Aktuelles

26

November

2014

ZEIT-Stiftung unterstützt Erschließung der Jüdischen Gemeindebibliothek

von MG — abgelegt in: Aktuelles — 456 Aufrufe

Kommentar zu dem Mischnatraktat Pirqe Awot, Hamburg, 1715

Kommentar zu dem Mischnatraktat Pirqe Awot, Hamburg, 1715

Staatsbibliothek beginnt mit Erschließung der Jüdischen Gemeindebibliothek
dank  Unterstützung der ZEIT-Stiftung und anderer Spender

Im November 2013 schloss die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg einen Kooperationsvertrag mit der Jüdischen Gemeinde, in dem die Aufbewahrung der Gemeindebibliothek geregelt wurde mit dem Ziel, die Bibliothek wieder öffentlich zugänglich zu machen. Im Laufe des Jahres konnte die Bibliothek Institutionen gewinnen, die erhebliche Mittel zur Katalogisierung, Erschließung und Restaurierung der Jüdischen Gemeindebibliothek zugesagt haben. Nun hat sich dem Reigen der Unterstützer auch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius zugesellt. Die Stiftung, die unsere Bibliothek bereits in vielen Aktivitäten von kulturhistorischer Bedeutung unterstützt hat, hat beschlossen, die Aufarbeitung der Jüdischen Gemeindebibliothek mit 100.000 EUR zu fördern. Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek :

Wir sind sehr glücklich, dass die ZEIT-Stiftung dieses Projekt ebenso großzügig unterstützt wie die Hermann Reemtsma Stiftung und die Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg. Wir können dadurch das Projekt der Erschließung dieser historisch und kulturell so wichtigen Sammlung jetzt beginnen. Wir haben Spezialisten gefunden, die die Bücher originalschriftlich und in transliterierter Form katalogisieren werden. Auch die ersten Restaurierungen werden in Auftrag gegeben. So kann dieser Schatz nach und nach bald in jeder Hinsicht – wissenschaftlich, bibliophil, theologisch – erstrahlen.

Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg umfasst ca. 13.000 Bände, deren Obhut und Erschließung die Staats-und Universitätsbibliothek Hamburg gewährleistet. Werke von Moses Mendelssohn sind darunter, aber auch Schriften großer Rabbiner wie S.R. Hirsch und Abraham Geiger. Hinsichtlich ihrer Vielfalt, Geschlossenheit, der Fülle von Raritäten und Erstausgaben und nicht zuletzt aufgrund ihrer erstaunlichen Erhaltungsgeschichte ist die Jüdische Gemeindebibliothek Hamburg einzigartig. Besonders wertvoll sind 3.000 hebräische Bände aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Erschließung der Bände und Zeitschriften sowie die Restaurierung eines Gutteils der Bücher sind erforderlich, um die kostbaren Judaica zu erhalten und zugänglich zu machen.

 

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25

November

2014

Vier Ausbildungsplätze in der Stabi – bis 31.12. bewerben

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 723 Aufrufe

Ausbildung in der Stabi Am 31.12.2014 endet die Bewerbungsfrist für vier Ausbildungsplätze für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek.

Voraussetzung für diese am 1.9.2015 beginnende Ausbildung ist mindestens ein guter Realschulabschluss mit guten bis sehr guten Deutsch- und Englischkenntnissen.
Weitere Fremdsprachen wie auch bereits absolvierte Praktika in Bibliotheken oder im Buchhandel sind von Vorteil.
Wir erwarten von Ihnen eine fundierte Allgemeinbildung, Konzentrationsfähigkeit, Sorgfalt sowie Teamorientierung und Flexibilität wie auch das Interesse für neue Medien.

Besonders möchten wir Migrantinnen und Migranten ermutigen, sich zu bewerben, da deren Förderung ein ausdrückliches Ziel der Freien und Hansestadt Hamburg ist.

Bewerbungen richten Sie bitte mit Lebenslauf, aktuellem Foto und Ihren relevanten Zeugnissen schriftlich oder per E-Mail (lang@sub.uni-hamburg.de) an die Ausbildungsleitung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Fr. Lang:

Adresse:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
z.H. Frau Lang
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

Informationen zur Ausbildung in der Stabi finden Sie auf unserer Website.

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24

November

2014

Stabi-Website: Sprechen wir Ihre Sprache? (26.11.)

von MJGT — abgelegt in: Baustelle Stabi — 775 Aufrufe

Forschungslabor der Stabi: Sprechen wir Ihre Sprache? Im Forschungslabor der Stabi tüfteln wir zur Zeit über die Neugestaltung unserer Website. Damit wir das nicht an den Vorstellungen der Menschen vorbei machen, für die wir diese Seite gestalten, würden wir gerne mal wieder mit Ihnen darüber sprechen. Sie erinnern sich? Im Juli haben wir das schon mal gemacht und ganz allgemein nach «Ihrer Vorstellung von der Stabi-Website» (was wünschen Sie sich auf der Website?) gefragt. Mit einem Baukasten im Foyer haben Sie uns wichtige Hinweise für das Konzept der zukünftigen Seite gegeben.

