FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Campuslieferdienst

9. März 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 1.284 Aufrufe

Campuslieferdienst Neuer Service für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UHH geht an den Start.

Wer kennt das nicht: Während man am Schreibtisch sitzt und arbeitet, kommt einem der entscheidende Aufsatz oder der dringend benötigte Absatz aus einer Monographie unter, der unbedingt noch gelesen und bearbeitet werden muss. Bisher hieß das bei gedruckten Zeitschriften und Büchern einen Bestellvorgang einzuleiten, das Medium in der Bibliothek abzuholen oder einzusehen und einen Scan oder eine Kopie des benötigten Beitrages anzufertigen. Neben der Zeit, die so etwas kostet, bedeutet dies immer auch einen logistischen und organisatorischen Aufwand. Mit dem neu eingerichteten Campuslieferdienst haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg ab sofort die Möglichkeit, nach erfolgreicher Erstanmeldung und Authentifizierung in beluga, Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelwerken sowie Kapitel aus Monographien bei der Stabi oder der Ärztlichen Zentralbibliothek am UKE zu bestellen. Zugestellt werden die Beiträge dann als PDF direkt an die persönliche Mailadresse.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Bestellvorgang finden sich unter stabi.hamburg/liefern

Aus rechtlichen und organisatorischen Gründen bleibt der Service zunächst auf den persönlichen wissenschaftlichen Bedarf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UHH beschränkt. Nach der laufenden Probephase prüfen wir die Möglichkeiten einer Ausweitung des Campuslieferdienstes.

Sie haben Fragen? Schreiben Sie an Dokumentlieferung@sub.uni-hamburg.de.

Campus Delivery Service: The Library has launched a new service for UHH faculty and staff

This sounds familiar: While working at your desk you suddenly come across an essential article or badly needed book chapter absolutely necessary for your research. Until now this implied that you had to order print journals and books, pick up or read the medium in the library and scan or copy the relevant article. This requires both time and logistical and organisational effort. The newly established Campus Delivery Service allows Hamburg University staff (academic and non-academic) after first registering and authenticating in beluga to order articles from journals and books held by Staats- und Universitätsbibliothek and Ärztliche Zentralbibliothek. Copies ordered will be sent as pdf documents to your personal email address. For further information on registration and ordering please see
stabi.hamburg/liefern.de

For copyright and organisational reasons we are able to offer this service only for personal scientific use of Hamburg University faculty and staff at this stage. After the current test phase we will examine possibiblities of extending the service.

If you have questions, please email Dokumentlieferung@sub.uni-hamburg.de

Veranstaltungsflyer April

4. März 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 380 Aufrufe

Veranstaltungsflyer April

Damit Sie das Kulturprogramm der Stabi besser im Überblick behalten können, veröffentlichen wir unsere monatlichen Veranstaltungsflyer. Darin finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der beliebte Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn aber auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat April ist bereits da: Flyer April 2016 (PDF; 1,6 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Website!

3. März 2016
von MT — abgelegt in: Aktuelles — 9.672 Aufrufe

Da ist er, unser Webauftritt im neuen Outfit und vor allem: mit neuer Technik. Unsere neuen Seiten sind mit Responsive Webdesign umgesetzt, so dass sie  nun auch auf  Tablets und Smartphones genutzt werden können. Viel Arbeit haben wir in die neue Navigation und den Seitenaufbau gesteckt; wir haben bei unseren Nutzerbefragungen  genau zugehört und viele Anregungen aus den Befragungen umsetzen können.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Designer Kai Mertens, mit dem wir das Design der neuen Website entwickelt haben und der Hamburger effective WEBWORK GmbH,  die uns bei der Umsetzung in unserem Content-Management-System TYPO3 und vor allem bei der Integration unserer ‚TYPO3-fremden‘ Angebote unterstützt hat.

