{"id":11980,"date":"2013-05-29T17:20:51","date_gmt":"2013-05-29T15:20:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=11980"},"modified":"2013-07-31T08:49:25","modified_gmt":"2013-07-31T06:49:25","slug":"typoeten-typographische-dichterportrats-von-ralf-mauer-13-6-26-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=11980","title":{"rendered":"Typoeten. Typographische Dichterportr\u00e4ts von Ralf Mauer (13.6.-26.7.)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Plakat_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/plakat_typoeten-kl.jpg\" alt=\"Plakat Typoeten\" title=\"Plakat Typoeten\" width=\"350\" height=\"494\" style=\"float: right; padding-right:0px; margin-left:25px; margin-bottom:15px; padding-top:0px;\"  \/><\/a> Der Ausdruck \u00bb<em>homme de lettres<\/em>\u00ab bekommt durch die Schriftstellerportr\u00e4ts des Hamburger Graphik-Designers Ralf Mauer einen neuen Klang: Jedem Dichter hat er eine Schriftart gewidmet und ausschlie\u00dflich aus den Schriftzeichen ein verbl\u00fcffend \u00e4hnliches Portr\u00e4t gestaltet. Dadurch ist eine eindrucksvolle Galerie ber\u00fchmter Autorinnen und Autoren der Weltliteratur geschaffen worden \u2013 von Hans Christian Andersen bis Virginia Woolf. Diese Typo-Graphiken sind im Verlag Officina Ludi unter dem Titel \u00bbTypoeten\u00ab in einer Holzkassette erschienen, jeweils in Verbindung mit einer Vignette und einem Zitat des Dichters zum Satz, zum Druck oder zur Gestaltung seiner B\u00fccher. Das in der englischen Sprache f\u00fcr den Begriff \u00bbSchriftarten\u00ab verwendete Wort \u00bbTypefaces\u00ab erh\u00e4lt auf diese Weise eine v\u00f6llig neue, eigenst\u00e4ndige Bedeutung. <\/p>\n<p>Im Nachwort der Publikation schreibt Claus Lorenzen:<\/p>\n<blockquote><p>\nWenn wir das aus dem Griechischen stammende Wort \u00bbTypographie\u00ab (von  typos = Figur\/ Buchstabe und  graphein = schreiben) w\u00f6rtlich als das \u00bbSchreiben mit Buchstaben\u00ab \u00fcbersetzen, wird damit die Vielfalt der Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, die  sich aus der geschriebenen und gedruckten Schrift ergeben, nur unzureichend wiedergegeben. Typographie ist keineswegs nur ein Ordnungsprinzip und dient auch nicht nur der reinen Textvermittlung. Vielmehr er\u00f6ffnet gerade auch der spielerische und k\u00fcnstlerische Umgang mit den Buchstaben eine nahezu unendliche Variations- und Kompositionsbreite.<\/p>\n<p>In  der  Literatur-  und  Kunstgeschichte  gab  es  deshalb  immer  enge  Ber\u00fchrungspunkte zwischen Schrift und Bildender Kunst, etwa in den Figurenalphabeten des Mittelalters und der Renaissance, der visuellen Poesie der Barockzeit oder im Kubismus und Dadaismus des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Plakat_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/typoeten2.jpg\" alt=\"typoeten2\" width=\"550\" height=\"121\" style=\"float: none;\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Besuch der Verlagsseite von <a href=\"http:\/\/www.officinaludi.de\/graphiken\/typoeten.php\">Verlag Officina Ludi<\/a> lohnt, dort gibt es auch alle 24 Texte und Bilder zum freien Download als PDF.<\/p>\n<p>Die Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg zeigt jetzt in einer Ausstellung eine Auswahl dieser Portr\u00e4ts in gro\u00dfformatigen Drucken, bei denen der kunstvolle Einsatz von Lettern, Satzzeichen und Zahlen als Gestaltungselement in besonderer Weise sichtbar wird.<\/p>\n<p><strong>Dauer der Ausstellung: 13.6.-26.7.2013 <\/strong><br \/>\nOrt: Durchgang zum Lichthof im Altbau<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 12. Juni 2013, 18 Uhr:<br \/>\nEr\u00f6ffnung der Ausstellung \u201eTypoeten. Typographische Dichterportr\u00e4ts von Ralf Mauer\u201c <\/strong><br \/>\nMit einer Einf\u00fchrung zum \u201eMaking of\u201c der Portr\u00e4ts von Ralf Mauer.<br \/>\nOrt: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Plakat_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/typoeten1.jpg\" alt=\"typoeten1\" width=\"550\" height=\"129\" style=\"float: none;\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ausdruck \u00bbhomme de lettres\u00ab bekommt durch die Schriftstellerportr\u00e4ts des Hamburger Graphik-Designers Ralf Mauer einen neuen Klang: Jedem Dichter hat er eine Schriftart gewidmet und ausschlie\u00dflich aus den Schriftzeichen ein verbl\u00fcffend \u00e4hnliches Portr\u00e4t gestaltet. 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