Aktuelles

22

Oktober

2014

Mesoamerika-Vortrag “Vom Hungern und vom Essen…” (6.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 592 Aufrufe

Truthuehner, Foto: Ute Schüren

Vortrag von Dr. Ute Schüren:
Vom Hungern und vom Essen: Nahrungsmangel und Konsumwandel im Gefolge der spanischen Eroberung Yucatáns

Unter dem Begriff des “Columbian Exchange”werden vielfältige Prozesse des Gütertausches, aber auch die Verbreitung von verheerenden Schädlingen und Krankheiten zwischen den Kontinenten sowie die Folgen dieser Prozesse nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus zusammengefasst.

Der Vortrag beleuchtet am Beispiel der Halbinsel Yucatán einige Konsequenzen des “Kolumbianischen Austausches” für die Versorgungslage und die Produktions- und Konsumgewohnheiten der Menschen aus indigener und aus spanischer Sicht. Da Eroberer und Kolonisten ungern auf heimische Produkte verzichteten, umfasste der Gütertransfer nach Amerika auch Tiere und Pflanzen für den täglichen Bedarf. Huhn und Schwein z.B. trugen unter der indigenen Bevölkerung maßgeblich zum Konsumwandel bei. Zunächst brachte die spanische Präsenz jedoch existentielle Bedrohungen infolge von Krieg, Plünderungen und Krankheiten.

Donnerstag, 6. November 2014, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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21

Oktober

2014

Felicitas Kukuck zum 100. Geburtstag

von HS — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 362 Aufrufe

Am 2. November 2014 wäre die Hamburger Komponistin Felicitas Kukuck 100 Jahre alt geworden. Zahlreiche Konzerte mit ihren Werken finden in diesem Herbst in ganz Deutschland statt. Eine Übersicht über regionale und überregionale Veranstaltungen zu Felicitas Kukucks Jubiläum finden Sie auf der Website zu ihrem Leben und Werk http://www.felicitaskukuck.de.

“Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, wurde am 2. November 1914 in Hamburg geboren. Ihr Vater, Prof. Dr. med. Otto Cohnheim, und ihre Mutter Eva Cohnheim förderten die künstlerische Entwicklung von Felicitas von Kindheit an. […] An der Berliner Musikhochschule studierte Felicitas zunächst Klavier und Querflöte. 1937 bestand sie die Privatmusiklehrerprüfung für Klavier, bekam jedoch sogleich Unterrichtsverbot wegen ihrer teiljüdischen Abstammung. Bei Paul Hindemith studierte sie bis zu dessen Emigration Komposition. 1939 schloss sie ihr Musikstudium mit der künstlerischen Reifeprüfung für Klavier ab. […]

Ihr Kompositionslehrer Paul Hindemith hat Felicitas Kukuck nachhaltig beeinflusst. Sein Bekenntnis zur ethischen Verpflichtung des Komponisten ist für sie richtungweisend geworden. Die konkreten Bedingungen einer Aufführung, d.h. den Anlass, das Können der Ausführenden, das Publikum, den Ort bereits bei der Komposition selbst zu berücksichtigen, ist für sie nie eine Einengung, sondern eine musikalische Herausforderung gewesen. […]

In über sechs Jahrzehnten hat Felicitas Kukuck neben Instrumentalwerken eine reiches Werk geistlicher und weltlicher Vokalmusik geschaffen und dabei einen sehr eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Von herausragender Bedeutung für die Komponistin war die freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Lektor des Möseler Verlages und Leiter des Norddeutschen Singkreises, Gottfried Wolters. […]

Auch im Alter von 86 Jahren komponierte Felicitas Kukuck noch täglich. Ständig war sie auf der Suche nach guten Texten, denn es waren, wie sie selbst einmal sagte, “die Worte”, die sie “entzünden”. Sie starb am 4. Juni 2001.” (Quelle: http://www.felicitaskukuck.de/bio.htm)

 

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21

Oktober

2014

Service-Einschränkungen (31.10. -2.11.2014 )

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 454 Aufrufe

baustelle-klVon Freitag, 31. Oktober, ab 17 Uhr bis Sonntag, 2. November 2014, ca. 16 Uhr, muss das Regionale Rechenzentrum (RRZ) notwendige Umbaumaßnahmen an der Hauptstromversorgung  durchführen; zentrale IT-Systeme werden abgeschaltet.

