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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Neue Medienwerkstatt in der Stabi: Do it yourself – Scannen und Bildbearbeitung

7. September 2006
von KW — abgelegt in: Aktuelles — 3.592 Aufrufe

Im Erdgeschoss neben dem Bistro öffnet jetzt die Medienwerkstatt mit attraktiver Technikausstattung: An 12 leistungsfähigen PCs mit großen Flachbildschirmen können Sie mit der einschlägigen Software für Bildbearbeitung, DTP oder Webdesign arbeiten. An 4 Plätzen lassen sich mit Flachbettscannern Vorlagen scannen und bei Bedarf komfortabel mit Texterkennungssoftware nachbearbeiten (einschließlich Fraktur). Ein großer Farbaufsichtscanner für Formate bis A2 und Druckmöglichkeiten inkl. Farbe runden unser Angebot ab. Weitere Details entnehmen Sie den Informationsseiten zur Medienwerkstatt auf der Website.

Europaweit Recherchieren: „The European Library“

7. September 2006
von AC — abgelegt in: E-Medien,Tipps und Tricks — 3.292 Aufrufe

Logo der TELKürzlich berichteten wir hier über die Möglichkeiten der weltweiten Recherche mit dem WorldCat. Wem der WorldCat zu weit in die Ferne führt, ist vielleicht mit „The European Library“ besser bedient. Hier kann man die Bestände der europäischen Nationalbibliotheken parallel durchsuchen. Das geht zwar bekanntermaßen auch mit dem Karlsruher Virtuellen Katalog gut, doch im Gegensatz dazu hat die „European Library“ neben den großen europäischen Nationalbibliotheken auch die vieler kleinerer osteuropäischer Staaten im Programm.

Daneben ist „The European Library“ gleichzeitig ein für Schaufenster für die zahlreichen und ganz unterschiedlichen Schätze, die in den jeweiligen Nationalbibliotheken aufbewahrt werden. Besonders wertvolle und interessante Bücher und Sammlungen werden hier unter der Überschrift „Kostbarkeiten“ vorgestellt.

Wie im wahren Leben

6. September 2006
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 10.896 Aufrufe

Die Stabi zweimal als Schauplatz im TV-Krimi: Stubbe – Von Fall zu Fall. Die Dreharbeiten für Folge 30 + 31 fanden kürzlich an 2 Tagen statt – während der Öffnungszeiten und bei vollem Betrieb. Eine echte Bewährungsprobe für MitarbeiterInnen und Bibliothekspublikum, die aber alle mit Gelassenheit bestanden (s.a. Blog vom 18.8.).

Dass Fiktion und Wirklichkeit nicht immer zwangsläufig nahe beieinander liegen, wurde mehr als einmal auch hier bewiesen. Während im Film eine Abholzeit „morgen 10 Uhr“ strikt einzuhalten ist (und 10.40 Uhr ist nun mal zu spät, dann ist das Buch längst an den nächsten Interessenten weitergegeben worden, denn: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!), kann die Stabi im wahren Leben hier deutlich mehr punkten: Die Abholfrist beträgt nach wie vor 7 Werktage. Vielleicht sind Bibliotheken ja doch kundenfreundlicher, als landläufig leichthin angenommen wird?

Wer nun diese Krimifolgen mit seinen eigenen Bibliothekserfahrungen abgleichen möchte, sollte sich dieses Kleinod schon mal vormerken. Die Sendetermine sind für Dezember 2006 und Januar 2007 geplant, wir werden im Blog rechtzeitig die Details liefern.

Bibliotheken und Bibliothekarinnen werden gar nicht so selten in Literatur und Film dargestellt. Libreas beschäftigte sich in der letzten Ausgabe mit diesem Thema und kann mit emsig zusammengetragenen Nachweislisten aufwarten.

Und was hat die Stabi hierzu im Angebot? Z.B. Michael Cart: In the stacks: short stories about libraries and librarians (A 2006/3461).

