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© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

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„Dem Fernand Jellinek-Mercedes sein Buch“.

3. Januar 2017
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 404 Aufrufe

Von Maria Kesting.

Exlibris Raoul Fernand war der Sohn von Emil Jellinek und einer aus Algier stammenden Sephardin. Raoul wurde 1883 in Algier geboren. Sein Vater war ein wohlhabender Geschäftsmann und später Berater der Daimler-Motorengesellschaft. Nach seiner Tochter, also Raouls Schwester Mercedes, wurde übrigens das gleichnamige Automobil benannt. 1903 änderte die inzwischen in Baden bei Wien lebende Familie ihren Nachnamen in Jellinek-Mercedes.

Dank des väterlichen Erbes besaß Raoul neben einer großen Musikaliensammlung, eine Gemäldesammlung sowie eine wertvolle Bibliothek.

Wegen seiner jüdischen Herkunft war er nach dem „Anschluss“ Österreichs zunehmender Verfolgung und finanzieller Repression ausgesetzt. Seine Konten wurden aufgrund der „Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden“ vom 18. Mai 1938 eingefroren. Um sich und seine Familie ernähren zu können, war er gezwungen, immer wieder Stücke aus seinen Sammlungen unter Wert zu verkaufen, Bücher z.B. an Buchhändler und Antiquariate.

Welchem Druck die Familie ausgesetzt war, beschreibt seine Witwe 1958 „ Am 10. Februar erschoss sich mein Gatte nach einer Amtshandlung des Vollstreckungsbeamten. Mein Gatte stand vor der Verhaftung. Ich musste nach meinem Gatten an Judenvermögensabgabe 32.000 RM bezahlen. Um diese enorme Summe aufzubringen musste ich die überaus kostbare Bibliothek, die einzigartige Partitursammlung und mein Grundstück in Baden …, ferner Schmuck und fünf sehr wertvolle Perserteppiche, weit unter Wert veräußern.“

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An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

stabilogo-150

Tarifbeschäftigte/r E9

Mitarbeit im Bereich Informationsdienste

Führungsposition: nein
Arbeitsumfang: Vollzeit auch teilzeitgeeignet
Beschäftigungsdauer: befristet auf vorauss. 21 Monate, siehe Hinweise im Text
Bewerbungsschluss: 25.01.2017

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Allgemeine Hinweise

Hamburg ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Diese Vielfalt soll sich in der hamburgischen Verwaltung widerspiegeln, um die Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger optimal erbringen zu können. Als Arbeitgeber begrüßen wir ausdrücklich die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Männer unterrepräsentiert (§ 3 Abs. 1 und 3 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG). Wir fordern Männer daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Die Stelle ist für die Dauer des Beschäftigungsverbotes nach dem Mutterschutzgesetz und für die Dauer der Elternzeit der zu vertretenden Beschäftigten zu besetzen. Voraussichtlich handelt es sich zusammengenommen um 21 Monate.

Ihre Aufgaben
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Sicherheitssanierung – LS 3 ab 21 Uhr geschlossen

3. Januar 2017
von RD — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 207 Aufrufe

Nachdem wir die Arbeiten an den Brandschutzeinrichtungen im Kellergeschoss abgeschlossen haben, geht die Sanierung der sicherheitstechnischen Einrichtungen jetzt in die 2. Runde.

Ab dem 4.1.17 werden wir mit dem Austausch von Brandschutzklappen, Lautsprechern und Sicherheitsbeleuchtung in der 2. Etage beginnen. Die Arbeiten werden im Lesesaal 3 gestartet. Danach werden Umbauten im  Gruppenarbeitsbereich, im Betty-Hirsch-Raum und im Lesesaal 2 folgen.
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Restitution von vier Büchern an die Familie Friedlaender

21. Dezember 2016
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 352 Aufrufe

Von Anna von Villiez

Ende November konnte die Arbeitsstelle NS-Raubgut – Provenienzforschung vier Bücher der Familie Friedlaender nach Israel restituieren.

In zwei Büchern hatten wir den handschriftlichen Vermerk „Grete Friedlaender Fein“ gefunden.

