Aktuelles

9

November

2015

Stabi beflügelt: „Hausmusik“ (25.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 591 Aufrufe

Stabi beflügelt – Brahms Stabi beflügelt: „Hausmusik“ Gesprächskonzert mit Dr. Michael Struck und Anna Theresa Struck-Berghäuser

Mittwoch, 25. November 2015, 18 Uhr
im Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Das Klavier war d a s Instrument des 19. Jahrhunderts – nicht nur für Virtuosen. Es diente ebenso der gehobenen Freizeitbeschäftigung „Hausmusik“. Das war nicht nur Klimpern von Salonmusik, sondern auch vierhändiges Spiel anspruchsvoller Originalwerke oder Symphoniearrangements.

Das Gesprächskonzert „Hausmusik“ führt in die Welt vierhändigen Spiels – vom 18. Jahrhundert (Joh. Chr. Bach, Mozart) bis in die Spätromantik. Humorvolle Zitate beleuchten Bedeutung und Auswüchse des Hausmusizierens. Populäres wie Schuberts „Militärmarsch“ und Grieg-Tänze trifft auf Raritäten wie Schumanns Pedalflügelstudien in Bizets Vierhandfassung oder die Brahms gewidmeten Walzer Georg H. Wittes. Selbst Brahms‘ 5. Ungarischer Tanz erklingt als Rarität, nämlich so, wie der Komponist ihn (laut einem wiederentdeckten Schreiben) hören wollte.
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9

November

2015

Wieviel Nation verträgt Europa? (24.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 641 Aufrufe

Wieviel Nation verträgt Europa?

Nation und Europa – das passt nicht zusammen. Oder doch? Gegründet wurde die Europäische Union, um die Konkurrenz der europäischen Nationen zu überwinden. Am Ende einer stetig vertieften Kooperation sollten gemeinsame Strukturen und eine geteilte Identität stehen.

Diese Hoffnung hat sich nur teilweise erfüllt. Auch wenn die Europäische Union so groß und mächtig ist wie nie zuvor, begreifen sich die Bürger_innen als Teil „ihrer“ Nation. Dies kann sich fröhlich bei Gesangswettbewerben ausdrücken. Es kann aber auch Fliehkräfte verstärken, wie die Erfolge von Rechtspopulisten zeigen.

Die richtige Balance zwischen Nation und Europa ist noch nicht gefunden. Doch es ist höchste Zeit, wenn wir so gewaltige Aufgaben wie die Euro- oder Flüchtlingskrise bewältigen wollen. Über das spannungsreiche Verhältnis von Nation und Europa diskutieren:
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4

November

2015

Künstlerbücher: Bücher die keine sind (19.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.037 Aufrufe

Künstlerbücher: Bücher die keine sindvon text » zu linie » zu klang – Künstlerbücher: Bücher die keine sind

Seit 30 Jahren ist Alpha Presse, 1985 von Wol Müller und Ralph Günther Mohnnau gegründet, auf der Reise: auf den Spuren der Wörter, der Farben und Formen, der Klänge, der Bewegung und Nicht/Bewegung, auf einer Reise durch das Abenteuer Buch oder besser gesagt, was dieses Ding sonst noch so alles sein kann, außer bloßer Sinnträger für Fluten von Texten der verschiedensten Art und Inhalte.

Schritt für Schritt in Bewegung, werden Fragen gestellt, Antworten gefunden. Ein Buch ist eine Ansammlung von Text und Bild, ein Buch ist ein plastisch blätterbares Objekt in der Hand, ein Buch ist eine Skulptur, ein Buch ist bloßes Material, ein Buch ist ein Farbkörper, ein Buch ist ein Textkörper, ein Klangkörper, ein Text/Klangkörper, ein Buch ist ein Film auf der Leinwand, auf dem Monitor, ein Buch ist Leben und Vergehen, ein andauernd fortlaufender Arbeitsprozess.

Mit: Antje Theise: Bücher von Alpha Presse und von Katarzyna Lewandowska in der Sammlung „Das schöne Buch“ der Stabi – Wol Müller: Künstlerbücher und die neue Edition Alpha 7 – Katarzyna Lewandowska spielt auf der elektrischen Harfe – zu sehen sind Künstlerbücher, Buchobjekte und Medienkombinationen von Alpha Presse.

