Aktuelles

17

Dezember

2014

Podiumsdiskussion: Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg (15.1.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 611 Aufrufe

Podiumsdiskussion: Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg

Im Kontext der Ausstellung «Osmanen in Hamburg» lädt das das TürkeiEuropaZentrum Hamburg (TEZ) zur Podiumsdiskussion in den Lichthof der Staatsbibliothek ein:

Der Große Krieg. Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg

Mit

  • Prof. Dr. Fikret Adanır (Istanbul)
  • Prof. Dr. Christian Gerlach (Bern)
  • Prof. Dr. Oliver Janz (Berlin)
  • Prof. Dr. Hans-Lukas Kieser (Zürich)
  • Moderation: Raoul Motika (Istanbul)

Das Osmanische Reich war bereits vor Eintritt in den Ersten Weltkrieg durch die Folgen dreier Kriege zwischen 1911 und 1913 (Tripolitanienkrieg, Erster und Zweiter Balkankrieg) finanziell wie militärisch in einem desolaten Zustand. Die durch die massiven Gebietsverluste und Vertreibungen bedingten Flüchtlingsströme aus dem Balkan verstärkten die seit Jahren zunehmenden Spannungen zwischen
Muslimen und Nichtmuslimen. Während der Balkankriege fanden auch die ersten systematischen Homogenisierungsmaßnahmen statt – mit großflächigen Vertreibungen etwa der griechischen Bevölkerung.
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17

Dezember

2014

Koloniale Dokumente aus Guatemala (15.1.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 423 Aufrufe

Archäologische Stätte Zaculeu, Huehuetenango, Guatelmala

jun. Prof. Dr. Frauke Sachse: Anspruch und Erbe: Kontinuitäten von Territorialität und Legitimität in kolonialen Dokumenten des Hochlands von Guatemala

Im Hochland von Guatemala übernahmen indigene Eliten in der Kolonialzeit europäische Textgenres und appropriierten sie für eigene Zwecke. Landtitel und Petitionen dienten dazu, legitime Rechte an Territorium und Tribut geltend zu machen, und Testamente waren ein Instrument, um Besitz in den Händen von indigenen Familien und Gemeinden zu erhalten. Dieser Vortrag analysiert Konzeptualisierungen von Land und Macht in k’iche’sprachigen Textquellen. Dabei wird gezeigt, dass die Quellen nicht nur als Spiegel der Kolonialsituation, sondern auch als Vehikel vorspanischer Ideologie zu verstehen sind.


Donnerstag, 15. Januar 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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15

Dezember

2014

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 4.761 Aufrufe

Weihnachten 2014Die Stabi bleibt von Mi, 24.12., bis Fr, 26.12.2014, und Mi, 31.12.2014, bis Do, 1.1.2015, geschlossen.

Bis Di, 23.12.2014, und ab Fr, 2.1.2015, gelten die üblichen Öffnungszeiten, ebenso wie von Sa, 27.12., bis Di, 30.12.2014, z.B.:

  • Sa, 27.12., bis Di, 30.12.2014, sind Lesesäle und Informationszentrum von 9 bzw. (Sa und So) 10-24 Uhr geöffnet.
  • Das Ausleihzentrum öffnet Sa, 27.12., von 10-18 Uhr und Mo, 29.12., Di, 30.12. 2014, sowie Fr, 2.1.2015, von 9-21 Uhr
  • Ausnahmen:
  • Die Linga-Bibliothek bleibt von Mi, 24.12.2014, bis Do, 1.1.2015 geschlossen.
  • Das Bistro Libretto ist von Sa, 27.12., bis Di, 30.12.2014, jeweils von 10-16 Uhr geöffnet.

Die Bestellmöglichkeit über den Campus-Katalog bleibt während der gesamten Zeit erhalten. Allerdings kann es nach Weihnachten und zu Beginn des neuen Jahres in Einzelfällen zu verzögerten Bereitstellungsfristen kommen. Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch in der Bibliothek durch einen Blick in Ihre Benutzerdaten, ob die bestellten Werke schon bereitliegen.

