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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Beckett in Hamburg – 1936

5. Oktober 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.889 Aufrufe

Anlässlich des 100. Geburtstags von Samuel Beckett 2006 zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg diese Ausstellung – 70 Jahre danach, im Rahmen des Gesamtprojekts „Beckett in Town“. Die Online-Version der Ausstellung mit einem Gang durch die Kunsthalle 1936 finden Sie hier.

Beckett in Hamburg – 1936

10.11.2006-14.1.2007
Eröffnung: Donnerstag, 9. November 2006, 18 Uhr

Neun Wochen verbrachte Samuel Beckett im Herbst 1936 auf seiner Deutschlandreise in Hamburg und hielt seine Eindrücke in seinem inzwischen legendär gewordenen Tagebuch fest. Die Ausstellung – basierend auf Recherchen von Roswitha Quadflieg rund um das Hamburg-Kapitel der German Diaries und von ihr eingerichtet – folgt mit ca. 300 Fotos und Dokumenten den Spuren des irischen Dichters in der Hansestadt, nimmt den Betrachter mit auf dessen tägliche Streifzüge, wirft Schlaglichter auf das äußere Erscheinungsbild und das Innen-Leben der Stadt vom 2. Oktober bis 4. Dezember 1936 und geht den Menschen nach, denen Beckett hier begegnete. Mehr Informationen.

Vortrag und Rezitation zu Lessings „Nathan“

4. Oktober 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.019 Aufrufe

Im Rahmen unserer Ausstellung „Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft“ findet am kommenden Donnerstag, 5. Oktober, um 19 Uhr die 3. Veranstaltung der Lessing-Reihe statt:
Lessings Nathan
Vortrag und Rezitation des Schauspielers und Regisseurs Heinz A.E. Schröter. Mit Gotthold Ephraim Lessing begann die große deutsche Dichtung. Zugleich war Lessing der bedeutende Aufklärer, der gegen den orthodoxen Pfarrer der Katharinenkirche Melchior Goeze zu Felde zog, woraufhin dem Dichter von seinem Landesfürsten die Zensurfreiheit entzogen wurde. Lessing parierte und schrieb “Nathan der Weise”, eines der weltweit am häufigsten aufgeführten Stücke. Und wie war damals das literarische Umfeld? Was sagt der Toleranzgedanke jenes Nathan uns Heutigen?
Sie sind herzlich dazu eingeladen! Die Veranstaltung wird von einem Pianisten begleitet. Der Eintritt ist frei.

Vortrag: Lessings „Nathan“ in der bildenden Kunst

15. September 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.591 Aufrufe

Im Rahmen der Ausstellung „Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft?“ findet am Donnerstag, dem 28. September, um 19 Uhr im Vortragsraum der Bibliothek (1. Etage) der zweite Vortrag der Lessing-Reihe statt. Der Eintritt ist frei.

Birka Siwczyk, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption in Kamenz, Lessings Geburtsstadt, widmet sich „Lessings ‚Nathan‘ in der bildenden Kunst“.

„Je mehr wir sehen, desto mehr müssen wir hinzu denken können“ (Lessing).

Da Lessings „Nathan“ zu den meistdiskutierten Dichtungen des 18. Jahrhunderts gehört, ist es nicht verwunderlich, dass der Stoff bereits kurz nach Erscheinen des Dramas die Aufmerksamkeit der Künstler erregte. Das Thema „Nathan der Weise“ wird bis heute immer wieder bildkünstlerisch umgesetzt.

Birka Siwczyk gibt einen Abriss dieser Rezeption, angefangen vom 18. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit. Sie erläutert, wie es gelingt, den „fruchtbaren Augenblick“, den Lessing in seiner theoretischen Schrift „Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie“ beschreibt, einzufangen. Dabei spielen Kunstwerke aus verschiedenen Gattungen eine Rolle.

Die Vortragsreihe zu Lessing wird veranstaltet von der Lessing-Gesellschaft e.V. in Hamburg.

Lesung Briefe Lessing/Eva König

12. September 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.903 Aufrufe

Im Rahmen unserer Ausstellung „Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft?“ lesen am kommenden Donnerstag, 14. September 2006, um 19 Uhr die Schauspieler Katinka Springborn und Michael Dolata aus dem Briefwechsel von Gotthold E. Lessing und Eva König. Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage. Eintritt frei.

