FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Vortrag: Rundfunkprogramme aus Hamburg (12.1.2011)

15. Dezember 2010
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.132 Aufrufe

Röhrenradio (1954) Diesen Termin für das Neue Jahr sollten Sie sich bereits vormerken: Am Mittwoch, den 12.1.2011, um 18 Uhr hält Dr. Hans-Ulrich Wagner in der Stabi folgenden Vortrag:

Wilmenrod, Waldhagen und das Walross Antje. Über Rundfunkprogramme aus Hamburg und warum sich Historiker mit Medien und Gedächtnis beschäftigen.

Medien prägen unsere Erinnerung entscheidend mit; Programmangebote tragen dazu bei, Bilder der Vergangenheit zu konstruieren und sie zu tradieren. Die so genannte „Public History“ widmet sich dem Rundfunk als Speicher- und Vermittlungsmedium. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsansätze stellt der Vortrag konkrete Untersuchungen zur Hamburger Rundfunkgeschichte der ersten Nachkriegsjahrzehnte vor und gibt Einblick in das Zusammenspiel von geschichts- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen.

Dr. Hans-Ulrich Wagner Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und leitet dort die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland.

Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Foto links: © Dr. H.-U. Wagner, Foto oben: Röhrenradio (1954), Quelle: Wikipedia

Für Liebhaber alter und kostbarer Bücher führen wir jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 16 Uhr im Konferenzraum der Stabi (2. Stock) eine Buchsprechstunde durch. Der nächste Termin ist Dienstag, der 11. Januar 2011 um 15 Uhr. Wenn Sie Fragen zu Ihren wertvollen/alten Bücher haben, erhalten Sie von unseren Experten kompetente Antworten. Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail an HandLS -at- sub.uni-hamburg.de (Spamschutz: bitte -at- durch @ ersetzen).

Wir haben Ihnen diesen Dienst schon mal im Stabi-Blogartikel Ich hab da dieses Buch…. präsentiert. Dort wies Kollegin Theise in den Kommentaren auf eine weitere Möglichkeit hin, weshalb der Besuch der Büchersprechstunde lohnen kann:

Nutzen Sie die Buchsprechstunde auch, um Tipps zur Bewahrung und Restaurierung Ihrer kleinen Schätze zu erhalten. Außerdem informieren wir Sie gern zu verschiedenen Bibliographien und Datenbanken, in denen Sie nach alten Drucken, besonders illustrierten Büchern, historischen Einbänden oder auch Wasserzeichen recherchieren können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die regelmäßig angebotene Buchsprechstunde ist nur einer von vielen Beratungsdiensten, die wir Ihnen anbieten. Weitere Beratungsangebote finden Sie auf unserer Website.

Stellenausschreibung Web-EntwicklerIn E13

14. Dezember 2010
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 3.186 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg sucht zum nächstmöglichen
Termin eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für den Bereich

IT-Entwicklung im Bereich bibliothekarischer Fachportale

Ihre Aufgabenbereiche:

  • Entwicklung eines Webportals zur Recherche von verwaltungs-
    und kommunalwissenschaftlichen Informationen in Form einer virtuellen Fachbibliothek
  • Erweiterung der Virtuellen Fachbibliothek Politikwissenschaften www.vifapol.de auf einer
    neuen technischen Grundlage
  • Technische Konzeption und Mitgestaltung des Portals HamburgWissen
    Digital (www.hamburgwissen-digital.de)

Weiter lesen „Stellenausschreibung Web-EntwicklerIn E13“

Alice im iPad-Land – bewegungsgesteuerte Bücher

14. Dezember 2010
von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen,E-Medien — 4.448 Aufrufe

Was das iPad und die noch kommenden Tablet-PCs anderer Hersteller für die Zukunft des Buches bedeuten können, lässt sich sehr gut erahnen, wenn man sich «Alice for the iPad» anschaut (man muss dazu kein Geld ausgeben: eine Probeversion, die schon viel von der bewegungsgesteuerten Aktivität in der Bebilderung vermittelt, gibt es kostenlos: Alice for the iPad-Lite). Lassen Sie sich nicht von dem etwas hektisch anmutenden Präsentationsvideo abschrecken. Führt man das iPad mit ruhiger Hand, ist Alice im Wunderland in der iPad-Version wirklich eine nette Entdeckung – nicht nur für die Kleinen.