Donnerstag, 19. November 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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3

November

2015

Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig (18.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 586 Aufrufe

Hamburger Rathaus, Foto: Daniel Ullrich

Hamburger Rathaus, Foto: Daniel Ullrich

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Dartmann und Dr. Thorsten Logge:
Die Stadt erzählen in Hamburg und Venedig. Zur Repräsentation von Geschichte im öffentlichen Raum.

Geschichte im öffentlichen Raum dient oft der historisierenden Begründung des Gegenwärtigen durch erinnerungskulturelle Bezugnahmen auf die Vergangenheit. Dies zeigen öffentliche Repräsentationsbauten – kirchliche wie weltliche – besonders gut. Christoph Dartmann und Thorsten Logge diskutieren an den Beispielen des mittelalterlichen Dogenpalastes in Venedig und des Hamburger Rathauses, wie sich das politische Gemeinwesen in den beiden Hafenstädten über Repräsentationen von Geschichte im öffentlichen Raum zeitgenössisch verortete, historisch begründete und Erwartungshaltungen an die Gegenwart formulierte und kommunizierte.
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2

November

2015

Buchpreis HamburgLesen 2015 für „Vaterjahre“ von Michael Kleeberg

von MG — abgelegt in: Aktuelles — 759 Aufrufe

preisverleihung2015

Der Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2015 geht an „Vaterjahre“ von Michael Kleeberg.

Am Freitag, 30.10., fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Im Beisein von Hamburgs zweiter Bürgermeisterin, Katharina Fegebank, überreichte die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Gabriele Beger, dem Autor Michael Kleeberg die Preisstatuette. Weiter lesen »

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30

Oktober

2015

Buchpräsentation: Die Ermittlung (17.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 576 Aufrufe

Torkel S. Waechter: Die ErmittlungTorkel S. Wächter: Die Ermittlung – Die wahre Geschichte einer deutschjüdischen Familie aus Hamburg

Am 30. Januar 1933 sitzt ein deutsch-jüdischer Beamter in seinem Büro im Finanzamt in der Hamburger Innenstadt. Soeben wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Anfangs scheint es, als sollte Hitlers Ernennung den Beamten Gustav Wächter nicht nennenswert beeinflussen. Dann aber brennt in Berlin der Reichstag und die Veränderungen kommen Schlag auf Schlag. Das Berufsverbot für Juden betrifft zunächst seine Söhne. Gustav Wächter ist schon zu lange beim Finanzamt, als dass er nach dem neuen Gesetz zur „Arisierung“ entlassen werden könnte. Um ihn loszuwerden, verfassen einige Kollegen ein anonymes Schreiben mit Vorwürfen gegen ihn, woraufhin eine Ermittlung eingeleitet wird.

Diese Ermittlung, deren Akte im Hamburger Staatsarchiv erhalten ist, bildet ein einzigartiges Zeitdokument. Das präsentierte Buch basiert auf den unveröffentlichten Dokumenten. Hier dürfen sich der Beamte Gustav Wächter und seine Kollegen mit ihren eigenen Worten rechtfertigen oder anklagen: überzeugte Nationalsozialisten und Opportunisten, aber auch die engen Freunde der Wächters. Weiter lesen »

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29

Oktober

2015

Diplomand/Werkstudent (w/m) für Ärztekammer Hamburg

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 579 Aufrufe

Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg Die Bibliothek des Ärztlichen Vereins weist auf folgende Stellenausschreibung hin:

Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg organisiert das Vortrags- und Seminarprogramm der Ärztekammer nach den Vorgaben der Fortbildungsausschüsse und des Vorstandes. Das Tätigkeitsspektrum beinhaltet die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen in Form regelmäßiger Vortragsreihen und Kurse sowie von Kooperations- und Sonderveranstaltungen zu aktuellen medizinischen Themen. Darüber hinaus akkreditiert die Akademie im Kontext der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung der Ärzteschaft Veranstaltungen Dritter und führt für alle Hamburger Ärztekammermitglieder Fortbildungspunktekonten. Zur Entwicklung eines Marketingkonzeptes mit dem Ziel die Optimierung der Auslastung der Fortbildungsakademie zu steigern

suchen wir per sofort einen

Diplomand (w/m) bzw. Werkstudent (m/w)

befristet für 3 Monate

Ihre Aufgabenschwerpunkte: Weiter lesen »

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27

Oktober

2015

„Und wenn die Welt voll Teufel wär“ – ein Versuch über das Böse (13.11.)