Lessing saß als Bibliothekar in Wolfenbüttel, und Eva König versuchte, die Fabriken ihres verstorbenen Ehemannes in der Umgegend von Wien aufzulösen, was für eine Frau damals mit großen Schwierigkeiten verbunden war. Von Brief zu Brief werden die Zeilen inniger, während Lessing auf einen Lottogewinn hofft, um wenigstens einen Hochzeitsfrack bezahlen zu können. Mit gelungener schauspielerischer Geste verstehen die beiden Vortragenden, das tragische Ende von Lessings Frau darzustellen.

Die Vortragsreihe zu Lessing wird veranstaltet von der Lessing-Gesellschaft e.V. in Hamburg.

Beckett in town!

11. September 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.479 Aufrufe

Unter dem Slogan „Beckett in town“ finden ab 3. Oktober bis in den Januar 2007 hinein zahlreiche Beckett-Veranstaltungen in Hamburg statt: ein Symposion an der Universität Hamburg, Aufführungen, Ausstellungen, Führungen, Lesungen und Vorträge, Film-, TV- und Radio-Abende. Die Hommage zum 100. Geburtstag Samuel Becketts 2006 steht unter der Schirmherrschaft von Kultursenatorin Karin v. Welck. Einzelheiten finden Sie auf der Homepage des Gesamtprojekts http://www.beckett-in-hamburg.de/.

Die Staats- und Universitätsbibliothek, die an der Organisation des Projekts federführend mitbeteiligt ist, eröffnet am 9.11.2006 die Ausstellung „Beckett in Hamburg – 1935“ sowie die digitale Fassung der Ausstellung auf der Website der Bibliothek. Am 1. Dezember 2006 findet hier auch die Lesung „Erzählen Sie mir doch Ihr Leben“ – Dr. Gaby Hartel und Dr. Carola Veit lesen aus ihrer Beckett Biographie.

Hintergrund: Vor genau 70 Jahren, im Oktober/November 1936, besuchte Samuel Beckett Hamburg, in seinem erst nach seinem Tod 1989 gefundenen und inzwischen legendären Tagebuch dokumentierte er diesen Aufenthalt.

Lessing – Veranstaltungsreihe

31. August 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.820 Aufrufe

Anlässlich der Ausstellung „Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft“ finden jeweils donnerstags um 19 Uhr im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek (1. Stock) Lesungen, Rezitationen und Vorträge statt.

Do., 14.9.2006, 19 Uhr
Lesung
Katinka Springborn und Michael Dolata lesen aus dem Briefwechsel von Gotthold E. Lessing und Eva König.

Do., 28.9.2006, 19 Uhr
Lessings „Nathan“ in der bildenden Kunst
Vortrag mit Bildern von Birka Siwczyk, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz.

Der Vortrag von Birka Siwczyk, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption in Kamenz, geht der Rezeption Lessings in der bildenden Kunst nach.

„Je mehr wir sehen, desto mehr müssen wir hinzu denken können“ (Lessing). – Da Lessings „Nathan“ zu den meistdiskutierten Dichtungen des 18. Jahrhunderts gehört, ist es nicht verwunderlich, dass der Stoff bereits kurz nach Erscheinen des Dramas auch die Aufmerksamkeit der Künstlerschaft erregte. Das Thema „Nathan der Weise“ wird bis heute immer wieder aufs Neue bildkünstlerisch umgesetzt. In dem Vortrag wird ein Abriss dieser Rezeption gegeben, angefangen vom 18. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit. Sie erläutert, wie es gelingt, den „fruchtbaren Augenblick“, den Lessing in seiner theoretischen Schrift „Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie“ beschreibt, einzufangen. Dabei spielen Kunstwerke aus verschiedenen Gattungen eine Rolle.

Do., 5.10.2006, 19 Uhr
Lessings Nathan
Vortrag und Rezitation des Schauspielers und Regisseurs Heinz A.E. Schröter

Mit Gotthold Ephraim Lessing begann die große deutsche Dichtung. Zugleich war Lessing der bedeutende Aufklärer, der gegen den orthodoxen Pfarrer der Katharinenkirche Melchior Goeze zu Felde zog, woraufhin dem Dichter von seinem Landesfürsten die Zensurfreiheit entzogen wurde. Lessing parierte und schrieb „Nathan der Weise“, eines der weltweit am häufigsten aufgeführten Stücke. Und wie war damals das literarische Umfeld? Was sagt der Toleranzgedanke jenes Nathan uns Heutigen?

