FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Hamburg University Press ist der Verlag der Stabi und eine Open-Access-Einrichtung der ersten Stunde.

Alle Veröffentlichungen stehen online zur freien Lektüre und zum kosten­losen Herunterladen zur Verfügung (Open Access). Das unterstützt die Sichtbarkeit und Wahrnehmung der wissenschaftlichen Ergebnisse.

Der Verlag folgt dem so genannten „Goldenen Weg“ des Open-Access-Publizierens, das heißt, die digital frei verfügbare Variante erscheint zeitgleich mit der gedruckten Ausgabe. Gibt es bei Projekten ausschließlich Online-Versionen, so sind diese ebenfalls sofort ohne Zeitverzug frei verfügbar.

Alle Publikationen werden in der Regel neben einer digitalen Ausgabe parallel im Print-on-Demand-Verfahren veröffentlicht (hybrides Publizieren).

Hamburg University Press veröffentlicht ausgewählte Arbeiten – in der Regel Monographien und Sammelbände – von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg sowie von weiteren wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Einrichtungen. In digitaler Form können Monographien in ihrer Gesamtheit heruntergeladen werden. Sammelbände stehen sowohl als Gesamtdokumente wie auch in Einzelbeiträgen („digitale Sonderdrucke“) zum freien Herunterladen zur Verfügung.

Darüber hinaus werden Zeitschriften publiziert wie auch innovative Projekte realisiert.

Der Verlag ist in nationalen und internationalen Netzwerken präsent, um für die optimale Verbreitung der Publikationen seiner Autoren zu sorgen.  In der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage ist er ebenso engagiert wie in der Association of European University Presses (AEUP).

Vor allem für die digitalen Ausgaben strebt Hamburg University Press durch technische Maßnahmen eine stetige Verbesserung der Sichtbarkeit seiner Publikationen an. Die Veröffentlichungen werden über internationale Portale und Kataloge verbreitet und sind über Suchmaschinen recherchierbar. Dass sich das lohnt, zeigen die Zahlen. Konnten für 2011 rund 72.000 Aufrufe von Publikationsdateien verzeichnet werden, so sind es in 2012 mit dem Stand vom heutigen Tag über 127.000 Downloads (Zahlen um Suchmaschinenzugriffe etc. bereinigt).

Open Access an der Stabi III: Digitalisierungsaktivitäten

26. Oktober 2012
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 5.403 Aufrufe

Immer mehr nicht-kommerzielle Einrichtungen und kleine Verlage engagieren sich dafür, ihre bisherigen Veröffentlichungen im Dienste der Wissenschaft und Bildung frei im Internet zur Verfügung zu stellen.

Wissenschaftliche Bibliotheken engagieren sich hier seit mehreren Jahren vor allem im Bereich der urheberrechtsfreien Werke – aber auch in Kooperationen mit Verlagen. Sie haben Expertise vor allem in Bezug auf Metadaten, Langzeitarchivierung, (Retro-)Digitalisierung und Präsentationsumgebung aufgebaut.

Auch die Stabi nimmt diese Herausforderung an und stellt sich nach mehreren erfolgreichen Einzelprojekten auf die Anforderungen der Massendigitalisierung ein.  Beim Aufbau einer stabilen Infrastruktur spielt die Workflowsoftware Goobi, an deren Weiterentwicklung als Open-Source-Plattform sich die Stabi aktiv beteiligt, eine entscheidende Rolle.

Mit  Goobi  wurden seit 2011 250.000 Seiten zur Landesgeschichte gescannt und erschlossen. In diesem Angebot werden relevante Nachschlagewerke, Zeitschriften, Karten und Portraits zusammengetragen. Neben einer Fortsetzung dieser Materialtypen sind Parlamentaria und Statistiken in Vorbereitung.

Bei den zurückliegenden Einzelprojekten ist insbesondere das  intensiv genutzte Angebot der Hamburger Adressbücher hervorzuheben. Hier sind alle hamburgischen Adressbücher mit ihren Vorläufern und regionalen Ausgaben aus dem Umland digital vereinigt und komfortabel nach Personen, Straßen und Firmen durchsuchbar. Eine Ergänzung um Fernsprechbücher ist in Arbeit und in Teilen bereits sichtbar.

