{"id":1151,"date":"2008-12-11T12:41:08","date_gmt":"2008-12-11T11:41:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/blog\/?p=1151"},"modified":"2008-12-11T13:17:11","modified_gmt":"2008-12-11T12:17:11","slug":"ausstellungseroffnung-papier-gekonnte-schnitte-1712-19-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=1151","title":{"rendered":"Ausstellungser\u00f6ffnung &#8220;Papier &#8211; Gekonnte Schnitte&#8221; (17.12., 19 Uhr)"},"content":{"rendered":"<p>Die Kabinettausstellung der Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg widmet sich dem Thema Papier auf eine ungew\u00f6hnliche Weise. Das Papier ist nicht Tr\u00e4ger eines gedruckten Bildes, eines Textes oder einer Zeichnung, sondern erh\u00e4lt durch die Art der Bearbeitung und Verwendung k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t. Zu sehen ist eine Auswahl von historischen und zeitgen\u00f6ssischen Papierarbeiten, die sich der Technik des Ausschneidens und Faltens bedienen. Scherenschnitte, Silhouetten und Modelle zeigen die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, k\u00fcnstlerisch mit Papier zu arbeiten.<\/p>\n<p>Die Kunst, frei Papier zu schneiden, l\u00e4sst sich in Europa bis in das 17. Jahrhundert zur\u00fcckverfolgen. Im 19. Jahrhundert wird der Papierschnitt bzw. Scherenschnitt bei K\u00fcnstlern wie Philipp Otto Runge zum eigenst\u00e4ndigen Kunstwerk, wovon seine ber\u00fchmten wei\u00dfen Blumensilhouetten zeugen. Stellvertretend f\u00fcr den um 1800 beliebten Schattenriss steht der Hamburger Silhouettenschneider Jacob von D\u00f6hren. Seit einigen Jahren findet die Technik des Ausschneidens auch wieder Eingang in die zeitgen\u00f6ssische Kunst. K\u00fcnstler wie Annette Schr\u00f6ter, Max Marek, Heike Weber oder Hansj\u00f6rg Schneider verarbeiten die traditionellen Techniken in Scherenschnitten, K\u00fcnstlerb\u00fcchern oder geschnittenen Postkarten auf ganz unterschiedliche Weise. Modelle zeigen zudem die M\u00f6glichkeit, durch Schneiden, Falten und Konstruieren mit Papier auch dreidimensional zu arbeiten. Studentische Arbeiten nach den geometrischen Falt\u00fcbungen von Josef Albers am Bauhaus, ein Architekturmodell und die Buchobjekte der K\u00fcnstlerin Ingeborg Schmidth\u00fcsen verweisen auf die vielf\u00e4ltigen Anwendungen dieser Technik.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Susanne Geese, Dr. Kerstin Petermann, Dipl.P\u00e4d. Donata Predi?.<\/p>\n<p>Ausstellungser\u00f6ffnung am Mittwoch, 17.12., 19 Uhr im Vortragsraum der Bibliothek (1. Etage).<br \/>\nDr. Vanessa Hirsch vom Altonaer Museum f\u00fchrt in die Ausstellung ein. G\u00e4ste sind willkommen!<br \/>\n<strong>Begleitprogramm:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Freitag, 23.Januar 2009, 19.30 Uhr im Vortragsraum mit Einf\u00fchrung in die Ausstellung um 19 Uhr: Papiertheater: \u201eDas gef\u00e4hrliche Leben des Carlo Goldoni\u201c, R\u00f6mers Privattheater, Wildeshausen<\/li>\n<li>Sonnabend, 10. und 31. Januar 2009, 15 Uhr F\u00fchrung durch die Ausstellung:, Eintritt frei<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kabinettausstellung der Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg widmet sich dem Thema Papier auf eine ungew\u00f6hnliche Weise. Das Papier ist nicht Tr\u00e4ger eines gedruckten Bildes, eines Textes oder einer Zeichnung, sondern erh\u00e4lt durch die Art der Bearbeitung und Verwendung k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t. 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