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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Erleben Sie das Krimifestival in Hamburg im LICHTHOF der Stabi. Zwei Lesungen finden bei uns statt, das Gesamtprogramm und online-Kartenvorverkauf finden Sie hier , telefonische Kartenbestellung bei Buchhandlung Heymann, Tel.: 480 93-0.

Eingang zum LICHTHOF der Stabi: Edmund-Siemers-Allee, Ecke Grindelallee. Gehen Sie über den roten Teppich!

Am Montag, dem 3.11.,um 20 Uhr liest Ulrich Wickert aus „Der nützliche Freund“. Volker Albers moderiert. (Eintritt 12 Euro)

Dass Ulrich Wickert nach seinen nachrichtlichen Jahren als Anchorman der „Tagesthemen“ sich anderen Betätigungsfeldern zuwenden würde, hat niemand überrascht. Schon als ARD-Korrepondent in Paris hatte er in etlichen Büchern den Deutschen die französischen Nachbarn näher gebracht. Dass Wickert jedoch begann, auch Kriminalromane zu schreiben, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Dabei liegen ihm Krimis schon seit Jugendtagen am Herzen – und Material hatte er aufgrund seiner journalistischen Arbeit natürlich zuhauf. So erschien zuerst „Der Richter aus Paris“, gefolgt von „Die Wüstenkönigin“ und kürzlich „Der nützliche Freund“ (Piper Verlag). – In diesem Kriminalroman greift Wickert den realen Korruptionsskandal beim Kauf der Leuna-Raffinerie 1993 auf.

Am Dienstag, dem 4.11., um 20 Uhr liest Friedrich Ani aus „Wer tötet, handelt“, Frank Göhre liest aus „Mo“, Heide Soltau moderiert. (Eintritt 10 Euro)

Mit dem Münchner Friedrich Ani und dem Hamburger Frank Göhre sind zwei der seit vielen Jahren herausragenden und vielfach ausgezeichneten deutschen Krimiautoren zu Gast beim Hamburger Krimifestival.
Man kann Ani für seine Romane gar nicht genug loben. Auch in „Wer tötet, handelt“ zeichnet er eindringliche Psychogramme, schaut hinter die Kulissen gescheiterter Lebensentwürfe und schafft derart eine Atmosphäre der andauernden Bedrohung. Letzte Gewissheiten, die Sicherheit verleihen, gibt es nicht in Anis Welt. Immer aber gibt es die Sehnsucht nach dem, was noch nicht ist. Davon erzählt Ani auf eine Weise, die einzig ist im deutschen Kriminalroman.
Einzig war auch der Schweizer Kriminalschriftsteller Friedrich Glauser (1896 bis 1938). Er war ein Getriebener: Von seinem Vater verschmäht wurde Glauser zu einer Art literarischem Pflegefall. Süchtig nach Morphium, das er zärtlich „Mo“ nannte, und wechselnden Liebesaffären, verbrachte Glauser einen großen Teil seines kurzen Lebens in psychiatrischen Anstalten. Dort schrieb er auch seinen ersten Wachtmeister-Studer-Roman. Diese Bücher brachten ihm auch den Ruf „Vater des deutschsprachigen Kriminalromans“ ein. Frank Göhre hat in seinem Lebensroman „Mo“ (Pendragon Verlag) biografische Fakten und fiktive Elemente auf kongeniale Weise montiert. Ein Buch, das sich mindestens so spannend liest wie ein rein fiktionaler Kriminalroman. Göhres Buch hat literarisches Gewicht. Ein Glücksfall.

Marathon-Lesung in der Europa-Passage

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ (24.-31.10.2008) unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler laden die Hamburger Bibliotheken zu einer gemeinsamen Veranstaltung in die Europa-Passage ein:

Deutschland liest Logo

Viel Köpfchen: 15 Hamburger Autoren lesen und signieren für Sie in der Europa-Passage am 27.10.2008!

Unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Prof. Dr. Karin v. Welck, verbindet die gemeinsame Veranstaltung diejenigen, die Köpfchen beweisen für die Kultur und für ihre Vermittlung: Hamburger Autoren und Hamburger Bibliotheken. Mit dabei sind: 15 junge Hamburger Autoren und Überraschungsgäste.
Die Autoren:
Sven Amtsberg, Stefan Beuse, Verena Carl, Thomas Finn, Finn-Ole Heinrich, Nils Mohl, Andreas Münzner, Maiken Nielsen, Thomas Plischke, Verena Rabe, Friederike Trudzinski, Birgit Utz, Michael Weins, Andreas Wilhelm, Petra Würth.

Also, lassen Sie für diesen Tag die Bibliothek und laufen Sie los: Zur Europa-Passage am Ballindamm, die Lesung findet von 16-19 Uhr statt.
Weitere Hamburger Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne finden Sie hier und das bundesweite Veranstaltungsprogramm hier.