Im Hintergrund wird ein weiteres Großprojekt vorbereitet – die Digitalisierung von 2 Mio. Seiten Hamburger historischer Zeitungen – eingebunden in das EU-Projekt ‚europeana newspapers‘, das im Endergebnis 17 Mio. Zeitungsseiten aus ganz Europa open access zur Verfügung stellen wird. Große Teile werden mit Hilfe von Texterkennungssoftware (OCR) auch als Volltext erschlossen sein.

Ein exemplarisches Gegenstück zur Massendigitalisierung, das besonders durch seine Tiefenerschließung gekennzeichnet ist, ist die Digitalisierung des Jungius-Nachlasses – einem herausragenden Schatz der Bibliothek. Er besteht aus Jungius’ wichtigstem Arbeitsinstrument, einer umfangreichen und über Jahrzehnte gepflegten Sammlung von fast 50.000 handschriftlichen Notizzetteln, mit denen Jungius das gesamte Wissen seiner Zeit erfassen und ordnen wollte. Dieses DFG-geförderte Projekt wird im Verlauf der nächsten zwei Jahre umgesetzt und das Digitalisierungsangebot der Stabi um eine weitere wertvolle Sammlung bereichern.

Bibliotheken werden seitens der Wissenschaft zunehmend als aktiver Partner im wissenschaftlichen Publizieren wahr- und in die Pflicht genommen. Die Stabi verfügt bezüglich nachhaltiger Sichtbarmachung wie auch Sichtbarkeit von digitalen frei verfügbaren wissenschaftlichen Publikationen über profunde Expertise.

Mit dem neuen Zeitschriftenserver bietet die Bibliothek im Rahmen des hauseigenen Verlags Hamburg University Press nun eine neue Möglichkeit des digitalen Publizierens für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg. Auf diesem Server können elektronische Ausgaben wissenschaftlicher Zeitschriften in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht werden.

Bei allen hier zur Veröffentlichung kommenden Zeitschriften steht der Inhalt für die Rezipierenden frei zur Verfügung (Open Access); die Rechtepolitik ist gemäß der guten wissenschaftlichen Praxis autorenfreundlich.
Die Herausgeber einer Zeitschrift verantworten die wissenschaftliche Qualität. Sie organisieren die redaktionellen Aufgaben bis zur Online-Publikation einer Ausgabe.
Die Kompetenz des Stabi-Verlags konzentriert sich auf Präsentation, Archivierung sowie nachhaltige internationale Sichtbarmachung und Verbreitung in Katalogen, Fachdatenbanken und über Suchmaschinen auf Artikelebene. Diese Prozesse werden ständig optimiert. Die Sichtbarkeit einer Zeitschrift und ihrer Artikel wird mittels seriös ermittelter Statistiken nachgewiesen.
Für die Einrichtung einer Zeitschriftenumgebung entstehen einmalige Kosten. Die Folgeleistungen (Administration, Hosting, Sichtbarmachung) werden durch eine jährlich anfallende Wartungspauschale vergütet.

Über nachhaltige Erfahrung in der Umsetzung dieser Aufgaben verfügt Hamburg University Press durch die Realisierung der Webpräsenz der GIGA Journal Family:

Ansprechpartnerin:
Isabella Meinecke
meinecke@sub.uni-hamburg.de
Tel. 040/42838-7146

Dokumentenserver sind an Universitäten oder Forschungseinrichtungen betriebene Ressourcen, auf denen wissenschaftliche Materialien archiviert und weltweit entgeltfrei zugänglich gemacht werden. Sie sind eine wesentliche Komponente in der Umsetzung von Open Access.

Die Stabi spielt eine aktive Rolle im Austausch wissenschaftlicher Dokumente über das Internet. Auf verschiedenen, professionell betreuten Servern werden größtenteils weltweit frei zugängliche wissenschaftliche Dokumente angeboten. Für die notwendige Infrastruktur zur langfristigen Archivierung und der Meldung der Dokumentdaten bei Multiplikatoren wie der Deutschen Nationalblibliothek wird gesorgt. Dass dieses Angebot auf eine große Nachfrage trifft, zeigt die Anzahl der Volltextzugriffe im Jahr 2011, die sich insgesamt auf mehr als 800.000 Downloads beläuft, wobei automatische Zugriffe durch Suchmaschinen bereits herausgerechnet wurden.