Autograph Grete Friedlaender

Handschriftlicher Vermerk von Grete Friedlaender geb. Fein, 1926

Bei dem einen Buch handelt es sich um einen Erzählband von dem Schweizer Schriftsteller Bruno Frank, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft bereits 1933 Deutschland entfloh. Bei dem zweiten Buch handelte sich um einen Klassiker deutschjüdischer Literatur und um eine frühe jüdische Stimme gegen den erstarkenden Antisemitismus um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert: Julius Goldstein: Rasse und Politik.
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An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende auf 1 Jahr befristete Stelle zu besetzen:

stabilogo-150

Tarifbeschäftigte/r E9

EDV-gestützte Zugangsbearbeitung fortlaufender Sammelwerke

Führungsposition: nein
Arbeitsumfang: Vollzeit auch teilzeitgeeignet

Bewerbungsschluss 16.01.2017 verlängert: 30.01.2017

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Allgemeine Hinweise

Hamburg ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Diese Vielfalt soll sich in der hamburgischen Verwaltung widerspiegeln, um die Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger optimal erbringen zu können. Als Arbeitgeber begrüßen wir ausdrücklich die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Männer unterrepräsentiert (§ 3 Abs. 1 und 3 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG)). Wir fordern Männer daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) ist mit ca. 5,5 Mio. Medien, ca. 6.000 laufend gehaltenen Print-Zeitschriften und 18.000 E-Zeitschriften sowie einem Erwerbungsetat von ca. 3,2 Mio. und ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek in Hamburg. Sie versieht die Aufgaben der Landesbibliothek der Stadt und fungiert zugleich als zentrale Ausleihbibliothek des universitären Bibliothekssystems. Sie ist Teilnehmer des Bibliotheksverbundes GBV und arbeitet sowohl im zentralen Katalogisierungssystem, als auch im lokalen Bereich mit den Modulen OUS(Ausleihe), OPC (Campuskatalog) und ACQ (Erwerbung) der PICA-Software.

Ihre Aufgaben
Weiter lesen „Stellenausschreibung: EDV-gestützte Zugangsbearbeitung fortlaufender Sammelwerke (E9)“

Till Verclas mit Büchern und Skulpturen (18.1.-26.2.)

21. Dezember 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 577 Aufrufe

Plakat 'Till Verclas mit Büchern und Skulpturen' SCHWARZE TRÜFFEL. 25 Jahre UN ANNO UN LIBRO
18. Januar bis 26. Februar 2017

20 Druckwerke sind es geworden, Künstlerbücher, phantastisch und präzise, hergestellt und herausgegeben von Till Verclas in seinem eigenen Verlag UN ANNO UN LIBRO. Die Bücher, die nur selten Text enthalten, erzählen in mehr oder weniger abstrakten Bildern. Neben den offensichtlichen, auch haptischen! Erlebnissen und Überraschungen, die das Anschauen dieser Kostbarkeiten bereiten, macht der Betrachter beim Auffalten oder Hochheben einzelner Seiten mancher Werke weitere Entdeckungen.

Farbe wird selten eingesetzt, zum Beispiel bei den Farbradierungen des Bandes „Die Zweite Stadt“, öfter hingegen in den sehr differenziert auf das Buch konzentrierten Einbänden. So präsentiert sich “Lichtspiel“ in leuchtend gelbem Pergament, „Musterbuch“ in einem satten Rot. Durch den sparsamen Einsatz von Farbe wirkt diese umso stärker. Das neu erschienene Buch „Arboretum“ widmet sich eigenen Radierungen und Holzschnitten zum Thema „Baum“.
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Freitag, 13. Januar 2017, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Der Lyriker, Literaturwissenschaftler und Biograph Robert Crawford liest aus seinem neuen Gedichtband FIRE. Robert Crawford, 1959 in Bellshill (Schottland) geboren, ist Professor für Lyrik und neuere schottische Literatur an der Universität St Andrews. Er ist als Biograph von Robert Burns und T.S. Eliot bekannt und schreibt für das Times Literary Supplement und die London Review of Books.

Caroline Saltzwedel: FIRE IV (proof)

Caroline Saltzwedel: FIRE IV (proof)

Das Buch FIRE enthält acht Gedichte zum Thema Feuer, die an die Hymnen der Anhänger Zarathustras erinnern. Caroline Saltzwedel hat die Gedichte ins Deutsche übersetzt und mit Originalgraphiken begleitet. Dieser Erstdruck der Gedichte wurde im Museum der Arbeit gesetzt und in 120 Exemplaren gedruckt. Gleichzeitig erscheint ein Künstlerbuch in Form eines großen Leporellos aus sechs Farbradierungen. Beide Werke werden gezeigt, dazu auch die erste gemeinsame Arbeit von Crawford und Saltzwedel, Impossibility (1998). Hier dominiert das Element Wasser und bildet sowohl bildlich als auch thematisch einen schönen Kontrast zum neuen Werk.