Theaterspektakel „Feuer in Alexandria

Die Staatsbibliothek als Hort skurriler Figuren: Eine Bibliothekarin will ein flammendes Fanal gegen den Untergang der (Lese-)Kultur setzen. Ein Feuerwehrmann muss sich als Analphabet outen. Und eine Einsatzleiterin verfällt Werthers Liebesschmachten…

theater2„Feuer in Alexandria“ ist eine liebevoll-ironische Hommage an die Welt der Bücher. Die Koproduktion zwischen der Hamburger Regisseurin Stephanie Kunz (hier erstmals als Schauspielerin zu erleben) und dem Münsterschen Locationtheater Freuynde + Gaesdte war im vergangenen Winter mehrmals im Lichthof der Stabi zu sehen. Seitdem wurde das Stück in Münster gespielt, wo es mit einem runden Dutzend ausverkaufter Vorstellung ein großer Erfolg ist. In Hamburg stehen jetzt die letzten Termine der charmanten Komödie auf dem Spielplan.
Eine Veranstaltung im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek“
Dienstag, 28.10. und Mittwoch, 29.10.2008, jeweils 20 Uhr
Ort: LICHTHOF im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Kartenreservierung: Tel. 040-42838-5857 / pr@sub.uni-hamburg.de bzw. www.f-und-g.de. Karten 10/15,- €

Zwei Tagungen in einem: Die 9. Jahrestagung von DINI (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V.) und die Herbstsitzung der Sektion 4 „Wissenschaftliche Bibliotheken“ des Deutschen Bibliotheksverbandes finden in diesem Jahr gemeinsam statt – im LICHTHOF der Stabi Hamburg.

Im Zentrum der DINI-Tagung steht das Thema „Hochschulen zwischen Konkurrenz und Kooperation – die Vernetzung der Informationsinfrastrukturen für die Wissensgesellschaft“. Zum Programm der DINI-Tagung: http://www.dini.de/veranstaltungen/jahrestagungen/2008/programm/

Das Programm der Tagung der Sektion IV des DBV finden Sie hier:
http://www.bibliotheksverband.de/sektion-4/start.html

Um wissenschaftlich über andere Kulturen publizieren zu können, müssen fremde Zeichen gedruckt werden. Vor dem elektronischen Satz stellte man die erforderlichen Lettern mechanisch her. Zentrale Staatsdruckereien besaßen einen großen Vorrat an fremdsprachlichem Satz; eine der größten privaten Fremdsprachensetzereien, die Druckerei J.J. Augustin, befand sich in Glückstadt.

Anlässlich ihres 375. Jubiläums zeigt die Ausstellung in Fotos, Satzmaterial und Büchern die Arbeit dieses Betriebes, der seit Mitte der 1920er Jahre vielfältige Publikationen im Bereich der Altertumskunde, der Sprachwissenschaft und der Landeskunde hervorbrachte. Film und Fotos erläutern den Schriftschnitt in der Imprimerie Nationale in Paris, Satzmaterial und Arbeitsdokumente belegen die Tätigkeit der Fremdsprachensetzer in der Reichs-bzw. Bundesdruckerei Berlin.

Eine Ausstellung des Museums der Arbeit – Stiftung Historische Museen Hamburg, der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und der Hannah-Arendt-Bibliothek, Hannover

Ausstellungseröffnung: am 21.10.2008, 18 Uhr
Einführung: Dr. Jürgen Bönig, Direktor Museum der Arbeit
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage, Eintritt frei

Sie sind willkommen!

Jugendkriminalität – Wie gehen wir als Eltern, Erzieher und Staat damit um? Woher stammt die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen? Welche Konzepte der Prävention und Bekämpfung sind Erfolg versprechend? – Micha Brumlik ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaften in Frankfurt/Main.

Die Veranstaltung wird zusammen mit dem „Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung“, Arbeitsbereich Geschichte/Politik durchgeführt.

Montag, 13.10.2008, 19.30 Uhr
Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage, Eintritt 7,-
Kartenvorverkauf: Heine Buchhandlung. Tel: 040-44113318

Familienforscher? – Ein Vortrag für Sie! (18.9.08, 18 Uhr)

8. September 2008
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.269 Aufrufe

Die Hamburger Genealogische Gesellschaft e.V. lädt ein zu einem Vortrag von Sabine Paap „Zur Familienforschung „einfacher Leute“ im 19. Jahrhundert: Quellen und Tipps aus dem Hamburger Staatsarchiv“.
Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, 18.9.08, 18 Uhr, Vortragsraum im 1. OG.
Der Eintritt ist frei.

Sabine Paap, Leiterin der Filial-Bibliothek des Vereins im Bergedorfer Schloss, ist seit vielen Jahren aktiv bei der eigenen Familienforschung und hat vertiefte Kenntnisse über die im Hamburger Staatsarchiv verwahrten Quellen gewonnen. Sie wird ihre Vorgehensweise und ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse anhand von zahlreichen Beispielen erläutern:

  • Kirchenbücher mit Tauf-, Trau- und Beerdigungseintragungen
  • Hochzeitenbücher der Hamburger „Wedde-Behörde“
  • zivile Personenstandsunterlagen der Franzosenzeit, der so genannten „Mairie“
  • ab 1875 geführte Zivilstandsbücher, als Vorläufer der heutigen Standesamtsbücher sowie
  • Bürgerregister und -akten.