Die Dokumente können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in spezifischen Fachdatenbanken und im Campus-Katalog recherchiert werden. Dank gezielter Optimierung der Server sind die frei zugänglichen Dokumente weltweit über Suchmaschinen wie Google auffindbar.

Die Dokumentenserver der Stabi (ausgenommen sind an dieser Stelle Hamburg University Press sowie über den Verlag veröffentlichte Zeitschriften) sind:

  • Ediss – die Sammlung aller elektronisch publizierten Dissertationen der Uni Hamburg
  • Edoc.ViFaPol – das zentrale Repository für frei zugängliche Publikationen in den Bereichen der Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Friedensforschung im deutschsprachigen Raum
  • Epub – hier finden sich elektronische Pflichtexemplare von Hamburger Verlagspublikationen sowie einschlägige Literatur aus verschiedenen Sondersammelgebieten (über den Campus-Katalog recherchierbar)

Dokumentenserverhosting

Die Stabi hat im Bereich der technischen wie auch bibliothekarischen Betreuung von Dokumentenservern umfassendes Know-How aufgebaut. Um auch andere Institutionen von diesem Wissen profitieren zu lassen, bieten wir seit 2012 einen Service an, bei dem die technische Einrichtung und das Hosting von Dokumentenservern gegen eine Aufwandsentschädigung übernommen wird.

Pilotanwendungen sind:

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Jan F. Maas
maas@sub.uni-hamburg.de
Tel. 040/42838-6674

„Success Stories“ zeigen den Mehrwert von Open Access

28. Oktober 2011
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 2.242 Aufrufe

Logo Open Access Woche 2011Auszug aus der Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG):

Zur weltweiten Open-Access-Aktionswoche ist eine englischsprachige Informationsplattform online gegangen: www.oastories.org. Diese ist im Auftrag des Netzwerks Knowledge Exchange, dem auch die DFG angehört, entstanden und veranschaulicht in Projektporträts und Interviews mit Verantwortlichen Initiativen aus derzeit elf Ländern. Sie zeigen, wie und wodurch unterschiedliche Akteure davon profitieren, dass sie Forschungsergebnisse im Open Access bereitstellen.
[…]
Das langfristige Ziel der DFG ist, allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen den schnellen und für Nutzerinnen und Nutzer kostenfreien Zugriff auf Quellen, Daten und Forschungsergebnisse zu eröffnen. Deshalb fördert die DFG gezielt die Umsetzung des Open-Access-Paradigmas. Sie weiß sich darin mit der „Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen“ verbunden, die im Sommer 2008 die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ gestartet hat. Diese geht von der Vision einer umfassenden digitalen Forschungsumgebung aus: Forschende und Lehrende sollen direkt von ihrem Arbeitsplatz auf alle wissenschaftsrelevanten Informationen, Datenbanken und Plattformen zugreifen können. Dafür spielen bereits heute und erst recht in der Zukunft erfolgreiche Open-Access-Projekte und -Initiativen eine unverzichtbare Rolle.

Mit Dank an die Informationsplattform Open Access

Der zweite Film über Open Access ist nun online! Worum geht’s in der nächsten Minute?

Der Open-Access-Artikel und der Closed-Access-Artikel begegnen sich zum zweiten Mal. Der Closed-Access-Artikel hat noch nie etwas von Creative-Commons-Lizenzen gehört, unter welcher der Open-Access-Artikel erschienen ist:

[Mit Dank an die Internetplattform open-access.net]

Charmant und informativ: „Go Open Access“-Kurzfilm

15. April 2011
von IM — abgelegt in: Open Access — 1.786 Aufrufe

Ein Open-Access-Artikel und ein Closed-Access-Artikel treffen erstmals aufeinander. Weil der Closed-Access-Artikel noch nie etwas von Open Access, dem freien Zugriff auf wissenschaftliche Informationen, gehört hat, muss der Open-Access-Artikel ihm dies zunächst einmal erklären.

Nach einer knappen Minute weiß man mehr:

Um das Verständnis von Open Access weiter zu fördern, startet die Informationsplattform open-access.net eine Kurzfilmreihe. Auf charmante und humorvolle Weise wird über die Wertschöpfungskette des wissenschaftlichen Publizierens und über Prinzipien von Open Access aufgeklärt. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützten Filme werden, in deutscher und englischer Fassung, nach und nach über den YouTube-Kanal der Informationsplattform Open Access veröffentlicht.

