher: \u00bbIm ganzen erw\u00fcnscht\u00ab<\/a> (Nr. 30\/2013, Feuilleton, S. 42)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SUB restituiert die Bibliothek von Helene und Ignaz Petschek an deren Urenkelin Frau Nancy Petschek-Kohn \u201eErwerbung im Ganzen! sehr erw\u00fcnscht\u201c Der lange Weg der Bibliothek Petschek und ihre Identifizierung im Bestand der SUB Hamburg (Am Ende des Artikels finden Sie die Fotos der Veranstaltung zur \u00dcbergabe der Bibliothek Petschek und das Presseecho.) 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