Unsere Arbeit ist noch nicht zu Ende, einige Detailarbeiten sind noch zu erledigen. Die neue Website soll, wie die alte, ein barrierefreies Angebot sein und läuft durch den BITV-Test, dieses Verfahren ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Trotzdem heißt es heute ‚raus aus der Deckung‘:

Wir laden Sie herzlich ein, sich ein wenig durch unsere Seiten zu klicken, beim Bauen haben uns vor allem die Hintergrundbilder viel Freude gemacht. Wir hoffen, es gefällt Ihnen!

Das Web-Redaktionsteam der Stabi.

Redaktionsteam

1864 – Menschen zwischen den Mächten / 1864 – Mennesker mellem magterne

Herausgegeben von Rainer Hering und Hans Schultz Hansen
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, 108)

 

Zerstörte Gebäude in Sonderburg/Dänemark (Foto: Museum Sønderjylland)

„Als meiner Frau und mir am 13. März 1864 von der Königlich dänischen Infanterie befohlen wurde, unser Haus zu verlassen und dieses sofort lichterloh brannte, konnten wir gerade unsere beiden Kühe retten, während alles andere ein Raub der Flammen wurde. Man befahl uns, nach Sonderburg zu gehen, und erst am 27. Mai kamen wir zurück, wo wir alles niedergebrannt und zerstört vorfanden. Es war ungeheuer schwer für uns, die Gebäude wieder aufzubauen und den erforderlichen Hausstand wieder anzuschaffen […].“ (Zeitzeugnis, S. 193)

Der deutsch-dänische Krieg von 1864 ist in der Literatur eingehend untersucht worden – soweit es sich um die großpolitischen und militärischen Ereignisse handelt. Das Interesse für die Verhältnisse der Zivilbevölkerung, die Zivilverwaltung und die Nationalbewegungen während des Krieges sowie auch für die wirtschaftlichen Folgen und die Identitätenbildung nach dem Krieg ist dagegen bisher gering gewesen. Um dies zu ändern, haben deutsche und dänische Historikerinnen und Historiker dieses Buch geschrieben. Es ist das Ergebnis einer deutsch-dänischen Doppeltagung, die von den Landesarchiven in Schleswig und Apenrade veranstaltet wurde.
Alle Beiträge des nun bei Hamburg University Press, dem Open-Access-Verlag der Stabi, erschienenen Bandes liegen sowohl in deutscher wie auch in dänischer Sprache vor und können in digitaler Form einzeln wie auch als Gesamtwerk heruntergeladen werden.

Cover des Buches "Menschen zwischen Mächten"

Erschienen als frei verfügbare PDF-Dateien (Gesamtpublikation wie auch einzelne Beiträge)
und als deutsch-dänische Printausgabe:
490 S., 56 Abb. sw, 15,5 x 22,0 cm
Hardcover mit Rundrücken und Lesebändchen
ISBN 978-3-943423-24-2
34,80 EUR

Bestellungen über: order.hup@sub.uni-hamburg.de; Fax: 040/42838-3352
oder über den Buchhandel

Gute Aussichten: Unser Bücherturm wird dicht

2. März 2016
von OE — abgelegt in: Baustelle Stabi — 672 Aufrufe

Stabi runderneuertDie schönsten Modernisierungsmaßnahmen nützen nichts, wenn es von oben nicht ganz dicht ist und Wasser eindringt. Deshalb gehört zur Rundumerneuerung der Stabi auch die Sanierung der Dächer. Angefangen wird in diesem Frühjahr mit dem Bücherturm. Der 17-geschossige Magazinturm macht sich oft ganz klein und nur Eingeweihte wissen, dass man ihn sogar vom anderen Ufer der Alster aus sehen kann. Was sein Fassungsvermögen an Büchern, Zeitschriften und Karten angeht, ist er aber ein Großer, der zudem schöne Ausblicke auf Hamburg bietet.