Immer gerne gesehen und erst unlängst am 13.8. wieder gesendet: „Die Mumie“ (OT: The Mummy) – mit legendärem Zitat:

Evelyn: Look, I… I may not be an explorer, or an adventurer, or a treasure-seeker, or a gunfighter, Mr. O’Connell, but I am proud of what I am.
Rick: And what is that?
Evelyn:
I… am a librarian!

Kabelarbeiten in den Lesesälen

1. September 2006
von ST — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 3.621 Aufrufe

image002.jpgAb Montag, 4.9. werden in den Lesesälen Kabel verlegt und weitere Steckdosen angeschlossen. Die Arbeiten müssen teilweise auch während der Öffnungszeiten erledigt werden und können an den Fensterarbeitsplätzen zu Behinderungen und Störungen führen.

Diese kleine Baumaßnahme ermöglicht es uns, künftig noch mehr Notebook-Arbeitsplätze anbieten zu können. Gleichzeitig können die unterschiedlichen Arbeitszonen (Ruhearbeitszone vs. Tastaturgeräusche) in den Lesesälen dadurch noch besser gebündelt und voneinander getrennt werden.

Stabi startet Spendenkampagne „Hamburg ohne Worte“

31. August 2006
von MG — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Medienecho — 6.717 Aufrufe

Logo der Spendenkampagne Unsere groß angelegte Spendenkampagne „Hamburg ohne Worte“ zur Rettung des säuregeschädigten Hamburg-Bestands ist eröffnet! Mit Plakaten auf den Litfass-Säulen der Stadt und in den U-Bahnhöfen, mit Flyern und Postkarten sowie einer eigenen Website http://www.hamburg-ohne-worte.de ruft die Bibliothek die Bevölkerung dazu auf, „Buch-Retter“ zu werden. In der Kampagne geht es um 230.000 Bände des Hamburg-Bestandes aus den Jahren 1840-1990, die dringend entsäuert werden müssen, um nicht unwiederbringlich verloren zu gehen. Kosten pro Buch: 10-12 Euro. Der Spender kann sich mit einem Namens-Etikett in den von ihm geretteten Büchern verewigen – vielleicht kann dann einmal der Enkel das von seiner Oma gerettete Buch in der Hand halten!

Mehr Informationen? Lesen Sie mehr über Hintergründe zum Säurefraß, den zu rettenden Hamburg-Bestand und unsere Fragen und Antworten.

Ticker zu „Hamburg ohne Worte“:

  • 24.8.: Das Hamburger Abendblatt berichtet unter der Überschrift „Gegen den Gedächtnisverlust“ über unsere Kampagne und porträtiert unsere Haupt-„Bücher-Retterin“ und Direktorin Gabriele Beger.
  • 30.8.: Auf NDR 90,3 gibt es im Kulturmagazin ein Interview mit Prof. Dr. Gabriele Beger über die Spendenkampagne. Den knapp dreiminütigen Beitrag können Sie bei Textundblog als MP3 anhören.
  • 1.9.: Interview zur Kampagne mit Direktorin Gabriele Beger auf jetzt.de, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung
  • 2.9.: Die Kick-Off-Veranstaltung zur Spendenaktion in der Staats- und Universitätsbibliothek hat es in sich. Neben dem Grußwort der Kultursenatorin Prof. Karin v. Welck und den Reden unserer Direktorin und dem Kampagnen-Spender, dem Auftritt der Bigband Jazz Da! des Corvey-Gymnasiums überrascht die Rede von „Prof. Friedrich Faber“ vom Scharlatan-Theater in Hamburg. Die Gäste amüsieren sich königlich.
  • 4.9.: Das Hamburger Abendblatt berichtet unter dem Titel „Diese Bücher müssen gerettet werden“ über die Kick-Off-Veranstaltung zur Spendenaktion.
  • 11.9.: Das NDR-Fernsehen berichtet im „Hamburg-Journal“ (zwischen 19.30 und 20 Uhr) über die Kampagne: wie es zu dem Problem „Säurefraß“ kommt und wie die Hamburger das schriftliche Gedächtnis ihrer Stadt retten können.

Lessing – Veranstaltungsreihe

31. August 2006
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.949 Aufrufe

Anlässlich der Ausstellung „Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft“ finden jeweils donnerstags um 19 Uhr im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek (1. Stock) Lesungen, Rezitationen und Vorträge statt.

