Aktuelles

22

Mai

2015

Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt, 1460-1864 (3.6.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 395 Aufrufe

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt

Dr. Rainer Hoffmann: Die Erfolge der dänischen Schulverwaltung bei der Durchsetzung der Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt (1460-1864)

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt Ausgehend von den erlassenen Schulordnungen für die niederen Schulen (für das ehemalige Herzogtum Holstein und für die Hamburger Walddörfer) wird die Durchsetzung der Schulpflicht in der ehemals ländlichen Region des südlichen Holsteins im Stormarner Kirchspiel dargestellt. Dabei muss als ein Ergebnis der Studie hervorgehoben werden, dass die Leistungsfähigkeit des schleswigholsteinischen (dänischen) Schulsystems dem viel gepriesenen preußischen weit überlegen war. Die mehr auf Konsens ausgerichtete dänische Schulverwaltung erreichte beispielsweise schon 1825 eine 100-prozentige Einschulungsquote im Untersuchungsgebiet, während Preußen nur eine Quote von 82 Prozent bewirkte.

Dr. Rainer Hoffmann, Historiker und Direktor i.R. der Gesamtschule Poppenbüttel, wurde mit einer Arbeit über dieses Thema an der Universität Hamburg promoviert.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 3. Juni 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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21

Mai

2015

Disk. mit Wiss.-senatorin: Gekaufte Wissenschaft – wird ein Grundrecht geopfert? (8.6.)

von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 914 Aufrufe

Katharina Fegebank (GAL), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, * 1977; Wahlkreis 10, Fuhlsbüttel - Alsterdorf - Langenhorn, Hamburgische Bürgerschaft

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft und Forschung

Gekaufte Wissenschaft – wird ein Grundrecht geopfert?

Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. Ohne Drittmittel (30% der Gesamteinnahmen) stünde es schlecht um die Leistungsfähigkeit bzw. Forschungsfinanzierung der Universitäten. Rund 6,76 Mrd. Euro davon flossen 2012 an deutsche Hochschulen – zusätzlich zu den Grundmitteln, die die Hochschulen von den Ländern erhalten. Hiervon stammen ca. 1,35 Mrd. Euro aus der „gewerblichen Wirtschaft“. Das stimmt nachdenklich. Wie steht es um die grundgesetzlich garantierte Freiheit von Forschung und Lehre? Wer gewährleistet demokratische Strukturen? Wie groß sind die Verflechtungen zwischen Hochschulen und Wirtschaft? Gefährden sie die Unabhängigkeit von Forschung und damit auch die Aussagekraft wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien? Welchen wissenschaftlichen Expertisen und Gutachten können wir noch trauen?

Mit

  • Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
  • Prof. Dr.-Ing. Edwin Kreuzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
  • Arne Semsrott, Transparency International Deutschland e.V., Leiter AG Wissenschaft, Projekt Hochschulwatch.de
  • Moderation: Angela Grosse, Wissenschaftsjournalistin

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Eine Veranstaltung von umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Montag, 8. Juni 2015, 19 Uhr
Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

 

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20

Mai

2015

Stabi Jahresbericht 2014 veröffentlicht

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 1.578 Aufrufe

Wer sich einen lebendigen Eindruck darüber verschaffen möchte, was die Stabi im vergangenen Jahr 2014 alles getan hat, um ihre Dienstleistungen für die Nutzerinnen und Nutzer in der gewohnten Qualität fortzuführen und weiter zu verbessern, dem sei die Lektüre des frisch veröffentlichten Jahresberichtes 2014 empfohlen.

Gabriele Beger, die Direktorin der Stabi, schreibt im Editorial:

Das Schwerpunktthema wird Ihnen eine neue Sammlung in unserem Haus vorstellen: die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde. Gern nehme ich dies zum Anlass, Ihre Aufmerksamkeit auf die Fülle der Sondersammlungen in unserem Haus zu lenken. […]

Eine Antwort noch auf eine häufig gestellte Frage: Wer darf diese Schätze nutzen? Jeder, der ein wissenschaftliches Interesse daran hat. Damit diese Schätze für eine weltweite Forschung zur Verfügung stehen, werden sie digitalisiert und zur Verknüpfung mit weiteren digitalen Quellen aufbereitet.

