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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Studie zu Google in der Wissenschaft

21. Juli 2010
von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 3.102 Aufrufe

Studie zu Google, Google Scholar und Google Books in der Wissenschaft

Die Tatsache, dass Wissenschaftler und Studierende bei der Fachrecherche auch Google konsultieren ist weder neu noch grundsätzlich alarmierend. Was den Nutzern der am meisten genutzten Suchmaschine und deren Alternativen aber stets bewusst sein sollte (und meistens auch ist): die Ergebnisse müssen immer kritisch hinterfragt werden und die Suche ist dadurch nie vollständig. Die Nutzer der Stabi, die an unseren kontinuierlich angebotenen Schulungen und Führungen teilnehmen und die hier im Blog fortlaufend angebotenen Recherche-Tipps zu Fachbibliografien, Datenbanken und E-Medien verfolgen, wissen das.

Eine aktuelle Studie des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften befasst sich mit den Gefahren und den Nutzen, den die vermeintlich einfache Websuche für Forschung und Lehre mit sich bringt. Futurezone stellt in einem Interview mit Rene König, dem Mitverfasser und wissenschaftlichen Assistenten am Wiener Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA), die Studie vor. Dort geht es unter anderem auch um die Rolle der Bibliotheken. Auf die Frage, wie König als Wissenschaftler persönlich bei seiner Arbeit recherchiere, antwortet er:

Ich nutze durchaus auch Google. Man kann auch nicht sagen, dass es schlecht oder falsch sei, Google zu verwenden. Die Frage ist immer, wofür man es nutzt und wie man mit den Informationen, die man über die Suche erhält, umgeht. Man darf nicht davon ausgehen, dass die Google-Suche vollständig ist und einem alles anzeigt, was jeweils relevant ist.

Das komplette Interview auf Futurzone: Googles Relevanz für die Wissenschaft

Der vollständige ITA-Projektbericht zu Google, Google Scholar und Google Books in der Wissenschaft umfasst 69 Seiten und kann im Format PDF (2 MB) herunter geladen werden.

Gestalte die SLM-Bibliothek von morgen!

19. Juli 2010
von AC — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 3.794 Aufrufe

Die SLM-Bibliothek von morgen

Ihre Ideen für die Bibliotheken der Fakultät Sprache, Literatur und Medien sind gefragt! Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der HAW Hamburg wird ein neues Raumkonzept für die SLM-Bibliothek erarbeitet.  Sie sind Studentin oder Student und haben dazu etwas beizutragen? Wünschen sich bequeme Sessel, Kaffee und eine ganz andere Lernatmosphäre? Dafür gibt es nun ein Forum: Am

Donnerstag, den 29.7. um 14 Uhr in Phil 701

findet eine Diskussionsrunde zur Bibliothek von morgen statt. Kaffee und Kekse sind gratis, Anmeldungen bitte an meinebibliothek@yahoo.de

Testzugang zum F.A.Z.-Archiv 1949-1992

15. Juli 2010
von MM — abgelegt in: E-Medien — 3.439 Aufrufe

Die Frankfurter Allgemeine – bisher schon für den Zeitraum ab 1993 campusweit online verfügbar – ist ergänzt worden um das Archiv 1949-1992. Damit haben Sie Zugang zu den Volltexten aller Artikel von der 1.Ausgabe an bis heute.
F.A.Z 49-92 ist vorerst als Testzugang bis zum 15.8.2010 freigeschaltet.

Weitere Nachweise von Zeitungen, mit und ohne Volltext, finden Sie im Fachgebiet Allgemein/Fachübergreifend in der Rubrik Zeitung.

cibera-Quellen in Academic LinkShare

13. Juli 2010
von MJGT — abgelegt in: E-Medien — 1.803 Aufrufe

cibera-Quellen in Academic LinkShare

Seit dieser Woche ist die Virtuelle Fachbibliothek cibera mit einer eigenen Kollektion im Verbund Academic LinkShare vertreten.