In einigen Gebäuden auf dem Campus, darunter auch in der Stabi, hat das folgende Auswirkungen:

  • Schließung des Ausleihzentrums am 31.10. ab 17 Uhr, sowie am 1.11. ganztägig, da wir in dieser Zeit keine Bestellungen bearbeiten und verbuchen können. Auch Neuanmeldungen und die Verlängerung der Gültigkeit von Bibliotheksausweisen sind dann nicht mehr möglich.
  • Im Lesesaal bereits bereitgestellte Bücher und Zeitschriften können uneingeschränkt benutzt werden. Die Ausleihe der gelber-Punkt-Bücher ist nicht möglich.
  • Die Recherche- und Internet-PCs im Informationszentrum bleiben funktionsfähig, ebenso die Recherche-PCs in den Lesesälen.
  • Die Office-PCs im Lesesaal 1 stehen während der gesamten Abschaltung nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Medienwerkstatt schließt am 31.10. bereits um 17 Uhr.
  • Das Uni-WLAN des RRZ wird nicht funktionieren.
  • Der Campus-Katalog einschließlich der Benutzerkonten ist nicht erreichbar.
  • Von außerhalb bleiben sowohl die Website der Stabi als auch die Kataloge GVK und beluga erreichbar.
  • Der Fernzugriff auf lizenzierte E-Medien ist außerhalb des Campusnetzes nicht möglich.
  • Die Einzahlung von Gebühren am Kassenautomaten ist während der Umbaumaßnahme nicht mehr möglich, die Geldwechselfunktion bleibt aber ebenso wie der Verkauf von Fernleihcoupons aktiv.

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20

Oktober

2014

Osmanen in Hamburg (6.11. – 4.1.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.515 Aufrufe

Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Nach ersten Kontakten seit dem 16. Jahrhundert intensivierte sich der Austausch Hamburgs mit dem Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert, in dem erstmals offizielle Beziehungen aufgenommen wurden. 1839 schlossen die Hansestädte einen „Freundschafts-, Handels- und Schiffahrts-Vertrag“ mit dem Osmanischen Reich. 1844 eröffneten die Osmanen ihr erstes Generalkonsulat in Hamburg. Ein Jahr später wurde die diplomatische Vertretung der Hansestädte in Istanbul eröffnet, mit Andreas David Mordtmann (1811-1879) als erstem Generalkonsul. Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen nahmen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts rapide zu, Dampfschifffahrtsgesellschaften, wie die Deutsche-Levante-Linie oder HAPAG, erleichterten nicht nur den Warentransport, sondern ermöglichten auch Personentransporte.

Insgesamt gewannen die Beziehungen des Deutschen Reiches mit dem Osmanischen Reich am Vorabend des I. Weltkrieges eine neue Qualität und wandelten sich schließlich zur tragisch-berühmten „Waffenbrüderschaft“.
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17

Oktober

2014

2x Deutschland: Hamburger Zeitzeugen im Gespräch (4.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 540 Aufrufe

2x Deutschland Podiumsdiskussion / Lesung
«2x Deutschland: Hamburger Zeitzeugen im Gespräch zur Deutschen Teilung»

9. November 1989: Die Mauer, undurchlässiger Grenzwall zwischen zwei deutschen Staaten, öffnet sich. Fast auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert später erinnern sich Hamburger Zeitzeugen an dieses Ereignis und an ihren Alltag im geteilten Deutschland. Es sind persönliche Zeugnisse im Sinne von „Oral History“, Geschichte von unten, mit unterschiedlichen Sichtweisen. Ausgangspunkt ist das neu erschienene Buch «2x Deutschland».

Die Absetzbewegung aus der DDR in den fünfziger Jahren, die Folgen des „Mauerbaus“ am 13. August 1961 und damals geläufige Termini wie „Transitverkehr nach West-Berlin“ und „Zwangsumtausch“ – was ist davon für Schulen und Schüler heute berichtenswert? Was könnte Eingang in den Schulunterricht finden?

Moderiert wird die Veranstaltung von Oberstudienrätin Maria Beimel.
Eine Veranstaltung der Hamburger Zeitzeugenbörse und des Seniorenbüros Hamburg e. V..

Dienstag, 4. November 2014, 16 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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16

Oktober

2014

Bauarbeiten im Gruppenarbeitsbereich (20.10.)

von ST — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 394 Aufrufe

GAB-Paternosterschrank

Die Stabi schafft Platz für Sie. Aufgrund des Rückbaus eines nicht mehr benötigten Gerätes wird es am Montag, 20.10.2014, zwischen 9 und ca. 15 Uhr im Gruppenarbeitsbereich (2. Etage) etwas lauter. Der Bereich bleibt aber in dieser Zeit für Sie geöffnet.