Entweder durchblättern Sie den Jahresbericht über die oben eingebundene Version (Tipp: mit dem Symbol mit den zwei schwarzen Pfeilen unten rechts gelangen Sie in den Vollbildschirmmodus) oder Sie laden sich den Text im Format PDF auf Ihren Rechner: Stabi Jahresbericht 2014 (Download als PDF; 44 Seiten; 4,2 MB). Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre.

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18

Mai

2015

Von Humboldt bis Charnay. Amerika-Forscher und ihre Reisen im 19. Jahrhundert (28.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 444 Aufrufe

Pirámide de Papantla Christian Brückner, M.A. (Hamburg): Von Humboldt bis Charnay. Amerika-Forscher und ihre Reisen im 19. Jahrhundert

Mit seiner erfolg- und ertragreichen Amerika-Expedition von 1799 bis 1804 setzte Alexander von Humboldt Maßstäbe: Seinem Vorbild folgten zahlreiche Reisende, die nicht nur die eindrucksvolle Natur und die dort lebenden Menschen faszinierte, sondern die sich besonders für die Ruinen und Artefakte aus der Zeit vor der Ankunft der Europäer interessierten. Die Begeisterung für die Antike der ‚Alten Welt‘ und die Entzifferung altorientalischer und ägyptischer Inschriften übertrug sich auch auf die ‚Neue Welt‘. Auch dort entdeckten und dokumentierten Forscher und Künstler unter widrigsten Umständen und großer Mühsal Dutzende neuer archäologischer Stätten und Hunderte von Strukturen. Damit verbunden sind Namen wie eben Humboldt, darüber hinaus Jean-Frédéric Maximilien Waldeck, Carl Nebel, John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood, Emmanuel von Friedrichsthal und Désiré Charnay. Die Aufzeichungen und Darstellungen in ihren Berichten zeichnen ein äußerst lebendiges Bild der damaligen Lebenswelt, zeugen aber auch von wissenschaftlicher und künstlerischer Konkurrenz und vom Ringen um Anerkennung und Ruhm.

Donnerstag, 28. Mai 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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15

Mai

2015

Pfingsten geschlossen (24.+25.5.)

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 973 Aufrufe

Pfingsten-2015An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek an Pfingsten (So, 24.5. + Mo, 25.5.2015) nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

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13

Mai

2015

Neu im Stabi-Verlag: Quellen zur jüdischen Familiengeschichtsforschung im Staatsarchiv Hamburg

von HS — abgelegt in: Hamburg,Hamburg University Press,Open Access — 905 Aufrufe

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
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12

Mai

2015

Stellenausschreibung Tarifbeschäftigte/r E9

von MT — abgelegt in: Aktuelles — 1.629 Aufrufe

An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist folgende Stelle – befristet auf 12 Monate – zu besetzen:

stabilogo-150

Wir suchen schnellstmögich eine/n

Tarifbeschäftigte / Tarifbeschäftigter E9

Bewerbungsschluss: 5.6.2015
Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem  PDF.

Ihre Aufgaben:
EDV-gestützte Zugangsbearbeitung fortlaufender Sammelwerke
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11

Mai

2015

Ausleihzentrum / Serviceeinschränkung bis 13 Uhr (19.5.)

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 676 Aufrufe

Ausleihzentrum-2015-05-19Am Di, 19. Mai 2015, öffnet das Ausleihzentrum wie gewohnt um 9 Uhr. Wegen einer betriebsinternen Fortbildung bleibt aber der Serviceplatz bis 13 Uhr geschlossen. Es können keine Neuanmeldungen durchgeführt werden, auch die Gültigkeitsverlängerung von Bibliotheksausweisen ist in dieser Zeit nicht möglich.