Do., 12.10.2006, 19 Uhr
Lessing auf den Bühnen des „Dritten Reiches“
Vortrag von Matthias Hanke, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption am Lessing-Museum Kamenz, Matthias Hanke, hat sich dieses Themas besonders angenommen. Einleiten wird den Abend Rolf Appüel, der Ehrenvorsitzende der Lessing-Gesellschaft, der eigene Erfahrungen zu dem Thema einbringt.

Das Werk Lessings war in der Zeit des „Dritten Reiches“ einer selektiven Wahrnehmung und einer einseitgen Aneignung ausgesetzt. Das traf in besonderem Maße auf das Theater zu, das anhand ausgewählter Inszenierungen in den Mittelpunkt des Vortrags gerückt wird.

Aufführungen wie beispielsweise die der „EmiliaGalotti“ unter der Regie von Gustaf Gründgens 1937 täuschten mit darüber hinweg, dass z.B. „Nathan der Weise“ von den deutschen Bühnen verbannt blieb. Bevorzugt wurden u.a. Inszenierungen des Lustspiels „Minna von Barnhelm“. Viele Regisseuere sahen gerade bei diesem Stück vor dem Hintergrund des Siebenjährigen Krieges eine Möglichkeit, Lessings Absichten zu verfälschen und ihn im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie zu vereinnahmen.

Do., 26.10.2006, 19 Uhr
Der heitere Lessing
Fabeln und humorvolle Gedichte, vorgetragen von Georg Hübner und Kurt Römer.

Der heitere Lessing wird die Zuhörer zum Schmunzeln bringen, und ein in dieser Art eher unbekannter Dichter tritt vor das Publikum. Wer die beiden in ihrer Vortragskunst geschätzten Gestalter dieses ungewöhnlichen Lessing-Abends, Georg Hübner und Kurt Römer, noch nicht gehört hat, der sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Die Veranstaltungen finden statt in Kooperation zwischen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz sowie der Lessing Gesellschaft e.V., Sitz Hamburg.

Aus der Lessing-AusstellungLessings „Nathan der Weise“ wirkt im Kontext neu aufgebrochener religiöser und kultureller Differenzen in der globalisierten Welt von heute als Konflikt- und Begegnungsmodell ohne Beispiel, nicht erst seit dem 11. September 2001.
Daran knüpft die Ausstellung der Kamenzer Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption, die sich der Wirkungsgeschichte der Dichtung vor allem auf dem Theater widmet, an. Sie spannt einen weiten Bogen von der Entstehung über das historische Verständnis des Dramas bis in die Gegenwart.
Die Exposition in Hamburg findet in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky sowie der Lessing-Gesellschaft e.V., Sitz Hamburg, statt und wurde durch die großzügige Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ermöglicht.
Die Ausstellung wird begleitet von einer Veranstaltungsreihe an 5 Donnerstagen vom 14.9.-26.10., jeweils um 19 Uhr.

Parallel zu dieser Ausstellung wird im Katalogsaal der Bibliothek die Graphik-Kassette „Gotthold Ephraim Lessing kam bis Wolfenbüttel“ der argekunst, Hannover, gezeigt.

TV-Tipp: Borchert-Boyes-Ausstellung

3. August 2006
von AC — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.732 Aufrufe

Am kommenden Montag, den 7.8. berichtet das Kulturjournal im NDR-Fernsehen zwischen 22.30 und 23 Uhr über unsere Ausstellung zu Wolfgang Borchert und Heidi Pulley Boyes.

Fotografien von Wolfgang Menzel

GraureiherÜber ein Jahr hinweg hat Prof. Wolfgang Menzel vom Department Informatik die Entwicklung der Natur auf dem Gelände des Informatikums in Stellingen, dem „Naturpark St. Ellingen“, mit der Kamera verfolgt und einige Motive in einer kleinen Ausstellung zusammengestellt, die in der Bibliothek des Departments Informatik zu sehen ist.

Weiter lesen „Fotoausstellung im Informatikum: Naturpark St. Ellingen“

Plakat zur Borchert-AusstellungZur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 18.7.2006, um 18 Uhr im Vortragsraum (1. Stock) sind alle Gäste herzlich willkommen.

Nach der Begrüßung durch die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Gabriele Beger, führt Michael Töteberg vom Rowohlt-Verlag in die Ausstellung ein. Als musikalische Umrahmung erklingen Borchert-Vertonungen von André Asriel, Arthur Furer, Jürgen Golle, Ruth Zechlin und Udo Zimmermann. Ausführende: Katharina Dierks, Mezzosopran, und Wenke Messmer, Klaver.