 

 

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13

Oktober

2014

Der Kollaps der Klassischen Maya (30.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 683 Aufrufe

Palast in Palenque, Chiapas, Mexiko

Eine gute Nachricht für alle Interessenten der Kultur und Geschichte Mesoamerikas: Auch im Wintersemester werden die sehr beliebten Veranstaltungen der Ringvorlesung Mesoamerika fortgeführt. Den Auftakt bildet am

Donnerstag, den 30. Oktober 2014, um 18:15 Uhr

der Vortrag

Der Kollaps der Klassischen Maya
– Zusammenbruch der politischen Institutionen statt Klimawandel und Dürre

von Prof. Dr. Nikolai Grube (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

im Vortragsraum (1. Etage), Eintritt frei.

Die Gründe für das scheinbar plötzliche Ende der Klassischen Maya-Kultur werden sowohl in der Wissenschaft wie auch in den Medien immer wieder neu und kontrovers diskutiert. Im Zusammenhang mit unserem gegenwärtigen Interesse am Klimawandel sind Erklärungen des Kollaps-Phänomens auf der Grundlage von anhaltenden Dürreperioden in den letzten Jahren sehr populär geworden. Sowohl die archäologischen Befunde wie auch die Angaben aus den Hieroglypheninschriften liefern jedoch Argumente dafür, dass der Zusammenbruch der politischen Institutionen im Maya-Tiefland bereits sehr viel früher begann als die Dürreperioden, und dass der Aufgabe der Städte eine Transformation der Gesellschaft vorausging welche die Macht der Gottkönige in ihren Grundfesten erschütterte.
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10

Oktober

2014

Veranstaltungsflyer November

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 762 Aufrufe

Veranstaltungsflyer November

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen Überblick über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat November ist nun da: Flyer November 2014 (PDF, 1,5 MB).

Sicher ist in unserem Veranstaltungsangebot etwas dabei, was Sie interessiert und was Sie vielleicht in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

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7

Oktober

2014

Carl von Ossietzky – ein demokratischer Publizist (23.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 471 Aufrufe

Carl von Ossietzky Vortrag Prof. Dr. Werner Boldt:
Carl von Ossietzky – ein demokratischer Publizist

Wenn ein politisch Verfolgter mit dem Friedensnobelpreis geehrt wird, fällt Ossietzkys Name. Der Häftling des Konzentrationslagers Esterwegen ist der Erste in dieser Achtung gebietenden Reihe. Die Gedankenwelt und das Wirken des politischen Publizisten Ossietzky sind dagegen weithin unbekannt, selbst bei Historikern, die ihm vorwerfen, zum Untergang der Weimarer Republik beigetragen zu haben.

Carl von Ossietzky – Vorkämpfer der Demokratie In seinem Vortrag legt Werner Boldt Ossietzkys Verständnis von Demokratie und Wirken für die Demokratie dar. Dabei treten in der Sicht Ossietzkys Züge der ersten deutschen Republik in Erscheinung, die den gängigen Vorstellungen nicht gehorchen, aber sein Wirken erst verständlich machen.

Werner Boldt, emeritierter Professor an der Carl von Ossietzky – Universität Oldenburg, ist Mitherausgeber der Gesamtausgabe der Schriften Ossietzkys und Verfasser der umfangreichen Ossietzky-Biographie „Carl von Ossietzky – Vorkämpfer der Demokratie“.

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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7

Oktober

2014

Wolfgang Borcherts junge Männer (22.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 878 Aufrufe

Barbara Nüsse - Foto: Ralf Brinkhoff Felix Knopp – Foto: Philipp Rathmer „Horch’ hinein in den Tumult deiner Abgründe“ – Wolfgang Borcherts junge Männer

Lesung mit Barbara Nüsse und Felix Knopp,
Musik: Café Royal Salonorchester
Konzeption: Sonja Valentin / Hans-Gerd Winter

Wolfgang Borchert (1921-1947), jung verstorbener Hamburger Autor: seine Anti-Helden, die aus dem zweiten Weltkrieg zurückkommen, sind unfertig, kaum der Pubertät entronnen, ohne Identität, unfähig zur Kommunikation und zum Funktionieren in der Gesellschaft. Sie hadern mit ihrem eigenen und dem weiblichen Geschlecht, zu dem sie sich doch hingezogen fühlen. Eher weich und narzisstisch, widersprechen sie dem harten Männerbild, das aus dem untergegangenen Nazi-Reich in die Nachkriegsgesellschaft hineinwirkte. Ohne Sicherheiten stehen sie vor dem „Tumult“ ihrer eigenen „Abgründe“. In der Swing-Musik können sie diese Erregung ausleben, und ihr „heißkalter Rhythmus“ pulsiert auch in Borcherts Sprache. Gedichte, Erzählungen, Szenen, Briefe und Swing-Musik werden sich an diesem Abend zu einer Einheit verbinden, die das Publikum mitreißen wird.

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kartenvorbestellung: grau@sub.uni-hamburg.de
Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

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