Weitere Kinderbücher mit Grafiken zum Schütteln stellt das hervorragende spanischsprachige Blog iPadizate vor: 5 Cuentos Infantiles Clásicos se Reinventan para iPad (5 Kinderbuchklassiker werden für das iPad neu erfunden). Wenn Sie kein Spanisch können, folgen Sie einfach den dortigen Links auf die Bücher oder schauen Sie sich die dortigen Präsentationsvideos an. Ein gutes deutschsprachiges Blog zum iPad ist übrigens das iPad-Magazin.

Wie Sie «Mit dem iPad die Angebote der Stabi nutzen» können, habe ich bereits in einem ausführlichen Artikel im Sommer vorgestellt.

Zugangsprobleme bei SpringerEbooks

10. Dezember 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 2.110 Aufrufe

Momentan können die E-Books von SpringerLink nicht vollständig aufgerufen werden und es kommt zu einer Fehlermeldung:

Wir bemühen uns, den Onlinezugang schnellstmöglich wieder bereitstellen zu lassen, müssen aber damit rechnen, dass dies bis Montag dauern wird.

Update 13.12.: der Zugriff ist wieder möglich.

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

8. Dezember 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 8.123 Aufrufe

Die Stabi bleibt von Fr, 24.12., bis So, 26.12.2010, und Fr, 31.12.2010, bis So, 2.1.2011, geschlossen.

Bis Do, 23.12.2010, und ab Mo, 3.1.2011, gelten die üblichen Öffnungszeiten, ebenso wie Mo, 27.12. bis Do, 30.12.2010, z.B.:

  • Mo, 27.12., bis Do, 30.12.2010, sind Lesesäle und Informationszentrum von 9-21 Uhr geöffnet.
  • Das Ausleihzentrum öffnet Mo, 27.12., bis Do, 30.12.2010, von 10-19 Uhr.
  • Ausnahmen:
    Der Handschriftenlesesaal schließt am 23.12. und 30.12.2010 bereits um 16 Uhr (kein langer Donnerstag) und auch das Wolfgang-Borchert-Archiv wird am 29.12. geschlossen bleiben.
    Die Hochschulschriftenstelle bleibt am 30.12.2010 geschlossen.

Die Bestellmöglichkeit über den Campus-Katalog bleibt während der gesamten Zeit erhalten. Allerdings kann es nach Weihnachten und zu Beginn des neuen Jahres in Einzelfällen zu verzögerten Bereitstellungsfristen kommen. Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch in der Bibliothek durch einen Blick in Ihre Benutzerdaten, ob die bestellten Werke schon bereitliegen.

Die Öffnungszeiten der ca. 50 Fachbibliotheken entnehmen Sie bitte den jeweiligen Homepages.

Stellenausschreibung Elektronische Medien (Nicht-Kauf-Erwerb)

8. Dezember 2010
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 2.363 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg sucht zum nächstmöglichen Termin eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für den Bereich

Beschaffung und Bearbeitung von elektronischen Medien, die über den Nicht-Kauf-Erwerb (überwiegend Pflichtzugang) in die Bibliothek gelangen.

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle im Angestelltenverhältnis (E9 TV-L). Bewerbungsschluss: 04.01.2011
Weiter lesen „Stellenausschreibung Elektronische Medien (Nicht-Kauf-Erwerb)“

Stabi-Schätze: Was Sie alles (nicht) sahen im Adventskalender des NDR

8. Dezember 2010
von AP — abgelegt in: Schätze der Stabi — 5.222 Aufrufe

NDR-Mediathek Adventskalender Am 2. Dezember öffnete sich das Adventstürchen des Hamburg-Journals des NDR: Mit einem wunderbaren Beitrag über die Schätze der Stabi. Gezeigt wurde die Weihnachtsinitiale mit Christi Geburt aus einem fragmentarisch erhaltenen Prachtlektionar aus dem 13. Jahrhundert – und wunderbare Blumen- und Obstdarstellungen aus dem berühmten Moller-Florilegium von Hans Simon Holtzbecker. Sie können diesen Beitrag in der NDR-Mediathek sehen.

Was leider nicht gezeigt wurde, war unsere jüngste antiquarische Erwerbung: die deutsche Ausgabe der Schedelschen Weltchronik. Die Chronik gehört zu den bedeutendsten Drucken des 15. Jahrhunderts und ist die illustrationsreichste deutsche Inkunabel. Lesen Sie in der Folge Details zu den Schätzen der Stabi, die im Filmbeitrag zu sehen waren und erfahren Sie Wissenswertes zu unserer neuesten antiquarischen Erwerbung.

