FAQ
© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Open-Access-Policy der Stabi

6. April 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 704 Aufrufe

Open Access Wer die Aktivitäten der Stabi in den vergangenen Jahren verfolgt hat, weiß, dass wir Open Access aktiv unterstützen und entsprechende Angebote zur freien Verfügbarkeit wissenschaftlicher Inhalte geschaffen haben. Diese in der Praxis bereits umgesetzte Haltung haben wir nun auch in einer Policy ausformuliert und ganz bewusst in unsere neu konzipierte und gestaltete Website eingebunden:

Open Access bezeichnet den freien und ungehinderten Zugang zu digital bereitgestellten wissenschaftlichen Inhalten zum Wohl der Wissenschaft und der Gesellschaft. Die SUB ist Hamburgs größte wis­sen­schaftliche Allgemeinbibliothek und nach Maßgabe des Hamburgischen Hochschulgesetzes (§ 94) zugleich die zentrale Bibliothek der Universität Ham­burg und der anderen Hochschulen der Stadt. Sie steht im Dienst von Wissenschaft, Kultur, Presse, Wirtschaft und Verwaltung. Die SUB unterstützt seit Jahren die freie Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Inhalten in vielfältiger Weise.

Lesen Sie den kompletten Text mit einer ausführlichen Erklärung, wie die SUB als zentrale Dienstleistungseinrichtung ihre Bereitschaft zum nachhaltigen Handeln und zur Unterstützung ihrer Hamburger Partner ganz konkret umsetzt, in der «Open-Access-Policy der Stabi».

Post-it – Nein danke!

5. April 2016
von SH — abgelegt in: Aktuelles — 423 Aufrufe

Post-it beklebtes Buch

Benutzen Sie gerne die kleinen, bunten Helfer, um bei der Arbeit mit unseren Büchern relevante Textstellen schnell wiederfinden zu können?

Das können Sie bei unserem ausleihbaren Bestand gerne tun. Aber: bitte entfernen Sie diese vollständig vor Rückgabe der Bücher. Sie verstehen sicher, dass unser Personal weder Zeit noch Lust hat, diese aus den zurückgegebenen Büchern wieder heraus zu pulen. Und selbstverständlich können wir derart beklebte Bücher nicht dem nächsten Leser aushändigen. Der hätte auch sicher eine andere Bewertung der wichtigen Textstellen und wäre mit Ihren Markierungen vermutlich gar nicht einverstanden.

Bei unserem lesesaalpflichtigen Bestand ist die Verwendung von Post-it aus konservatorischen Gründen nicht zulässig.

Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg.

An’n eersten Plattdüütsch-Dag in Hamborg warrt ok in de Stabi Platt snackt, leest un sungen: Klock ölben geiht dat los mit Detlef Wutschik un „Klappmuul Werner Momsen em sien Soloshow“. Klock twölf leest Bolko Bullerdiek vun „Disteln un anner Blomen“, dorno kummt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ehrn Vördrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, un achteran leest Bolko Bullerdiek noch mol. Klock twee is Gerrit Hoss mit sien nee’en plattdüütschen Leder un Texten an de Reeg, un Klock dree is dat Annie Heger ehrn Törn: „Dat harr blond so eenfach ween kunnt“ – De Liza Minelli ut Oostfreesland singt un vertellt. Bobento gifft dat en lütt Utstellen mit plattdüütsche Böker un Manuskripten ut de Stabi. Utrichter is de Plattdüütschroot för Hamborg.

Am ersten Plattdeutsch-Tag in Hamburg (das gesamte Programm finden Sie unter platt.hamburg) wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen, gelesen und gesungen:

  • Um 11 Uhr beginnt es mit Detlef Wutschik und „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“.
  • Um 12 Uhr liest Bolko Bullerdiek von „Disteln und anderen Blumen“, darauf folgt
  • um 12:15 Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ihrem Vortrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, anschließend liest erneut Bolko Bullerdiek.
  • Um 14 Uhr ist Gerrit Hoss mit seinen neuen plattdeutschen Liedern und Texten an der Reihe, und
  • um 15 Uhr kommt Annie Heger: „Das hätte blond so einfach sein können“ – Die Liza Minelli aus Ostfriesland singt und erzählt. Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung mit plattdeutschen Büchern und Manuskripten der Stabi.

Weiter lesen „Platt för de Stadt – de eerste Plattdüütsch-Dag in Hamborg (23.4.)“

Buchvorstellung und Gespräch.

Das Ende der Megamaschine Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen denn je auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt?