Dieses Mal würden wir gerne von Ihnen wissen, ob wir Ihre Sprache sprechen. Das heißt wir fragen uns – und Sie –, ob wir für die Bereiche und Menüs der kommenden Website auch die richtigen Begriffe am Start haben? Oder ob Sie die Dienste und Dinge der Stabi lieber unter ganz anderen Bezeichnungen abgebildet sehen möchten?

Wir laden Sie ein, unseren Stand im Foyer der Stabi (gleich gegenüber des Eingangs)

am Mittwoch, den 26. November in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr

zu besuchen. Wie immer sind wir für alles offen und hören genau hin, ob wir Ihre Sprache sprechen. Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns selbstverständlich wieder mit etwas Süßem. ;)

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21

November

2014

Online-Datenbank ICSD verlängert

von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Fachbibliotheken — 474 Aufrufe

ICSD – Inorganic Crystal Structure Database

Das Weblog der MIN-Bibliotheken der Universität Hamburg hat eine gute Nachricht, für alle, die bei ihren Recherchen auf die Datenbank ICSD (Inorganic Crystal Structure Database) zurückgreifen:

Durch gemeinsame Finanzierung der Fachbereiche Chemie, Geowissenschaften und Physik konnte die Lizenz der Online-Datenbank ICSD für 2015 verlängert werden.

Die ICSD Datenbank bietet Daten zu anorganischen kristallinen Strukturen. Weitere Informationen zur ICSD Web-Datenbank entnehmen Sie bitte den Seiten des Anbieters FIZ Karlsruhe. Zugang erhalten Sie von allen Rechner im Netz der Universität Hamburg (134.100.0.0-134.100.255.255) – auch über VPN-Client – über folgende Web-Adresse http://icsd.fiz-karlsruhe.de/

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21

November

2014

Alain de Botton: Was bringt das Lesen?

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 419 Aufrufe

whatisliteraturefor

Das Lesen von Literatur ist selbstverständlich in den meisten Fällen keine Zeitverschwendung, sondern es spart den Lesern sogar Zeit. Diese und andere Vorzüge der Lektüre stellt der Philosoph Alain de Botton in dieser wunderbaren Animation heraus:

Die Süddeutsche Zeitung stellt die De Botton’sche «Lebenshilfe im Monty-Python-Stil» in dieser Woche vor:

Malerei, Literatur, Philosophie sind irgendwie wichtig, aber warum eigentlich? Der Philosoph Alain de Botton glaubt an den praktischen Nutzen der schönen Künste – und erklärt ihn in amüsanten Kurzfilmen.

In weiteren Aufklärungsfilmen beantwortet Alain de Botton in seiner Reihe «The School of Life» in der gleichen Machart Fragen wie:

Aber Moment, wie war noch mal die Ausgangsfrage? What is literature for? – Nun, die Antwort ist einfach: zum Lesen halt. Und natürlich auch zum Lesen der von Alain De Botton verfassten Bücher. Unter diesem Link im Campus-Katalog finden Sie seine Bücher im Bestand der Stabi und der Fachbibliotheken.

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20

November

2014

Dr. Volker Stalmann: Die Revolution von 1918/19 in Hamburg (3.12.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 494 Aufrufe

Vorsitzende des Arbeiter- und Soldatenrats

Die beiden Vorsitzenden des Arbeiter- und Soldatenrats, Heinrich Laufenberg (li.) und Wilhelm Heise im Dezember 1918 im Hamburger Rathaus

Für die Erforschung der deutschen Revolution von 1918/19 eröffnet die von Volker Stalmann und Jutta Stehling bearbeitete und 2013 erschienene Edition der Sitzungsprotokolle des Hamburger Arbeiter- und Soldatenrats von 1918/19 neue Perspektiven. Die Protokolle lassen nicht nur die großen Linien der Politik des Rats, sondern auch die vielfachen Schwankungen und Irritationen erkennen, die der Fortgang des revolutionären Geschehens bei seinen Mitgliedern nahm. Sie vermitteln interessante Einblicke in die politischen Entscheidungsprozesse und die innere Tektonik des revolutionären Gremiums. Sie können zudem die Frage nach dem Charakter, den Aktionsräumen und Gestaltungsmöglichkeiten des Hamburger Arbeiter- und Soldatenrats und damit den Chancen einer umfassenden Demokratisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im Winter 1918/19 klären helfen.

Dr. Volker Stalmann arbeitet als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter bei der Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl) in Berlin.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und
Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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20

November

2014

Europeana-Plattform für historische Zeitungen (3.12.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 510 Aufrufe

Europeana Newspapers Europeana: Generalanzeiger

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek.
Mittwoch, 3. Dezember 2014, 17 Uhr, im Vortragsraum. Eintritt frei.