Do., 14.9.2006, 19 Uhr
Lesung
Katinka Springborn und Michael Dolata lesen aus dem Briefwechsel von Gotthold E. Lessing und Eva König.

Do., 28.9.2006, 19 Uhr
Lessings „Nathan“ in der bildenden Kunst
Vortrag mit Bildern von Birka Siwczyk, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz.

Der Vortrag von Birka Siwczyk, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption in Kamenz, geht der Rezeption Lessings in der bildenden Kunst nach.

„Je mehr wir sehen, desto mehr müssen wir hinzu denken können“ (Lessing). – Da Lessings „Nathan“ zu den meistdiskutierten Dichtungen des 18. Jahrhunderts gehört, ist es nicht verwunderlich, dass der Stoff bereits kurz nach Erscheinen des Dramas auch die Aufmerksamkeit der Künstlerschaft erregte. Das Thema „Nathan der Weise“ wird bis heute immer wieder aufs Neue bildkünstlerisch umgesetzt. In dem Vortrag wird ein Abriss dieser Rezeption gegeben, angefangen vom 18. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit. Sie erläutert, wie es gelingt, den „fruchtbaren Augenblick“, den Lessing in seiner theoretischen Schrift „Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie“ beschreibt, einzufangen. Dabei spielen Kunstwerke aus verschiedenen Gattungen eine Rolle.

Do., 5.10.2006, 19 Uhr
Lessings Nathan
Vortrag und Rezitation des Schauspielers und Regisseurs Heinz A.E. Schröter

Mit Gotthold Ephraim Lessing begann die große deutsche Dichtung. Zugleich war Lessing der bedeutende Aufklärer, der gegen den orthodoxen Pfarrer der Katharinenkirche Melchior Goeze zu Felde zog, woraufhin dem Dichter von seinem Landesfürsten die Zensurfreiheit entzogen wurde. Lessing parierte und schrieb „Nathan der Weise“, eines der weltweit am häufigsten aufgeführten Stücke. Und wie war damals das literarische Umfeld? Was sagt der Toleranzgedanke jenes Nathan uns Heutigen?

Do., 12.10.2006, 19 Uhr
Lessing auf den Bühnen des „Dritten Reiches“
Vortrag von Matthias Hanke, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption am Lessing-Museum Kamenz, Matthias Hanke, hat sich dieses Themas besonders angenommen. Einleiten wird den Abend Rolf Appüel, der Ehrenvorsitzende der Lessing-Gesellschaft, der eigene Erfahrungen zu dem Thema einbringt.

Das Werk Lessings war in der Zeit des „Dritten Reiches“ einer selektiven Wahrnehmung und einer einseitgen Aneignung ausgesetzt. Das traf in besonderem Maße auf das Theater zu, das anhand ausgewählter Inszenierungen in den Mittelpunkt des Vortrags gerückt wird.

Aufführungen wie beispielsweise die der „EmiliaGalotti“ unter der Regie von Gustaf Gründgens 1937 täuschten mit darüber hinweg, dass z.B. „Nathan der Weise“ von den deutschen Bühnen verbannt blieb. Bevorzugt wurden u.a. Inszenierungen des Lustspiels „Minna von Barnhelm“. Viele Regisseuere sahen gerade bei diesem Stück vor dem Hintergrund des Siebenjährigen Krieges eine Möglichkeit, Lessings Absichten zu verfälschen und ihn im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie zu vereinnahmen.

Do., 26.10.2006, 19 Uhr
Der heitere Lessing
Fabeln und humorvolle Gedichte, vorgetragen von Georg Hübner und Kurt Römer.

Der heitere Lessing wird die Zuhörer zum Schmunzeln bringen, und ein in dieser Art eher unbekannter Dichter tritt vor das Publikum. Wer die beiden in ihrer Vortragskunst geschätzten Gestalter dieses ungewöhnlichen Lessing-Abends, Georg Hübner und Kurt Römer, noch nicht gehört hat, der sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Die Veranstaltungen finden statt in Kooperation zwischen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz sowie der Lessing Gesellschaft e.V., Sitz Hamburg.