Der Rückgabeschalter bleibt ebenfalls vormittags geschlossen, die entliehenen Bücher können Sie über die roten Rückgabecontainer zurückgeben – sie stehen direkt vor dem Schalter. Fernleihen (inkl. Datenträger) geben Sie bitte im Lesesaal (1. Etage) ab.

Das Abholen bereitliegender Bände ist wie gewohnt von 9-21 Uhr möglich, ebenso wie die Ausleihe aus dem SB-Bereich oder der Lehrbuchsammlung.

Die Bestellungen aus der Speicherbibliothek Bergedorf von Mo, 18. Mai (ab 14 Uhr) und Di, 19. Mai, verzögern sich in der Auslieferung bis Mi, 20. Mai, ca. 16 Uhr.

Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.

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8

Mai

2015

Lichthof-Konzert Bell‘arte Salzburg: Mozarts Vorbilder (27.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 636 Aufrufe

Plakat Mozarts VorbilderDas Konzertprogramm stellt Kompositionen vor, die Wolfgang Amadeus Mozart besonders schätzte und selbst bearbeitete. Den jungen Mozart beeindruckte vor allem die galante Schreibweise der Söhne Johann Sebastian Bachs. Clavier-Sonaten von Johann Christian Bach arbeitete Mozart zu Konzerten für Cembalo und Streicher um, indem er sie instrumentierte und mit Kadenzen versah.

Zeitlebens wuchs Mozarts Interesse immer weiter daran, seine Tonsprache mit der Kunst des Kontrapunkts zu vervollkommnen. Das führte unter anderem zur Auseinandersetzung mit dem Werk Johann Jacob Frobergers, dessen Hexachord-Fantasie Mozart für vier Streichinstrumente umschrieb. Ferner instrumentierte er die Fuge in es-moll aus dem Wohltemperierten Clavier von Johann Sebastian Bach für Streichtrio, während er das Präludium dazu selbst komponierte. In derselben Weise bearbeitete er eine Fuge von Wilhelm Friedemann Bach. Im Konzert wird Zvi Meniker zunächst das „Original“ vortragen und anschließend musizieren die Streicher Mozarts „Bearbeitung“.
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8

Mai

2015

Auf den Spuren Eduard Selers (21.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 741 Aufrufe

parcha

Dr. Ulrich Wölfel (Bonn): Auf den Spuren Eduard Selers: Neue archäologische Forschungen zur Region Chaculá, Guatemala

Im Jahre 1896 besuchten Eduard Seler und seine Frau Caecilie Seler-Sachs die Chaculá-Region im nordwestlichen Hochland Guatemalas. Hier führten sie Ausgrabungen in den Stätten sowie regionale Erkundungen durch. Anschließend nahezu vergessen, rückt diese Gegend in jüngster Zeit wieder in den Fokus archäologischer Untersuchungen. Das Proyecto Arqueológico de la Region Chaculá (PARCHA) beschäftigt sich mit der Aufarbeitung von Selers Forschungen in der Chaculá-Region.

Dabei liegt der Fokus auf Chronologie und Siedlungsgeschichte der von Seler nur unvollständig dokumentierten Region. Seit 2013 werden hierzu die von ihm erwähnten archäologischen Stätten neu lokalisiert und ihr heutiger Zustand dokumentiert, sowie neu entdeckte Stätten erstmals erkundet. Darüberhinaus werden in der Stätte Vermessungs- und Ausgrabungsarbeiten durchgeführt. Der Vortrag gibt einen Überblick zu Selers Forschungen und den aktuellen Arbeiten von PARCHA.

Donnerstag, 21. Mai 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Wer sich für die Arbeit von Eduard Seler interessiert, kann auch eine Doku über ihn in der ZDF-Mediathek nachschauen: «Der geheime Code der Azteken» (Doku-Drama, Reportage, Deutschland, 2009, 45 Min., Buch und Regie: Saskia Weisheit):

eduardseler-film

Eduard Seler, ein Gelehrter aus Berlin, entschlüsselte die rätselhaften aztekischen Bilderschriften. Langsam lernte Seler sie zu verstehen und legte damit den Grundstein für eine ganze Wissenschaft.

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