Ausstellungseröffnung mit neuen Werken von Caroline Saltzwedel im Museum der Arbeit: 14.1.2017 – Vorführung ihrer Radiertechnik: 21./22.1.2017.

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

16. Dezember 2016
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 974 Aufrufe

bambi-weihnachten2016Die Stabi bleibt von Sa, 24.12. bis Mo, 26.12.2016 und Sa, 31.12.2016 bis So, 1.1.2017 geschlossen.

Bis Fr, 23.12.2016 und ab Mo, 2.1.2017 gelten die üblichen Öffnungszeiten, ebenso wie von Di, 27.12., bis Fr, 30.12.2016.

Ausnahmen:
Die Linga-Bibliothek bleibt von Sa, 24.12.2016 bis So, 1.1.2017 geschlossen.
Das Bistro Libretto ist am Fr, 23.12. sowie Di, 27.12. bis Fr, 30.12.2015 jeweils von 10-16 Uhr geöffnet.

Die Bestellmöglichkeit über den Online-Katalog bleibt während der gesamten Zeit erhalten. Allerdings kann es nach Weihnachten und zu Beginn des neuen Jahres in Einzelfällen zu verzögerten Bereitstellungsfristen kommen. Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch in der Bibliothek durch einen Blick in Ihre Benutzerdaten, ob die bestellten Werke schon bereitliegen.

Die Öffnungszeiten der fast 40 Fachbibliotheken, Spezial- und Forschungsbibliotheken sowie Sondersammlungen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Homepages.

Digitale Semesterapparate: (erst einmal) gute Nachrichten

15. Dezember 2016
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 3.409 Aufrufe

Kultusministerkonferenz (KMK), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben in einer Grundsatzvereinbarung vom 23.12.2016 eine Einigung zur Anwendung des § 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) getroffen. Im Ergebnis wird die bisherige Regelung (bis 31.12.2016) mit einer pauschalen Vergütung durch Bund und Länder bis zum 30.9.2017 verlängert. Bis zum Wintersemester 2017 wird die AG weiter beraten, um eine befriedigende Lösung vereinbaren zu können. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung des Verwaltungsrates der VG Wort und der Amtschefkonferenz der KMK.
(Update vom 3.1.2017)

Gegebenenfalls wird der Gesetzgeber dabei Vorgaben machen, da die CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag das Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz aufgefordert hat, den Gesetzentwurf mit einer allgemeinen Wissenschaftsschranke in die parlamentarische Beratung einzubringen, wie es der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vorsieht.

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Erst einmal bleibt der Ansturm aus.

 

Die wichtigste Mitteilung für heute ist somit, dass keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden müssen!

Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Webseite zum Thema.

Seit 2003 können Hochschulen in E-Learning-Plattformen und wissenschaftlichen elektronischen Apparaten für Forscher urheberrechtlich geschützte Werkteile zum Abruf bereitstellen. Die rechtliche Grundlage dazu bildet der Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes.

Die Nutzungen wurden bislang pauschal durch die Länder für ihre Hochschulen vergütet. Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat auf dem Gerichtswege erstritten, dass sie für Textwerke Anspruch auf eine Einzelmeldung und Einzelvergütung jeder Nutzung hat. Die BGH-Entscheidung wurde in einem Rahmenvertrag Länder und VG Wort gefasst. Dieser tritt zum 1.1.2017 in Kraft.

Die Hamburger Hochschulen sind wie Hochschulen in den anderen Bundesländern dem Rahmenvertrag nicht beigetreten. Sie haben sich damit auch einer entsprechenden Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angeschlossen. Grund ist, dass ein erheblicher administrativer und personeller Mehraufwand erwartet wird, der Lehre und wissenschaftliche Forschung beeinträchtigt.

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Die Ruhe vor dem Sturm?

 

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die HRK und die VG Wort haben in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt, dass sie eine AG gegründet haben, die zum Ziel hat, bis zum Jahresende noch eine praxistaugliche Lösung über den 1.1.2017 hinaus zu finden.

Update 15.12.2016: Die AG hat eine Einigung erzielt! Es müssen keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden!

Nähere Informationen zum Rahmenvertrag, mögliche Handlungsoptionen bei dessen Inkrafttreten sowie Unterstützung bei Fragen zur Rechtslage bieten wir Ihnen auf unserer Webseite https://www.sub.uni-hamburg.de/service/UrhG52a.