Fabian Scheidler legt in „Das Ende der Megamaschine“ die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende zeigt er uns die Ursprünge ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht. So entsteht eine faszinierende Gegengeschichte unserer Zivilisation. Im Lesart-Gespräch auf Deutschlandradio Kultur beschreibt der Autor die Beweggründe für sein Buch (das Interview ist auf DKultur nicht mehr online, aber nachhörbar auf YouTube).
Weiter lesen „Das Ende der Megamaschine – Geschichte einer scheiternden Zivilisation (21.4.)“

Social Media für die Recherche (14.4.)

2. April 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 506 Aufrufe

Social Media für die Recherche Finden – Bewerten – Festhalten – Auf dem Laufenden bleiben.

Für Angehörige der Universität Hamburg findet auch diesen Monat wieder die Veranstaltung «Social Media für die Recherche» statt. Was zeigen wir in diesem Vertiefungsangebot der Stabi?

Sie erfahren, wie soziale Netzwerke in die persönliche Suche mit eingebunden werden können. Fachblogs, Social Bookmarking-Dienste, Slideshare etc. unterstützen die wissenschaftliche Recherche im Internet und die individuelle Wissensorganisation. Via RSS oder persönliche Netzwerke (z.B. Twitter, Facebook) sind die aktuellsten Informationen schnell bei der Hand.

Das Seminar findet am Donnerstag, 14. April 2016, von 16 – 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi (1. Etage) statt, Treffpunkt ist im Foyer (EG). Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Deshalb bitte hier anmelden.
Weiter lesen „Social Media für die Recherche (14.4.)“

Romerotage Vortrag von Felix Weiss im Rahmen der Romero-Tage 2016.

Der Landkonflikt und die damit verbundene Vertreibung von indigener und ländlicher Bevölkerung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Guatemalas. Heute gehören fast 70% des fruchtbaren Landes rund 3% der Grundeigentümer.

Anhand des Falles der Finca Primavera in Alta Verapaz soll der historische Landkonflikt nachgezeichnet und in die Gegenwart gesetzt werden. Die Poqomchi-Gemeinden aus ehemaligen „mozos colones“, eine Art feudaler Lehensabhängigkeit, sind heute wieder von Vertreibung bedroht. Industrielle Agrar- und Forstwirtschaft sowie extraktive Sektoren provozieren Spannungen zwischen ländlicher Bevölkerung und der Industrie, die häufig von der Politik flankiert werden.
Weiter lesen „Historische Landkonflikte in Guatemala im Spiegel der aktuellen Menschenrechtslage (13.4.)“

Neue Gebührenordnung für Wissenschaftliche Bibliotheken Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat mit Wirkung ab 01.04.2016 eine neue Gebührenordnung für Wissenschaftliche Bibliotheken erlassen. Diese gilt für die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sowie für die Bibliotheken der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der HafenCity-Universität Hamburg, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.

Für die meisten Nutzerinnen und Nutzer der Bibliotheken ändert sich im Alltag nichts. Die wichtigsten Änderungen sind im Folgenden kurz zusammengefasst:

  1. Umstellung der bisherigen Verzugsgebühren auf Säumnisgebühren. Vor Ablauf der Leihfrist erhalten Sie in Zukunft immer eine Erinnerungsmail zur rechtzeitigen Rückgabe oder Verlängerung. Diese ist selbstverständlich kostenlos. Nach abgelaufener Leihfrist erhalten Sie pro ausgeliehener Medieneinheit gestaffelte kostenpflichtige Rückgabeaufforderungen:
    • ab dem ersten Tag: 1,- €
    • nach Ablauf einer Woche: 2,- € zusätzlich
    • nach Ablauf von zwei Wochen: 5,- € zusätzlich (ab jetzt wäre Ihr Nutzerkonto gesperrt)
    • nach Ablauf von vier Wochen: 10,- € zusätzlich
      Maximal fallen zukünftig 18,- € Gebühren pro Medieneinheit an; statt bisher 25,- €.
  2. Für Studierende aller staatlichen Hochschulen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ist die Ausstellung eines Bibliotheksausweises ab dem 01.04.2016 kostenfrei. Achtung: Dies gilt nur für staatliche Hochschulen, nicht für staatlich anerkannte private oder konfessionelle Hochschulen mit Ausnahme der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg. Angehörige privater und sonstiger konfessioneller Hochschulen zahlen die volle Jahresgebühr.
  3. Für den Verlust von Schlüsseln und Schließkarten erhöht sich der Verwaltungsaufwand auf 20,- € plus Schadenersatz.
  4. Für den Verlust von Medien erhöht sich der Verwaltungsaufwand auf 30,- € plus Schadenersatz. Der Verwaltungsaufwand entsteht unabhängig davon, ob das verlorene Medium später wieder aufgefunden wird.

Weiter lesen „Neue Gebührenordnung für Wissenschaftliche Bibliotheken tritt am 01.04.2016 in Kraft“

Leben und Überleben im besetzten Europa 1939-1945 (7.4.)