Dank der Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft und der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung können wir nun damit beginnen, unseren unauffälligen Riesen fit für die Zukunft zu machen. Und das Schöne daran: Sie merken nichts davon.
Weiter lesen „Gute Aussichten: Unser Bücherturm wird dicht“

Bye bye beige

29. Februar 2016
von MT — abgelegt in: Aktuelles — 939 Aufrufe

neue Startseite Ausschnitt Ab Donnerstag, den 3.3. hat die Stabi – Website einen komplett neuen Look und sie wird mobil!

Seit einiger Zeit arbeiten wir am Relaunch unserer Website und am Donnerstag ist es endlich soweit: Der neue Webauftritt der Stabi wird sich mit neuem Navigationskonzept und vor allem in responsivem Webdesign präsentieren: Endlich können unsere Webseiten auch von mobilen Endgeräten genutzt werden. Die Endspurt-Stimmung in Webredaktion und Technik ist gut, aber alle sind aufgeregt:

Wir sind gespannt, wie es unseren Leserinnen und Lesern gefallen wird!

Vorabinfo: Neue Gebührenordnung Wiss. Bibliotheken

26. Februar 2016
von OE — abgelegt in: Aktuelles — 818 Aufrufe

Neue Gebührenordnung für Wissenschaftliche Bibliotheken in der Freien und Hansestadt Hamburg ab 01.04.2016

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg wird zum 01.04.2016 eine neue Gebührenordnung für die Wissenschaftlichen Bibliotheken der FHH erlassen. In der Gebührenordnung sind auf der Grundlage des Hamburgischen Gebührengesetzes die von den Wissenschaftlichen Bibliotheken zu erhebenden Benutzungs- und Verwaltungsgebühren festgeschrieben.

An den grundlegenden Benutzungsgebühren ändert sich nichts. Bitte beachten Sie aber, dass die Gebührenerhebung für Leihfristüberschreitungen nach dem Modell anderer Bundesländer von Verzugsgebühren auf Säumnisgebühren umgestellt wird. Dies bedeutet mehr Transparenz, da die Säumnisgebühren der SUB jederzeit im Nutzerkonto sichtbar sind und schneller eine Benachrichtigung erfolgt, wenn die Leihfrist eines Mediums abgelaufen ist. Die Bibliotheken, die dies nicht bereits anbieten, werden zudem eine Rückgabeerinnerung vor Leihfristende einführen, so dass rechtzeitig vor der Entstehung der ersten Gebühr eine Benachrichtigung erfolgt.
Weiter lesen „Vorabinfo: Neue Gebührenordnung Wiss. Bibliotheken“

Von Anna v. Villiez

Ausstellung

Die kleine Ausstellung ist ab sofort im Philoturm (4. Stock) bis mind. Ende März zu besichtigen.

Die Bibliothek Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik im Philosophenturm widmet eine kleine Ausstellung einem speziellen Büchererbe: den Büchern aus der ehemaligen Mädchenschule Mittell-Redlich. Die Arbeitsstelle für Provenienzforschung der Stabi unterstützte die Bibliothek bei den Recherchen zu der spannenden Geschichte dieser Bücher, da der Verdacht nicht auszuschließen war, dass die Bücher als NS-Raubgut in den Bestände gelangt waren. Die Miniausstellung ist ab sofort in den Räumen der Bibliothek für Neuere deutsche Literatur (Philoturm, 4. Stock, Raum 450) zu sehen. Die Rechercheergebnisse sind in diesem Text zusammengefasst.

