FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Gruppenarbeitsbereich & Lesesaal 3 für drei Wochen ab 21 h gesperrt

20. Februar 2017
von MJGT — abgelegt in: Baustelle Stabi — 597 Aufrufe

Über die Sanierung der sicherheitstechnischen Einrichtungen haben wir ja schon hier im Blog berichtet. Um den Betrieb nicht zu sehr zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten – wie schon erläutert -, in die späten Abend- und Nachtstunden verlagert. Deshalb ist der Lesesaal 3 ab 21 Uhr gesperrt.

Zusätzlich wird ab heute für ca. die nächsten drei Wochen nun auch der Gruppenarbeitsbereich (im 2. OG) ab 21 Uhr für die anstehenden Sanierungsarbeiten gesperrt sein.
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Eingangstür Rothenbaumchaussee 26 mit dem 'Löwen von Juda'

Eingangstür Rothenbaumchaussee 26 mit dem ‚Löwen von Juda‘

Dokumentarstück von Michael Batz.

Sprecher: Jantje Biller, Isabella Vértes-Schütter, Erik Schäffler, Martin Wolf
Musik: Jakob Neubauer, Edgar Herzog.

Das 1922 nach Plänen der jüdischen Architekten Hans und Oskar Gerson errichtete Wohnhaus in der Rothenbaumchaussee 26 war zunächst von jüdischen und bürgerlichliberalen Familien bewohnt. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten wurde es Schauplatz von Vertreibung.
Weiter lesen „Das Haus des Paul Levy. Eine Geschichte des Hauses Rothenbaumchaussee 26. (9.3.)“

Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder

20. Februar 2017
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 928 Aufrufe

Von Bernd Reinert.

Werbe-Ansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters zum ‚Kartoffelkönig‘ mit Bildern der Schauspieler

Ein vergessener Autor, ein verschollenes Theaterstück – die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg schafft Abhilfe. Theodor Franckes „Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder“ hat Aufnahme in ihre E-Medien gefunden.

Die „grosse Lokalposse aus Hamburgs jetziger Zeit (1916)“ – so die Erinnerungsansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters – dreht sich um die Liebe und einen skrupellosen Kartoffelhändler und Bauern aus Ochsenwerder, der letztlich vor einer tatkräftigen „Landsturmfrau“ die Flucht ergreift. Der Text wurde wahrscheinlich nie gedruckt, und so kann es gut sein, dass das in den Digitalisierten Beständen jetzt eingestellte Manuskript aus einer privaten Sammlung das einzige erhaltene Exemplar ist. Das in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache gehaltene Stück weist sicher keine besonderen Qualitäten auf (vielleicht ist es zu Recht nie im Druck erschienen), aber es ist ein Dokument seiner Zeit und ermöglicht einen Einblick in das Repertoire des Ernst-Drucker-Theaters vor gut hundert Jahren. Und es spiegelt die vom Krieg und seinen Begleiterscheinungen geprägte Lebenssituation in Hamburg: zum Zeitpunkt der Erstaufführung im Februar 1916 mangelte es an Nahrungsmitteln – im Laufe des Jahres verschärfte sich diese Situation weiter, sodass das Thema nichts an Aktualität einbüßte.
Weiter lesen „Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder“

Workshop 'Gegoogelt, kopiert, zitiert – fertig?' von Eike Harden.

Workshop zur Bewertung von Informationsquellen.

Vor Ihnen liegen ein Stapel Bücher sowie zahlreiche Ausdrucke von Aufsätzen aus dem Internet. Sie fragen sich: „Woran erkennt man eigentlich, ob die Informationen wissenschaftlichen Standards entsprechen und bedenkenlos zitiert werden können?“ Die Stabi bietet einen neuen Workshop an, in dem die Teilnehmer/innen Strategien zur Bewertung wissenschaftlicher Informationsquellen entwickeln.