24. März 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 582 Aufrufe

Leben und Überleben im besetzten Europa 1939-1945 (7.4.)

Szenische Lesung mit Publikumsgespräch.

Wo die deutsche Wehrmacht einrückte, bestimmten bald Mangel und Hunger den Alltag der Menschen. Die Schauspielerin Anette Daugardt liest Originaldokumente aus den Jahren 1939-1945 und zeichnet damit ein eindrückliches Bild des Lebens und Überlebens unter Besatzung.

Dazu diskutiert eine Expertenrunde aus Tatjana Tönsmeyer (Kulturwissenschaftliches Institut Essen/Universität Wuppertal), Irina Sherbakova (memorial Moskau) und Stefan Martens (Deutsches Historisches Institut Paris), moderiert von Sabine Bamberger-Stemmann (Landeszentrale für politische Bildung), gemeinsam mit dem Publikum.

Die Landeszentrale für politische Bildung dankt den Kooperationspartnern: Bergische-Universität Wuppertal, Deutsches Historisches Institut Paris, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Kulturwissenschaftliches Institut Essen und der Leibniz-Gemeinschaft.

Donnerstag, 7. April 2016, 18 Uhr.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Neue Welcome-Termine für Geflüchtete

23. März 2016
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 480 Aufrufe

Welcome Card

English version

WILLKOMMEN!

Auch im Sommersemester 2016 setzt die Stabi ihr Welcome-Programm für Geflüchtete fort.

Die Bibliothekseinführungen für Geflüchtete mit wissenschaftlichem Hintergrund / Interesse (in englischer Sprache) finden montags um 16 Uhr statt:

11. ,  18. und 25. April, 9. und 23. Mai, 6. und 20. Juni 2016 (Treffpunkt: Foyer).

Zum Erhalt eines Bibliotheksausweises bringen Sie bitte Ihre Aufenthaltsgestattung oder „BÜMA“ mit.

Weiter lesen „Neue Welcome-Termine für Geflüchtete“

Nationalsozialistische Täterschaften (5.4.)

23. März 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 401 Aufrufe

Nationalsozialistische Täterschaften Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie
Buchpräsentation, Lesung und Gespräch.

Familiäre, wissenschaftliche und gesellschaftliche Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus stehen in engem wechselseitigem Verhältnis. Die Neuerscheinung „Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie“ bündelt eine fünfjährige intensive Auseinandersetzung mit nationalsozialistischer Täterschaft und ihren Folgen. Die ersten Kapitel stellen internationale Forschungsergebnisse zur Diskussion, anschließend präsentieren Kinder und Enkel von Täterinnen und Tätern ihre Sicht auf die NS-Familiengeschichte und deren Folgewirkungen.

Der beiliegende Film „Nationalsozialistische Täterschaft in der eigenen Familie. Erinnerungsberichte der zweiten und dritten Generation“ versammelt filmische Porträts, in denen Nachkommen über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der Familie und deren Auswirkungen auf ihr Leben berichten.

Bei der Buchpräsentation lesen der Historiker Johannes Spohr (Enkel eines Wehrmachtsoffiziers), der Literaturwissenschaftler Horst Ohde (Sohn eines Wehrmachtssoldaten und Stiefsohn eines Angehörigen der Neuengammer Lager-SS) sowie die Publizistin Alexandra Senfft (Enkelin des deutschen Statthalters in der Slowakei) sowie weitere Beteiligte Passagen aus ihren Beiträgen und sprechen mit dem Herausgeber Oliver von Wrochem über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der eigenen Familie und ihre Motivation, sich an dem Buch- und Filmprojekt zu beteiligen.

Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter: studienzentrum@kb.hamburg.de
Leider ist die Veranstaltung schon ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Dienstag, 5. April 2016, 18 Uhr


Zusätzlicher Veranstaltungshinweis:
Filmvorführung im Abaton-Kino: Nationalsozialistische Täterschaft in der Familie
27. April 2016, 18 h

Es werden Passagen aus dem Film gezeigt. Anschließend berichten Barbara Brix (Tochter eines Arz-tes in den Einsatzgruppen der SS), Ulrich Gantz (Sohn eines Hauptmanns der Ordnungspolizei, dessen Einheit zeitweise den SS- Einsatzgruppen zugeordnet war) und Karin Püschel (Enkelin eines Ortsgruppenleiters) im Gespräch mit Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) über Aspekte der Auseinandersetzung mit Täterschaft in der Familie und deren Auswirkungen auf ihr eigenes Leben und ihre Motivation, sich am Film- und Buchprojekt zu beteiligen.

Ort: Abaton-Kino, Allende-Platz 3, 20146 Hamburg