{"id":1092,"date":"2008-10-25T10:36:10","date_gmt":"2008-10-25T08:36:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sub.uni-hamburg.de\/blog\/?p=1092"},"modified":"2008-10-26T23:52:46","modified_gmt":"2008-10-26T21:52:46","slug":"krimifestival-im-lichthof-ulrich-wickert-311-und-friedrich-ani-frank-gohre-411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.sub.uni-hamburg.de\/?p=1092","title":{"rendered":"Krimifestival im LICHTHOF: Ulrich Wickert (3.11.) und Friedrich Ani \/ Frank G\u00f6hre (4.11.)"},"content":{"rendered":"<p>Erleben Sie das Krimifestival in Hamburg im LICHTHOF der Stabi. Zwei Lesungen finden bei uns statt,  \tdas Gesamtprogramm und online-Kartenvorverkauf finden Sie  \t<a href=\"http:\/\/www.krimifestival-hamburg.de\/2008\/index.php?id=1\">hier<\/a> , telefonische Kartenbestellung  \tbei Buchhandlung Heymann, Tel.: 480 93-0.<\/p>\n<p>Eingang zum LICHTHOF der Stabi: Edmund-Siemers-Allee, Ecke Grindelallee. Gehen Sie \u00fcber den roten Teppich!<\/p>\n<p><strong>Am Montag, dem 3.11.,<\/strong>um 20 Uhr liest <strong>Ulrich Wickert<\/strong> aus &#8220;Der n\u00fctzliche Freund&#8221;.  Volker Albers moderiert. (Eintritt 12 Euro)<\/p>\n<p>Dass Ulrich Wickert nach seinen nachrichtlichen Jahren als Anchorman der \u201eTagesthemen\u201c sich anderen  Bet\u00e4tigungsfeldern zuwenden w\u00fcrde, hat niemand \u00fcberrascht. Schon als ARD-Korrepondent in Paris hatte er in  etlichen B\u00fcchern den Deutschen die franz\u00f6sischen Nachbarn n\u00e4her gebracht. Dass Wickert jedoch begann, auch  Kriminalromane zu schreiben, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Dabei liegen ihm Krimis schon seit  Jugendtagen am Herzen \u2013 und Material hatte er aufgrund seiner journalistischen Arbeit nat\u00fcrlich zuhauf. So  erschien zuerst \u201eDer Richter aus Paris\u201c, gefolgt von \u201eDie W\u00fcstenk\u00f6nigin\u201c und k\u00fcrzlich \u201eDer n\u00fctzliche Freund\u201c  (Piper Verlag). \u2013 In diesem Kriminalroman greift Wickert den realen Korruptionsskandal beim Kauf der  Leuna-Raffinerie 1993 auf.<\/p>\n<p><strong>Am Dienstag, dem 4.11.<\/strong>, um 20 Uhr liest <strong>Friedrich Ani <\/strong>aus &#8220;Wer t\u00f6tet, handelt&#8221;, <strong>Frank G\u00f6hre <\/strong> liest aus &#8220;Mo&#8221;, Heide Soltau moderiert. (Eintritt 10 Euro)<\/p>\n<p>Mit dem M\u00fcnchner Friedrich Ani und dem Hamburger Frank G\u00f6hre sind zwei der seit vielen  Jahren herausragenden und vielfach ausgezeichneten deutschen Krimiautoren zu Gast beim Hamburger Krimifestival.<br \/>\nMan kann <strong>Ani <\/strong>f\u00fcr seine Romane gar nicht genug loben. Auch in \u201eWer t\u00f6tet, handelt\u201c zeichnet  er eindringliche Psychogramme, schaut hinter die Kulissen gescheiterter Lebensentw\u00fcrfe und schafft derart  eine Atmosph\u00e4re der andauernden Bedrohung. Letzte Gewissheiten, die Sicherheit verleihen, gibt es nicht in  Anis Welt. Immer aber gibt es die Sehnsucht nach dem, was noch nicht ist. Davon erz\u00e4hlt Ani auf eine Weise,  die einzig ist im deutschen Kriminalroman.<br \/>\nEinzig war auch der Schweizer Kriminalschriftsteller Friedrich Glauser (1896 bis 1938).  Er war ein Getriebener: Von seinem Vater verschm\u00e4ht wurde Glauser zu einer Art literarischem  Pflegefall. S\u00fcchtig nach Morphium, das er z\u00e4rtlich \u201eMo\u201c nannte, und wechselnden Liebesaff\u00e4ren,  verbrachte Glauser einen gro\u00dfen Teil seines kurzen Lebens in psychiatrischen Anstalten. Dort  schrieb er auch seinen ersten Wachtmeister-Studer-Roman. Diese B\u00fccher brachten ihm auch den  Ruf \u201eVater des deutschsprachigen Kriminalromans\u201c ein. <strong>Frank G\u00f6hre<\/strong> hat in seinem  Lebensroman \u201eMo\u201c (Pendragon Verlag) biografische Fakten und fiktive Elemente auf kongeniale  Weise montiert. Ein Buch, das sich mindestens so spannend liest wie ein rein fiktionaler Kriminalroman.  G\u00f6hres Buch hat literarisches Gewicht. Ein Gl\u00fccksfall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erleben Sie das Krimifestival in Hamburg im LICHTHOF der Stabi. Zwei Lesungen finden bei uns statt, das Gesamtprogramm und online-Kartenvorverkauf finden Sie hier , telefonische Kartenbestellung bei Buchhandlung Heymann, Tel.: 480 93-0. Eingang zum LICHTHOF der Stabi: Edmund-Siemers-Allee, Ecke Grindelallee. Gehen Sie \u00fcber den roten Teppich! 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