Weiter lesen „Stabi-Schätze: Was Sie alles (nicht) sahen im Adventskalender des NDR“

Runge-Ausstellung mit Nachlass-Materialien aus der Stabi

7. Dezember 2010
von MG — abgelegt in: Schätze der Stabi — 4.105 Aufrufe

Ährenbüschel. Weißer Scherenschnitt auf schwarzem Papier Federzeichnung zu den 'Tieck-Vignetten' (1803)

Zum 200. Todestag des Malers Philipp Otto Runge (1777-1810) zeigt die Hamburger Kunsthalle vom 2.12.2010 bis 23.3.2011 die große Ausstellung Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik. Damit wird Runge, der neben Caspar David Friedrich als zweite Schlüsselfigur der Bildkunst der deutschen Romantik gilt, endlich seit Jahrzehnten wieder eine umfassende Präsentation gewidmet.

Aus dem in der Staatsbibliothek aufbewahrten Runge-Teilnachlass  wird erstmals die lange Zeit verschollen geglaubte Federzeichnung zu den so genannten „Tieck-Vignetten“ zu sehen sein, die einzig erhaltene Vorzeichnung zu einem Kupferstich Runges in dem von Ludwig Tieck herausgegebenen Band Minnelieder aus dem Schwäbischen Zeitalter. Runge wählte aus dem Tieck-Band zwölf Gedichte zur Abschrift aus und fasste sie mit dieser Zeichnung zu einem kleinen Heft, das er 1803 seiner Braut Pauline Bassenge schenkte. Außerdem wird ein in der Staatsbibliothek aufbewahrter Scherenschnitt Runges gezeigt. Wer sich die Ausstellung lieber in einer anderen Stadt ansehen möchte, kann dies vom 13.5.2011 bis 4.9.2011 in München tun – dort wird die Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zu sehen sein.

Klänge aus einer in der Staatsbibliothek aufbewahrten Handschrift des Hamburger Doms: In der CD-Reihe Musica sacra Hamburgensis 1600–1800 – Wiederentdeckungen Hamburger Kirchenmusik, die von der ZEIT-Stiftung herausgegeben wird und vor kurzem mit einem Echo Klassik Sonderpreis ausgezeichnet wurde, sind jetzt spätmittelalterliche Gesänge erschienen. Es handelt sich dabei um einen von Deutschlandradio Kultur aufgezeichneten Mitschnitt des im Oktober 2009 anlässlich des 530jährigen Bestehens der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg veranstalteten Konzerts. Das Leipziger Vokalensemble amarcord lässt die erstmals seit dem 15. Jahrhundert wieder erklungene Historia de Compassione Mariae (Historie vom Mitleiden Mariens) in der für diese Musik vorzüglichen Akustik des Lichthofs der Bibliothek zu einem ergreifenden Klangerlebnis werden. Die CD ist unter der Bestellnummer cpo 777 604-2 bei jpc erhältlich.

Parallel dazu ist als Band 4 der Reihe Publikationen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, mit Förderung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, eine gut ausgestattete Notenedition der Dom-Handschrift erschienen:

Das Hamburger Antiphonar ND VI 471. Ein wiederentdecktes Musikdenkmal des 15. Jahrhunderts aus dem Hamburger Dom. Einführung, Edition, Faksmile. Bearbeitet von Viacheslav Kartsovnik (†), herausgegeben von Jürgen Neubacher. Wiesbaden: Reichert Verlag, 2010 (ISBN 978-3-89500-756-9).

Die Veröffentlichung macht die im 15. Jahrhundert entstandene Antiphonar-Handschrift, die zwei nirgendwo sonst überlieferte Offizien zu Ehren Marias und ihrer Mutter Anna enthält, erstmals allgemein zugänglich. Die durchweg einstimmigen kunstvollen Gesänge stehen mit ihren geistlichen Prosatexten der deutschen spätmittelalterlichen Gesangslyrik nahe und dürften von Klerikern des Hamburger Doms verfasst und komponiert worden sein. Die Publikation enthält Erläuterungen zu beiden Zyklen wie auch zur Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Handschrift (Hans-Walter Stork, Viacheslav Kartsovnik und Jürgen Neubacher). Darüber hinaus bietet sie eine vollständige Text- und Notenübertragung sowie ein hochwertiges Faksimile der kostbaren Handschrift.