Die Öffnungszeiten der fast 40 Fachbibliotheken, Spezial- und Forschungsbibliotheken sowie Sondersammlungen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Homepages.

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15

Dezember

2014

Künstlerbücher und Boten. Werke von Edith Matzen Hirsch, Argentinien (15.1. – 29.3.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 892 Aufrufe

Künstlerbücher und Boten. Werke von Edith Matzen Hirsch Update 28.1.2015: Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Ausstellung bis zum Sonntag den 29.3.2015 verlängert wurde.

Edith Matzen Hirsch über Ihre Arbeit, die ab dem 15. Januar 2015 in der Stabi gezeigt wird:

Dass ich 1938 in Bollingstedt in Schleswig-Holstein geboren wurde und 1950 nach Argentinien emigriert bin, hat für mich eine große Bedeutung. Seit Antritt dieser Reise trage ich in meinem Gepäck den unerschöpflichen Schatz der schönen deutschen Sprache, ihrer Literatur, Poesie und Musik mit mir; aber ebenso die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Mit meinem Werk betrete ich die Welt der Symbole. Dadurch wird es mir möglich, in metaphorischer
Weise meine Ideen und Erfahrungen zu materialisieren.

Ich zeige in der Ausstellung einige Beispiele aus meinem Werk, die mir die Gelegenheit geben, nicht nur mit dem Wort zu arbeiten, sondern darüber hinaus meine Ideen auf verschiedenen Trägern und unterschiedlichen Materialien zu entfalten. Dafür habe ich Arbeiten ausgewählt, die seit dem Jahr 1996 entstanden sind. Sie beginnen an einem Punkt und entwickeln sich wie eine Spirale bis in die Gegenwart.

Eine meiner Inspirationsquellen sind diejenigen Menschen, die Solidarität in die Tat umsetzen. Der Zufall hat mir ermöglicht, in zwei verschiedenen Kulturen zu leben. Dadurch wird mein persönliches Universum erweitert und es gibt weder geografische Grenzen noch Schranken in meiner Phantasie.

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12

Dezember

2014

Jahresrückblick Netzpolitik mit Statement der Stabi-Direktorin

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 569 Aufrufe

netzpolitik2014 Im dritten Jahr in Folge ist gestern der netzpolitische Jahresrückblick in gedruckter und elektronischer Fassung erschienen. Unter dem Titel «Das Netz 2014/2015 – Jahresrückblick Netzpolitik», herausgegeben von Philipp Otto bei iRights.Media, blicken Expertinnen und Experten sowohl zurück auf 2014 als auch nach vorn auf 2015.

Ab S. 50 liefert die Rubrik «Gefragt: Vierzehn Netzköpfe antworten» Statements befragter Personen zum abgelaufenen Jahr 2014 und dazu, was sie sich aus netzpolitischer Sicht für 2015 wünschen. Darunter auch ein Statement von Gabriele Beger, der Direktorin der Stabi:

Vor gefühlten 100 Jahren legten wir Papierkopien in Ordner, die wir Semesterapparate nannten. 2003 gestattete der Gesetzgeber uns, dies elektronisch zu tun, nicht ohne dies zu befristen. Viermal wurde die Geltung verlängert und 2014 entfristet – mein Highlight. 2015 wünsche ich mir eine allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke, die der digitalen Welt entspricht.

netzkoepfe-statement-beger

Alle Informationen zum Buch, das man sowohl günstig kaufen (Print: € 14,90, E-Book: € 4,99) als auch kostenlos online lesen kann, finden sich auf der Bestellseite zum Buch. Wer also noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk ist, oder sich selbst mit lesenswertem zum Thema Netzpolitik beschenken möchte, dem sei das Buch zur Lektüre und zum Verschenken empfohlen.

