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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Veranstaltungsflyer März 2018

8. Februar 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 758 Aufrufe

Veranstaltungsflyer März

Das Veranstaltungsprogramm der Stabi ist recht vielfältig. Da kann man schon mal den ein oder anderen Termin verpassen. Damit das nicht passiert, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Programm für Sie auch jeden Monat im Überblick im beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2018 (PDF; 1,3 MB).
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Salomon Heine (28.2.)

6. Februar 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 652 Aufrufe

Salomon Heine, um 1825Großzügiger Gastgeber, erfolgreicher Geschäftsmann und geliebter Onkel. Ein Vortrag von Sylvia Steckmest.
Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Als stadtbekannter Mäzen und als Gründer des Israelitischen Krankenhauses ist Salomon Heine in die Geschichte eingegangen. Weniger bekannt sind die vielen interessanten Gäste seiner Sonntagseinladungen in Ottensen und später am Jungfernstieg. Salomon Heine war ein reicher Mann, aber wie und womit verdiente er sein Geld, welche Art Geschäfte machte er? Bankiers wie heute gab es noch nicht. Die Beziehung zu seinem Neffen Heinrich Heine war bekanntermaßen schwierig, doch das Verhältnis zu dessen Bruder Maximilian war ein fast ungetrübtes, wie den Briefen Salomon Heines zu entnehmen ist. Diese drei unterschiedlichen Themen sollen in diesem Vortrag erläutert werden.

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Bücher aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn

31. Januar 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 961 Aufrufe

English Translation

Von Anna von Villiez.

Das einzige erhaltene Bild von Gustav Gabriel Cohn
(1863– 1942), Quelle: Privatbesitz

 

Am 22. Januar konnte die Stabi in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden 10 Bücher im Rahmen einer Restitution auf den Weg nach Israel bringen. Die Werke, allesamt Hebraika, stammten ursprünglich aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn, einem Hamburger Fondsmakler, der im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Privatbibliothek zu religiöser Literatur des Judentums aufgebaut hatte.

Cohns Bücher gelangten, vermutlich im Rahmen der Beschlagnahmung des Besitzes nach seiner Deportation, in den Bestand der Stabi, wo sie im sogenannten „Altbestand“ erst viel später entdeckt und eingearbeitet wurden.

Gustav Gabriel Cohn wurde in Rawitsch im damaligen Posen als Sohn des jüdischen Religionslehrers Markus Cohn und seiner Frau Pauline geb. Brie geboren. Als junger Mann ging er nach Berlin, wo er etwa zehn Jahre verbrachte und unter anderem am Rabbinerseminar seine Ausbildung absolvierte. Noch in Berlin entschied er sich dann für eine weltliche Karriere als Bankier und Finanzmakler.

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Campuslieferdienst Über den Campuslieferdienst haben wir hier im Blog schon mehrfach informiert. Zur Erinnerung: 2016 hat die Stabi einen neuen Service eingerichtet, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg den Zugang zu Fachinformationen erleichtert: Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden sowie einzelne Kapitel aus Monographien aus den Beständen der SUB oder der Ärztlichen Zentralbibliothek am UKE oder der Zentralbibliothek Recht können über den Campuslieferdienst kostenlos zur elektronischen Lieferung bestellt werden. Zeitnah werden die Texte als PDF an die E-Mail-Adresse der Besteller versandt.

Nun hat der Campuslieferdienst neue Kooperationspartner, und zwar diese zehn Bibliotheken der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften:
Weiter lesen „Neue Kooperationspartner des Campuslieferdienstes: Zehn Bibliotheken der MIN-Fakultät“

Zur Geschichte eines europaweit einmaligen Gebäudes. Vortrag.

Schiller-Oper (2009)

Nirgendwo in Europa ist ein solcher Bau aus dem Fin de Siècle in kompletter Stahlskelettbauweise noch erhalten: Die Schiller-Oper, heute eine Ruine, wurde 1891 als festes Zirkusgebäude für den „Circus Busch“ errichtet. Genutzt wurde sie als Zirkus, Theater und Oper. 1939 fand die letzte Aufführung in der Rotunde statt. Danach diente das Gebäude als Kriegsgefangenenlager, Unterbringungsort für „Gastarbeiter“ und für Asylsuchende. In der Schiller-Oper und den Diskursen um sie spiegelt sich – wie an keinem anderen Ort der Stadt – die Geschichte Hamburgs und Deutschlands. Seit 2012 steht sie unter Denkmalschutz.
Weiter lesen „Dr. Anke Rees: „[…] gewiss ein gewagtes Unternehmen“ – die Schiller-Oper in Hamburg. (7.2.)“

59. Ratstreffen und 7. Hamburger Wärmedialog (13.2.)

26. Januar 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 574 Aufrufe

Zukunftsrat Hamburg

Die Entscheidung über ein zukunftsweisendes, herausragendes Klimaschutzkonzept und den mutigen Einsatz von erneuerbaren Energien muss 2018 in der Freien und Hansestadt Hamburg deutlich vorangebracht werden.