Academic LinkShare betreibt eine Infrastruktur für die kooperative Erschließung und Pflege von Internetquellen. Seit 2001 haben mittlerweile 17 Virtuelle Fachbibliotheken und Fachportale einen Pool von über 100.000 bibliothekarisch erschlossenen Quellen aufgebaut. Auf 87.000 Links kann über fachspezifische Sichten von den am Verbund beteiligten Portalen zugegriffen werden.
Weiter lesen „cibera-Quellen in Academic LinkShare“

Alte Hamburg-Karten der Stabi in der Europeana

13. Juli 2010
von KW — abgelegt in: Aufgelesen — 2.596 Aufrufe



Die EU hat sich mit der Europeana in 2007 ein ehrgeiziges Ziel gesteckt – das gesamte kulturelle Erbe aus Museen, Archiven und Bibliotheken wird über dieses gemeinsame Portal für alle Bürgerinnen und Bürger durchsuchbar gemacht werden. Durch das Zusammentragen der ganz unterschiedlichen Objekte dieser Einrichtungen in Verbindung mit dem länderübergreifenden Ansatz ergeben sich umfassendere Zugänge zu Themen, Regionen und Zeitepochen – je größer die Menge der zusammengetragenen Objektbeschreibungen wird.
Und als erster kleiner Baustein hat die Stabi jetzt die 191 Karten aus dem Projekt „Hamburg in historischen Karten“ in die Europeana eingebracht und ist dort im Gesamtpool von z.Zt. 6 Mio. digitalisierten Objekten auffindbar oder gezielt als Teilmenge abfragbar. In Deutschland engagiert sich das Projekt EuropeanaLocal-Deutschland für das Zusammentragen der lokalen und regionalen Kulturdaten für Europas Digitale Bibliothek und hat uns Unterstützung für die Umsetzung der Daten gegeben.
Schon mit der noch überschaubaren Zahl der Partner der Europeana führt die Recherche zu unerwarteten Funden: historische Elbkarten in der Nationalbibliothek in Frankreich, schöne Ansichten von Orten an der Elbe aus dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig oder Elbthemen aus der Fotothek in Dresden.
Weitere Hamburg-Themen sind von dem Projekt stadtteilgeschichten.net mit ca. 500 Texten und 1900 Bildern eingebracht worden.

Ausfall Campus-Katalog

11. Juli 2010
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 2.381 Aufrufe

[Update 16:50 Uhr]: Die Störung konnte behoben werden, der Campus-Katalog funktioniert wieder. Wir bitten den Ausfall zu entschuldigen.

Der Campus-Katalog ist zur Zeit leider ausgefallen. Wir arbeiten daran, die Störung schnellstmöglich zu beheben.

Update: Bis die Störung behoben ist, können Sie im Regionalkatalog Hamburg recherchieren.

Nutzungseinschränkungen in der ZB Recht vom 12.7.-1.8.2010

9. Juli 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 2.048 Aufrufe

In der Zeit von Mo, 12.7., bis So, 1.8.2010, muss die Zentralbibliothek Recht täglich von 12-19 Uhr für fachfremde Nutzer gesperrt werden. Bitte weichen Sie auf die übrigen Zeiten aus.

Wegen der anstehenden Hausarbeiten werden die in der Zentralbibliothek Recht verfügbaren Leseplätze für rechtswissenschaftliches Arbeiten benötigt. Andere Nutzerinnen und Nutzer werden gebeten, auf die umliegenden Bibliotheken auszuweichen. Nicht-Juristen können außerhalb des Zeitraums von 12 bis 19 Uhr weiterhin freie Leseplätze in den Galerien im 1. bis 4. OG Altbau benutzen. In den Zeiten der Teilsperrung ist ein gültiger Studierendenausweis mitzubringen und ggf. vorzuzeigen.

Um die Funktionsfähigkeit des Bibliotheksbetriebs aufrechtzuerhalten, sieht sich die Zentralbibliothek Recht erneut zu der oben genannten Einschränkung gezwungen und bittet dafür um Verständnis.