Teilnehmerzahl: 9 – 18 Teilnehmer/innen pro Schulung

Voraussetzungen: Recherchekenntnisse, gute Computerkenntnisse. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer/innen einen Reader zum Selbststudium, dessen Kenntnis vorausgesetzt wird.

Treffpunkt: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Stabi), Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, Konferenzraum, 2. Etage, Raum 260

Veranstaltungsdauer: 120 Min

Methodenkompetenz (HOOU) Termine:
Donnerstag, 23.02.2017 // 16 – 18 Uhr s.t.
Donnerstag, 02.03.2017 // 16 – 18 Uhr s.t.

Anmeldung und Material zur Vorbereitung finden Sie im Blog
Methodenkompetenz (HOOU).

Veranstaltungsflyer März

7. Februar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 798 Aufrufe

Veranstaltungsflyer März

Was die Stabi an Kulturprogramm zu bieten hat – unser treues Publikum weiß das – ist recht vielfältig. Da kann man schon mal den ein oder anderen Termin verpassen. Damit das nicht passiert, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Programm für Sie auch jeden Monat im Überblick im beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2017 (PDF; 1,3 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Talmud aus Raubgutbeständen nach Israel restituiert

1. Februar 2017
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 863 Aufrufe

Von Anna von Villiez.

Stempel Loebenstein Im Zuge der Provenienzforschung zu NS-Raubgut konnte die Staatsbibliothek am 20. Januar 2017 einen 15-bändigen babylonischen Talmud restituieren. Der Talmud in einer Ausgabe aus Wilma (heute Vilnius, Litauen), gedruckt 1883 bis 1912, war bis 1942 im Besitz von Eliesar Loebenstein gewesen, wie ein Stempel in jedem Band beweist.

 

Der Stempel findet sich in allen Bänden des babylonischen Talmuds von Eliesar Loebenstein

Bei der Durchsicht der Dauerleihgaben im Institut für die Geschichte der Deutschen Juden durch die Mitarbeiter der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut waren die Bände aufgefallen.

Anhand des Namens und der Adresse (Dillstraße 15) im Stempel gelang es zügig, die Biografie des Betroffenen zu rekonstruieren:

Eliesar Loebenstein, 1883 in Hamburg geboren, hatte religiös gelebt und war als Kantor und Gemeindebeamter ein wichtiges Mitglied der jüdischen Gemeinde Hamburgs gewesen. Mit seiner Frau Rahel geb. Emmanuel und den beiden Töchtern Sofie (geb. 1920) und Irma (geb. 1918) lebte er im Hamburger Grindelviertel.

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Vizthink Hamburg Meetup #21 – Bücherparade (22.2.)

1. Februar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 621 Aufrufe

Vizthink Hamburg Meetup #21 – Bücherparade

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Mit Bildern lassen sich Ideen und Gedanken oft viel leichter vermitteln als mit Text. Visuelles Denken ist ein wichtiges Thema im Bereich von Bildung, Lehre, Fortbildung und Projektentwicklung, sei es in der Wissenschaft, in der IT und bei Kulturinstitutionen wie etwa Bibliotheken oder Museen. Deshalb freut sich die Stabi gemeinsam mit Anna Lena Schiller, Britta Ullrich und Ralf Appelt als Gastgeber zu folgender Veranstaltung einzuladen, in der es um Bücher zum Thema Visual Thinking geht:

Vizthink Hamburg Meetup #21 – Bücherparade

Mittwoch, den 22. Februar 2017 19 – ca. 21 Uhr
Vortragsraum der Stabi (1. Etage)

Die Bücher über visuelles Denken sprießen wie Pilze aus dem Boden!

Es gibt so viele schöne Bücher über visuelles Denken – bringt Euer visuelles Lieblingsbuch mit und erzählt uns was Euch daran so gut gefällt.