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11

Dezember

2014

Weltbrand App im Adventskalender von e-teaching.org

von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 686 Aufrufe

Weltbrand App im Adventskalender von e-teaching.org Der Dezember ist ja auch die Zeit der Adventskalender. Welche es im bibliothekarischen Kontext gibt, hat bibliothekarisch.de aufgelistet. Heute möchten wir auf einen ganz besonderen Adventskalender hinweisen, der Apps für Studium und Lehre empfiehlt und deshalb auch mit dem sinnigen Namen APPventskalender veröffentlicht wird. Ein Projekt von e-teaching.org im Rahmen des Themenspecials „Mobiles Lernen“. Die Stabi freut sich heute, dass sich am elften Tag des APPventskalenders das Türchen für unsere Weltbrand 1914-App öffnet.

Warum wir die App empfehlen?

Weil sie die Möglichkeit vermittelt, 100 Jahre alte Zeitungsseiten auf einem Tablet, also einem modernen Gerät des 21. Jahrhunderts zu lesen. Die Erschließung der Zeitungsseiten über Inhaltsverzeichnisse und eine Volltextrecherche mit direkter Verlinkung einzelner Artikel und farblich markierten Treffern bieten hohen Recherchekomfort. Zusätzlich gibt die App einen Einblick in die Foto-Dokumentation des Ersten Weltkrieges anhand ausgewählter Bilder des Hamburger Fremdenblattes. Die Bilder liegen in hoher Auflösung vor.

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10

Dezember

2014

Hamburg im Mumintal

von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 400 Aufrufe

Von Eike Harden

Tove Jansson mit Muminfiguren (1956).

Tove Jansson mit Muminfiguren
Foto: Reino Loppinen, Wikipedia

2014 war Finnland nicht nur Gastland der Frankfurter Buchmesse, sondern feierte auch am 9. August den 100. Geburtstag von Tove Jansson, der Erfinderin der Mumins (wer sie nicht kennt: Mumins sind kleine nilpferdartige Fabelwesen, die in Finnland jeder kennt, s. Abb. rechts).

Dieses Jubiläum veranlasste Tapio Markkanen von der Universität Helsinki, einmal der Astronomie im Muminland nachzuspüren. Und ausgerechnet im Band „Komet im Mumintal“ fand er eine Verbindung nach Hamburg (vor etwas über einem Jahr habe ich hier über Hamburg und Kometen berichtet): Tove Jansson lässt ihre Mumins einen Astronomen aufsuchen, der in einem „Observatorium auf dem Berg“ arbeitet.

Das reale Vorbild dieses Observatoriums stand in Helsinki: auf Wikimedia Commons gibt es eine schöne Fotografie aus dem späten 19. Jahrhundert, die zeigt, wie beeindruckend das Observatorium auf einem Berg liegt. Das reale Vorbild des Fernrohrs im Observatorium steht jedoch nicht in Helsinki, sondern in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf: Es ist das Lippert-Teleskop, benannt nach seinem Stifter Eduard Lippert (1844–1925). Es wurde in „Newcomb-Engelmanns Populäre Astronomie“ ab der 7. Auflage von 1922 abgebildet, die wir übrigens auch in der Stabi haben (Signatur B 1946/4124). Schwedische Übersetzungen davon waren in Finnland zu haben und vermutlich darüber kam Tove Jansson zu ihrer Hamburger Vorlage.
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9

Dezember

2014

Stellenausschreibung Tarifbeschäftigte/r E13

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 2.566 Aufrufe

Logo SUBAn der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für die Arbeitsstelle für Provenienzforschung – NS-Raubgut eine/n

Tarifbeschäftigter/Tarifbeschäftigte E13

Wöchentliche Arbeitszeit: 19,5 Std., Stelle befristet auf 36 Monate.

Bewerbungsschluss: 01.01.2015 verlängert auf 15.01.2015
Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Die Arbeitsstelle für Provenienzforschung – NS-Raubgut der SUB:
Auf den verschiedensten Wegen, z.B. über die Gestapo Hamburg, gelangten in der Zeit von 1933 – 1945 Bücher von Verfolgten des Naziregimes in unsere Bibliothek. Bis heute lagert dieses NS-Raubgut in den Bibliotheksmagazinen. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese bedenklichen Zugänge aufzufinden und den rechtmäßigen Eigentümern bzw. deren Erben zurückzugeben.