Hamburger Verlage ausgezeichnet

31. August 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 4.821 Aufrufe

Die Hamburger Kulturbehörde hat ihre Programmprämien 2006 für Hamburger Verlage vergeben: Die erste Prämie geht an den marebuchverlag, die zweite Prämie teilen sich der Mairisch-Verlag und Minimal Trash Art. Mit den Prämien von je 10 000 Euro zeichnet die Kulturbehörde besonders ambitionierte Programme von Hamburger Verlagen aus.

Aus der Begründung der Jury: Der marebuchverlag mit „seiner Devise, Qualität vor Quantität zu setzen“, wird als Bereicherung der literarischen Szene der Stadt gewürdigt. „Die beiden engagierten Hamburger Verlage Mairisch Verlag und Minimal Trash Art sind in den letzten Jahren zu Zentren für Hamburgs umtriebiges junges literarisches Leben geworden. Gemeinsam veranstalten sie die monatliche Lesereihe ‚Transit‘, zudem verbindet die Verlage ein ebenso offenes wie vielseitiges Publikationskonzept. Bei Mairisch sind neben Büchern auch mehrere Hörspiele erschienen. Minimal Trash Art hat unter anderem vielversprechende Debüts junger Hamburger Autoren vorgelegt.“

Die Bücher der ausgezeichneten Verlage finden Sie in der Pflichtexemplarsammlung der Stabi.

Frank Schulz erhält den Irmgard-Heilmann-Preis für „Das Ouzo-Orakel“, den dritten und letzten Teil seiner „Hagener Trilogie“. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wird in zweijährigem Turnus von der Hamburgischen Kulturstiftung für die beste literarische Neuerscheinung eines Hamburger Autors vergeben. Die Laudatio bei der Preisverleihung am 31. August, 19 Uhr (Eintritt frei), im Literaturhaus Hamburg hält Harry Rowohlt.

Die ersten beiden Teile der „Hagener Trilogie“ erschienen 1991 („Kolks blonde Bräute. Eine Art Heimatroman“) und 2001 („Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien“). Frank Schulz lebt in Hamburg. Er erhielt 2005 bereits den Hubert-Fichte-Preis der Stadt Hamburg.

Aus der Lessing-AusstellungLessings „Nathan der Weise“ wirkt im Kontext neu aufgebrochener religiöser und kultureller Differenzen in der globalisierten Welt von heute als Konflikt- und Begegnungsmodell ohne Beispiel, nicht erst seit dem 11. September 2001.
Daran knüpft die Ausstellung der Kamenzer Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption, die sich der Wirkungsgeschichte der Dichtung vor allem auf dem Theater widmet, an. Sie spannt einen weiten Bogen von der Entstehung über das historische Verständnis des Dramas bis in die Gegenwart.
Die Exposition in Hamburg findet in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky sowie der Lessing-Gesellschaft e.V., Sitz Hamburg, statt und wurde durch die großzügige Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ermöglicht.
Die Ausstellung wird begleitet von einer Veranstaltungsreihe an 5 Donnerstagen vom 14.9.-26.10., jeweils um 19 Uhr.

Parallel zu dieser Ausstellung wird im Katalogsaal der Bibliothek die Graphik-Kassette „Gotthold Ephraim Lessing kam bis Wolfenbüttel“ der argekunst, Hannover, gezeigt.

Internetquellen zum Thema „Hamburg“

31. August 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 4.608 Aufrufe

Sie wollen sich schnell über die wichtigen Internetquellen zu einem Hamburg-Thema orientieren? Wir bieten Ihnen eine Auswahl von Hamburg-Links zu allen Lebensbereichen: Natur und Umwelt, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Medien und vieles mehr. Die etwa 560 Links sind in 41 Sachgebiete sortiert, werden laufend aktualisiert, qualitativ überprüft und ergänzt – gern auch um Ihre Vorschläge. Zu denselben Sachgebieten können Sie in der Hamburg-Bibliographie nach Literatur suchen (dort: Systematik Themen).