Zeichnung von Karl Kluth; Collage von Philip Bartkowiak

Hiller wurde 1885 in Berlin geboren und war maßgeblich am literarischen Expressionismus und Aktivismus beteiligt. Ab 1920 spielte er in der Deutschen Friedensbewegung eine wichtige Rolle und war einer der Hauptautoren der Zeitschrift „Die Weltbühne“. Auf juristischem Gebiet kämpfte er für das Selbstbestimmungsrecht des Menschen, vor allem im Bereich des Sexuallebens.
Nach KZ-Haft und Exil kehrte er erst 1955 nach Deutschland zurück und ließ sich in Hamburg nieder, von wo aus er mit dem „Neusozialistischen Bund“ Einfluss auf die bundesdeutsche Politik zu nehmen versuchte.
Hiller starb 1972 und geriet in Vergessenheit; sein Nachlass war dreißig Jahre lang unter Verschluss. Nun können durch die Hiller-Gesellschaft wichtige Materialien aus dem Nachlass erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, darunter Briefe von bedeutenden Personen des 20. Jahrhunderts, seltene Bücher mit Widmungen und Manuskripte.
Eine Ausstellung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky in Kooperation mit der Kurt Hiller Gesellschaft. Gefördert von der Rudolf Augstein Stiftung, der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung und der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
Zu sehen vom 6. August bis 31. Oktober im Ausstellungsraum, Erdgeschoss. Der Eintritt ist frei.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch.

Zeichnung von Karl Kluth; Collage von Philip Bartkowiak.

Campus feiert, Stabi grüßt (8. und 9. Juli)

6. Juli 2010
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 1.853 Aufrufe

Am 8. und 9.  Juli veranstaltet der ASTA zum vierten Mal das Campus Open Air vor dem Audimax, jeweils ab 15 Uhr, Eintritt frei, schönes Wetter – und wem’s zu laut wird, dem bietet die Stabi Zuflucht mit ihren fünf ruhigen Lesesälen und sogar, hätten Sie’s gewusst, schalldichten Kabinen in der Medienwerkstatt (wo Sie z.B. ganz allein und für sich Videofilme und DVDs sehen können, Schallplatten und CDs hören – oder Klavier spielen können).

Wir wünschen viel Vergnügen!

Vogelschaukarte von Hamburg, 1588

5. Juli 2010
von MJGT — abgelegt in: Hamburg,Schätze der Stabi — 2.555 Aufrufe

Vogelschaukarte aus dem Städteatlas 'Civitates Orbis Terrarum' Eine sehr seltene Vogelschaukarte aus dem Städteatlas „Civitates Orbis Terrarum“ des Geistlichen Georg Braun (1541-1622) und des Kupferstechers Franz Hogenberg (1535-1590) wurde vor kurzem für die Kartensammlung der Staatsbibliothek erworben.
Für den 1588 in Köln erschienenen vierten Band der „Civitates“ ließen die beiden Herausgeber eine Vogelschau von Hamburg erstellen, nachdem im ersten Band von 1572 lediglich eine Seitenansicht der Stadt präsentiert wurde.
Dieser Plan zeigt Hamburg um das Jahr 1587 von Südosten her mit der Sankt Jacobi-Kirche noch ohne ihren neuen Turm von 1587/1589 und dem Gebiet der Neustadt (hier im oberen Bildteil) noch außerhalb des Stadtwalls.

Kurz nach Erscheinen des vierten Bandes der lateinischen Ausgabe zerbrach vermutlich die Kupferplatte des Hamburg-Plans, so dass für die deutsche Ausgabe von 1590 eine neue Vogelschau gezeichnet und gestochen wurde, die sich wesentlich von der ersten unterscheidet:
http://agora.sub.uni-hamburg.de/subcharts/digbib/view?did=c1:433&sdid=c1:434

Die Staatsbibliothek besitzt nunmehr beide Vogelschaupläne von Hamburg aus dem berühmten Renaissance-Werk, die in der Kartensammlung zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur Kartensammlung finden Sie auch im Artikel Digitalisierte historische Hamburg-Karten im Netz. Oben stehende Abbildung der Vogelschaukarte von Hamburg sehen Sie auf Klick auch in groß.