Ihre Aufgaben:

  • Recherche nach den Besitzern der verdächtigen Materialien in Archiven, Datenbanken etc.
  • Ermittlung der Erben und Kontaktaufnahme
  • Vorbereitung der Restitution der Materialien (juristische Abklärung bei den entsprechenden Stellen)
  • Publikation der Ergebnisse und Teilnahme an wissenschaftlichen Fachtagungen und Kongressen
  • Kooperation mit andern Kultureinrichtungen

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8

Dezember

2014

Neu im Stabiverlag: Das Landesarchiv Schleswig-Holstein aus archivtechnischer Sicht

von IM — abgelegt in: Hamburg University Press — 300 Aufrufe

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access). Auch den folgenden Titel können Sie auf den Webseiten des Verlags lesen und herunterladen. Zusätzlich kann das Werk in gedruckter Form direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.

Das Landesarchiv Schleswig-Holstein

Eine Betrachtung aus archivtechnischer Sicht

von Roland Lucht
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, 89)

Das Landesarchiv Schleswig-Holstein im Prinzenpalais in Schleswig ist ein sicherer Ort für die dauernde geordnete Aufbewahrung von historischen und personengeschichtlichen Quellen. Zugleich ist es das „öffentliche Gedächtnis“ des nördlichsten Bundeslandes: Es ist mit seinen circa 10 000 Urkunden, 90 000 Karten und 38 000 Metern Unterlagen der Ort, an dem auf staatlicher Ebene zentrale schriftliche Quellen seit dem 11. Jahrhundert dauerhaft gesichert werden: Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 1059. Damit ist es auch ein Zentrum der historischen, heimatkundlichen und familiären Forschung. Darüber hinaus gewährleistet es durch die Aufbewahrung rechtswirksamer Dokumente Rechtssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sowie Kontinuität des Verwaltungshandelns.
Das Landesarchiv erfüllt darüber hinaus zahlreiche Dienstleistungen für die schleswig-holsteinische Verwaltung, zum Beispiel Ermittlungen für rechtliche oder historische Zwecke, Vorlage von Akten oder Erstellen von Gutachten.
Das vorliegende Werk von Roland Lucht betrachtet das Landesarchiv aus archivtechnischer Sicht. Es handelt sich hierbei um eine komplett überarbeitete Auflage.

Erschienen als PDF
und als Printausgabe:
95 S., 22 Abb. farbig und schwarz-weiß
Hardcover mit Lesebändchen
ISBN 978-3-943423-11-2
14,80 EUR
Bestellungen über den Buchhandel oder über: order.hup@sub.uni-hamburg.de; Fax: 040/42838-3352

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8

Dezember

2014

Nicht nur für Weihnachten: Geschenkideen im Bibliotheksshop

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 1.239 Aufrufe

Bleistifte und Notizbücher

Buchohrringe mit maritimen und hanseatischen Motiven Ob für Weihnachten oder einfach nur, um einem lieben Menschen eine Freude zu machen: Der Blick in den Bibliotheksshop lohnt sich zur Zeit besonders. Wir haben heute die Vitrine vor dem Ausstellungsraum im Foyer der Stabi mit neuen Erzeugnissen gefüllt, die in unserer Hausbuchbinderei handgefertigt wurden:

Neben Bleistiften mit schön marmoriertem Vorsatzpapier kaschiert, und dazu passenden (Blei-)Stiftbehältern, kleinen Notizbüchlein, sowie Schreibmappen mit Notizblock und Kugelschreiber, finden Sie dort die beliebten bunten Buchohrringe (zum Preis von 8.- Euro), sowie auch die Postkarten mit eigenen Motiven. Wie immer ist alles über das Café Libretto zu erwerben. Die Öffnungszeiten des Cafés: Mo-Fr 9-18.45 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr.

Falls Sie sich die hier vorgestellten Erzeugnisse im Detail betrachten möchten: einfach auf die Bilder klicken.
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