Das Europeana Newspaper Project (2012-2015) macht über 18 Millionen europäische Zeitungsseiten des 17.-20. Jahrhunderts in 20 Sprachen auf einer neuen Plattform zugänglich, 10 Mio. davon sind im Volltext durchsuchbar. Die SUB Hamburg bringt sechs Hamburger Zeitungen mit über 1,5 Mio. Seiten ein: Hamburger Nachrichten (1792-1939), Hamburger Anzeiger / Hamburger Zeitung (1888-1945), Börsenhalle (1805-1934), Neue Hamburger Zeitung (1896-1922), Altonaer Nachrichten (1850-194x),
Norddeutsche Nachrichten (1879-1943). Vorgestellt wird die im Aufbau befindliche Zeitungsplattform anhand von Recherchen zu Themen, die auf den nachfolgenden Vortrag hinführen.
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11

November

2014

Lateinamerikanische Filme in der Linga-Bibliothek

von WvD — abgelegt in: Aktuelles — 801 Aufrufe

Lateinamerikanische Filme in der Linga-Bibliothek Die Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung bietet neben wissenschaftlicher Literatur jetzt auch ausgewählte Spielfilme zur Ausleihe an.

Die Filme sind größtenteils in den letzten Jahren entstanden und geben einen Einblick in das aktuelle Filmschaffen in Lateinamerika aber auch  in das Leben der Menschen von der us-amerikanisch-mexikanischen Grenze bis nach Feuerland. Komödien sind ebenso vertreten wie Dramen, Actionfilme und Roadmovies und auch die behandelten Themen zeigen die große gesellschaftliche  und kulturelle Vielfalt der einzelnen Länder.

Die Filme sind immer im spanischen oder portugiesischen Original abspielbar, viele DVDs enthalten zusätzlich auch deutsche Fassungen und/oder Untertitel.  Eine Übersicht finden Sie im  Campus-Katalog oder direkt bei uns in der Linga-Bibliothek.
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10

November

2014

Die Maya-Inschriften in Nordwestyukatan (27.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 582 Aufrufe

Chichen Itza (Yucatán), Gewölbedeckstein ohne Nummer, Gebäude 5C7 Zeichnung Loren Barton [in] Morley 1946:421, Fig. 52 Vortrag von Dr. Daniel Graña-Behrens:
Die Maya-Inschriften in Nordwestyukatan – Einführung und Aktuelles aus der Forschung

Die Erforschung der Maya-Inschriften hat in den letzten 30 Jahren tiefe Einblicke in Kultur und Schrift der klassischen Maya (300 bis 1000 n. Chr.) erlaubt. Abseits des Interesses an den unzähligen Schriftzeugnissen aus dem zentralen und südlichen Tiefland (südliches Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras) finden die Inschriften von der Halbinsel Yukatan (Mexiko) nach wie vor nur marginal Beachtung. Dies liegt teilweise am Erhaltungszustand der dortigen Schriftträger (Stein, Stuck, Malerei, Ton), am befremdlichen Duktus der Hieroglyphen und an schwerer zugänglichen Textinhalten.

Im Vortrag soll ein Überblick über die Erforschung der Inschriften von der Halbinsel Yukatan, insbesondere von den Stätten im Nordwesten gegeben und aktuelle Ansätze der Interpretation und des Verständnisses der Inschriften auf Stein, Stuck und Keramik gegeben werden. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten mit oder ohne Grundkenntnisse der Maya-Hieroglyphen.

Die Dissertation von Dr. Daniel Graña-Behrens «Die Maya-Inschriften aus Nordwestyukatan, Mexiko», aus der auch die beiden hier gezeigten Abbildungen stammen, ist auf dem Server der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn veröffentlicht worden.

Donnerstag, 27. November 2014, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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10

November

2014

Wir bauen weiter: Neuer Gruppenarbeitsbereich im zweiten Obergeschoss

von RD — abgelegt in: Baustelle Stabi — 2.118 Aufrufe

Die Stabi setzt die Rundumerneuerung der Bibliothek fort. In diesem Jahr steht noch die Verbesserung der Arbeitssituation für Gruppen auf dem Programm. Im Gruppenarbeitsbereich im zweiten Obergeschoss werden wir dringend notwendige Boden- und Elektroarbeiten durchführen und gleichzeitig moderne Platzangebote und verbesserte akustische Bedingungen schaffen. Dafür brauchen wir Platz und etwas Zeit:

Von Montag 17.11.2014 – Montag den 5.1. 2015 bleibt der Gruppenarbeitsbereich geschlossen.

Aktuelle Bilder vom Baufortschritt finden Sie fortlaufend am Ende dieses Artikels.

Der neue Gruppenarbeitsbereich wird sich gestalterisch an das bereits renovierte Informationszentrum anlehnen. Ganz neu sind die Workgroupboxen, die wir in Zusammenarbeit mit dem Büro Kleta-Architekten entwickelt haben.

Workgroupboxen Gruppenarbeitsbereich 2. Etage
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