Der Zukunftsrat Hamburg und die EnergieNetz Hamburg eG lädt Sie daher zu einer Podiumsdiskussion zum aktuellen Stand der Hamburger Klima- und Energiepolitik ein.
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Studentische Hilfskraft für Fachinformationsdienst Romanistik gesucht

24. Januar 2018
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 570 Aufrufe

Für den Fachinformationsdienst Romanistik (fid-romanistik.de), den die Stabi Hamburg gemeinsam mit der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn betreibt, suchen wir ab April 2018 eine

Studentische Hilfskraft (40 h /Monat)

für unterstützende Tätigkeiten (u.a. Erschließen von Internetquellen und freien elektronischen Dokumenten).

Der Stundenlohn beträgt aktuell 9,90 €. Die Arbeitszeiten sind in Absprache mit dem Team des FID Romanistik sehr flexibel.
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Confederation of Open Access Repositories

European repositories infographic (COAR/SPARC Europe, CC BY)

Die Stabi ist der Confederation of Open Access Repositories beigetreten. Was das bedeutet, erklären wir in diesem Artikel.

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrende und Lernende und auch für die interessierte Öffentlichkeit ist es wichtig, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen und Materialien weltweit gefunden und möglichst auch nachgenutzt werden können. Dies ermöglichen so genannte Repositorien.

Auf einem Repositorium – auch Dokumentenserver genannt – sammelt und veröffentlicht man digitale Objekte wie Texte, Bilder und weiteres Material. Diese werden eindeutig beschrieben und dauerhaft auffindbar gemacht. Die Objekte können, ebenso wie die sie beschreibenden Informationen (Metadaten), über technische Schnittstellen weltweit abgerufen und weiter geteilt werden.

Damit dies möglichst reibungslos funktioniert, sind Kooperationen nötig. Eine solche ist COAR. Die Stabi ist seit Kurzem das jüngste von elf deutschen Mitgliedern in diesem Zusammenschluss.
Weiter lesen „Wissen global vernetzen: Confederation of Open Access Repositories (COAR)“

Klopstock in der Stabi

20. Januar 2018
von MA — abgelegt in: Aktuelles — 674 Aufrufe

42. Band der Hamburger Klopstock-Ausgabe: Apparat der Hermann-Dramen Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) hat für die Staatsbibliothek eine besondere Bedeutung. Seit Klopstocks Freund und erster Herausgeber Christoph Daniel Ebeling (1741-1817) Leiter unserer Vorgängerinstitution – der damaligen Stadtbibliothek – war, gibt es hier bei uns im Haus eine bis heute gepflegte Sammel- und Forschungstradition rund um den großen Dichter des 18. Jahrhunderts. Mit der Erwerbung des Nachlasses im Jahr 1950 und der Gründung der Klopstock-Arbeitsstelle 1962 wurde diese Tradition noch einmal intensiviert. Von der in der Arbeitsstelle entstehenden Hamburger Klopstock-Ausgabe ist nun Ende Dezember letzten Jahres mit dem Apparat der Hermann-Dramen der 42. Band erschienen. Der Apparat komplettiert den bereits 2009 erschienen Textband und bietet neben Lesarten, Varianten und Quellen auch eine detaillierte, anhand ausgewählter Zeugnisse und Rezensionen dargestellte Entstehungs- und unmittelbare Wirkungsgeschichte der Dramen. Weitere Kapitel des Apparates widmen sich u.a. der Bedeutung von Carl Friedrich Cramers französischen Übersetzungen, den Vertonungen von Friedrich Ludwig Aemilius Kunzen und Christoph Willibald Gluck sowie der besonderen formalen Gestalt der Hermann-Dramen vor dem Hintergrund von Klopstocks Poetik.
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Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose. Buchvorstellung: Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr.

Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Doch wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet in seiner Biografie ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. Während Scholl zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als er Medizin studierte, interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er wollte „ganz leben oder gar nicht!“

Der Autor war bis 2017 Pastor in Hamburg. Das Buch erscheint am 26. Januar 2018 bei C.H.Beck.

Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.