Um detailgetreue Beschreibungen über das Leben und Wirken der Vorfahren zu erhalten, gibt es weitere vielfältige Quellen, die ebenfalls weniger begüterte Menschen in ihrer damaligen Lebenswirklichkeit lebendig werden lassen: Unterlagen des Waisenhauses, des Werk- und Armenhauses sowie der allgemeinen Armenpflege. Ferner gibt es Listen der Totenladen und die im 19. Jahrhundert begonnenen Aufzeichnungen der polizeilichen Meldebehörde in Form von Meldebüchern und -karteien. Zur Erfassung der militärpflichtigen Bevölkerung wurden in Hamburg so genannte „Militär-Umschreibebücher“ geführt. Adressbücher, die in der Staatsbibliothek auf Mikrofilm eingesehen werden können, aber auch Karteien von Gewerbetreibenden, bieten einen relativ schnellen Überblick, ob sich gesuchte Personen und Familiennamen überhaupt in Hamburg und in den genannten Quellen auffinden lassen.

Alle Quellen werden durch Erläuterungen zur Geschichte der Institution und mit praktischen Hinweisen, wie und wo die Unterlagen im Staatsarchiv zu finden sind, präsentiert.

Deutsche Restauratoren und Bibliothekare erinnern zum vierten Mal an den verheerenden Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar am 2. September 2004.

Am Sonntag, den 7. September 2008,

findet im Schloss zu Münster der „Nationale Aktionstag zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts“ statt und setzt mit einem umfassenden Programm seinen Schwerpunkt diesmal auf die Musik. Ausrichter der Veranstaltung ist die Universitäts- und Landesbibliothek Münster.

Weitere Informationen: http://www.ulb.uni-muenster.de/aktionstag-2008/

Die SUB Hamburg beteiligt sich am Aktionstag, indem sie mit drei neu ausgewählten Musikhandschriften und –drucken aus ihrer bedeutenden Musiksammlung auf die im vergangenen Jahr gestartete Buchpatenschaftsaktion „Edlen Büchern Pate stehen“ hinweist. Gesucht werden Spender, die bereit sind, als Buchpaten die Finanzierung der Restaurierungskosten für die ausgewählten Musikalien zu übernehmen. Nähere Angaben unter:

http://www.sub.uni-hamburg.de/sammlungen/paten/musik/index.html

Lesung Rafael Chirbes: Krematorium (25.9.2008)

25. August 2008
von BP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.936 Aufrufe

Rafael Chirbes erzählt in seinem neuesten Roman „Krematorium“ von einer aus den Fugen geratenen, von den Göttern verlassenen Welt, in der keine Gewissheit mehr gilt, in der Werte, Wörter und Utopien leere Hülsen sind. Und doch ist dieser Roman ein Rettungsversuch: Aus der Erzählung der Widersprüche einer Gesellschaft, die sich ganz dem Konsum und dem Mammon verschrieben hat, wird schmerzhaft deutlich, was wir verloren haben.

Rafael Chirbes wurde 1949 nahe Valencia, Spanien, geboren. Nach dem Studium der Neueren Geschichte in Madrid schrieb er Literatur- und Filmkritiken sowie Reportagen. Er lebte in Paris und mehrere Jahre in Marokko. Mit seinen Romanen, die sich intensiv mit der Zeit während des Franco-Regimes und deren Nachwirkungen auseinandersetzen, erwarb Chirbes den Ruf eines herausragenden literarischen Chronisten Spaniens.

Lesung der deutschen Übersetzung: Andreas Schäfler (München)

Moderation: Prof. Dr. José Maria Navarro (Bremen)

Eine Kooperation der Heinrich-Heine-Buchhandlung, des Instituto Cervantes und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage
Zeit: Donnerstag, 25.09.2008 um 19.30 Uhr
Eintritt: 7,- Vorverkauf Heinrich Heine Buchhandlung, Grindelallee.

Das Instituto Cervantes lädt den renommierten Architekten Iñaki Ábalos zu einem Werkbericht ein. Ábalos gründete mit Juan Herreros 1984 ABALOS & HERREROS in Madrid, eines der interessantesten spanischen Architektenbüros der neuen Generation. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, in Fachzeitschriften veröffentlicht und in Ausstellungen präsentiert. Präsentation: Prof. Hartmut F. G. Frank (Dipl.-Ing. Architekt), HafenCity Universität Hamburg.

In Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Hamburgischen Architektenkammer und der HafenCity Universität Hamburg.

Ort (geändert!): Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Hauptgebäude, 1. Stock

Zeit: Donnerstag, 18. September 2008, 20.00 Uhr

Voranmeldung bis 17.09.08 unter 040-530 205 29-0, info@cervantes-hamburg.de oder pr@sub.uni-hamburg.de. Eintritt frei.