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teufel-lichthof

Mechthild Großmann

Mechthild Großmann
Foto: Bettina Flitner

Axel Petermann

Axel Petermann
Foto: Stefan Kuntner

Tina Uebel

Tina Uebel
Foto:Stefan Malzkorn

Die Martinstage 2015 – Hamburg Luther-Lesefestival zu Gast in der Stabi!

Hamburg Luther-Lesefestival

Der Wurf mit dem Tintenfass in Luthers Stube auf der Wartburg mag Legende sein. Dennoch steht er für die greifbare Auseinandersetzung des Reformators mit dem Teufel. Für ihn war Satan realistischer Gegenspieler und Widersacher Christi. Alles, was dem Menschen Lebenskraft raubte – von Glaubenszweifeln über Depressionen bis hin zu Hämorrhoiden – war eine Anfechtung des Teufels, der man mit Verachtung und tiefem Glauben begegnen musste.

Heute haben wir in den westlichen Gesellschaften das Böse in Gestalt des Teufels abgeschafft. Wir versuchen, politisch korrekt zu handeln, das Böse aus dem Leben auszuklammern. Doch mag uns das nicht so recht gelingen.

Über das Böse in uns und die Natur des Menschen diskutieren Gefängnis-Seelsorger Christian Braune, die Schriftstellerin Tina Uebel und Profiler Axel Petermann. Texte zum Teufel liest Schauspielerin Mechthild Großmann, der Jazzbassist Jan Roder steuert teuflisch gute Töne bei.

Text & Musik: Die Schauspielerin Mechthild Großmann und der Jazzbassist Jan Roder

Im Gespräch: Die Schriftstellerin Tina Uebel, der Gefängnis-Seelsorger Christian Braune und der Profiler Axel Petermann

Einführung/Moderation: Astrid Kleist, Hauptpastorin St. Jacobi/Pröpstin Hamburg-Ost

Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr

Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt 10 €, Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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27

Oktober

2015

Neue Öffnungszeiten im Ausleihzentrum ab 2.11.

von SH — abgelegt in: Aktuelles — 3.785 Aufrufe

ALZ ab 2.11.2015 bis Mitternacht geöffnet

Nachdem sich der Betrieb der neuen Selbstverbucher und des automatischen Rückgaberegals eingespielt hat, folgt jetzt der letzte Schritt unseres großen RFID-Projektes:

Dank der neuen Geräte können wir die Öffnungszeiten des ALZ denen des Informationszentrums und der Lesesäle anpassen.

Ab dem 2.11.2015 hat das ALZ folgende Öffnungszeiten:
Mo – Fr 9 – 24 Uhr
Sa und So 10 – 24 Uhr

Davon sind Serviceplatz und ALZ-Auskunft zu folgende Zeiten mit Bibliothekspersonal besetzt:
Mo – Fr 9 – 19 Uhr
Sa 10 – 13 Uhr.

In den übrigen Zeiten kann die Verbuchung und Rückgabe von Medien nur in Selbstbedienung mit unseren neuen Geräten erfolgen. Es ist nur eine Person des Wachpersonals am Platz neben der ALZ-Auskunft vor Ort:
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27

Oktober

2015

Die Kirche, Jesus, Maria und der Mám (11.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 558 Aufrufe

Santiago Atitlán – Maximón

Santiago Atitlán – Maximón. Foto: Sstepper

Christian Brückner und Dr. Lars Frühsorge: Die Kirche, Jesus, Maria und der Mám. Glaube, Tod und Auferstehung in Santiago Atitlán

Die Semana Santa in Santiago Atitlán ist mittlerweile eine der am meisten dokumentierten und gerade von ausländischen Besuchern häufig besuchten Osterprozessionen in Mesoamerika. Anhand der katholisch geprägten Feierlichkeiten im guatemaltekischen Hochland lassen sich wesentliche Aspekte der Glaubensvorstellungen der indigenen Bevölkerung rund um den Atitlán-See ablesen, wie etwa in der Verehrung der bekannten Heiligenfigur des Maximón und dessen Rolle als wichtigem Akteur bei Tod und Auferstehung Christi; oder auch in der Hauptkirche als zentralem Glaubensort, der gleichwohl viele unterschiedliche Vorstellungen synkretistischen und traditionell katholischen Glaubens beinhaltet. Weiter lesen »

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