Drei Autorinnen haben wir eingeladen und ihr könnt ihnen Löcher in den Bauch fragen oder Euch eine Widmung schreiben lassen. Anna Lena Schiller bringt ihr Buch über Graphic Recording mit, Tanja Wehr stellt uns ihre „Sketchnote Starthilfe“ vor und Nadine Roßa erzählt uns von ihrer „Sketchnote Love“ und ihrem neuen Buch darüber.
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stabilogo-150 Die Stabi sucht zum 1.3.2017 eine studentische Hilfskraft im Erststudium mit 40 h/Monat zu einem Stundenlohn von 9,71 EURO zur Mitarbeit bei der Durchführung und Auswertung von Nutzerbefragungen und -beteiligungen.

Ihr Aufgabengebiet:

  • Unterstützung bei der Erstellung von Fragebogen
  • Durchführung einer Belegungsanalyse
  • Durchführung von Pretests, Befragungen, Workshops, Analysen
  • Mithilfe bei der Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse

Ihre Qualifikation:

  • möglichst Student/-in der Sozial- oder Erziehungswissenschaften oder Psychologie
  • möglichst Statistikkenntnisse
  • gute kommunikative  Fähigkeiten
  • Erfahrung in der  Anwendung von Statistik-(insb.  Excel) und  Onlinebefragungssoftware (insb. Unipark) und der Durchführung von Studien von Vorteil

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Herr Duden (Tel. 42838-5870). Kurzbewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an: Rolf.Duden@sub.uni-hamburg.de

Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten (16.2.)

26. Januar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.551 Aufrufe

Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 16.2., 16-24 h

Langschläfer? Nachtaktiv? Studierende, die am liebsten spätabends über ihren Themen brüten, werden in der 6. Langen Nacht auf vielfältige Weise beim Schreiben unterstützt. Denn dann heißt es wieder: anfangen, rohtexten, dranbleiben – zu Ende bringen!

Von 16 Uhr bis Mitternacht geht es um das akademische Schreiben: mit Workshops zu „Wissenschaftssprache“, „Vom Lesen zum Schreiben“, „Argumentation“, „Zitieren statt Plagiieren“, „Schreibblockaden überwinden“ und „Einsatz von Literaturverwaltungsprogrammen beim Schreiben“.

Unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ können Sie im Schreibbereich Ihre Haus- oder Abschlussarbeit, Ihr Protokoll oder die Dissertation voranbringen. Und wenn es mal hakt, sind die Schreibberaterinnen mit individueller Hilfe zur Stelle.
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Facing Finance Zu Beginn jeden Jahres legt der Verein „Facing Finance“ seinen aktuellen „Dirty Profits“-Bericht vor. Darin werden Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen und Korruption multinationaler Unternehmen offengelegt. Gleichzeitig wird dokumentiert, wie Finanzdienstleister diese Aktivitäten unterstützen und dadurch Gewinne erzielen. Auch Verbraucher, Bankkunden, Rentner und Sparer profitieren von den „schmutzigen Investments“, häufig ohne dies zu wissen.

Was müssen Banken und Versicherungen leisten, um transparenter und nachhaltiger zu werden? Wie können wir als private Anleger, Bankkunden und Konsumenten auch beim Thema Geld auf Nachhaltigkeit und Fairness achten? Oder bei der privaten Altersvorsorge? Brauchen wir gesetzliche Banken-Regulierungen für den ökologischen und sozialen Bereich?

Diskussionsveranstaltung mit

  • Ulrike Brendel, Verbraucherzentrale Bremen
  • Dirk Grah, Regionalleiter GLS Bank Hamburg
  • Thomas Küchenmeister, Facing Finance e.V.
  • Sarah Ryglewski, Mitglied des Deutschen Bundestags

Moderation: Jens Tönnesmann, Leiter des Magazins ZEIT GELD
Weiter lesen „DIRTY PROFITS – Unser Wohlstand auf Kosten von Mensch & Umwelt!? (9.2.)“