Im Frühjahr 2015 fielen in der Fachbereichsbibliothek Sprache Literatur Medien – Teilbibliothek Neuere deutsche Literatur im Philosophenturm eine Reihe von Büchern auf: Besitzvermerke und Exlibris wiesen entweder „Meta Mittell“ oder „Meta Redlich“ als Vorbesitzerinnen aus, in einigen fanden sich auch Stempel „Schule Mittell“. Die Bibliothek begann zu recherchieren, da ein Raubgut-Hintergrund nahelag. Schnell war herausgefunden, dass es sich bei den Vorbesitzerinnen um die Leiterinnen der ehemaligen Mädchenschule Mittell-Redlich gehandelt haben muss. Diese Mädchenschule hatte von 1904 bis 1939 Die Schule war bereits Gegenstand eines gründlichen historischen Aufsatzes von Renate Hauschild-Thiessen. Vgl.: Dies.: Mittell-Redlich, eine Hamburger Privatschule für Mädchen, in: Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter, S. 191-201. bestanden. Es handelte sich jedoch um eine evangelische Schule.
Weiter lesen „100 Bücher aus der Mädchenschule Mittell-Redlich und ihre wechselvolle Geschichte“

Lichthof-Konzert von barockwerk hamburg (9./10.3.)

24. Februar 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 5.388 Aufrufe

Die getreue Alceste. Eine Hamburger Barockoper
Georg Caspar Schürmann: Die getreue Alceste. Eine Hamburger Barockoper

Mittwoch, 9. März, und Donnerstag, 10. März 2016, jeweils 19 Uhr

Wofür es sich zu sterben lohnt – die getreue Alceste weiß es. Selbstlos bringt sie das größte Liebesopfer und stirbt den großen Bühnentod. Damit rettet sie ihrem Ehemann Admetos das Leben. Der tragische Mythos der Alceste ist bereits 2500 Jahre alt. Neben dem zentralen Thema, ihrem freiwilligen Opfertod, steckt darin ein Menschheitswunsch – den Tod selbst zu überwinden. Und so steigt Hercules in die Unterwelt hinab und holt Alceste zurück zu den Lebenden.

Der Librettist Johann Ulrich König fügte weitere Figuren in die Handlung ein: zunächst Alcestes Freundin Cephise, die Hyppolite liebt, der eigentlich eine verkleidete Frau ist, die wiederum den Kraftprotz Hercules liebt. Der allerdings schmachtet nach Alceste, die nun in der Unterwelt weilt und sich immer noch nach ihrem geliebten Admetus verzehrt… So verbindet sich ganz im Sinne eines barocken Welttheaters das Lyrische mit dem Dramatischen, das Niedere mit dem Edlen, das Komische mit dem Tragischen.
Weiter lesen „Lichthof-Konzert von barockwerk hamburg (9./10.3.)“

Restitution an Hermann Simon

23. Februar 2016
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 721 Aufrufe

Von Anna v. Villiez

Restitution von vier Büchern an Hermann Simon, Gründungsdirektor des Centrum Judaicum in Berlin

Exlibris Hermann und Rose Simon

In den Büchern fanden sich zwei unterschiedliche Exlibris von Hermann und Rose Simon.

Anhand von zwei künstlerisch gestalteter Exlibris von Hermann und Rose Simon hatte die Arbeitsstelle Provenienzforschung vier Bücher, die ursprünglich aus der Theatersammlung Hamburg stammten, als Raubgut identifizieren können. Jetzt übersandte sie dem Enkel und Erben der Vorbesitzer, Hermann Simon, die Bände. Hermann Simon ist der Gründungsdirektor des Centrum Judaicum in Berlin.

Die Provenienzrecherche konnte in diesem Fall auf die Vorarbeiten der ZLB Berlin zurückgreifen. Dort war in einer Exlibris-Sammlung das Exlibris von Hermann und Rose Simon aufgetaucht und bereits restituiert worden.

Bei den durch die SUB nun restituierten Büchern handelte es sich um drei Bände von Ludwig Bellermann zum Verständnis von Schillers Dramen in einer Ausgabe von 1908. Des Weiteren fand sich auch in einer Euripides-Ausgabe von 1886 ein Exlibris von Rose und Hermann Simon. Beiden Exlibris wurden von dem Berliner Künstler Erich Büttner gestaltet.
Weiter lesen „Restitution an Hermann Simon“