Wir wünschen gute Unterhaltung und hoffen, Sie helfen mit, die Filme (lizenziert unter CC BY 3.0 Unported) zu verbreiten!

[Mit Dank an die Internettplattform open-access.net]

INFDok erhält Open Access Award 2010 der Fachschaft Informatik

10. Mai 2010
von MJGT — abgelegt in: Fachbibliotheken,Open Access — 1.658 Aufrufe

INFDok - Dokumentenvolltextserver des Departments Informatik Die Fachschaft Informatik der Universität Hamburg hat ihren Open Access Award 2010 an die Kollegen der Informatik-Bibliothek vergeben. Sie erhalten diese Auszeichnung für die Einrichtung der Plattform INFDok, die allen wissenschaftlichen Departmentmitgliedern sowie den Studierenden das elektronische Publizieren nach dem Open-Access- Prinzip ermöglicht. Die Stabi sagt «Herzlichen Glückwunsch!» und empfiehlt den Lesern des Stabi-Blogs sich das Veröffentlichungsportal INFDok einmal näher anzuschauen.

[via Weblog der MIN-Bibliotheken der Universität Hamburg]

Ein knappes dreiviertel Jahr sind die Zeitschriften der GIGA Journal Family nun online. Da lohnt ein Blick in die Nutzerstatistik:

  • Für 2009 können für alle vier Zeitschriften insgesamt knapp 28.000 Artikel-Downloads verzeichnet werden.
  • Bereits über 7.400 Artikel-Downloads lassen sich für 2010 feststellen (Stand: 4.2.2010).

Die Zahlen zeigen, dass der beschrittene Weg des Open Access die Sichtbarkeit unterstützt.
Die GIGA Journal Family erreicht so eine globale Reichweite, was einen sehr viel engeren Austausch und Dialog mit den wissenschaftlichen Communities vor Ort ermöglicht und Comparative Area Studies fördert.

Die etablierten Zeitschriften des GIGA (German Institute of Global and Area Studies) wurden im Rahmen eines DFG-Projektes als Open-Access-Zeitschriften über den Stabi-Verlag Hamburg University Press verfügbar gemacht. Die Überführung der renommierten Zeitschriften des GIGA in Online-Zeitschriften bei gleichzeitiger Fortführung der etablierten Printausgaben hat Modellcharakter.

Die Download- und Abstract-View-Angaben können für die gesamte Zeitschriftenfamilie wie auch für die einzelnen Zeitschriften jeweils unter „About“ > „Statistics“ eingesehen werden. Für die einzelnen Artikel finden Sie die Statistik in den „Reading Tools“.

pageHeaderTitleImage_en_US.gif

Die Zeitschriften der GIGA Journal Family:
Africa Spectrum
Journal of Current Chinese Affairs sowie China Data Supplement
Journal of Politics in Latin America
Journal of Current Southeast Asian Affairs

Deutscher Bibliotheksverband unterstützt Open Access

3. Februar 2010
von IM — abgelegt in: Open Access — 1.731 Aufrufe

logo_head.gifDer Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) unterstützt die Open-Access-Bewegung und empfiehlt den wissenschaftlichen Bibliotheken in einer Stellungnahme, sich „vorbehaltslos für die Open-Access-Bewegung einzusetzen, nachdrücklich in ihren Hochschulen für Open Access zu werben und entsprechende Strategien zu ihrer Umsetzung zu entwickeln“.
Der dbv weist auf das neue Förderprogramm der DFG hin, das den Hochschulen die Chance bietet, sich aktiv in der Open-Access-Bewegung zu engagieren, und fordert zur Nutzung dieser Fördermöglichkeiten auf.

Die Stabi unterstützt Open Access, so unter anderem mit ihrem Dissertationsserver, Digitalisierungsprojekten wie der „Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte“ und den historischen Hamburg-Karten und natürlich auch mit Hamburg University Press: Im Stabi-Verlag sind die Online-Versionen wissenschaftlicher Monografien und Sammelbände sowie von Zeitschriften frei verfügbar.